Gette und Team gewinnen Gold
FC Würth bei Deutschen Juniorenmeisterschaften erfolgreich - Premierensieg in der Mannschaft


Lisa Gette vom Fecht-Club Würth Künzelsau ist neue Deutsche Meisterin der Junioren (U20). Die 16-jährige setzte sich im Finale der nationalen Titelkämpfe in Eislingen gegen Liska Derkum aus Dormagen mit 15-11 Treffern durch. Mit Francesca Siegel auf dem Bronzerang sowie Julika Funke, Anna-Lena Bürkert, Madeleine Becker und Vienna Stapf auf den Plätzen fünf, sieben, neun und elf platzierten sich gleich fünf weitere Künzelsauer Fechterinnen unter den besten Zwölf und sorgten so für ein glänzendes Abschneiden.

Vier Fechterinnen im Viertelfinale
Nach den Vorrunden und den ersten Direktausscheidungskämpfen qualifizierten sich Funke und Bürkert auf direktem Weg für die Finalrunde der besten Acht. Die anderen Künzelsauer Starterinnen mussten nach teils knappen Niederlagen, unter anderem hatte Gette mit 14-15 gegen Bürkert verloren, in die Hoffnungsrunde. Dort setzte sich Gette gegen Vereinskollegin Stapf mit 15-6 Treffern durch und Siegel gewann gegen Hartmann aus Eislingen. Becker musste sich in ihrem Kampf ums Viertelfinale Otrzonsek aus Dormagen hauchdünn mit 14-15 geschlagen geben. Somit standen vier Künzelsauer Mädchen im Viertelfinale. Dort kam es abermals zum vereinsinternen Duell Gette gegen Bürkert. Auch dieses Mal war das Gefecht bis zum Stand von 13-13 ausgeglichen, dann setzte Gette zwei Treffer am Stück, gewann somit 15-13 und zog ins Halbfinale ein. Siegel setzte sich in ihrem Viertelfinale gegen Lisann Fröse aus Solingen mit 15-12 durch und erreichte ebenfalls das Halbfinale. Etwas überraschend musste sich Funke in ihrem Gefecht gegen Otrzonsek mit 12-15 geschlagen geben.

Zweiter Einzeltitel für FC Würth nach 2011
Im Halbfinale kam es zu Künzelsauer und Dormagener Vereinsduellen. Gette konnte sich gegen Siegel mit 15-13 Treffern behaupten und traf im Endkampf auf Derkum, die ihrerseits Otrzonsek mit 15-14 ausgeschaltet hatte. Nach einem 7-8 Rückstand zur Pause fand Gette anschließend immer besser ins Gefecht und siegte am Ende verdient mit 15-11 Treffern. "Deutsche Juniorenmeisterin, das hört sich klasse an" freute sich Gette über ihren Coup. Fünf Jahre nach Anja Musch, die beim Heimspiel 2011 erstmals den Titel Deutsche Meisterin der Junioren für den FC Würth geholt hatte, war es der zweite Einzeltitel in der Altersklasse U20 für eine Künzelsauer Athletin. Trainer Vadym Shturbabin war daher voll des Lobes. "Lisa hat heute stark gefochten, sich durch die Niederlage im Direktlauf nicht aus der Ruhe bringen lassen und am Ende verdient gewonnen." Vom Gesamtergebnis der Künzelsauer Sabreure war er ebenfalls sehr angetan. "Sechs Fechterinnen unter den besten Zwölf ist ein tolles Ergebnis. Die Mädchen haben sich hier super präsentiert."

Premierensieg in der Mannschaft
Daher war es bei der Mannschaftsentscheidung am Folgetag nicht überraschend, dass der FC Würth in der Besetzung Gette, Funke, Bürkert und Stapf ohne Probleme den Endkampf erreichte. Dort wartete die Vertretung der TSG Eislingen. Nach den ersten vier der neun Gefechte lagen die Künzelsauer Mädchen allerdings mit 17-20 Treffern zurück. Funke wandelte diesen Zwischenstand durch ein 8-2 gegen Kuhn in eine 25-22 Führung um, Gette und Bürkert ließen ihrerseits 5-1 und 5-2 Siege folgen, so dass es nach sieben Gefechten 35-25 für den FC Würth stand. Diesen Vorsprung ließen sich die Künzelsauer Mädchen nicht mehr nehmen und gewannen am Ende mit 45-34. Dieser Mannschaftstitel ist eine Premiere für den FC Würth, noch nie standen die Künzelsauer bei der Teamentscheidung der Junioren ganz oben auf dem Treppchen. "Das war ein weiterer Schritt in die nationale Spitze" freute sich Sportdirektor Dominik Behr über den Erfolg. Bei den Herren belegten Daniel Brommer, Luca Schweigert, Eduard Wintergoller und Marius Stitz den siebten Rang.



Gold, Bronze und zwei weitere Finalistinnen: Trainer Vadym Shturbabin freut sich mit Anna-Lena Bürkert, Lisa Gette, Francesca Siegel und Julika Funke über die guten Ergebnisse im Einzel.



Goldmädchen: Lisa Gette, Vienna Stapf, Anna-Lena Bürkert und Julika Funke siegten als Team bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften.






Dreifacherfolg für den FC Würth
Funke siegt vor Gette und Becker - Teams gewinnen Gold und Silber


Für ein äußerst erfolgreiches Wochenende sorgten die Fechterinnen und Fechter des FC Würth Künzelsau beim internationalen A-Jugendturnier (U17) in Kenten. In den Einzelentscheidungen am Samstag war Julika Funke im gesamten Turnierverlauf nicht zu schlagen und sicherte sich den Turniersieg. Die Plätze zwei und drei gingen durch Lisa Gette und Madeleine Becker ebenfalls nach Künzelsau. Weitere Finalplatzierungen unter den besten Acht gab es für Francesca Siegel und Annika Lechel bei den Damen sowie Eduard Wintergoller bei den Herren.

