Aktuell finden die Weltmeisterschaften der Aktiven im chinesischen Wuxi statt, bei denen mit Lisa Gette und Julika Funke erstmals zwei Fechterinnen unseres Vereins ab morgen an den Start gehen.
Die Ergebnisse können Sie unter https://www.fencingtimelive.com/ verfolgen.

Im kommenden Schuljahr 2018/2019 richten wir in Künzelsau wieder eine Reihe an hochkarätigen Turnieren in der Sporthalle der Freien Schule Anne-Sophie aus.
Folgende Termine stehen fest:

Samstag, 27. Oktober: Nationales U20-Turnier
Wochenende 9./10. März: Jugendturnier um den Sparkassen-Cup 2019
Wochenende 25./26. Mai: Deutsche Meisterschaften der Altersklasse U17
Wochenende 29./30. Juni: Baden-Württembergische Meisterschaften in verschiedenen Altersklassen

Bei allen vier Turnieren fechten sowohl Damen als auch Herren.

Wir freuen uns schon jetzt auf die Veranstaltungen und hoffen, Sie dort persönlich begrüßen zu dürfen. Eine Einladung senden wir Ihnen im Vorfeld der Turniere zu.



Mit 17 schon erwachsen
Lisa Gette und Julika Funke vom Fecht-Club Würth Künzelsau gehen am Samstag bei der Weltmeisterschaft im chinesischen Wuxi auf die Planche. Warum der Bundestrainer den beiden jungen Frauen vertraut


Autor: Julian Bielenberg
Künzelsau/Wuxi Alles offen. Das war die Devise vor dem letzten Qualifikationswettkampf der laufenden Saison. Deutschlands neuer Damensäbel-Bundestrainer Pierre Guichot hatte zwar bereits durchblicken lassen, dass er viel von den beiden Künzelsauerinnen Lisa Gette und Julika Funke (beide 17) hält, wollte sich im Vorfeld aber nicht festlegen. Im Juni, kurz nach dem Weltcup in Tunesiens Hauptstadt Tunis stand dann fest: Die beiden Juniorinnen bekommen ihre Chance - und zwar bei den Erwachsenen. Das ist außergewöhnlich, sind die jungen Frauen doch eigentlich noch zwei weitere Jahre in der U20 startberechtigt. "Lisa und Julika sind Ausnahmetalente und haben eine gute Saison gefochten. Sie haben es sich verdient", sagt Dominik Behr, Sportdirektor des Clubs. Große Medaillenhoffnung mache er sich aber nicht: "Dafür fehlt ihnen noch die Erfahrung. Die sollen sie dort bekommen." Das ist auch einer der Gründe für die Nominierung der Künzelsauerinnen. Bundestrainer Guichot will sich 2020, spätestens aber 2024 mit seinem Team für die Olympischen Spiele in Tokio beziehungsweise in Paris qualifizieren. Dafür braucht er Fechterinnen, die sich weiterentwickeln und zu einer Mannschaft zusammenwachsen.

Für die Künzelsauer Sportlerinnen sind diese Pläne aber noch weit weg. Bis vor kurzem drehten sich Funkes Gedanken um die mittlerweile erfolgreich bestandenen Abiturprüfungen. Dafür konnte sie wenigstens kurz durchschnaufen denn sie hat bereits seit ein paar Wochen keinen Unterricht mehr. Anders Gette: Für die Teilnahme an der Weltmeisterschaft und am Vorbereitungslehrgang in Tokio braucht sie eine Schulbefreiung über drei Wochen. "Zum Glück haben wir mit dem Schlossgymnasium in Künzelsau einen Partner, der uns so etwas ermöglicht", sagt Behr. Am vergangenen Dienstag ist das Damensäbel-Team von Tokio kommend in China gelandet und nutzt die drei Tage vor Wettkampfbeginn für letzte Vorbereitungen. Auch wenn die beiden 17-Jährigen zu den jüngsten Teilnehmerinnen gehören, haben sie die eigene Nervosität unter Kontrolle. "Ich mache mir da keinen Druck und versuche, das Beste zu geben", sagt Gette. Dass ihre Gegnerinnen teils über zehn Jahre mehr Erfahrung haben, stört die Schülerin nicht: "Wenn es gut läuft, kann ich auch sehr starke Fechterinnen schlagen. Aber vor allem freue ich mich auf den Wettkampf".

Für den FC Würth ist die Teilnahme seiner beiden Athletinnen ein großer Erfolg, denn der Verein ist kaum älter als die beiden jungen Frauen. 1999 wurde der FC gegründet und schickt nun erstmalig Sportlerinnen auf eine Aktiven-Weltmeisterschaft. Aus nur drei Klubs kommen die nominierten Säbelfechter und -fechterinnen: Dormagen (5), Künzelsau (2), Eislingen (1). Damit etabliert sich der FC endgültig zu einer festen Größe - nicht nur im Jugendsport.

"Es freut uns sehr, dass sich unsere Nachwuchsarbeit bezahlt macht und dass wir heute Fechter sogar bis in den Erwachsenenbereich entwickeln können", sagt Behr. Das ist nicht selbstverständlich für einen Verein, der nicht über die Mittel eines Bundesleistungszentrums verfügt. Dormagen, Eislingen und Tauberbischofsheim haben ein staatliches Budget, um Spitzensportler zu fördern. Künzelsau muss das bislang aus eigener Kraft schaffen. Für Behr trotzdem kein Grund zu klagen: "Wir haben talentierte Sportler, qualifizierte Trainer, eine gute Infrastruktur und treue Sponsoren. Unser Verein wird immer besser, das sieht man ja."

Die Ergebnisse der Aktivenweltmeisterschaften können unter https://www.fencingtimelive.com/ live verfolgt werden.



(Bild Foto Linke) In China auf der Planche: Lisa Gette und Julika Funke starten bei den Weltmeisterschaften der Aktiven in Wuxi.





FC Würth dominiert bei Landesmeisterschaften
Fechter des FC Würth Künzelsau gewinnen in Eislingen sechs von acht möglichen Titeln


Zum Ende der Saison haben die Fechterinnen und Fechter des FC Würth Künzelsau bei den Landesmeisterschaften der Verbände Nordbaden und Württemberg in der Altersklasse U12 dominiert. In den acht ausgetragenen Wettbewerben gingen sechs Titel und insgesamt zwölf Medaillen nach Künzelsau.

Im Jahrgang 2006 siegten Annabell Krause und Nils Funk, im Jahrgang 2007 standen Milena Hummel und Leon Schniepp ganz oben auf dem Podest. Zudem sicherten sich die beiden Mannschaften den Titel. "Ein ganz tolles Ergebnis zum Ende der Saison" freute sich Trainer Michael Gäbelein. "Unsere Sportler haben heute sehr gut gefochten und sich den Erfolg dadurch absolut verdient".

Die Künzelsauer Medaillenplatzierungen im Überblick:
Jahrgang 2006 Einzel DS: 1. Annabell Krause
Jahrgang 2007 Einzel DS: 1. Milena Hummel, 2. Jana Kus
Jahrgang 2008 Einzel DS: 2. Annika Lutz
Mannschaft DS: 1. Kraus, Hummel, Kus, Sophie Reusch

Jahrgang 2006 Einzel HS: 1. Nils Funk, 2. Chris Lang
Jahrgang 2007 Einzel HS: 1. Leon Schniepp, 2. Kyrill Wolschke, 3. Karl Dünger und Silas Menz
Mannschaft HS: 1. Funk, Lang, Schniepp, Dünger



(Bild Foto Linke) Starker Auftritt: Der Nachwuchs des FC Würth Künzelsau überzeugte bei den Landesmeisterschaften in Eislingen.





Gute Ausbeute in Pforzheim
Fechter des FC Würth Künzelsau gewinnen bei den Landesmeisterschaften 17 Medaillen


Bei den Landesmeisterschaften der Verbände Nordbaden und Württemberg in Pforzheim haben die Fechterinnen und Fechter des FC Würth Künzelsau überzeugt - 5x Gold, 5x Silber und 7x Bronze standen am Ende auf der Habenseite.

"Damit können wir auf jeden Fall zufrieden sein" freute sich Sportdirektor Dominik Behr im Anschluss. Anna-Lena Bürkert und Timon Funke trugen sich gleich zwei Mal in die Siegerliste ein. Bürkert gewann im Einzel der Aktivenklasse und mit ihren Teamkolleginnen Lisa Gette, Julika Funke und Vienna Stapf in der Mannschaft. Funke gewann den Wettkampf in der A-Jugend souverän und führte das Team mit Samuel Krause und Sören Nicklas zum knappen 45-44 Sieg im Finale gegen Eislingen. Für den fünften Titel sorgte Annabell Krause, die im Jahrgang 2006 ganz oben auf dem Treppchen stand.

Die Künzelsauer Medaillenplatzierungen im Überblick:
Aktive Einzel DS: 1. Anna-Lena Bürkert, 2. Lisa Gette, 3. Julika Funke
Aktive Team DS: 1. Bürkert, Gette, Funke, Vienna Stapf
A-Jugend Einzel DS: 2. Emma Brunner, 3. Christine Weber und Chayenne Büchner
A-Jugend Team DS: 2. Büchner, Kora Hartmann, Jasmin Hermann, Lena Stemper
Jg. 2005 Einzel DS: 3. Tiziana Nitschmann und Lilli Rosa Walter
Jg. 2006 Einzel DS: 1. Annabell Krause
Jg. 05/06 Team DS: 2. Nitschmann, Walter, Céline Schniepp, Stemper

A-Jugend Einzel HS: 1. Timon Funke
A-Jugend Team HS: 1. Funke, Samuel Krause, Sören Nicklas
Jg. 2006 Einzel HS: 2. Nils Funk, 3. Chris Lang und Enrico Reifschneider









Künzelsau strahlt bis Singapur
Madeleine Becker zog vor drei Jahren aus Asien an den Kocher, um beim Fechtclub Würth zu trainieren. Jetzt wird sie Dritte im nationalen Vergleich


Autor: Julian Bielenberg
Schon am ersten Trainingstag in Künzelsau hat Madeleine Becker überrascht: Den Fechtern vom Fecht-Club Würth wurde eine neue Sportlerin angekündigt. Aus dem fernen Singapur. Anstelle eines asiatischen Mädchens lächelte ihnen Becker entgegen - groß, blond und Tochter zweier deutscher Auswanderer.

Das war vor drei Jahren. Mittlerweile ist Becker 17 Jahre alt und hat mit ihren Erfolgen die ganze deutsche Fechtwelt überrascht. Platz vier bei der diesjährigen Europameisterschaft mit der Junioren-Nationalmannschaft, deutscher Meister mit dem Künzelsauer Team, Rang vier im nationalen U20-Ranking. Zuletzt sorgte sie mit dem dritten Platz beim Junioren-Qualifikationsturnier in Dortmund für das beste Ergebnis der erfolgsverwöhnten Künzelsauer Fechter. "Das war ein wichtiges Ergebnis für mich. Ich möchte auch in der kommenden Saison meinen Platz in der Junioren-Nationalmannschaft halten", sagt Becker. Trotzdem haderte sie mit dem knapp verlorenen Halbfinale (14:15): "Da wäre mehr drin gewesen. Ich war die ganze Woche zuvor ein wenig angeschlagen und körperlich am Ende." Insgesamt sei sie aber mit dem Verlauf der vergangenen Saison zufrieden: "Ich habe alle Ziele erreicht, die ich mir vorgenommen hatte."

Zufrieden mit dem Turnier in Dortmund konnten auch Anna-Lena Bürkert und Vienna Stapf sein. Beide erreichten nach guten Leistungen das Viertelfinale. Bürkert zog im vereinsinternen Duell mit Becker knapp den Kürzeren (13:15). Stapf musste sich Emily Kurth aus Dormagen ebenfalls hauchdünn mit 14-15 geschlagen geben.

Ihre Eltern sieht Becker freilich selten. Der Vater lebt mittlerweile in Thailand, die Mutter nach wie vor in Singapur. Zwei- bis dreimal im Jahr fliegt sie die 10.000 Kilometer nach Südostasien, das nächste Mal in den Sommerferien. Familie hat Becker aber auch in Deutschland. Ihre Großeltern leben in der Nähe von Darmstadt. Dort wohnt sie auch an den wenigen freien Wochenenden während der Fechtsaison.

Trotz der Trennung von ihren Eltern hat Becker den Umzug nach Künzelsau nicht bereut. "Mir gefällt es hier sehr gut. Der Verein ist super und im Schlossgymnasium fühle ich mich sehr wohl. Dass sie jetzt schon seit drei Jahren dort im Internat wohnt, war ursprünglich gar nicht so geplant. "Meine Eltern und ich hatten uns entschieden, dass es gut wäre, ein Jahr in Deutschland in die Schule zu gehen. Danach wollte ich eigentlich wieder zurück", erzählt Becker. Es kam anders. Die Schülerin fand sofort Freunde und verbesserte sich in ihrem Sport bereits nach kurzer Zeit so viel, dass sie unbedingt in Künzelsau bleiben wollte. Aber warum ausgerechnet Künzelsau? "Meine Trainer in Singapur haben mir den Verein empfohlen", sagt Becker. Ein Glücksfall für den Fecht-Club, aber auch für die junge Sportlerin: "Mittlerweile will ich für keinen anderen Verein mehr fechten".