Drei Künzelsauerinnen im Halbfinale
In der Damenkonkurrenz erreichten gleich fünf Künzelsauer Sabreure im Feld der 69 Teilnehmerinnen die Runde der besten Acht. Funke und Gette ließen in ihren Gefechten nichts anbrennen und bezwangen ihre Gegnerinnen aus Eislingen und Nürnberg deutlich. In einem vereinsinternen Duell konnte sich Becker knapp mit 15-13 gegen Siegel durchsetzen. Ein reines Künzelsauer Halbfinale verhinderte Ylvi Schillinger aus Tauberbischofsheim, die sich mit 15-9 Treffern gegen Annika Lechel durchsetzen konnte.

Funke wiederholt Erfolg von 2014
Im Halbfinale kam es dann zu den Gefechten Gette gegen Schillinger und Funke gegen Becker. Gette wurde ihrer Favoritenrolle gerecht, konnte sich von Beginn an absetzen und gewann am Ende mit 15-5 Treffern. Funke ihrerseits setzte sich mit 15-6 gegen ihre Vereinskameradin durch. Das Finale war dann bis zum 12-12 sehr ausgeglichen und beide Fechterinnen zeigten durch tolle Aktionen, dass sie zu recht im Finale standen. Anschließend setzte Funke drei Treffer am Stück und sicherte sich den Turniersieg. Die Schülerin des Erasmus Widmann-Gymnasiums in Schwäbisch Hall ist damit die erste Athletin, die sich im Rahmen dieses Traditionsturniers - es war die 29. Auflage - zum zweiten Mal in die Siegerliste eintragen konnte, bereits 2014 hatte Funke ganz oben gestanden. "Ich bin natürlich sehr zufrieden mit dem Ergebnis" freute sich Trainer Vadym Shturbabin über die Leistungen seiner Schützlinge. "Die Plätze eins bis drei und weitere zwei Finalistinnen, das ist ein sehr starkes Gesamtergebnis für uns und zeigt, dass wir derzeit vieles richtig machen!"

Drei Jungs unter den besten 16
Bei den Herren gingen 101 Fechter an den Start. Mit Cesare Barba, Marius Stitz und Eduard Wintergoller erreichten drei Künzelsauer die Runde der besten 16. Barba musste sich hier dem späteren Drittplatzierten Julian Disler aus Solingen mit 10-15 geschlagen geben. Stitz und Wintergoller, die ihre Vorrunde beide fehlerfrei absolvierten, mussten gegeneinander antreten. "Schade, dieses Duell hätte ich lieber etwas später im Turnierverlauf gesehen" äußerte sich Trainer Michael Gäbelein. Wintergoller hatte dieses Mal die besseren Antworten parat und zog mit einem 15-11 Sieg ins Viertelfinale ein. Dort musste er sich dem Titelverteidiger Pascal Becher aus Solingen nach hartem Kampf mit 12-15 geschlagen geben und belegte am Ende Platz sechs. Stitz und Barba reihten sich auf den Plätzen zehn und 13 ein.

Gold und Silber im Team
Bei den Mannschaftskämpfen am Sonntag gingen für den FC Würth Gette, Becker, Lechel und Vienna Stapf bei den Damen sowie Wintergoller, Stitz, Barba und Michel Heins bei den Herren an den Start. Beide Teams erreichten nach guten Leistungen den Endkampf. Dort mussten sich die Herren dem Team aus Dormagen mit 39-45 Treffern geschlagen geben. Besser machten es die Damen in ihrem Finale gegen Eislingen. In einem ausgeglichenen und spannenden Kampf musste bei 44-44 der letzte Treffer entscheiden. Diesen Schlusspunkt setze Becker und holte somit den vielumjubelten Sieg für die Künzelsauer Mädchen.

Funke und Gette auf EM-Kurs
In der Deutschen A-Jugendrangliste der Damen liegen Funke und Gette aktuell mit großem Abstand auf den Plätzen eins und zwei und haben daher beste Aussichten auf einen der vier Startplätze für die Europameisterschaften. Siegel und Becker liegen in Lauerstellung auf den Plätzen fünf und sechs und haben ebenfalls noch gute Chancen sich nach vorne zu arbeiten. Bei den Herren liegt Marius Stitz als bester Fechter des FC Würth Künzelsau auf Rang sechs, allerdings fehlen derzeit nur zwei Punkte auf Platz vier. Bereits kommende Woche bietet sich die nächste Gelegenheit Punkte zu sammeln, dann finden die Deutschen Meisterschaften der Junioren in Eislingen statt.





Die Künzelsauer Finalisten im Einzel mit v.l. Annika Lechel, Eduard Wintergoller, Lisa Gette, Julika Funke, Madeleine Becker und Francesca Siegel.



Gold und Silber im Team: Cesare Barba, Marius Stitz, Michel Heins, Eduard Wintergoller (hinten von links) sowie Madeleine Becker, Vienna Stapf und Annika Lechel (vorne von links) freuen sich über das gute Ergebnis in der Mannschaft.






Nachwuchs in Göppingen erfolgreich
Sabreure des FC Würth erreichen zwölf Podestplätze


Am Wochenende fand das Nachwuchsturnier um den Heiner-Kaldschmidt-Pokal in Göppingen statt. Vom FC Würth Künzelsau gingen insgesamt 17 Fechterinnen und Fechter im Alter von acht bis 13 Jahren an den Start. Mit Emma Brunner, Jana Kus, Milena Hummel bei den Damen sowie Karl Dünger bei den Herren konnten sich gleich vier Sportler in die Siegerliste eintragen. "Vier Turniersiege und insgesamt zwölf Podestplätze, das ist ein prima Ergebnis für uns", so Trainer und Sportdirektor Dominik Behr im Anschluss an die Wettkämpfe.