(Foto privat) Starkes Künzelsauer Ergebnis in Dortmund: Madeleine Becker, Anna-Lena Bürkert und Vienna Stapf (von rechts nach links) belegten die Plätze drei, fünf und sieben.





Vier Mal Edelmetall bei Deutscher U14-Meisterschaft
Die Fechterin Celine Schniepp vom FC Würth Künzelsau wird deutsche Vizemeisterin und verweist ihre beiden Mannschaftskolleginnen Lena Stemper und Tiziana Nitschmann auf Platz drei. Team holt Silber.


Autor: Julian Bielenberg
Zweimal Silber und zweimal Bronze, dazu vier Finalplätze: Das ist die Ausbeute der Fechter vom FC Würth Künzelsau bei der Deutschen U14-Meisterschaft in Nürnberg. Neun Mädchen und zwei Jungs vom FC gingen an der Noris in zwei Jahrgängen an den Start. Am besten machte es im Einzel Celine Schniepp und wurde deutsche Vizemeisterin im Jahrgang 2005. Zuvor besiegte sie im Halbfinale ihre Vereinskollegin Lena Stemper, die damit mit der Bronzemedaille gekürt wurde. Ebenfalls Dritte wurde Tiziana Nitschmann. Sie musste sich erst im Halbfinale der späteren Siegerin Anastasia Hirschfeld (Achern) geschlagen geben. Lilli Rosa Walter belegte nach einer 8-10 Niederlage gegen Stemper den achten Platz.

Auch die Mädchen im Jahrgang 2004 zeigten gute Leistungen. Jasmin Herrmann, Chayenne Büchner und Kora Hartmann zogen ins Viertelfinale ein, verloren dort aber jeweils ihre Gefechte und belegten Platz fünf, sieben und acht. Im Wettkampf der Jungs waren aus Künzelsau nur Fechter des älteren Jahrgangs vertreten. Für das beste Ergebnis sorgte hier Sören Nicklas mit Rang zwölf.

Im Teamwettkampf beider Jahrgänge ging das Künzelsauer Quartett (Herrmann, Büchner, Hartmann und Evelyn Walz) als Mitfavorit an den Start. Mit souveränen Siegen qualifizierten sich die Mädchen für das Finale, verloren dort aber gegen die Fechterinnen aus Dormagen. Sportdirektor Dominik Behr zeigte sich mit den Leistungen seiner Schützlinge zufrieden: "Drei Mädchen auf dem Podest ist schon klasse. Aber auch die älteren haben gezeigt, dass sie zur deutschen Spitze gehören." Besonders freue ihn zudem über das Mannschaftsergebnis: "Dieses Jahr haben wir im Damensäbel in jeder Altersklasse nicht nur eine Einzel- sondern auch eine Mannschaftsmedaille bei Deutschen Meisterschaften gewonnen. Das zeigt, dass wir für die kommenden Jahre gut aufgestellt sind."





(Foto privat): Zwei Mal Silber, zwei Mal Bronze und insgesamt sieben Finalplatzierungen im Einzel: Die Fechter des FC Würth Künzelsau überzeugten bei den Deutschen Meisterschaften der U14 in Nürnberg.





Europameisterschaft statt Llorett de Mar
Julika Funke und Lisa Gette (beide 17) vom Fecht-Club Würth Künzelsau gehen im serbischen Novi Sad an den Start. Dabei bleibt nicht viel Zeit, das Abitur zu feiern


Autor: Julian Bielenberg
Das Abi in der Tasche und ab geht's in den Süden. Eigentlich nichts Besonderes, genießen doch viele junge Erwachsene die neu gewonnene Freiheit in der Ferne. Auch Julika Funke, Weltklasse-Nachwuchsfechterin vom FC Würth Künzelsau und frische Absolventin des Erasmus-Widmann-Gymnasiums in Schwäbisch Hall, geht auf Reisen - nach Novi Sad. Wohin? Die 230 000-Einwohner-Stadt im Norden Serbiens ist zwar nicht gerade ein Touristenmagnet, doch die 17-Jährige freut sich auf den Ausflug. Schließlich dürfen sie und Vereinskollegin Lisa Gette (17) am Samstag ihr Debüt bei einer Europameisterschaft in der Erwachsenenklasse geben.

Die ersten Wochen ohne schulischen Pflichten sehen daher für Funke natürlich ganz anders aus als für ihre ehemaligen Klassenkameraden. "Zeit zum Durchschnaufen wäre nicht schlecht gewesen, aber für diese Chance nehme ich den Stress gerne hin", sagt die junge Sportlerin. Sie schaue dem Wettkampf mit großer Vorfreude, aber auch großem Respekt entgegen: "Ich will dort mein Bestes geben. Natürlich erwarte ich nicht, bis ganz nach vorne zu kommen. Vor allem möchte ich viel Erfahrung sammeln." Dabei sieht die Nummer 12 der U20-Weltrangliste ihre Außenseiterrolle eher als Vorteil: "Bei den Junioren stelle ich viel höhere Erwartung an mich selbst. Es ist ganz angenehm, ohne Druck in den Wettkampf zu gehen."

Auch Gette, aktuell Nummer 8 der Juniorenweltrangliste, möchte ohne zu große Erwartungen in den Wettkampf starten. Dabei verbindet die Künzelsauerin die zweitgrößte Stadt Serbiens vor allem mit Erfolg: Im März 2017 holte sie auf der U17-Europameisterschaft die Bronzemedaille. Auch Funke war damals mit dabei und erreichte Platz 13. "Die Aktivenklasse ist nochmal etwas ganz Anderes. Da sind richtig viele gute und erfahrene Fechterinnen am Start", sagt Gette. Die Schülerin des Schlossgymnasiums Künzelsau wolle daher auch möglichst entspannt in die Wettkämpfe gehen.

Bereits am Mittwoch fahren die Künzelsauerinnen los. Mit dem Zug geht es erst nach Düsseldorf, wo sie auf Bundestrainer Pierre Guichot und ihre Teamkolleginnen Anna Limbach und Lea Krüger (beide TSV Bayer Dormagen) treffen. Tags darauf fliegt die Mannschaft gemeinsam nach Serbien und schon am Samstag kämpfen die Frauen im Einzelwettkampf. "Das ist im Fechten nicht ungewöhnlich", erklärt Funke. Viel Zeit bliebe vor Ort nie. Zumindest eine kurze Pause ist den Sportlerinnen nach dem Einzel vergönnt. Nach zwei Ruhetagen geht das Quartett im Teamwettbewerb auf die Planche.

Und bleibt beim ganzen Sport wenigstens ein bisschen Zeit, um das erfolgreiche Abitur zu feiern? Funke lacht und sagt: "Beim Einstudieren unsere Tanzchoreographie bin ich dabei und auch der Abistreich klappt." Ob sie am Abiball teilnehmen kann, wisse sie noch nicht. Aber auch das sei ok. Für den sportlichen Erfolg.
Die Ergebnisse der Europameisterschaft in Novi Sad können live unter https://www.eurofencingns2018.com live verfolgt werden.



(Bild von Foto Linke): Julika Funke (links) und Lisa Gette starten erstmals bei den Europameisterschaften der Aktiven.





Künzelsau auch im Norden nicht zu stoppen


Fechten Trotz achtstündiger Anreise bestätigen die Fechterinnen des FC Würth Künzelsau bei der deutschen Meisterschaft der U17 in Rostock ihre Position an der nationalen Spitze. Viertes Mannschaftsgold in Folge, Vienna Stapf (16) wird Vizemeisterin im Einzel.

Künzelsau/Rostock Am frühen Sonntagnachmittag beendete ein Schrei das Geschehen. Ein Schrei des Kampfs, des Triumphs aber auch der Erleichterung. 45:42 siegten die Mädchen des FC Würth Künzelsau gegen den FC Tauberbischofsheim bei der diesjährigen deutschen Meisterschaft der U17 in Rostock. Nach zwischenzeitlicher Zehn-Punkte-Führung war es noch einmal knapp geworden - doch die Hohenloherinnen behielten die Nerven und Vienna Stapf (16) führte ihre Mannschaft zum vierten Titelgewinn in Folge. "Ich freue mich besonders über den Erfolg mit dem Team", sagt Stapf, die schon tags zuvor jubeln durfte. Im Einzelwettkampf musste sie sich erst im Finale geschlagen geben und wurde erstmalig in dieser Altersklasse deutsche Vizemeisterin. Auch ihre Mannschaftskolleginnen zeigten im Individualturnier starke Leistungen. Annika Lechel (15) wurde Sechste, gefolgt von Emma Brunner (14) auf Rang sieben und Christine Weber (14), die Platz zwölf belegte. Besonders erfreulich: Auch im Herrensäbel stieß ein junger Athlet bis ins Viertelfinale vor. Timon Funke (14) beendete die deutsche Meisterschaft auf dem achten Rang.

"Ich bin sehr zufrieden mit dem Abschneiden unserer Sportler", sagt Dominik Behr, Sportdirektor des FC Würth. "Wir waren mit sehr jungen Sportlern in Rostock am Start. Nur Vienna wechselt kommende Saison in die Juniorenklasse. Da ist der Sieg mit dem Team schon etwas Besonderes." Insgesamt legten zehn Nachwuchssportler und ihre vier Trainer die 700-Kilometer-Strecke an die Ostsee zurück. Zum Flanieren an der Warnemünder Promenade, die direkt gegenüber der Halle zum Sonnenbaden einlud, blieb freilich keine Zeit. "Das war schon ein anstrengendes Wochenende, vor allem weil wir bis einen Tag vor Abfahrt auf einem intensiven Lehrgang waren", schildert Stapf. Mit dem Ausruhen wird es für die Goggenbacherin auch nach dem Doppelerfolg nichts: Bereits in dieser Woche stehen weitere Trainingslager an, für Stapf am Bundesstützpunkt in Dormagen. Behr erklärt: "Wir sind in der letzten intensiven Phase der Nachwuchs-Saison. Das ist für die Athleten natürlich fordernd." Ab Juli werde es für die jungen Sportler dafür ein wenig ruhiger, zuvor steht vor allem noch die Deutsche Meisterschaft der U14 in Nürnberg an. Im letzten Jahr konnten Brunner und Weber in dieser Altersklasse gemeinsam mit Nadja Tuncer (14) und Jasmin Hermann (13) den Titel gewinnen, zudem gewannen Weber und Funke Gold im Einzel.

INFO: Der FC Würth Künzelsau bietet immer donnerstags von 16.30-18.00 Uhr in der Freien Schule Anne-Sophie bis zu den Sommerferien einen kostenlosen Schnupperkurs für Kinder bis 10 Jahre an. Anmeldung an Dominik.Behr@wuerth.com





Wenigstens für ein kleines Fotoshooting war nach der deutschen Meisterschaft in Rostock genug Zeit. Die neuen Titelträger des FC Würth Künzelsau am Warnemünder Strand: (von links) Vienna Stapf, Emma Brunner, Annika Lechel und Christine Weber. Foto: David Berger





Dünger und Walter gewinnen Medaillen in Breslau
Fechter des FC Würth Künzelsau beim größten Nachwuchsturnier der Welt erfolgreich


Bereits zum 41. Mal fand das größte Nachwuchsturnier der Welt mit knapp 3.000 Teilnehmern aus mehr als 35 Ländern im polnischen Breslau statt. Allein im Säbelbereich kämpften über 630 Sportlerinnen und Sportler, darunter Starter aus den USA, Ägypten, China und Australien um Finalplatzierungen und einen Platz auf dem Siegerpodest.

Für die sportlichen Glanzpunkte sorgten in diesem Jahr Karl Dünger und Lilli Rosa Walter. Dünger erreichte in der Altersklasse 2007/2008 bei 95 Teilnehmern sicher das Viertelfinale. Hier setzte er sich mit 8-2 Treffern gegen die Chinesen Lingyu Kong durch. Auch das folgenden Halbfinale gegen den Bulgaren Viktor Kitenov wurde mit 8-1 Treffern zu einer klaren Angelegenheit. Nur der Grieche Nikolaus Pergamalis war an diesem Tag besser als Dünger und konnte das Finalgefecht mit 8-4 zu seinen Gunsten entscheiden. "Ein klasse Wettkampf von Karl" freute sich anschließend Trainer Michael Gäbelein. "Er hat toll gefochten und auch mit seinem Kampfgeist überzeugt".

In der Altersklasse 2005/2006 bei den Damen erreichte Lilli Rosa Walter nach einem 12-3 Achtelfinalsieg gegen die Rumänin Rosemarie Benciu ebenfalls die Runde der besten Acht. Dort schaltete die 13-jährige die Türkin Ezgi Kocer mit 12-7 Treffern aus. Trotz der anschließenden 6-12 Niederlage gegen die Lettin Polina Kashina belegte sie einen sehr guten dritten Platz.

Für die dritte Künzelsauer Finalplatzierung sorgte Jana Kus im Jahrgang 2007/2008. Sie belegte im Feld der 62 Teilnehmerinnen den fünften Platz. Im Anschluss an die Siegerehrung wurde traditionell zu Ehren aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein großes Feuerwerk gezündet, was für ein tolle Stimmung und Atmosphäre bei allen Beteiligten sorgte.



(Bild Foto Linke): Starke Leistung: Jana Kus, Karl Dünger und Lilli Rosa Walter vom Fecht-Club Würth Künzelsau freuen sich über ihre tollen Platzierungen beim größten Nachwuchsfechtturnier der Welt in Polen.





Sensation knapp verpasst
Lisa Gette vom FC Würth Künzelsau gewinnt Bronze bei den Deutschen Fechtmeisterschaften in Künzelsau - Damenteam ebenfalls auf Rang drei


Lisa Gette vom Fecht-Club Würth hat bei den Deutschen Aktivenmeisterschaften in Künzelsau die Bronzemedaille gewonnen. Die 17-jährige musste sich erst im Halbfinale der Favoritin und späteren Siegerin Anna Limbach aus Dormagen denkbar knapp mit 14-15 Treffern geschlagen geben. "Ein einziger Treffer, das ist natürlich ärgerlich. Aber ich freue mich über meine erste nationale Einzelmedaille bei den Erwachsenen" so die erste Reaktion der Bronzemedaillengewinnerin.

Nachdem Gette das ganze Gefecht hinten gelegen hatte, glich sie zum 13 zu13 erstmals aus und ging sogar mit 14 zu 13 in Führung. Nach dem abermaligen Ausgleich durch Limbach stand es 14 zu 14 und der letzte Treffer musste über den Sieg entscheiden. Gette schaffte es, Limbach in die Defensive zu drücken und startete einen langen Angriff am gegnerischen Ende der Fechtbahn. Doch Limbach, aktuell auf Platz zehn der Weltrangliste platziert, wich dem Angriff aus und setzte ihrerseits mit einer Konterattaque den entscheidenden Treffer. "Da hat man die Klasse und Routine von Anna Limbach deutlich gesehen" so Sportdirektor Dominik Behr zum entscheidenden Treffer. Im anschließenden Finale gegen Judith Kusian ließ Limbach beim 15-8 nichts anbrennen und sich ihren vierten DM-Titel in Serie. Bei den Herren setzte sich mit Benedikt Wagner aus Dormagen ebenfalls der Titelverteidiger durch er besiegte im Finale seinen Vereinskollegen Matyas Szabo knapp mit 15-14.

Mit Julika Funke und Anna-Lena Bürkert hatten zwei weitere Künzelsauer Fechterinnen das Viertelfinale erreicht und belegten am Ende die Plätze sechs und acht. Bürkert verlor gegen Limbach mit 8-15 Treffern. Funke und Gette mussten gegeneinander antreten und lieferten sich ein spannendes Gefecht mit dem besseren Ende für Gette (15-14). Vor dem Wettkampf wurden die Setzplatzierungen der besten 16 der deutschen Rangliste in Zweierschritten gelost. "Schade, dass Lisa und Julika im Viertelfinale gegeneinander antreten mussten, da hatten wir Pech beim Losen."

Beim Mannschaftswettkampf am zweiten Tag startete die Künzelsauer Mannschaft mit Gette, Bürkert, Luzia Hirn und Vienna Stapf. Funke musste ihre Teilnahme wegen des anstehenden Abiturs absagen. Nach drei Siegen in der Vorrunde verlor das Quartett im Halbfinale gegen die TSG Eislingen knapp mit 41-45 Treffern. Im Gefecht um Bronze wurde der FC Tauberbischofsheim mit 45-23 deutlich distanziert. "Mit zwei Medaillen sind wir sehr zufrieden" lautete das sportliche Fazit von Dominik Behr. Für die Organisation gab es für die Künzelsauer viel Lob vom Deutschen Fechterbund, den Sportlern und Zuschauern. Sven Ressel, Sportdirektor des Deutschen Fechterbundes zeigte sich mit dem Ablauf sehr zufrieden.



(Bild: Foto Linke) Das Künzelsauer Quartett mit Anna-Lena Bürkert, Vienna Stapf, Lisa Gette und Luzia Hirn gewann Bronze mit der Mannschaft



(Bild: Foto Linke) Sensation knapp verpasst: Lisa Gette unterlag im Halbfinale der späteren Siegerin Anna Limbach mit 14-15. In dieser Situation setzt Limbach den entscheidenden Treffer.



(Bild: Foto Linke) Jede Menge Action und Emotionen sahen die Zuschauer bei den Deutschen Meisterschaften in Künzelsau.





Bürkert startet bei der U23-EM
Fechterin des FC Würth Künzelsau in Armenien auf der Planche


Vom 15.-19. April finden die U23-Fechteuropameisterschaften in der armenischen Hauptstadt Jerevan statt. Mit dabei ist vom Fecht-Club Würth Künzelsau Anna-Lena Bürkert. Die angehende Abiturientin wurde vom Deutschen Fechterbund neben Ann-Sophie Kindler (Eislingen), Judith Kusian und Lea Krüger (beide Dormagen) im Damensäbel nominiert.

Möglich ist die Teilnahme allerdings nur, weil Bürkert zwei Klausuren für das Abitur verschieben konnte und diese Anfang Mai nachschreiben darf. "Wirklich prima, dass ich die Klausuren nachschreiben und somit bei der EM starten kann" freut sich die 19-jährige auf die Wettkämpfe.

Der Einzelwettkampf wird am 17. April ausgetragen, zwei Tage später ficht Bürkert dann gemeinsam mit ihren Teamkolleginnen um eine Medaille in der Mannschaft. Die Ergebnisse können live unter http://www.yerevan2018.am/ live verfolgt werden.



Anna-Lena Bürkert vom Fecht-Club Würth Künzelsau freut sich auf die U23-EM in Armenien.





Premiere für den FC Würth
Künzelsauer Fecht-Club richtet erstmals die Deutschen Meisterschaften der Aktiven aus


Am 21. und 22. April geht es in der Sporthalle der Freien Schule Anne-Sophie in Künzelsau wieder zur Sache: Es wird gegeneinander gekämpft, Hiebe auf Oberkörper und Kopf verteilt, es wird emotionale Freuden- und Wutausbrüche, spannende und hochklassige Gefechte und zum Schluss strahlende Sieger geben. An diesem Wochenende richtet der Fecht-Club Würth Künzelsau Deutsche Meisterschaften im Säbelfechten aus, und das bereits zum siebten Mal.

Dennoch gibt es in diesem Jahr eine Premiere. Zum ersten Mal werden die nationalen Meister in der Erwachsenenklasse (in der Fechtsprache Aktiven genannt) in Künzelsau ermittelt. "Das ist natürlich eine tolle Sache für unseren Verein" freut sich Sportdirektor Dominik Behr. "Der Zuschlag vom Deutschen Fechterbund für die Ausrichtung dieser Meisterschaften zeigt, welchen Stellenwert sich unser Verein in den letzten Jahren erarbeitet hat".

Bei den Herren starten mit Max Hartung, Benedikt Wagner und Matyas Szabo drei Olympiateilnehmer und Weltmeister. Alle drei haben in den vergangenen Jahren bereits den Titel im Einzel gewonnen. Dementsprechend ist dieses Trio auch in diesem Jahr favorisiert. Bei den Damen ist Titelverteidigerin Anna Limbach die Topfavoritin. Die 28-jährige steht momentan als beste deutsche Säbelfechterin auf Platz zehn der Weltrangliste und hat mit dem dritten Platz beim Grand Prix in Seoul Ende März ihre derzeit exzellente Form unter Beweis gestellt. Dahinter gibt es eine Reihe von Fechterinnen, darunter auch Julika Funke und Lisa Gette vom FC Würth Künzelsau, die sich Chancen auf eine Medaille ausrechnen können. Bei den letztjährigen Meisterschaften in Nürnberg belegte Funke hinter Limbach den zweiten Platz, die Mannschaft des FC Würth gewann ebenfalls die Silbermedaille.

Das Einzelturnier beginnt am Samstag, 21. April um 9.00 Uhr in der Sporthalle der Freien Schule Anne-Sophie. Die Finalgefechte mit anschließender Siegerehrung und Stehempfang finden dann um 16.00 Uhr statt. Einen Tag später stehen dann die Mannschaftsentscheidungen auf dem Programm. Die Finalgefechte am Sonntag finden um ca. 13.00 Uhr statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist an beiden Tagen frei, der Förderverein Fechten in Künzelsau e.V. sorgt wie üblich für die Bewirtung.



Im letzten Jahr gewannen die Fechterinnen des FC Würth mit Luzia Hirn, Lisa Gette, Anna-Lena Bürkert und Julika Funke (v.l. mit Trainer Vadym Shturbabin) die Silbermedaille bei den Deutschen Aktivenmeisterschaften.





Platz 14 im Einzel, Rang acht mit der Mannschaft
Julika Funke mit guter Leistung bei der Junioren-WM in Verona


Julika Funke vom Fecht-Club Würth Künzelsau hat bei den Juniorenweltmeisterschaften (U20) in Verona das Achtelfinale erreicht und am Ende den 14. Platz belegt. Die 17-jährige musste sich erst im Kampf um den Einzug ins Viertelfinale der Japanerin Misaki Emura mit 9-15 Treffern geschlagen geben. "Eine starke Leistung von Julika. Angesichts der aktuellen Doppelbelastung mit Leistungssport und Abitur bin ich sehr zufrieden mit ihrem Abschneiden" sagte Trainer Vadym Shturbabin.

Im vorherigen Turnierverlauf überzeugte die angehende Abiturientin des Erasmus-Widmann-Gymnasiums im Feld der 126 Teilnehmerinnen aus über 30 Nationen mit Siegen gegen die Kasachin Smirnova (15-2), die Französin Poupinet (15-14) und die Italienerin Dalla Vecchia (15-11).

Lisa Gette und Madeleine Becker, ebenfalls beide vom Fecht-Club Würth Künzelsau belegten die Plätze 31 und 99. Neue Weltmeisterin wurde die Russin Olga Nikitina, die sich im Finale gegen Titelverteidigerin Natalia Botello aus Mexiko durchsetzte. Vienna Stapf belegte beim Wettkampf der Kadetten (U17) Platz 72.

Beim Mannschaftswettkampf der Junioren gingen die drei Künzelsauer Fechterinnen gemeinsam mit Larissa Eifler (Dormagen) für Deutschland auf die Planche. Nach einem 45-27 Auftaktsieg gegen die Niederlande und einem 45-28 gegen die Türkei im Achtelfinale kam es im Viertelfinale zum Duell mit Korea. In einem engen Gefecht mussten sich die deutschen Mädchen am Ende mit 42-45 geschlagen geben und verpassten knapp das Halbfinale. Nach einem 41-45 gegen Japan und einem 42-45 gegen Bulgarien landete das Quartett am Ende auf Rang acht. "Das Halbfinale war möglich und wir sind natürlich enttäuscht, dass wir es knapp verpasst haben" äußerte sich Bundestrainer Vadym Shturbabin im Anschluss. "Aber alle vier Mädchen sind auch nächstes Jahr noch bei den Juniorinnen startberechtigt und wir werden bei der nächsten WM wieder voll angreifen".

Mit den Deutschen Aktivenmeisterschaften in Künzelsau am 21. und 22. April steht bereits das nächste wichtige Turnier an. Bei den Herren werden dann auch die Olympiateilnehmer und Weltmeister Max Hartung, Benedikt Wagner und Matyas Szabo um den Titel "Deutscher Meister 2018" fechten. Die Einzelwettkämpfe beginnen am Samstag um 9.00 Uhr. Das Finale findet um 16.00 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.



Madeleine Becker, Vienna Stapf, Lisa Gette und Julika Funke starteten bei den Weltmeisterschaften der Junioren und Kadetten in Verona.





Vier Künzelsauer in Verona auf der Planche
Deutscher Fechterbund nominiert für die Jugend-WM in Italien


Vom 1. bis 9. April finden die Fechtweltmeisterschaften der Kadetten (U17) und Junioren (U20) in Verona statt. Vom Fecht-Club Würth Künzelsau wurden Vienna Stapf bei den Kadetten sowie Julika Funke, Lisa Gette und Madeleine Becker bei den Junioren vom Deutschen Fechterbund nominiert. Die Säbelwettbewerbe finden vom 4 bis 6. April statt. Den Anfang machen dann die Junioren im Einzel, tags darauf dann die Kadetten im Einzel um Gold, Silber und Bronze. Den Abschluss der Säbelwettkämpfe bildet der Teamwettkampf der Junioren.

Nach den erfolgreichen Europameisterschaften in Sotschi - Gette gewann dort Bronze im Einzel und die Mannschaft belegte Platz vier - sind die Chancen der Künzelsauer auf eine vordere Platzierung auch dieses Mal vorhanden. "Das gesamte Team hat bei der EM Selbstvertrauen gesammelt. Wenn die Mädchen ihr Können auf die Bahn bringen, dann ist einiges möglich" gibt sich Trainer Vadym Shturbabin optimistisch. In der Juniorenweltrangliste liegen Julika Funke und Lisa Gette aktuell auf den Plätzen sechs und sieben und zählen damit zum erweiterten Favoritenkreis im Kampf um eine Medaille. Im Vergleich zur EM kommen allerdings starke Säbelfechterinnen aus den USA, Mexiko, Korea und weiterer Nationen hinzu.