Die Künzelsauer Podestplatzierungen im Überblick:
Damensäbel Jg. 2003: 1. Emma Brunner, 2. Nadja Tuncer
Damensäbel Jg. 2004: 2. Kora Hartmann, 3. Jasmin Hermann
Damensäbel Jg. 2005: 2. Lilli-Rosa Walter, 3. Lena Stemper
Damensäbel Jg. 2007: 1. Jana Kus, 2. Milena Hummel
Herrensäbel Jg. 2003: 2. Julian Garcia-Schiller
Herrensäbel Jg. 2007: 1. Karl Dünger, 3. Leon Schniepp und Kyrill Wolschke

      

Bild 1 und 2: Die Nachwuchsfechter des FC Würth Künzelsau freuen sich über die guten Ergebnisse beim Turnier in Göppingen.






Zahlreiche Podestplätze erreicht
Fechter des FC Würth Künzelsau in Nürnberg erfolgreich


Beim Traditionsturnier um den Nürnberger Trichter haben die Fechterinnen und Fechter des FC Würth Künzelsau gute Ergebnisse erreicht. Mit Madeleine Becker, Emma Brunner, Samuel Krause, Florian Lutz und Karl Dünger konnten sich gleich fünf Sportler in die Siegerliste eintragen. Pokale gab es zudem für Vienna Stapf, Annabell Krause, Julian Garcia-Schiller, Chris Lang und Leon Schniepp.

Die Künzelsauer Finalplatzierungen im Überblick:
Damensäbel A-Jugend: 1. Madeleine Becker, 2. Vienna Stapf
Damensäbel Jg. 2002/2003: 1. Emma Brunner
Damensäbel Jg. 2004/2005: 3. Kora Hartmann, 4. Lilli-Rosa Walter
Damensäbel Jg. 2006/2007: 3. Annabell Krause, 7. Jana Kus
Herrensäbel A-Jugend: 3. Michel Heins
Herrensäbel Jg. 2002/2003: 1. Samuel Krause, 3. Julian Garcia-Schiller
Herrensäbel Jg. 2004/2005: 1. Florian Lutz
Herrensäbel Jg. 2006/2007: 1. Karl Dünger, 2. Chris Lang, 3. Leon Schniepp, 5. Kyrill Wolschke, 6. Maurice Engel



Die Nachwuchsfechter des FC Würth Künzelsau, hier der Jahrgang 2006 und 2007 gemeinsam mit Michael Gäbelein, freuen sich über die guten Ergebnisse beim Turnier in Nürnberg.






Bürkert gewinnt Silber bei Landesmeisterschaften
Fechterin des FC Würth startet bei internationalen Weltcupturnieren


Bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften der Junioren in Eislingen hat Anna-Lena Bürkert die Silbermedaille gewonnen. Die 17-jährige musste sich erst im Endkampf Valentina Volkmann vom gastgebenden Verein mit 5-15 Treffern geschlagen geben. Zuvor hatte sie sich im Viertelfinale gegen ihre Vereinskollegin Lisa Hohlfeld durchgesetzt und anschließend Clara Mäschke vom Fecht-Club Pforzheim mit 15-10 Treffern besiegt.

Bereits am kommenden Freitag startet Bürkert gemeinsam mit Julika Funke und Lisa Gette beim Juniorenweltcupturnier im polnischen Sosnowiec. Dort geht es dann um Punkte für die Deutsche Rangliste und um die Qualifikation für die Europa- und Weltmeisterschaften, die im März und April 2017 in Plovdiv (Bulgarien) stattfinden.





Anna-Lena Bürkert vom FC Würth Künzelsau hat die Silbermedaille bei den Landesmeisterschaften in Eislingen gewonnen.






Premierensieg für Gette
Fechterinnen des FC Würth gewinnen Gold und Bronze in Frankreich - Auch mit dem Team auf Platz 1


Nach dem internationalen A-Jugendturnier in Gödöllö Anfang Oktober starteten die Fechter des FC Würth Künzelsau am Wochenende beim mit über 200 Teilnehmern wiederum stark besetzten Turnier im französischen Meylan. Vom FC Würth Künzelsau gingen mit Lisa Gette, Julika Funke, Madeleine Becker, Vienna Stapf bei den Damen und Marius Stitz bei den Herren insgesamt fünf FechterInnen an den Start.

Drei Mädchen in der Runde der besten 32
Im Wettbewerb der Damen qualifizierten sich alle vier Fechterinnen sicher für die Runde der besten 64. Hier musste sich Stapf der Belgierin Jolien Corteyn mit 9-15 geschlagen geben und erreichte Rang 33, während Gette, Funke und Becker mit Siegen in die Runde der besten 32 einzogen. Bei den Herren verlor Stitz nach einem Sieg in der Runde der besten 128 gegen den Franzosen Pierre Piccioli und belegte am Ende Rang 50.

Gette und Funke im Viertelfinale
Ab der Runde der besten 32 wurde mit Hoffnungslauf gefochten, so dass eine Niederlage nicht automatisch zum Ausscheiden führte. Mit zwei weiteren Siegen qualifizierten sich Gette und Funke für die Runde der besten 12. Dort trafen sie im Duell um den direkten Einzug ins Viertelfinale aufeinander. Dieses Mal zeigte Gette die besseren Angriffe und Abwehraktionen und konnte sich mit 15-9 Treffern durchsetzen. Funke musste daher in den Hoffnungslauf. Dort traf die Schülerin des Erasmus-Widmann-Gymnasiums in Schwäbisch Hall auf die Spanierin Maria Ventura, die sie mit 15-12 Treffern bezwingen konnte und damit ebenfalls ins Viertelfinale einzog. Becker musste nach einem Sieg gegen Ioana Radu und einer Niederlage gegen Zurutu Perez aus Spanien ebenfalls in den Hoffnungslauf. Nach einem weiteren Sieg gegen eine Rumänin verlor sie gegen Luna Pelet aus Frankreich mit 8-15 und belegte am Ende Rang 13.