Die Entscheidungen können ab dem 1. Aprilunter http://www.fencingverona2018.com live verfolgt werden.





(Bild Foto Linke) Verona, wir kommen: Madeleine Becker, Vienna Stapf, Lisa Gette und Julika Funke (v.l.) und Trainer Vadym Shturbabin vom FC Würth Künzelsau freuen sich auf die Jugendweltmeisterschaften in Verona.



Steckbriefe der Künzelsauer Starter:

Lisa Gette Geb.: 06.11.2000
Beruf: Schülerin am Schlossgymnasium in Künzelsau (Klasse 11)
Fechten seit: 2009
Nominierungsrangliste Junioren: 2. Platz
Weltrangliste Junioren: 16. Platz
Größte Erfolge: Bronzemedaille Einzel EM Junioren 2018, Bronzemedaille Einzel EM A-Jugend 2017, Bronzemedaille Mannschaft EM Junioren 2017, Platz 3 Juniorenweltcupturnier Budapest und Algier 2018, mehrfache Deutsche Meisterin
Hobbies: Freunde treffen, Musik hören
Lieblingsessen auf Auslandsreisen: Traditionelle Speisen des jeweiligen Landes
Mein Motto: Geht nicht gibt's nicht

Julika Funke
Geb.: 18.10.2000
Beruf: Schülerin am Erasmus-Widmann-Gymnasium in Schwäbisch Hall (Klasse 12)
Fechten seit: 2009
Nominierungsrangliste Junioren: 1. Platz
Weltrangliste Junioren: 7. Platz
Größte Erfolge: Bronzemedaille Mannschaft EM Junioren 2017, Achtelfinale Einzel WM Junioren 2017, 3x Viertelfinale Juniorenweltcupturniere Saison 2017/2018, mehrfache Deutsche Meisterin
Hobbies: Gitarre spielen
Lieblingsessen auf Auslandsreisen: Spaghetti Bolognese
Motto: Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum

Madeleine Becker
Geb.: 17.09.2000
Beruf: Schülerin am Schlossgymnasium in Künzelsau (Klasse 11)
Fechten seit: 2010
Deutsche Nominierungsrangliste: 4. Platz
Weltrangliste Junioren: 69. Platz
Größte Erfolge: Qualifikation EM 2018, Achtelfinale Juniorenweltcupturnier in Dormagen 2017, mehrfache Deutsche Meisterin
Hobbies: Musik hören, mit Freunden Zeit verbringen, sportliche Aktivitäten
Lieblingsessen auf Auslandsreisen: Regionales Essen
Motto: Just do it`

Vienna Stapf
Geb.: 02.10.2001 Beruf: Schülerin am Schlossgymnasium in Künzelsau (Klasse 10)
Fechten seit: 2010
Deutsche Nominierungsrangliste: 2. Platz
Weltrangliste A-Jugend: 86. Platz
Größte Erfolge: Qualifikation EM 2018, Platz zwei nationales Ranglistenturnier in Kenten 2017, mehrfache Deutsche Meisterin
Hobbies: Musik hören und basteln
Lieblingsessen auf Auslandsreisen: Steak mit Bratkartoffeln
Motto: Kämpfe mit Leidenschaft. Siege mit Stolz. Verliere mit Respekt, aber gib niemals auf!




Neuer Teilnehmerrekord beim Sparkassen-Cup
Fecht-Club Würth Künzelsau erzielt gute Ergebnisse beim Heimspiel


Zwei Wettkampftage, zwölf Wettbewerbe, 20 Vereine und 248 Teilnehmer, das sind die nackten Zahlen zum Sparkassen-Cup 2018. Dass die 250er-Marke nicht geknackt wurde, lag am starken Schneefall am Sonntagmorgen, der einige von der geplanten Fahrt nach Künzelsau abhielt. Der Fecht-Club Würth Künzelsau war mit der 16. Austragung des Sparkassen-Cups dementsprechend sehr zufrieden.

"Wir hatten nicht nur eine neue Rekordbeteiligung, sondern auch qualitativ hochwertig besetzte Teilnehmerfelder" freute sich Sportdirektor Dominik Behr. In der Altersklasse U17 starteten bei den Damen mit Vienna Stapf (Künzelsau), Clara Mäschke (Eislingen) und Jolien Corteyn (Belgien) gleich drei Teilnehmerinnen der U17-EM in Sotschi Anfang März. Daher war es auch keine Überraschung, dass sich die Belgierin den Turniersieg sicherte, Stapf und Mäschke belegten jeweils Rang drei.

Sportlich gesehen lief es für den FC Würth insgesamt sehr gut. Mit drei Mal Gold, ein Mal Silber und sechs Mal Bronze sammelten die Künzelsauer Sabreure die meisten Medaillen. Jana Kus und Karl Dünger im Jahrgang 2007/2008 sowie Till Schmierer bei den Bambini standen am Ende ganz oben auf dem Siegertreppchen. Weitere Medaillen gewannen Stapf, Francesca Siegel, Christine Weber Milena Hummel, Jule Zemella, Julian Garcia-Schiller und Leon Schniepp. "Unsere Sportler haben sich wirklich gut geschlagen" freute sich Trainer Michael Gäbelein. "Ich bin mit dem Gesamtergebnis sehr zufrieden."

Auch in diesem Jahr gab es bei den meisten Wettbewerben keine Ausscheider nach der Vor- und Zwischenrunde, so dass alle Starter viele Gefechte absolvierten. "Zudem ermöglicht der Modus ab der Zwischenrunde viele Kämpfe gegen Gegner ähnlicher Niveaustufe, so dass die Teilnehmer individuell profitieren können" erläutert Dominik Behr. Am Ende wurden über 1.000 Duelle an beiden Wettkampftagen gezählt. Trotz der großen Anzahl an Gefechten, lief die Organisation gewohnt reibungslos, was wieder an der großen Zahl an freiwilligen Helfern lag.

Im Rahmen der Finalkämpfe am Samstag bedankte sich Mathias Funke, Vizepräsident des FC Würth Künzelsau, bei der Sparkasse Hohenlohekreis für die Unterstützung und die seit 2003 andauernde Partnerschaft. Bereits in einem Monat findet das nächste große Fechtturnier in Künzelsau statt. Am 21. und 22. April richtet der FC Würth erstmals Deutsche Meisterschaften der Aktiven (Erwachsenenklasse) aus. Dann werden mit Max Hartung, Matyas Szabo und Benedikt Wagner auch drei Olympiateilnehmer und Weltmeister in der Sporthalle der Freien Schule Anne-Sophie auf der Planche zu sehen sein. Bei den Damen haben auch die Künzelsauer um die EM-Bronzemedaillengewinnerin Lisa Gette gute Chancen auf Platzierungen auf dem Podium.

Die Künzelsauer Finalplatzierungen beim Sparkassen-Cup:
Damensäbel
Aktive: 3. Francesca Siegel
A-Jugend: 3. Vienna Stapf, 8. Annika Lechel
Jg. 2003/2004: 3. Christine Weber, 4. Fanny Straub, 5. Emma Brunner, 6. Chayenne Büchner, 8. Jasmin Hermann
Jg. 2005/2006: 5. Tiziana Nitschmann, 6. Lena Stemper, 7. Lilli Rosa Walter
Jg. 2007/2008: 1. Jana Kus, 3. Milena Hummel
Bambini: 2. Jule Zemella

Herrensäbel
Aktive: 8. Eduard Wintergoller
A-Jugend: 5. Timon Funke
Jg. 2003/2004: 3. Julian Garcia-Schiller, 4. Timon Funke
Jg. 2005/2006: 6. Nils Funk
Jg. 2007/2008: 1. Karl Dünger, 3. Leon Schniepp, 6. Colin Gommel, 7. Maurice Engel
Bambini: 1. Till Schmierer, 4. Laurens Röther, 5. Darian Schmidt, 7. Joshua Walter




( Foto privat) Ein Teil der Fechterinnen und Fechter des FC Würth Künzelsau.

     

(Bilder von Foto Linke) Actionbilder





Fechtturnier um den Sparkassen-Cup 2018


Am 17. und 18. März richtet der Fecht-Club Würth Künzelsau das Württembergische Ranglistenturnier um den Sparkassen-Cup aus. Für die 16. Auflage des Traditionsturniers haben in diesem Jahr über 200 Teilnehmer gemeldet.

Wie in den Vorjahren werden die Wettkämpfe in der Sporthalle der Freien Schule Anne-Sophie ausgetragen. Gefochten wird in diesem Jahr in den Jahrgängen 2001-2008 sowie bei den Bambini, am Sonntag wird es zudem erstmals auch ein Turnier für Aktive geben. Im letzten Jahr konnten sich mit Emma Brunner, Jana Kus, Annika Lutz, Eduard Wintergoller, Eric Gauss, Karl Dünger und Till Schmierer sieben Sportler des FC Würth Künzelsau in die Siegerliste eintragen.

Los geht es am Samstag um 10.00 Uhr mit den ersten Gefechten. Die Finalgefechte der A-Jugend finden dann um 16.30 Uhr auf der Hochbahn statt. Am Sonntag beginnen die Wettkämpfe ebenfalls um 9.00 Uhr, die Finalkämpfe finden dann um ca. 13.00 Uhr statt. Im Anschluss an das Finale am Samstag findet ein Stehempfang statt.

Eintritt frei
Alle, die sich Fechten einmal live und hautnah anschauen wollen, sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei, für ausreichend Speisen und Getränke sorgt die Cafeteria des Fördervereins Fechten in Künzelsau e.V.



(Bild von Foto Linke): Dynamische und spannende Gefechte erwartet die Zuschauer auch beim diesjährigen Sparkassen-Cup in Künzelsau.





Gette gewinnt Bronzemedaille
Fechterin des FC Würth Künzelsau landet bei Europameisterschaften auf dem Podest - deutsches Damensäbelteam erreicht das Halbfinale und belegt Rang vier


Lisa Gette vom Fecht-Club Würth Künzelsau hat bei den Europameisterschaften der Junioren (U20) im russischen Sotschi die Bronzemedaille gewonnen. Für den Verein war es die erste Einzelmedaille bei einer Junioren-EM überhaupt und einer der größten Erfolge der bisherigen Vereinsgeschichte. "Wir sind stolz auf unsere Fechterinnen und deren tolles Abschneiden und ganz besonders natürlich auf die Bronzemedaille von Lisa Gette" freute sich Präsident Prof. Dr. Dr. h. c. Harald Unkelbach. "Es zeigt, dass unsere Fechter/-innen mit den Besten in Europa mithalten können".

Guter Beginn
Nach einer makellosen Bilanz in der Vorrunde - sechs Siege in sechs Gefechten - war Gette in der Direktausscheidung an Position eins gesetzt. Nach einem Freilos im 64er-Tableau besiegte sie die Italienerin Claudia Rotili mit 15-10 und stand damit im Achtelfinale. Dort hatte die Französin Anne Poupinet mit 12-15 das Nachsehen. Damit fehlte Gette nur noch ein Sieg zur begehrten Medaille.

Tolle zweite Halbzeit
Im Kampf um den Einzug ins Halbfinale traf die 17-jährige auf die Britin Caitlin Maxwell. Nach ausgeglichener ersten Halbzeit -zur Pause stand es 8-7 für Gette- zog sie unaufhaltsam davon und gewann das Gefecht mit 15-8. "Sie hat die taktischen Anweisungen perfekt umgesetzt" freute sich Trainer Vadym Shturbabin. "Eine klasse Leistung von Lisa, sie hat sich die Medaille absolut verdient".

Große Freude über zweite Einzelmedaille
Trotz der anschließenden 11-15 Niederlage im Halbfinale gegen die Ungarin Liza Pusztai war Gette sehr zufrieden: "Letztes Jahr habe ich Bronze bei der U17-EM gewonnen, jetzt bereits Bronze bei der U20-EM, ich freue mich riesig". Neue Europameisterin wurde die Russin Alina Mikhailova, die sich im Finale mit 15-8 gegen Pusztai durchsetzen konnte. Die weiteren Künzelsauer Starterinnen Julika Funke und Madeleine Becker belegten die Plätze 14 und 39. Becker musste sich im 64er Tableau der Italienerin Lucarini mit 9-15 geschlagen geben. Funke zeigte einen guten Wettkampf und erreichte sicher das Achtelfinale. Dort unterlag sie ebenfalls der Ungarin Pusztai mit 10-15 Treffern. In der U17 Entscheidung hatte Vienna Stapf bei ihrer ersten Europameisterschaft zudem den 20. Platz belegt.

Mannschaft belegt Rang vier
"Wir wollten um die Medaillen mitkämpfen und das haben wir auch getan" so Vadym Shturbabin im Anschluss an die Teamentscheidung. In der Tat: Bereits im Viertelfinale stand der deutschen Mannschaft mit Frankreich ein starker Gegner gegenüber. Nach sechs von neun Teilgefechten führten die Franzosen mit 30-24 Treffer. Dann drehte das deutsche Team auf und gewann am Ende noch mit 45-42 und zog ins Halbfinale ein. Dort mussten sich Gette und Co. Italien mit 36-45 Treffern geschlagen geben. Der anschließende Kampf um Bronze war nichts für schwache Nerven. Nach häufigen Führungswechseln hatten die Ungarinnen am Ende das nötige Quäntchen Glück auf ihrer Seite und gewannen mit 45-43. "Schade, dass es am Ende der undankbare vierte Platz geworden ist. Aber die Mädchen haben gut gefochten" so Shturbabin zum Abschluss.

WM in Verona steht an
Zeit zum Verschnaufen bleibt den Sportlerinnen in den nächsten Wochen kaum. Am kommenden Wochenende steht bereits das Weltcupturnier der Aktiven in Athen an, danach ist der Fokus bereits auf die WM in Verona gerichtet, die Anfang April stattfindet.



(Foto:von Augusto Bizzi) Starke Leistung: Lisa Gette hat bei den Europameisterschaften im russischen Sotschi die Bronzemedaille im Einzel gewonnen (hier mit Trainer Vadym Shturbabin).



(Foto: von Augusto Bizzi) Actionbild von Lisa Gette gegen die Ungarin Liza Pusztai.



(Foto: von Foto Linke GmbH) Die Fechterinnen des FC Würth Künzelsau: Madeleine Becker, Vienna Stapf, Julika Funke und Lisa Gette (v.l.) mit Trainer Vadym Shturbabin.





Fechtnachwuchs treffsicher
Fechter des FC Würth Künzelsau trumpfen in Mainz auf


Beim Schüler- und Nachwuchsturnier in Mainz haben die Sportlerinnen und Sportler des FC Würth zahlreiche Medaillen gewonnen und Finalplatzierungen erreicht. Mit Jasmin Hermann, Jana Kus, Karl Dünger und Adrian Donath trugen sich gleich vier von ihnen in die Siegerliste des Turniers ein. "Die Kinder haben die guten Trainingsleistungen der letzten Zeit bestätigt. Ich bin sehr zufrieden." freute sich Trainer Michael Gäbelein im Anschluss. "Ich hoffe, dass wir beim Sparkassen-Cup in eigener Halle ähnlich erfolgreiche abschneiden."

Der Sparkassen-Cup in Künzelsau findet am 17. und 18. März in Künzelsau statt.

Die Künzelsauer Medaillenplatzierungen im Überblick:
Damensäbel A-Jugend: 3. Lena Stemper,
Damensäbel Jg. 2004/2005: 1. Jasmin Hermann, 2. Kora Hartmann, 3. Tiziana Nitschmann
Damensäbel Jg. 2007: 1. Jana Kus, 2. Milena Hummel
Damensäbel Jg. 2008: 3. Mia-Letizia Carle
Herrensäbel A-Jugend: 2. Samuel Krause, 3. Florian Lutz
Herrensäbel Jg. 2007: 1. Karl Dünger, 2. Leon Schniepp, 3. Colin Gommel und Ilias Mujcic
Herrensäbel Jg. 2008: 1. Adrian Donath




Bildunterschrift: Die Nachwuchsfechter des FC Würth Künzelsau freuen sich über die guten Ergebnisse beim Turnier in Mainz.





Künzelsauer Quartett in Russland auf der Planche
Fechterinnen des FC Würth Künzelsau starten bei Europameisterschaften


Vom 2. Bis 11. März finden die diesjährigen Fechteuropameisterschaften der Kadetten (U17) und Junioren (U20) im russischen Sotschi statt. Vom Fecht-Club Würth Künzelsau haben sich in diesem Jahr vier Fechterinnen qualifiziert. Bei der U17 geht Vienna Stapf für Deutschland auf die Planche, in der U20 kämpfen Madeleine Becker, Julika Funke, Lisa Gette um eine gute Platzierung. "Wir als Verein sind stolz und freuen uns über die tollen Leistungen in dieser Saison, die zur erfolgreichen Qualifikation geführt haben" sagt Sportdirektor Dominik Behr "Jetzt drücken wir den Mädchen bei der EM die Daumen".

Für Funke und Gette sind es nach 2016 und 2017 die dritten Europameisterschaften, auch Becker startet nach ihrer Premiere im letzten Jahr bereits zum zweiten Mal beim kontinentalen Vergleich. Für Stapf ist es dagegen die erste Teilnahme, und gleichzeitig auch ihre erste Flugreise. "Ich bin ganz schön aufgeregt, zum einen wegen des Fluges, zum anderen wegen der anstehenden Wettkämpfe. Und ich freue mich natürlich darauf" sagte Stapf vor der Abreise.

Gemeinsam mit Clara Mäschke, Shannen Kuhn (beide Eislingen) und Emily Kurth, die neben Stapf ebenfalls bei den Kadetten mit dem Säbel starten, sowie der gesamten deutschen U17-Delegation reiste Stapf bereits am Mittwoch von Frankfurt über Moskau nach Sotschi. Am Sonntag, 4. März findet dann der Einzelwettkampf statt, zwei Tage später folgt der Auftritt mit dem Team. Betreut wird Stapf vor Ort von Nachwuchsbundestrainer Martin Mündt und Vadym Shturbabin, der die Reise nach Sotschi am 3. März antritt.

Funke, Gette, und Becker fliegen dann am 5. März gemeinsam mit Larissa Eifler (Dormagen) und den Junioren der anderen Fechtdisziplinen - Florett und Degen - nach Sotschi. Da für Funke in Kürze das Abitur ansteht, wird sie neben ihren Fechtsachen auch einige Schulbücher mit zur EM nehmen. "Ich hoffe, dass ich im Flugzeug und vor Ort die Zeit finde, etwas für die Schule zu machen". Der Einzelwettkampf der Juniorinnen findet dann am Freitag, 9. März statt, zwei Tage später steht dann die Teamentscheidung auf dem Programm.

Im letzten Jahr gewannen die Schützlinge von Bundestrainer Vadym Shturbabin mit der Juniorenmannschaft die Bronzemedaille. Auch in diesem Jahr ist Shturbabin optimistisch: "Alle Mädchen haben in dieser Saison gezeigt, dass sie vorne mitfechten können. Wir haben ein starkes Team und werden um die Medaillen mitkämpfen."

Die Ergebnisse können unter http://sochifencing2018.ru/ live verfolgt werden.





(Bilder Foto Linke) En Garde: Madeleine Becker, Vienna Stapf, Lisa Gette und Julika Funke (v.l.) mit Trainer Vadym Shturbabin vom FC Würth Künzelsau freuen sich auf die Europameisterschaften im russischen Sotschi.


Steckbriefe der Künzelsauer Starter:

Lisa Gette
Geb.: 06.11.2000
Beruf: Schülerin am Schlossgymnasium in Künzelsau (Klasse 11)
Fechten seit: 2009
Nominierungsrangliste Junioren: 2. Platz
Weltrangliste Junioren: 16. Platz
Größte Erfolge: Bronzemedaille Einzel EM A-Jugend 2017, Bronzemedaille Mannschaft EM Junioren 2017, Platz 3 Juniorenweltcupturnier Budapest und Algier 2018, mehrfache Deutsche Meisterin
Hobbies: Freunde treffen, Musik hören v Lieblingsessen auf Auslandsreisen: Traditionelle Speisen des jeweiligen Landes
Mein Motto: Geht nicht gibt's nicht

Julika Funke
Geb.: 18.10.2000
Beruf: Schülerin am Erasmus-Widmann-Gymnasium in Schwäbisch Hall (Klasse 12)
Fechten seit: 2009
Nominierungsrangliste Junioren: 1. Platz
Weltrangliste Junioren: 7. Platz
Größte Erfolge: Bronzemedaille Mannschaft EM Junioren 2017, Achtelfinale Einzel WM Junioren 2017, 3x Viertelfinale Juniorenweltcupturniere Saison 2017/2018, mehrfache Deutsche Meisterin Hobbies: Gitarre spielen
Lieblingsessen auf Auslandsreisen: Spaghetti Bolognese
Motto: Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum

Madeleine Becker
Geb.: 17.09.2000
Beruf: Schülerin am Schlossgymnasium in Künzelsau (Klasse 11)
Fechten seit: 2010
Deutsche Nominierungsrangliste: 4. Platz
Weltrangliste Junioren: 69. Platz
Größte Erfolge: Qualifikation EM 2018, Achtelfinale Juniorenweltcupturnier in Dormagen 2017, mehrfache Deutsche Meisterin
Hobbies: Musik hören, mit Freunden Zeit verbringen, sportliche Aktivitäten
Lieblingsessen auf Auslandsreisen: Regionales Essen
Motto: Just do it`

Vienna Stapf
Geb.: 02.10.2001
Beruf: Schülerin am Schlossgymnasium in Künzelsau (Klasse 10)
Fechten seit: 2010
Deutsche Nominierungsrangliste: 2. Platz
Weltrangliste A-Jugend: 86. Platz
Größte Erfolge: Qualifikation EM 2018, Platz zwei nationales Ranglistenturnier in Kenten 2017, mehrfache Deutsche Meisterin
Hobbies: Musik hören und basteln
Lieblingsessen auf Auslandsreisen: Steak mit Bratkartoffeln
Motto: Kämpfe mit Leidenschaft. Siege mit Stolz. Verliere mit Respekt, aber gib niemals auf!




Fechtnachwuchs in Wetzlar erfolgreich
Fechter des FC Würth Künzelsau gewinnen zahlreiche Medaillen in Hessen


Beim Schüler- und Nachwuchsturnier im hessischen Wetzlar haben sich die jüngsten Sportlerinnen und Sportler des FC Würth Künzelsau in guter Form präsentiert und zahlreiche Finalplatzierungen erreicht. Mit Lena Stemper, Milena Hummel, Annika Lutz, Timon Funke und Leon Schniepp standen am Ende gleich fünf von ihnen ganz oben auf dem Treppchen. "Mit den gezeigten Leistungen bin ich sehr zufrieden" freute sich Trainer Michael Gäbelein im Anschluss. "Ich hoffe, dass wir bei den kommenden Turnieren ähnlich gute Ergebnisse erreichen".

Gelegenheit dazu gibt es bereits am 3. März beim Jugendturnier in Mainz und am 17. und 18. März in heimischer Halle beim Sparkassen-Cup 2018.

Die Künzelsauer Finalplatzierungen im Überblick:

Damensäbel A-Jugend: 2. Christine Weber, 3. Kora Hartmann, 7. Lena Stemper
Damensäbel Jg. 2004: 2. Chayenne Büchner, 3. Kora Hartmann, 6. Jasmin Hermann, 7. Rabea Muhammad
Damensäbel Jg. 2005: 1. Lena Stemper, 2. Tiziana Nitschmann, 5. Anna-Lena Carle, 7. Céline Schniepp
Damensäbel Jg. 2007: 1. Milena Hummel, 2. Jana Kus
Damensäbel Jg. 2008: 1. Annika Lutz, 2. Mia-Letizia Carle
Herrensäbel A-Jugend: 1. Timon Funke, 6. Samuel Krause
Herrensäbel Jg. 2004: 7. Florian Lutz
Herrensäbel Jg. 2006: 2. Nils Funk, 5. Enrico Reifschneider
Herrensäbel Jg. 2007: 1. Leon Schniepp, 2. Karl Dünger, 3. Colin Gommel, 7. Silas Menz, 8. Kyrill Wolschke




Die Nachwuchsfechter des FC Würth Künzelsau freuen sich mit Sportdirektor Dominik Behr (hinten rechts) und Trainer Michael Gäbelein über die guten Ergebnisse beim Turnier in Wetzlar.





Künzelsauer Sabreure in Afrika erfolgreich
Fechterinnen des FC Würth erreichen beim Weltcupturnier in Algier zwei Finalplätze im Einzel und Platz zwei mit dem Team


Erstmals starteten mit Madeleine Becker, Anna-Lena Bürkert, Julika Funke und Lisa Gette Sportlerinnen des FC Würth Künzelsau bei einem Fechtturnier in Afrika. Beim in Algeriens Hautstadt Algier ausgetragenen Juniorenweltcupturnier ging es vor allem darum, die Weltranglistenposition im Einzel und in der Mannschaft zu verbessern, um für die Europameisterschaften Anfang März in Sotchi eine bessere Ausgangslage zu haben.

Dieses Vorhaben gelang: Beim Einzelwettkampf qualifizierten sich mit Lisa Gette, Julika Funke und Anna-Lena Bürkert drei Fechterinnen für die Runde der besten 16. Becker verlor ihr Gefecht im 32er-Tableau gegen die Italienerin Claudia Rotili und belegte Rang 20 im Gesamtklassement. Im Achtelfinale mussten Funke und Bürkert gegeneinander antreten, wobei Funke das Gefechte knapp mit 15-12 für sich entscheiden konnte. Gette gewann ihr Gefecht gegen die Belgierin Saartje Corteyn mit 15-9 und zog ebenfalls ins Viertelfinale ein.