Gette zieht in Endkampf ein
Im Viertelfinale traf Gette auf die Französin Louise Klein, die sich der 15-jährigen am Ende klar mit 8-15 geschlagen geben musste. Auch Anne Poupinet, Gegnerin im Halbfinale, fand kein Rezept gegen die Schülerin des Schlosgymnasiums in Künzelsau und zog mit 9-15 Treffern den Kürzeren. Somit stand Gette im Finale um den Turniersieg.

Knappe Niederlage für Funke im Halbfinale
Funke hatte es in ihrem Viertelfinale mit Lea Hartmann aus Eislingen zu tun. Mit einer konzentrierten Leistung setzte sich die 16-jährige mit 15-10 Treffern durch und zog ins Halbfinale ein. Dort wartete mit Ywen Lau aus Singapur die aktuelle U17-Weltmeisterin und Siegerin des Turniers in Gödöllö vor Wochenfrist. Nach einem 7-12 Rückstand konnte Funke zum 13 zu 13 ausgleichen, musste Lau aber am Ende knapp den Sieg überlassen.

Gette sorgt für Premierensieg des FC Würth
Somit standen sich Gette und Lau im Finale gegenüber. Gleich zu Beginn konnte Gette sich absetzen und führte zur Pause mit 8-4 Treffern. Diesen Vorsprung gab sie in der zweiten Hälfte nicht mehr aus der Hand und gewann am Ende mit 15-10 Treffern. "Ganz starke Leistung von Lisa" freute sich Trainer Vadym Shturbabin anschließend. "Sie hat heute sehr gut gefochten und verdient gewonnen. Aber auch Julika hat heute wieder unter Beweis gestellt, dass sie zu den besten U-17-Fechterinnen weltweit gehört." Dieser Turniersieg war eine Premiere für den FC Würth Künzelsau. Erstmals stand eine Fechterin des Vereins bei einem Wettkampf der vom europäischen Fechtverband veranstalteten Turnierserie ganz oben auf dem Siegertreppchen. Sieg in der Mannschaft
Im Mannschaftswettbewerb am folgenden Tag starteten Gette, Funke, Becker und Stapf im Team Deutschland 1 und zogen sicher ins Halbfinale ein. Dort musste sich die französische Mannschaft Gemenos 1 mit 34-45 geschlagen geben. Das Finale gegen die Spanien 1 wurde ebenfalls zur klaren Angelegenheit und endete mi 45-27 Treffern deutlich für die Künzelsauer Mädchen. "Ein sehr gutes Wochenende für uns" fasst Shturbabin zusammen. "Die Mädchen haben sich super unterstützt und gemeinsam gewonnen."



Zwei Podestplätze im Einzel: Lisa Gette (rechts) und Julika Funke, hier mit Trainer Vadym Shturbabin, belegten Rang eins und drei in Meylan.



Erfolgreiches Team: Madeleine Becker, Julika Funke, Vienna Stapf und Lisa Gette waren als Team nicht zu schlagen.







Funke erreicht Finalrunde
Fechterin des FC Würth mit starker Leistung in Ungarn - gute Aussichten auf EM- und WM-Teilnahme


Julika Funke vom Fecht-Club Würth Künzelsau hat beim internationalen A-Jugendturnier in Gödöllö (Nähe Budapest) den fünften Platz belegt. Die 15-jährige musste sich erst im Viertelfinale des mit über 200 Fechterinnen aus 23 Nationen äußerst stark besetzten Turniers der Russin Alina Klyuchnikova mit 12-15 Treffern geschlagen geben.

Bereits um 9.00 Uhr hatte der Wettkampftag für Funke mit der Vorrunde begonnen, in der sie fünf von sechs Gefechten gewinnen konnte. In der folgenden Zwischenrunde hielt sich Funke schadlos, konnte alle sechs Gefechte für sich entscheiden und war in der Direktausscheidung an Position zehn gesetzt. Nach einem Freilos in der Runde der besten 128 Fechterinnen qualifizierte sie sich mit drei Siegen am Stück für die Runde der besten zwölf. Im Kampf um den direkten Einzug ins Viertelfinale musste sich Funke dann der Russin Alina Klyuchnikova knapp mit 12-15 Treffern geschlagen geben.

Zu diesem Zeitpunkt war es bereits nach 18.00 Uhr und es lagen bereits mehr als neun Stunden Wettkampf hinter den noch im Wettbewerb befindlichen Fechterinnen. "Der Wechsel zwischen Entspannung in den Pausen und dem rechtzeitigen Aufbau der Konzentration vor dem nächsten Gefecht ist bei so einem Turnier sehr wichtig" erläutert Trainer Vadym Shturbabin die Schwierigkeit bei einem so langen Wettkampftag. "Zudem müssen die Sportler es schaffen, auch am Nachmittag und Abend noch spritzig, schnell und taktisch geschickt zu agieren".

Dass Funke diesen Wechsel gut meisterte zeigte das folgende Hoffnungslaufgefecht gegen die hochgehandelte Bulgarin Yoana Ilieva. Funke dominierte das Gefecht von Beginn an und führte bereits zur Minutenpause mit 8-4 Treffern. Auch im zweiten Teil des Gefechts fand Ilieva keine Lösung und Funke setzte sich letztendlich deutlich mit 15-9 Treffern durch und erreichte damit die Runde der besten Acht. Dort musste sie sich dann abermals der Russin Klyuchnikova geschlagen geben. Trotz dieser Niederlage war Shturbabin mit seinem Schützling sehr zufrieden. "Julika ist aktuell in guter Form und hat hier stark gefochten. Sie hat zum wiederholten Male gezeigt, dass sie zu den besten Fechterinnen weltweit der Altersklasse U17 gehört."