Dort wartete für Gette deren Schwester Jolien Corteyn. In einem spannenden Gefecht behielt Gette beim Stand von 14-14 die Nerven und setzte den entscheidenden Treffer zum Sieg und zum Einzug ins Halbfinale. Funke fand in ihrem Viertelfinale gegen die Italienerin Dalla Vecchia nicht das richtige Rezept und verlor am Ende mit 8-15. Im Halbfinale wartete mit der Mexikanerin Botello dann die aktuelle Juniorenweltmeisterin auf Gette. Trotz einer guten Leistung verlor sie das Gefecht mit 6-15 gegen die spätere Siegerin und belegte somit Rang drei. "Mit dem Einzelergebnis bin ich sehr zufrieden. Alle vier Mädchen unter den besten 20, zwei im Viertelfinale und eine auf dem Podest, das kann sich sehen lassen" freute sich Trainer Vadym Shturbabin. Beim Mannschaftsweltcup am nächsten Tag traten die vier Künzelsauer Mädchen für Deutschland an und erreichten nach einem souveränen 45-20 gegen Tunesien das Finale, in dem die Italienerinnen warteten. Bis zum Ende des vierten Einzelgefechts, zu diesem Zeitpunkt stand es 18-20, war der Kampf sehr ausgeglichen. Anschließend konnten sich die Italienerinnen absetzen und siegten am Ende mit 45-33 Treffern. "Leider hatten wir in der Mitte zwei schwächere Gefechte, ansonsten wäre der Sieg möglich gewesen" so die Analyse von Shturbabin im Anschluss. "Dennoch bin ich mit Platz zwei und dem gesamten Wochenende sehr zufrieden".



Starker Auftritt in Algier: Madeleine Becker, Julika Funke, Anna-Lena Bürkert und Lisa Gette (v.l.) freuen sich über den zweiten Platz beim Mannschaftsweltcupturnier.





Brunner und Stapf unter den besten Acht
Fechterinnen des FC Würth Künzelsau in Mülheim a.d.R. erfolgreich - Stapf startet bei Europameisterschaften


Beim nationalen Ranglistenturnier in Mülheim an der Ruhr haben Emma Brunner und Vienna Stapf vom Fecht-Club Würth Künzelsau mit den Plätzen drei und sieben überzeugt. In der Vorrunde konnten beide fünf ihrer sechs Gefechte für sich entscheiden. Mit sicheren Siegen gelangten sie anschließend bis ins Achtelfinale. Dort besiegte Stapf Annette Kramer aus Eislingen mit 15-9 Treffern, Brunner setzte sich mit dem gleichen Ergebnis gegen Johanna Kerschbaum aus Koblenz durch. Christine Weber, dritte Künzelsauer Fechterin unter den besten 16 verlor ihr Gefechte gegen Alina Hornak aus Tauberbischofsheim knapp mit 12-15 und belegte Rang zehn.

Im Viertelfinale ging Vienna Stapf dann gegen Ylvi Schillinger aus Tauberbischofsheim auf die Planche und verlor am Ende mit 10-15. "Schade, Vienna hätte das Gefecht auf jeden Fall gewinnen können" sagte Trainer Vadym Shturbabin. "Einige Entscheidungen des Obmanns waren für uns nicht nachzuvollziehen".

Emma Brunner führte in ihrem Viertelfinale gegen Célina Treffkorn bereits mit 10-5 Treffern, ehe sie sich an der Hüfte verletzte. Nach der fünfminütigen Behandlungspause war ihr deutlich anzusehen, dass sie sich nicht mehr richtig bewegen konnte. Treffkorn setzte Treffer um Treffer, holte auf und konnte zum 14-14 ausgleichen, so dass der letzte Punkt entscheiden musste. Mit einem unter Schmerzen durchgeführten Angriff gelang Emma Brunner der vielumjubelte Siegtreffer. "Emma hat das Gefecht bestimmt. Nach Auftreten der Verletzung war sie sichtlich gehandicapt. Klasse, dass sie trotzdem noch gewonnen hat" sagte Sportdirektor Dominik Behr im Anschluss. Zum Halbfinale trat Brunner dann nicht mehr an.

Stapf fährt zur Europameisterschaft
Während Brunner in den kommenden Wochen ihre Verletzung auskurieren wird, geht es für Vienna Stapf in die unmittelbare Vorbereitung auf die Europameisterschaften in Sotchi, für die sich die 16-jährige Schülerin des Schlossgymnasiums qualifiziert hat. Abreise mit der U17-Nationalmannschaft ist der 28. Februar. Der Einzelwettkampf findet dann am 4. März statt, 2 Tage später folgt dann die Entscheidung im Team.



Vienna Stapf (links) und Emma Brunner überzeugten beim nationalen U17-Turnier in Mülheim an der Ruhr.





Nachwuchs räumt in Kenten kräftig ab
Fechter des FC Würth erreichen 14 Podestplätze


Mit 14 Podestplätzen waren die Künzelsauer Sportlerinnen und Sportler beim internationalen Jugendturnier in Kenten nicht nur der erfolgreichste Verein, sondern sorgten auch im Trainerteam für strahlende Gesichter. "Eine starke Vorstellung" freute sich Trainer Michael Gäbelein. "Nicht nur das reine Ergebnis war spitze, sondern auch die Aktionen, Körpersprache und die Emotionen haben mich überzeugt".

Mit Chayenne Büchner, Lena Stemper, Jana Kus und Leon Schniepp konnten sich gleich vier Athleten im Feld der über 150 Starter in die Siegerliste eintragen. Weitere Podestplatzierungen gab es für Céline Schniepp, Milena Hummel, Karl Dünger (jeweils Platz 2) sowie Jasmin Hermann, Tiziana Nitschmann, Lilli Rosa Walter, Milena Hummel, Nils Funk, Chris Lang und Colin Gommel.









Gette und Funke glänzen in Budapest
Fechterinnen des FC Würth Künzelsau belegen die Plätze drei und sechs beim Junioren-Weltcupturnier - EM/WM Teilnahme gesichert


Beim ersten Juniorenweltcupturnier (U20) des neuen Jahres in Budapest haben Lisa Gette und Julika Funke vom Fecht-Club Würth Künzelsau mit Finalplatzierungen geglänzt. Im Feld der 147 Teilnehmerinnen aus über 20 Nationen belegten die beiden 17-jährigen die Plätze drei und sechs. Damit erreichten erstmals zwei Sportlerinnen des FC Würth bei einem U20-Weltcup gleichzeitig die Finalrunde. "Eine sehr gute Vorstellung der beiden" freute sich Trainer Vadym Shturbabin.

Nach guten Leistungen in der Einordnungsrunde starteten Gette und Funke mit sicheren Siegen in die Direktausscheidung. In der Runde der besten 32 bezwang Gette nach hartem Kampf die Ungarin Kelecsenyi knapp mit 15-13 Treffern. Nach einem 15-12 Sieg gegen die Britin Maxwell qualifizierte sich die Schülerin des Schlossgymnasiums in Künzelsau erstmals in ihrer Karriere für das Viertelfinale eines Juniorenweltcupturniers. Funke hatte im 32er-Tableau und im Achtelfinale weniger mit den Gegnerinnen zu kämpfen- die Italienerin Mantegna und die Weißrussin Ilieva bezwang sie jeweils mit 15-11 - sondern mit einer Zerrung im Oberschenkel und Rückenproblemen.

Funke muss verletzungsbedingt passen
Im Viertelfinale traf Funke dann auf die Russin Podpaskova, gegen die sie beim Weltcupturnier in Dormagen im Dezember an gleicher Stelle verloren hatte und daher noch eine Rechnung offen hatte. Leider verschlimmerten sich die Rückenprobleme gleich zu Beginn des Gefechts, so dass Funke eine fünfminütige Verletzungspause nahm. Aber auch anschließend stellte sich keine Besserung ein, so dass sie das Gefecht aufgeben musste "Die Schmerzen waren einfach zu stark, ich konnte mich kaum noch bewegen" schildert die Schülerin des Erasmus-Widmann-Gymnasiums in Schwäbisch Hall die Situation. Somit muss die Revanche gegen Podpaskova aufgeschoben werden.

Gette auf dem Podium
Gette musste in ihrem Viertelfinale gegen die Italienerin Dalla Vecchia antreten. Nach anfänglicher Führung kam die Italienerin wieder heran und konnte zum 12-12 ausgleichen. Anschließend setzte Gette drei Treffer in Folge und sorgte für einen vielumjubelten Sieg und die erste Podestplatzierung bei einem Juniorenweltcupturnier seit Eva Munz vor acht Jahren. Trotz der anschließenden 13-15 Niederlage gegen die Italienerin Lucarini war Gette glücklich. "Endlich habe ich die Finalrunde eines Weltcupturniers erreicht, und dann gleich Platz drei, damit bin ich natürlich sehr zufrieden".

Teilnahme an der EM und WM fix
In der Nominierungsrangliste des Deutschen Fechterbundes liegen Funke und Gette jetzt auf den Plätzen eins (Funke) und drei. Aufgrund des großen Abstandes zu Platz fünf und nur noch einem ausstehenden Qualifikationsturnier ist den beiden die Teilnahme an den Europa- und Weltmeisterschaften im März und April nicht mehr zu nehmen. Das letzte Qualiturnier findet in zwei Wochen im spanischen Segovia statt. Dort kämpfen unter anderem auch Madeleine Becker und Anna-Lena Bürkert um den vierten Platz in der Rangliste.



Lisa Gette (rechts) und Julika Funke (hier mit Trainer Vadym Shturbabin) eilen derzeit von Erfolg zu Erfolg.





3000 € für den Nachwuchs
Förderverein unterstützt die Fechterinnen und Fechter des FC Würth Künzelsau


Im Rahmen der Weihnachtsfeier des Fecht-Clubs Würth Künzelsau überreichte Kathrin Hohlfeld vom Förderverein Fechten in Künzelsau e.V. zwei Schecks in Höhe von je 1.500 € an den Präsidenten des Fecht-Clubs, Prof. Dr. Dr. h. c. Harald Unkelbach. Mit dem Geld sollen Startgelder und Kosten für Kampfrichter bei Jugendturnieren gedeckt werden und somit die Eltern und Kinder des Vereins finanziell entlastet werden.

In seiner Rede bedankte sich Prof. Unkelbach für die Unterstützung und blickte auf das ereignisreiche und erfolgreiche Jahr zurück. Insgesamt fünf Sportlerinnen (Madeleine Becker, Anna-Lena Bürkert, Julika Funke, Lisa Gette, Francesca Siegel) hatten an Europa- und Weltmeisterschaften der Junioren und Kadetten teilgenommen. In Plovdiv gewann Lisa Gette die erste EM-Bronzemedaille im Einzel für den FC Würth, die Juniorenmannschaft mit Gette, Anna-Lena Bürkert und Julika Funke belegte ebenfalls Platz drei. Bei Deutschen Meisterschaften wurden zudem 15 Medaillen (6x Gold, 6x Silber, 3x Bronze) gewonnen. Daher wurden in diesem Jahr insgesamt 26 Sportlerinnen und Sportler geehrt. Zudem konnte Trainer Michael Gäbelein 31 neue Mitglieder im Verein begrüßen und zu "Musketieren" schlagen.



(Bild Foto Linke) Scheckübergabe: Kathrin Hohlfeld vom Förderverein Fechten in Künzelsau e.V. übergab zwei Schecks in Höhe von insgesamt 3.000 € an den Präsidenten des FC Würth Künzelsau, Prof. Dr. Dr. h. c. Harald Unkelbach.





Eine der besten U20-Fechterinnen weltweit
Julika Funke vom FC Würth Künzelsau erreicht beim Junioren-Weltcupturnier das Viertelfinale


Julika Funke vom Fecht-Club Würth Künzelsau hat ihre derzeit tolle Form am vergangenen Wochenende erneut unter Beweis gestellt. Beim mit 133 Teilnehmerinnen aus 24 Nationen stark besetzten Juniorenweltcupturnier erreichte die 17-jährige zum zweiten Mal in ihrer Karriere das Viertelfinale und belegte am Ende Rang fünf. "Erneut ein klasse Ergebnis von Juli" freute sich Trainer Vadym Shturbabin im Anschluss. "Sie gehört mittlerweile zu den besten U20-Fechterinnen der Welt und hat dies heute eindrucksvoll gezeigt".

Sicher in die Runde der besten 32
In der Vorrunde konnte Funke alle sechs Gefechte gewinnen und war in der Direktausscheidung an Position drei gesetzt. Nach einem Freilos im 128er Tableau setzte sie sich gegen Carol-Ann Kuhn aus Eislingen deutlich mit 15-6 durch und stand damit unter den besten 32 Fechterinnen des Turniers.

Gelungene Revanche
Dort wartete mit Larisa Eifler aus Dormagen eine weitere Deutsche. Bei den nationalen Meisterschaften Mitte November hatte Funke im Halbfinale mit 12-15 das Nachsehen. Nach ausgeglichener erster Halbzeit (7-8) geriet Funke mit 8-13 in Rückstand und stand daher kurz vor dem Aus. "Julikas Körpersprache war weiterhin positiv und sie hat gekämpft wie ein Löwe" schildert Shturbabin die Situation. Anschließend setzte Funke Treffer um Treffer und konnte zum 14-14 ausgleichen. Nach mehreren Simultanés (gleichzeitiger Angriff) und keiner Entscheidung durch die Obfrau (Schiedsrichter) setzte Funke den entscheidenden Treffer zum vielumjubelten Sieg.

Aus gegen spätere Turniersiegerin
Das anschließende Achtelfinale gegen die Rumänin Sabina Martis wurde mit 15-6 zur klaren Angelegenheit und Funke zog damit ins Viertelfinale ein. Nach Januar 2017 beim Weltcup in Budapest zum zweiten Mal in ihrer Karriere. Trotz der anschließenden 11-15 Niederlage gegen Evgenia Podpaskova, die Russin gewann das Turnier am Ende, war Funke mit ihrer Leistung zufrieden. "Ich merke, dass ich mit den besten U20-Fechterinnen der Welt absolut mithalten kann. Das gibt mir viel Selbstvertrauen für die zweite Saisonhälfte".

Auf Platz 10 in der Weltrangliste geklettert
Durch den fünften Platz hat Funke die Führung in der Deutschen Rangliste von Eifler wieder übernommen, die Teilnahme an den Europa- und Weltmeisterschaften in Sotchi und Verona ist der Schülerin des Erasmus-Widmann-Gymnasiums damit kaum noch zu nehmen. In der Juniorenweltrangliste kletterte sie zudem um zwei Plätze und ist dort bereits auf Platz 10 zu finden.

Becker mit starker Leistung
Ebenfalls einen großen Sprung machte Vereinskollegin Madeleine Becker. Die 17-jährige zog erstmals ins Achtelfinale ein und sorgte mit Rang 16 für das zweitbeste deutsche Ergebnis. Nach Siegen gegen die Rumänin Radu (15-12), die Russin Koroleva (15-14) und die Türkin Erbil (15-12) musste sie sich erst der Italienerin Lucarini (9-15) geschlagen gegeben. Damit schob sich Becker in der Nominierungsrangliste hinter Funke und Eifler auf Rang drei und hat jetzt ebenfalls gute Chancen, sich für die EM und WM zu qualifizieren.

Kurze Verschnaufpause
Da Dormagen der letzte Wettkampf des Kalenderjahres war, bieten die kommenden zwei Wochen bis Weihnachten etwas Zeit zum Verschnaufen. Am 6. Januar steht dann allerdings schon das Weltcupturnier in Budapest an gefolgt von weiteren wichtigen Turnieren im Januar, so dass zwischen Weihnachten und Silvester bereits wieder intensiv trainiert wird.



(Foto Linke): Klasse Ergebnis: Julika Funke (rechts) und Madeleine Becker überzeugten beim Weltcupturnier in Dormagen





(Foto privat): Auf dem Bild setzt Funke (rechts) den Siegtreffer gegen Larissa Eifler und zog damit ins Achtelfinale ein.



Nachwuchs macht auf sich aufmerksam
Fechter des FC Würth überzeugen beim Turnier in Tauberbischofsheim


Die Nachwuchsfechter des FC Würth Künzelsau haben beim Jugendturnier in Tauberbischofsheim insgesamt acht Medaillen gewonnen. Mit Annika Lutz, Karl Dünger und Chris Lang konnten sich drei Sportler in die Siegerliste eintragen. Weitere Medaillen gab es für Jana Kus (Silber), Milena Hummel, Adrian Donath, Nils Funk und Leon Schniepp.

"Mit dem Ergebnis sind wir natürlich sehr zufrieden" freute sich Trainer Michael Gäbelein im Anschluss. "Bis zu den nächsten Turnieren im Januar und Februar werden wir weiterhin fleißig trainieren, um ähnlich erfolgreich abzuschneiden".



(Bild Foto Linke) Die Teilnehmer des Fecht-Clubs Würth Künzelsau beim Turnier in Tauberbischofsheim.





Funke auf dem Bronzerang
Fechterin des FC Würth Künzelsau überzeugt in München - Jetzt schon Zweite der Deutschen Aktivenrangliste


Julika Funke vom Fecht-Club Würth Künzelsau hat beim internationalen Aktiventurnier in München den dritten Platz belegt. Die 17-jährige musste sich erst im Halbfinale der Italienerin Falminia Prearo knapp mit 13-15 Treffern geschlagen geben.

Nach fünf Siegen und einer Niederlage in der Vorrunde war Funke in der Direktausscheidung an Position neun gesetzt. Mit zwei sicheren Siegen erreichte sie die Runde der besten 32. Dort setzte sie sich gegen Lea-Carlotta Laux mit 15-10 Treffern durch und ließ anschließend der Italienerin Emilia Pastorelli beim 15-7 keine Chance. Im Kampf um den direkten Einzug ins Viertelfinale besiegte sie die Weißrussin Darya Andreyeva mit 15-10 Treffern. "Andreyeva war ein echter Prüfstein für Julika. Sie hat bereits bei Weltcupturnieren gute Ergebnisse erzielt. Julika hat das klasse gemacht" freute sich Trainer Vadym Shturbabin.

Da beim Turnier in München mit Hoffnungslauf gefochten wurde, musste Funke im Viertelfinale erneut gegen Andreyeva antreten. Auch das zweite Duell konnte die Schülerin des Erasmus-Widmann-Gymnasiums in Schwäbisch Hall mit 15-8 klar für sich entscheiden. Im Halbfinale erwischte Funke einen schlechten Start und lag zur Pause mit 2-8 Treffern zurück. Anschließend kämpfte sie sich wieder heran, musste sich am Ende aber dennoch geschlagen geben. "Ärgerlich, dass ich zu Beginn zu oft den gleichen Fehler gemacht habe. Mit dem Ergebnis bin ich aber natürlich sehr zufrieden" sagte Funke im Anschluss.

Im abschließende Finale setzte sich die Weißrussin Palina Kaspiarovich mit 15-12 gegen die Italienerin Prearo durch. Für das zweitbeste Ergebnis aus Künzelsauer Sicht sorgte Lisa Gette, die nach einer 14-15 Niederlage gegen Eifler und einem 12-15 gegen Kusian Rang neun belegte. Anna-Lena Bürkert und Luzia Hirn konnten mit den Rängen 13 und 16 ebenfalls überzeugen.

Durch den dritten Rang erhielt Funke 18 Punkte für die Deutsche Aktivenrangliste. Dort liegt sie jetzt mit 58 Punkten hinter Anna Limbach, die in München nicht am Start war, auf Platz zwei. Gette, Bürkert und Hirn folgen auf den Plätzen sieben, zwölf und 13.



Starkes Ergebnis in München: Julika Funke (links), Lisa Gette und Trainer Vadym Shturbabin freuen sich über die Plätze drei und neun in München.





Funke und Gette erreichen die Hauptrunde
Fechterinnen des FC Würth mit guter Leistung beim Aktivenweltcup


Julika Funke und Lisa Gette haben beim zweiten Aktivenweltcupturnier der Saison im belgischen St. Niklaas die Hauptrunde der besten 64 erreicht und am Ende die Plätze 52 und 59 belegt. Damit bestätigten die beiden Juniorinnen ihre derzeit gute Form.

Im Feld der 159 Teilnehmerinnen aus über 20 Nationen wurde zunächst eine Einordnungsrunde gefochten. Funke konnte dort vier von fünf Gefechten gewinnen, Gette ging drei Mal als Siegerin von der Bahn. Anschließend setzte sich Funke gegen die Ungarin Mikulik mit 15-10 Treffern durch, Gette gewann gegen die Japanerin Urano knapp mit 15-13 Treffern. "Die Mädchen haben gut gefochten und gekämpft" freute sich Trainer Shturbabin über den Einzug seiner Schützlinge in die Hauptrunde. Luzia Hirn, dritte Künzelsauer Starterin bei diesem Turnier, musste sich in ihrem Ko-Gefecht der Italienerin Fondi mit 7-15 geschlagen geben.

Am zweiten Wettkampftag musste Funke gegen die Japanerin Fukuschima antreten. Nach einer 8-4 Pausenführung konnte die Japanerin im zweiten Abschnitt ausgleichen. Im weiteren Verlauf konnte sich keine Fechterin entscheidend absetzen, so dass beim Stand von 14-14 der nächste Treffer entscheiden musste. Nach einigen gleichzeitigen Angriffen und keiner Entscheidung durch den Obmann setzte die Japanerin den entscheidenden Angriff und zog damit in die nächste Runde ein. "Es ärgert mich, dass ich das Gefecht nach der Führung nicht gewonnen habe" sagte Funke im Anschluss. "Insgesamt bin ich mit dem Turnier aber zufrieden, da ich bei meiner zweiten Teilnahme zum zweiten Mal die Hauptrunde erreicht habe".

Lisa Gette zeigte in ihrem Gefecht gegen die Italienerin Irene Vecchie, aktuell WM-Dritte und Weltranglistenachte, eine starke Leistung, musste sich am Ende allerdings mit 11-15 geschlagen geben. Dennoch war die 17-jährige mit dem Ergebnis zufrieden. "Ich habe gespürt, dass ich gegen die Besten mithalten kann, das gibt mir Selbstvertrauen für die nächsten Turniere".

Neben Funke und Gette hatten mit Anna Limbach und Larissa Eifler noch zwei weitere deutsche Fechterinnen die Hauptrunde erreicht. Eifler belegte nach einer 6-15 Niederlage gegen die Weltranglistenerste Anna Marton Rang 64. Limbach musste sich erst im Viertelfinale der Italienerin Rosella Gregorio mit 12-15 geschlagen geben und belegte am Ende den siebten Platz.



Grund zur Freude: Julika Funke und Lisa Gette erreichten beim Aktivenweltcupturnier in Belgien die Hauptrunde.





Titel erfolgreich verteidigt
Mannschaft des FC Würth Künzelsau wird erneut Deutscher U20-Meister - Gette und Funke mit Silber und Bronze im Einzel


Die Fechterinnen des FC Würth Künzelsau haben bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften (U20) den im Vorjahr erstmals gewonnenen Mannschaftstitel erfolgreich verteidigt. Im Finale setzten sich Julika Funke, Lisa Gette, Anna-Lena Bürkert und Vienna Stapf gegen den TSV Bayer Dormagen mit 45-37 Treffern durch. "Eine klasse Aufholjagd von den Mädchen" freute sich Trainer Vadym Shturbabin im Anschluss. "Am Ende haben sie tolle Aktionen gezeigt und verdient gewonnen".

Lange Zeit sah es im Finale allerdings nicht nach einem Künzelsauer Sieg aus. Nach sechs von neun Gefechten lag das Künzelsauer Team mit 26-30 Treffern im Rückstand. Dann gewann Bürkert ihr Teilgefecht gegen Katharine Peter mit 6-5 und verkürzte den Rückstand um einen Treffer. Gette revanchierte sich anschließend für ihre Finalniederlage im Einzel, gewann ihren Kampf mit 8-2 Treffern gegen Larissa Eifler und übergab mit einer 40-37 Führung an Julika Funke zum letzten Gefecht. Funke zeigte anschließend ihre Klasse, setzte fünf Treffer in Folge gegen Liska Derkum und sicherte so den 45-37 Sieg.

Beim Einzelwettkampf am Vortag belegten Gette und Funke hinter Larissa Eifler die Plätze zwei und drei. Beide hatten ohne Probleme das Viertelfinale erreicht. Dort setzte sich Gette gegen Ylvi Schillinger aus Tauberbischofsheim mit 15-7 Treffern durch, Funke ließ Carol-Ann Kuhn aus Eislingen beim 15-2 keine Chance. Im Halbfinale kam es dann zwei Mal zum Duell Künzelsau gegen Dormagen. Während Gette gegen Derkum mit 15-9 die Oberhand behielt, musste sich Funke knapp mit 12-15 Treffern gegen Larissa Eifler geschlagen geben. Im Endkampf setzte sich Eifler dann mit 15-9 Treffern gegen Gette durch. "Julika und Lisa sind beide in der Lage gegen Eifler zu gewinnen und haben das auch schon gezeigt. Schade, dass es heute nicht geklappt hat" so Trainer Shturbabin im Anschluss.

Mit Vienna Stapf, Anna-Lena Bürkert und Emma Brunner erreichten drei weitere Künzelsauer Sportlerinnen das Achtelfinale und belegten am Ende die Plätze neun, elf und 15.



Gold mit dem Team: Julika Funke, Vienna Stapf, Anna-Lena Bürkert und Lisa Gette freuen sich über Platz eins mit der Mannschaft bei den Deutschen Meisterschaften der Junioren in Eislingen.



Lisa Gette (links) und Julika Funke gewannen Silber und Bronze im Einzel. In der Mitte Trainer Vadym Shturbabin.





Stapf und Funke auf dem Podest
Fechter des FC Würth mit drei Finalplätzen im Einzel und Bronze mit dem Team


Vienna Stapf und Timon Funke vom Fecht-Club Würth Künzelsau haben beim internationalen U17-Turnier in Mülheim an der Ruhr mit den Plätzen zwei und drei überzeugt. Mit Nadja Tuncer auf Rang acht erreichte eine weitere Fechterin die Finalrunde.

Vienna Stapf konnte alle sechs Kämpfe in der Vorrunde gewinnen und war in der Direktausscheidung an Position vier gesetzt. Nach einem Freilos erreichte die 16-jährige mit sicheren Siegen das Viertelfinale. Dort setzte sie sich gegen Vivien Buchmann aus Eislingen knapp mit 15-12 Treffern durch. Nadja Tuncer musste sich hier nach drei Siegen zuvor Xenia Lackmann aus Aachern geschlagen geben. Stapfs Halbfinale gegen Lackmann wurde dann zur klaren Angelegenheit, Stapf gewann mit 15-4 Treffern. Trotz der anschließenden 11-15 Niederlage gegen Shannen Kuhn aus Eislingen war Stapf mit ihrer Leistung zufrieden. "Natürlich hätte ich das Finale gerne gewonnen, aber ich habe heute insgesamt gut gefochten und wichtige Punkte für die Rangliste gesammelt". In der Tat: Für Platz zwei sammelte Stapf 14 Zähler für die Deutsche Nominierungsrangliste und liegt jetzt mit 22 Punkten auf Rang eins. Bei noch zwei ausstehenden Turnieren hat sie gute Chancen, sich für die Europa- und Weltmeisterschaften zu qualifizieren, die im März und April 2018 in Sotchi und Verona stattfinden.