In Deutschland ist Funke derzeit sogar das Maß aller Dinge und liegt mit 66 Punkten auf Platz eins der Deutschen Rangliste. Damit hat sie beste Aussichten, sich für die Europa- und Weltmeisterschaften im März und April 2017 zu qualifizieren. Gute Aussichten hat mit Lisa Gette eine zweite Künzelsauerin. Sie belegte in Gödöllö als zweitbeste deutsche Starterin nach einer knappen 14-15 Niederlage Platz 18 und liegt in der Rangliste hinter Funke auf Rang zwei. Turniersiegerin in Gödöllö wurde die aktuelle U17-Weltmeisterin Ywen Lau aus Singapur, die sich im Finale gegen Kristina Efimtseva aus Russland mit 15-8 Treffern durchsetzen konnte.





Starke Leistung: Julika Funke, hier mit Trainer Vadym Shturbabin, belegte Rang fünf beim internationalen U17-Turnier in Gödöllö.






Becker steht ganz oben auf dem Podest
Insgesamt fünf Medaillen für FC Würth Künzelsau beim Turnier in Mülheim an der Ruhr


Beim mit insgesamt über 250 Teilnehmern gut besuchten Turnier in Mülheim an der Ruhr haben die Sportlerinnen und Sportler des FC Würth Künzelsau vier Medaillen gewonnen. Im Wettbewerb der Aktiven und Junioren qualifizierte sich Madeleine Becker sicher für das Viertelfinale. Durch zwei 15-10 Siege gegen Sophie Smits aus den Niederlanden und Lea Charlotte Laux aus Lütjensee erreichte sie den Endkampf. Dort ließ sie Julia Alefs vom gastgebenden Verein von Beginn an keine Chance und gewann am Ende deutlich mit 15-2 Treffern. "Eine gute Vorstellung von Maddy" freute sich der mitgereiste Trainer des FC Würth Künzelsau, Michael Gäbelein. "Sie hat körperlich einen fitten Eindruck gemacht und verdient gewonnen".

Aber auch mit Vienna Stapf, Cesare Barba, Marius Stitz und Timon Funke konnte Gäbelein zufrieden sein. Stapf war im Feld der 39 Teilnehmerinnen nach der Vorrunde an Position eins gesetzt und erreichte ohne Probleme das Halbfinale. Dort musste sie sich nach hartem Kampf der späteren Siegerin Lisa Rütgers aus Ratingen knapp mit 14-15 Treffern geschlagen geben.

Ebenfalls knapp mit 12-15 hatte Marius Stitz in seinem Halbfinale Leon Schlaffer aus Dormagen das Nachsehen. Zuvor hatte der 15-jährige mit starken Gefechten und souveränen Siegen überzeugt. Für die dritte Bronzemedaille sorgte Timon Funke im Jahrgang 2003. Im Halbfinale kam es zu einer Neuauflage des Duells gegen Valentin Meka, den er im Juni bei den Deutschen Meisterschaften im Kampf um Gold knapp besiegt hatte. Dieses Mal setzte Meka beim Stand von 8-8 die entscheidenden beiden Treffer und Funke musste sich mit 8-10 geschlagen geben.

Erst im Kampf um Platz eins musste sich Cesare Barba in der Altersklasse U17 dem Holländer Philippe Strijke mit 10-15 Treffern geschlagen geben. Zuvor hatte der 16-jährige mit klaren Siegen das Viertelfinale erreicht und sich dort mit 15-13 gegen den Koblenzer Fichtenkamm und mit 15-7 gegen den Bonner Albers durchgesetzt.

Guter Start in Weltcupsaison
Zeitgleich zum Turnier in Mülheim fand auch das erste Juniorenweltcupturnier der Saison 2016/2017 im bulgarischen Plovdiv statt. Dort erreichte Julika Funke durch einen 15-12 Sieg gegen die Russin Svetlana Sheveleva erstmals in ihrer Karriere die Runde der besten 32 und belegte am Ende Platz 31. Damit scheint sie für das internationale A-Jugendturnier in Gödöllö gerüstet zu sein, bei dem sie im Vorjahr sensationell den zweiten Platz belegte.



Marius Stitz, Vienna Stapf, Madeleine Becker und Timon Funke freuen sich über ihre Platzierungen in Mülheim an der Ruhr






Erfolgreiche Sabreure in Bundes- und Landeskader berufen
Fecht-Club Würth Künzelsau mit31 Kaderathleten


Insgesamt 31 Sportlerinnen und Sportler des Fecht-Clubs Würth Künzelsau sind für die Saison 2016/2017 in den Bundes- und Landeskader berufen worden. Ausschlaggebend für die Nominierungen waren die guten Ergebnisse, die in der vorangegangenen Saison bei Ranglistenturnieren im In- und Ausland erreicht wurden.

Besonders erfreulich ist, dass in diesem Jahr gleich vier Sportlerinnen in den B- und C-Kader des Deutschen Fechterbundes aufgenommen wurden. Für Anna-Lena Bürkert und Lisa Gette ist es die erste Nominierung, Julika Funke hatte sich bereits im letzten Jahr einen Platz im C-Kader gesichert. Nach mehreren Jahren im C-Kader hat Luzia Hirn dieses Mal erstmals den Sprung in den B-Kader geschafft.

"Mit der abermals großen Anzahl an Kaderathleten sind wir natürlich sehr zufrieden. Unsere gute Nachwuchsarbeit der letzten Jahres trägt Früchte" freut sich Dominik Behr, Sportdirektor des FC Würth. "Wir werden alles daran setzen, auch in den kommenden Jahren erfolgreich zu sein und vor allem die Anzahl der Bundeskader weiter zu steigern".

Die Bundes- und Landeskaderathleten des FC Würth Künzelsau:
B-Kader: Luzia Hirn
C-Kader: Anna-Lena Bürkert, Julika Funke, Lisa Gette
D4-Kader: Cesare Barba, Daniel Brommer, Fabian Landwehr, Luca Schweigert, Marius Stitz, Eduard Wintergoller, Madeleine Becker, Laurra Hirn, Francesca Siegel
D3-Kader: Stefan Friedheim, Michel Heins, Levin Wagner, Antonijo Zecevic, Annika Lechel, Vienna Stapf
D2-Kader: Timon Funke, Emma Brunner
D1-Kader: Julian Garcia-Schiller, Eric Gauss, Samuel Krause, Matea Brica
Jugendfördergruppe (JFG): Florian Lutz, Kora Hartmann, Evelyn Walz
Schülerfördergruppe (SFG): Chris Lang, Annabell Krause, Tiziana Nitschmann




Die Kaderathleten des FC Würth Künzelsau für die Saison 2016/2017





Mit v. l. Lisa Gette, Anna-Lena Bürkert und Julika Funke sind drei Sportlerinnen in den C-Kader des Deutschen Fechterbundes berufen worden.






Erfreulicher Saisonabschluss
Sportler des FC Würth Künzelsau in Tauberbischofsheim erfolgreich


Zum Ende der Saison wurden die Baden-Württembergischen Meisterschaften der Schüler in Tauberbischofsheim ausgefochten. Vom FC Würth Künzelsau gingen insgesamt 13 Sportlerinnen und Sportler an den Start.

Mit Annabell Krause und Chris Lang standen am Ende gleich zwei Künzelsauer Sabreure ganz oben auf dem Treppchen. Krause setzte sich in einem spannenden Finalkampf gegen Anastasia Hansen aus Aachern knapp mit 10-9 Treffern durch. Lang ließ in seinem Finale von Beginn keine Zweifel aufkommen uns siegte am Ende mit 10-4. Mit Kora Hartmann, Evelyn Walz, Lisa Weber und der Damenmannschaft gab es weitere vier Bronzemedaillen für den FC Würth.

Künzelsauer Medaillenplatzierungen im Überblick:
Schüler Damen Jahrgang 2004: 3. Kora Hartmann und Evelyn Walz
Schüler Damen Jahrgang 2005: 3. Lena Stemper
Schüler Damen Jahrgang 2006: 1. Annabell Krause, 3. Lisa Weber
Schüler Herren Jahrgang 2006: 1. Chris Lang
Schüler Damen Team: 3. FC Würth Künzelsau (Stemper, Nitschmann, Walter, Schniepp)




Die jüngsten Sportler des FC Würth Künzelsau freuen sich über die erreichten Platzierungen bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften der Schüler in Tauberbischofsheim.






FC Würth dominiert Baden-Württembergische Meisterschaften
Zehn von 14 möglichen Titeln bleiben in Künzelsau


Auch zum Ende der Saison haben die Fechterinnen und Fechter des Fecht-Clubs Würth Künzelsau bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften in Künzelsau starke Leistungen auf der Fechtbahn gezeigt und insgesamt zehn von 14 möglichen Titeln geholt.

In der Aktivenklasse sicherte sich Julika Funke vor Anna-Lena Bürkert den Titel im Einzel und auch die Damenmannschaft war nicht zu schlagen. Bei den Herren landete Marius Stitz als bester Künzelsauer auf Platz drei, im Team gab es hinter der TSG Eislingen den zweiten Platz.

In der A-Jugend gewannen die Künzelsauer Sabreure alle vier Titel. Die Einzeltitel sicherten sich Lisa Gette und Stefan Friedheim. Gette setzte sich in ihrem Finalgefecht gegen Nele Eifler aus Tauberbischofsheim durch, Friedheim ließ seinen Vereinskollegen Cesare Barba hinter sich.

Bei den B-Jugendlichen trugen sich Emma Brunner und Timon Funke im Jahrgang 2003 in die Siegerliste ein. Im Jahrgang 2004 war Evelyn Walz auf Platz drei beste Fechterin des FC Würth. Auch hier gingen beide Mannschaftstitel nach Künzelsau.

"Für die meisten Sportler war das heute das letzte Turnier einer langen Saison. Von daher sind wir sehr zufrieden, wie die Jungs und Mädchen heute aufgetreten sind. Zehn von 14 Titel ist eine tolle Ausbeute" freute sich Sportdirektor Dominik Behr über die Platzierungen.

Künzelsauer Medaillenplatzierungen im Überblick:
Aktive Damen Einzel: 1. Julika Funke, 2. Anna-Lena Bürkert, 3. Eva Munz und Lisa Gette
Aktive Damen Team: 1. FC Würth Künzelsau (Funke, Bürkert, Munz, Gette)
Aktive Herren Einzel: 3. Marius Stitz
Aktive Herren Team: 2. FC Würth Künzelsau (Stitz, Wintergoller, Friedheim, Heins)

A-Jugend Damen Einzel: 1. Lisa Gette, 3. Vienna Stapf
A-Jugend Damen Team: 1. FC Würth Künzelsau (Gette, Stapf, Becker, Brica)
A-Jugend Herren Einzel: 1. Stefan Friedheim, 2. Cesare Barba, 3. Marius Stitz und Michel Heins
A-Jugend Herren Team: 1. FC Würth Künzelsau (Friedheim, Barba, Stitz, Heins)

B-Jugend Damen Jg. 2003 Einzel: 1. Emma Brunner
B-Jugend Damen Jg. 2004 Einzel: 3. Evelyn Walz
B-Jugend Damen Team: 1. FC Würth Künzelsau (Brunner, Walz, Muhammad, Sperber)

B-Jugend Herren Jg. 2003 Einzel: 1. Timon Funke, 3. Julian Garcia-Schiller
B-Jugend Herren Team: 1. FC Würth Künzelsau (Funke, Garcia, Lutz, Nicklas)



Die Mannschaft mit Julika Funke, Anna-Lena Bürkert, Eva Munz und Lisa Gette gewann den Titel bei den Damen.