Bei den Herren war Timon Funke nach fünf Siegen und einer Niederlage an Position 18 gesetzt. Nach zwei hohen Siegen musste der 14-jährige im Achtelfinale gegen den an Position zwei gesetzten Valentin Meka aus Dormagen antreten. Nach frühem Rückstand kämpfte sich Funke wieder heran, glich zum 14 zu 14 aus und setzte den vielumjubelten Siegtreffer. Nach einem weiteren knappen 15-13 Sieg gegen den Belgier Jasper van Dyck stand Funke im Halbfinale. "Eine klasse Leistung von Timon. Er hat in beiden Gefechten Rückstände aufgeholt und am Ende die Nerven behalten" freute sich Trainer Michael Gäbelein. An dieser Einschätzung änderte auch die anschließende 11-15 Niederlage gegen Elias Hemelsoet nichts. Durch den dritten Platz machte Funke auch einen ordentlichen Sprung nach vorne in der Deutschen Rangliste und liegt jetzt mit 15 Punkten auf Rang acht.

In der Mannschaftsentscheidung des zweiten Tages belegten Vienna Stapf, Annika Lechel, Emma Brunner und Christine Weber nach einer 39-45 Niederlage im Halbfinale gegen Tauberbischofsheim und einem anschließenden 45-32 Sieg gegen Dormagen Rang drei.



Grund zur Freude hatten Vienna Stapf, Timon Funke und Nadja Tuncer (vorne von links) mit den Trainern Vadym Shturbabin (hinten links) und Michael Gäbelein.





Nachwuchs trumpft in Nürnberg auf
Fechter des FC Würth belegen zwölf Podestplätze beim Nachwuchsturnier


Die Nachwuchsfechter des FC Würth Künzelsau haben beim internationalen Jugendturnier in Nürnberg starke Leistungen gezeigt und konnten sich in mehreren Altersklassen ganz vorne platzieren. In der A-Jugend der Damen setzte sich Vienna Stapf in einem vereinsinternen Finalduell gegen Emma Brunner durch, Timon Funke war bei den Herren nicht zu schlagen und sicherte sich die Goldmedaille. Ebenfalls Rang eins erreichte Karl Dünger, der in der E-Jugend im Finale gegen Vereinskollege Leon Schniepp die Oberhand behielt. Weitere Medaillenplatzierungen gab es für Jana Kus, Christine Weber, Fanny Straub, Kora Hartmann, Silas Menz, Milena Hummel und Emma Brunner, die gleich zwei Mal Rang zwei (A-Jugend und C-Jugend) belegte.

"Mit den Ergebnissen und den fechterischen Leistungen bin ich sehr zufrieden" freute sich Trainer Michael Gäbelein im Anschluss an das Turnier. "So kann es bei den nächsten Turnieren gerne weitergehen".



Die Finalisten der E-Jugend mit Sportdirektor Dominik Behr (ganz links) und Trainern Michael Gäbelein.



Die Pokalgewinner der A-Jugend



Die Finalisten der C-Jugend





Funke überzeugt in Orléans und Sosnowiec
Fechterin des FC Würth Künzelsau erstmals in die Nationalmannschaft der Aktiven berufen


Platz 60 und Platz 15 in Orléans. Platz elf in Sosnowiec. Was auf den ersten Blick eher mittelmäßige Platzierungen sind, bedeutet für Fechterin Julika Funke einen weiteren Meilenstein auf ihrem angestrebten Weg in die Weltspitze im Damensäbel.

Mit dem Wettkampf in Orléans startete die 17-jährige erstmals bei einem Weltcupturnier der Aktiven, einem Turnier der höchsten Kategorie. Dort dürfen pro Land maximal zwölf Fechterinnen starten, mit insgesamt 173 Starterinnen aus über 25 Nationen war es zudem sehr stark besetzt. In der Vorrunde musste Funke gegen Gegnerinnen aus Kolumbien, Großbritannien, Frankreich, Polen, Italien und Korea antreten. Mit drei Siegen und drei Niederlagen erreichte sie die Direktausscheidung. Dort besiegte sie im ersten Gefecht Jeromine Massou aus Frankreich mit 15-8 Treffern. Anschließend traf sie auf die Russin Valeriya Bolshakova, gegen die sie am Ende mit 15-14 Treffern die Oberhand behielt. Dadurch zog sie gleich ihrer ersten Teilnahme in die Hauptrunde der besten 64 Fechterinnen ein.

Dort traf sie am nächsten Tag auf Olga Kharlan, Weltmeisterin 2017 und Olympia-Bronzemedaillengewinnerin von London 2012 und Rio de Janeiro 2016. Funke zeigte eine gute Leistung, musste sich am Ende dennoch mit 8-15 Treffern geschlagen geben. Dies bedeutete Rang 60 im Endklassement. "Für das erste Weltcupturnier bei den Aktiven bin ich mit meinem Ergebnis zufrieden. Kharlan ist noch eine Nummer zu groß, aber ich werde weiterhin fleißig trainieren, damit ich sie irgendwann schlage" so Funke im Anschluss.

Durch diese Platzierung, Funke war damit drittbeste Deutsche, wurde sie von Bundestrainer Pierre Guichot erstmals in die Nationalmannschaft der Aktiven berufen. Gemeinsam mit Anna Limbach, Judith Kusian (beide Dormagen) und Ann-Sophie Kindler (Eislingen) traf Funke im Achtelfinale auf Russland, gegen die sie mit 23-45 Treffern unterlagen. Nach weiteren Niederlagen gegen Hong Kong (35-45) und Venezuela (39-45) und einem Sieg gegen Mexiko (45-39) belegte das deutsche Team am Ende zwar nur Rang 15, Funke konnte in ihren Teilgefechten aber wichtige Erfahrungen sammeln und einige Kämpfe siegreich gestalten. Turniersieger wurde Russland mit einem 45-32 Finalsieg gegen Frankreich.

Eine Woche zuvor hatte Funke beim Juniorenweltcupturnier in Sosnowiec unter mehr als 150 Teilnehmerinnen den elften Platz belegt. Damit verbesserte sie sich in der U20-Weltrangliste um mehrere Plätze und liegt jetzt bereits auf Position zwölf. Auch in Richtung Europa- und Weltmeisterschaftsteilnahme hat sie damit einen großen Schritt nach vorne gemacht.



Julika Funke trifft Weltmeisterin Olga Kharlan mit einem Ausfallschritt



In einem emotionalen Gefecht gegen die Russin Bolshakova siegte Funke am Ende mit 15-14.



Julika Funke vom FC Würth Künzelsau (hier mit Trainer Vadym Shturbabin)



Lechel gewinnt in Mülheim an der Ruhr
Fechterinnen des FC Würth erfolgreich


Annika Lechel vom Fecht-Club Würth Künzelsau hat das A-Jugendturnier in Mülheim an der Ruhr gewonnen. Die 15-jährige setzte sich im Finale gegen Amy Stein aus Solingen mit 15-10 Treffern durch. Zuvor hatte sie sich im Halbfinale gegen Vereinskollegin Christine Weber denkbar knapp mit 15-14 durchgesetzt.

"Ein klasse Ergebnis der Mädchen" freute sich Trainer Michael Gäbelein im Anschluss. "Platz eins, drei und sechs kann sich sehen lassen". Für die dritte Finalplatzierung sorgte Emma Brunner, die sich im Viertelfinale Laura Ziob aus Wetzlar mit 13-15 geschlagen geben musste.

Beim zeitgleich stattfinden Aktiventurnier in Gent sorgte Lisa Gette mit dem Einzug ins Viertelfinale für die beste Künzelsauer Platzierung. Dort musste sich die 16-jährige der Ägypterin Nada Hafez mit 10-15 geschlagen geben. Durch Rang sieben hat sie sich den ersten Weltranglistenpunkt ihrer Karriere bei den Aktiven gesichert und liegt damit auf Rang 243.









Fürs Fechten von Singapur und Nürnberg nach Künzelsau
Fünf Sportlerinnen des FC Würth wohnen mittlerweile am Internat des Schlossgymnasiums


Bis nach Singapur hat sich der gute Ruf des FC Würth Künzelsau bereits vor ein paar Jahren herumgesprochen: Madeleine Becker ist dort bis zu ihrem 14. Lebensjahr groß geworden und hat sich 2014 dazu entschieden nach Deutschland zu ziehen - alleine, ohne Eltern. Auf der Suche nach einer neuen Heimat war ihr neben der Schule vor allem ein hervorragendes sportliches Umfeld wichtig, schließlich hat sie schon in Asien ambitioniert trainiert. Nachdem sie sich ein Bild von einigen Standorten gemacht hat, fiel die Wahl auf Künzelsau. "Der Verein und das Schlossgymnasium haben mir gleich gut gefallen. Mittlerweile bin ich mir sicher, dass es dir richtige Entscheidung für mich war", sagt die 17-Jährige. Ihre sportlichen Erfolge sprechen für sich:

Vergangene Saison haben der FC Würth und das Schlossgymnasium weiteren Zuwachs bekommen: Sofia Mescherjakov (17), Christine Weber (13), Chayenne Büchner (13) kamen allesamt aus Nürnberg ins Hohenloher Land. Heuer ist noch Fanny Straub (14) dazugestoßßen, ebenfalls aus Nürnberg. Die Mädchen fühlen sich wohl in ihrer neuen Umgebung. "Das Training ist super und auch im Internat gefällt es mir", sagt beispielsweise Christine, die nur vier Monate nach dem Wechsel Deutsche B-Jugendmeisterin wurde.

Auch Sportdirektor Dominik Behr spricht von einem Erfolgsmodell: "Die Zusammenarbeit mit den Pädagogen am Schlossgymnasium ist hervorragend. Die Mädchen erhalten im Internat und der Schule jegliche Unterstützung, die sie brauchen, um Sport und Schule unter einen Hut zu bekommen". Die kurzen Wege seien zudem ein Vorteil, den viele Standorte so nicht bieten können.





(Bild von Foto Linke) Madeleine Becker, Christine Weber, Fanny Straub und Chayenne Büchner v.l. sowie Sofia Mescherjakov wohnen im Internat des Schlossgymnasiums und fechten beim FC Würth Künzelsau.



(Foto vom Schlossgymnasium) Schulgebäude und Internat am Schlossgymnasium in Künzelsau.



Erfolgreiche Sabreure in Bundes- und Landeskader berufen
Fecht-Club Würth Künzelsau mit 34 Kaderathleten


Insgesamt 34 Sportlerinnen und Sportler des Fecht-Clubs Würth Künzelsau sind für die Saison 2017/2018 in den Bundes- und Landeskader berufen worden. Ausschlaggebend für die Nominierungen waren die guten Ergebnisse, die in der vorangegangenen Saison bei Ranglistenturnieren im In- und Ausland erreicht wurden.

"Super, dass dieses Jahr wieder über 30 Athletinnen und Athleten nominiert wurden. Es zeigt, dass wir viele motivierte und fleißige Sportler im Verein haben und wir gute Arbeit leisten" freut sich Dominik Behr Sportdirektor des FC Würth Künzelsau.

Mit Anna-Lena Bürkert, Julika Funke und Lisa Gette haben es wieder drei Sportlerinnen in den Bundeskader geschafft. Für alle drei ist es nicht die erste Nominierung und vermutlich nicht die letzte. "Die Mädchen wollen sich auch in der neuen Saison für die Welt- und Europameisterschaften qualifizieren und international angreifen" so Behr.

Die Bundes- und Landeskaderathleten des FC Würth Künzelsau:

C-Kader: Anna-Lena Bürkert, Julika Funke, Lisa Gette
DC-Kader: Madeleine Becker, Francesca Siegel, Vienna Stapf
D4-Kader: Cesare Barba, Daniel Brommer, Michel Heins, Fabian Landwehr, Luca Schweigert, Eduard Wintergoller, Annika Lechel,
D3-Kader: Timon Funke, Eric Gauss, Emma Brunner, Christine Weber
D2-Kader: Samuel Krause, Chayenne Büchner, Jasmin Hermann, Nadja Tuncer
D1-Kader: Julian Garcia-Schiller, Florian Lutz, Sören Nicklas, Kora Hartmann, Evelyn Walz
Jugendfördergruppe (JFG): Lilli Rosa Walter
Schülerfördergruppe (SFG): Karl Dünger, Chris Lang, Ilias Mujcic, Leon Schniepp, Milena Hummel, Jana Kus, Annabell Krause



Die Kaderathleten des FC Würth Künzelsau für die Saison 2017/2018



Mit v. l. Anna-Lena Bürkert, Julika Funke und Lisa Gette sind drei Sportlerinnen in den C-Kader des Deutschen Fechterbundes berufen worden.











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