Erfolgreiches Heimspiel
Fechter des FC Würth Künzelsau gewinnen bei Deutschen Meisterschaften vier Medaillen


Die Fechterinnen und Fechter des FC Würth Künzelsau haben bei den Deutschen Meisterschaften der A-Jugend (U17) in Künzelsau insgesamt vier Medaillen gewonnen. Die Damenmannschaft mit Lisa Gette, Julika Funke, Anna-Lena Bürkert und Madeleine Becker gewann die Goldmedaille, die Herrenmannschaft mit Fabian Landwehr, Marius Stitz, Eduard Wintergoller und Cesare Barba holte Silber, Bronze im Einzel gab es zudem für Lisa Gette und Stefan Friedheim.

Bei den Einzelentscheidungen am Samstag qualifizierten sich mit Gette, Funke und Bürkert drei Fechterinnen für die Runde der besten Acht. Gette und Funke mussten hier in einem vereinsinternen Duell gegeneinander antreten. "Schade, dass die beiden bereits im Viertelfinale aufeinander getroffen sind, dieses Gefecht hätte ich lieber zu einem späteren Zeitpunkt gesehen" sagte Trainer Vadym Shturbabin. In einem hochklassigen und spannenden Gefecht setzte sich Gette am Ende knapp mit 15-13 durch und zog ins Halbfinale ein. Dort traf sie auf Katharina Peter aus Dormagen, die sich in ihrem Viertelfinale mit 15-12 gegen Anna-Lena Bürkert durchsetzen konnte. Von Beginn an lief Gette einem Rückstand hinterher, konnte das Gefecht auch in der zweiten Halbzeit nicht mehr drehen und verlor am Ende mit 8-15 Treffern. Dies bedeutete Rang drei. Bei den Herren erreichten mit Fabian Landwehr und Stefan Friedheim zwei Künzelsauer Fechter das Viertelfinale und mussten hier ebenfalls gegeneinander antreten. Friedheim konnte den Kampf mit 15-9 Treffern für sich entscheiden und zog ins Halbfinale ein. Dort traf er auf den Tauberbischofsheimer Sebastian Blatz, dem er am Ende mit 8-15 unterlag und damit auch Bronze gewann. Die Titel im Einzel sicherten sich Larissa Eifler aus Wetzlar und Pascal Becher aus Solingen.

In den Mannschaftsentscheidungen am Sonntag gingen die Künzelsauer Mädchen als Vorjahressieger und Favoriten ins Rennen. Dieser Rolle wurden sie während des gesamten Wettkampfes gerecht. Nach drei Siegen in der Vorrunde setzten sich Gette, Funke, Bürkert und Becker im Viertelfinale gegen die TSG Eislingen mit 45-24 durch, im Halbfinale musste sich die Mannschaft des TV Ratingen mit 34-45 Treffern geschlagen geben. Auch das Finalgefecht gegen Dormagen dominierten die Künzelsauer Mädchen von Beginn an uns setzten sich am Ende mit 45-26 Treffern durch. "Eine klasse Vorstellung der Mädchen. Sie sind heute sehr souverän aufgetreten und haben verdient gewonnen" freute sich Vadym Shturbabin anschließend. Für den FC Würth war es der dritte Mannschaftstitel innerhalb der letzten vier Jahre in der A-Jugend.

Bei den Herren wurden vor Turnierbeginn viele Mannschaften mit Medaillenchancen gehandelt, darunter auch die Künzelsauer Jungs. Nach gutem Start und drei Siegen in der Vorrunde, unter anderem gegen Tauberbischofsheim, waren Landwehr, Stitz, Wintergoller und Barba in der Direktausscheidung an Position vier gesetzt. Nach einem Freilos im Achtelfinale setzten sie sich gegen die Mannschaft aus Koblenz mit 45-24 durch und erreichten das Halbfinale. Dort wartete das Dortmunder Team, die sich überraschend gegen die an Position eins gesetzte Mannschaft aus Solingen durchsetzen konnte. Mit einer von Beginn an konzentrierten Leistung zogen die Künzelsauer gleich davon und gewannen am Ende mit 45-28 Treffern. Im Finale kam es dann wieder zum Duell gegen Tauberbischofsheim. In einem spannenden Gefecht mit mehrmaligem Führungswechsel hatten die Künzelsauer dieses Mal das Nachsehen und verloren knapp mit 40-45 Treffern. "Im Vorfeld wäre ich mit Silber mehr als zufrieden gewesen. Wenn man den Titel dann allerdings so knapp verpasst, ist man erst mal kurz enttäuscht" sagte Trainer Michael Gäbelein. Trotzdem überwog nach einigen Minuten die Freude über das Ergebnis. "Ich bin stolz auf die Jungs. Sie haben alles gegeben und sind als Team aufgetreten, das war klasse".

Ein positives Fazit zog auch Sportdirektor Dominik Behr im Anschluss an die Meisterschaften. "Mit dem Ergebnis und den Leistungen unserer Sportler können wir sehr zufrieden sein. Und auch die Organisation verlief gewohnt reibungslos. Wir können davon ausgehen, dass wir auch in den kommenden Jahren Deutsche Meisterschaften in Künzelsau ausrichten werden".

Die Ergebnisse im Überblick:

Damensäbel Einzel (67 Teilnehmer):
1. Larissa Eifler (TV Wetzlar)
2. Katharina Peter (TSV Bayer Dormagen)
3. Lisa Gette (FC Würth Künzelsau) und Lisann Fröse (TV Ratingen)

Herrensäbel Einzel (84 Teilnehmer):
1. Pascal Becker (WMTV Solingen)
2. Sebastian Blatz (FC Taberbischofsheim)
3. Stefan Friedheim (FC Würth Künzelsau) und Ralph Rommelspacher (TSG Eislingen)

Damensäbel Mannschaft (11 Mannschaften):
1. FC Würth Künzelsau
2. TSV Bayer Dormagen
3. TV Ratingen

Herrensäbel Mannschaft (14 Mannschaften):
1. FC Tauberbischofsheim
2. FC Würth Künzelsau
3. TSV Bayer Dormagen




Die Künzelsauer Sportler freuen sich über Gold und Silber mit der Mannschaft.





Spannende Gefechte konnten die Zuschauer bei den Deutschen Meisterschaften der A-Jugend in Künzelsau sehen.






Hirn startet bei U23-EM
Fechterin des FC Würth Künzelsau in Bulgarien auf der Planche


Luzia Hirn vom Fecht-Club Würth Kpnzelsau ist vom Deutschen Fechterbund für die U23-Europameisterschaften im bulgarischen Plovdiv nominiert worden. Die 20-jährige startet dort am 2. Mai im Einzel, zwei Tage später ficht sie dann gemeinsam mit ihren Teamkolleginnen Ann-Sophie Kindler (TSG Eislingen), Lea Krüger und Judith Kusian (beide TSV Bayer Dormagen) in der Mannschaft

"Ich freue mich über die Nominierung und will sowohl im Einzel als auch in der Mannschaft eine gute fechterische Leistung zeigen" blickt Hirn auf die Wettkämpfe voraus. Dass sie gut fechten kann, hat sie in dieser Saison schon mehrfach unter Beweis gestellt. Bei den Europameisterschaften in Serbien belegte sie im Einzel den siebten Platz, bei den Weltmeisterschaften in Frankreich war sie Teil der Mannschaft, die am Ende den sechsten Rang belegte.

Die Entscheidungen können live im Internet unter www.fencinglife.eu mitverfolgt werden.

Folgende Fechterinnen vertreten den Deutschen Fechterbund in der Disziplin Damensäbel bei den Europameisterschaften der U23 in Plovdiv:

U23-EM:
Luzia Hirn (FC Würth Künzelsau), Ann-Sophie Kindler (TSG Eislingen), Lea Krüger (TSV Bayer Dormagen), Judith Kusian (TSV Bayer Dormagen)



Luzia Hirn vom Fecht-Club Würth Künzelsau (auf einem Bild mit Trainer Vadym Shturbabin) startet bei den Europameisterschaften der U23 in Plovdiv.






Große Medaillenchancen vor heimischer Kulisse
Fecht-Club Würth richtet Deutsche Meisterschaften der U17 in Künzelsau aus


Mit den Deutschen Meisterschaften der A-Jugend (U17) am 7. und 8. Mai in Künzelsau richtet der Fecht-Club Würth bereits zum fünften Mal nationale Titelkämpfe aus. Erstmals hatten die Künzelsauer 2009 den Zuschlag vom Deutschen Fechterbund erhalten. In den Folgejahren fanden die Meisterschaften der Junioren (U20) 2011 und der B-Jugendlichen (U14) 2013 und 2015 ebenfalls in Künzelsau statt.

Da sich B-Jugendliche für die nationalen Meisterschaften der A-Jugend ebenfalls qualifizieren können, kämpfen dieses Mal die besten Fechter der Jahrgänge 1999 bis 2003 um Gold, Silber und Bronze im Einzel und mit der Mannschaft. Vom Fecht-Club Würth Künzelsau werden mit Lisa Gette, Julika Funke, Anna-Lena Bürkert, Francesca Siegel, Vienna Stapf, Madeleine Becker und Annika Lechel bei den Damen sowie Fabian Landwehr, Marius Stitz, Cesare Barba, Eduard Wintergoller, Daniel Brommer, Michel Heins, Levin Wagner, Antonijo Zecevic, Stefan Friedheim, Timon Funke und Samuel Krause insgesamt 18 Fechterinnen und Fechter an den Start gehen. So viele Teilnehmer stellt kein anderer Verein.

Im letzten Jahr gewannen die Künzelsauer einen kompletten Medaillensatz. Julika Funke belegte Rang zwei im Einzel, Bronze gab es für Laura Hirn, die aufgrund einer langwierigen Verletzung dieses Mal nicht an den Start gehen kann. Zudem gab es Gold für die Damenmannschaft. Und auch in diesem Jahr haben die Damen große Medaillenchancen. Hinter Topfavoritin Larissa Eifler, die bei der WM in Frankreich Anfang April die Silbermedaille gewann, liegen Gette, Funke, Bürkert und Siegel in der Deutschen Rangliste aktuell auf den Plätzen zwei, drei, vier und acht.

"Wir wollen sowohl im Einzel als auch mit der Mannschaft Medaillen gewinnen" nennt Sportdirektor Dominik Behr die Zielsetzung vor heimischer Kulisse. Dass dies auch bei den Jungs möglich ist, hat der Sparkassen-Cup in Künzelsau vor Wochenfrist gezeigt, bei dem sich Marius Stitz in einem internen Finale gegen Fabian Landwehr durchsetzen konnte. In der Deutschen Rangliste liegen die beiden derzeit auf den Plätzen fünf (Landwehr) und acht, Barba folgt knapp dahinter auf Rang zehn. "Wir haben auch bei den Jungs eine starke Mannschaft und wollen als Team eine Medaille gewinnen" sagt Trainer Michael Gäbelein. "Im Einzel sind wir zwar nicht die Favoriten, aber auch hier haben wir durchaus gute in den Kampf um die Medaillenvergabe einzugreifen."

Die Vorkämpfe im Einzel beginnen am Samstag, 7. Mai um 9.00 Uhr in der Sporthalle der Freien Schule Anne-Sophie. Die Finalgefechte mit anschließender Siegerehrung und Stehempfang finden dann um 18.00 Uhr statt. Einen Tag später stehen dann die Mannschaftsentscheidungen auf dem Programm. Die Finalgefechte am Sonntag finden um ca. 13.30 Uhr statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist an beiden Tagen frei, der Förderverein Fechten in Künzelsau sorgt wie üblich für die Bewirtung.





Die Fechterinnen des FC Würth Künzelsau gewannen 2015 Gold mit der Mannschaft und wollen ihren Titel vor heimischer Kulisse verteidigen.






Erfolgreiches Heimspiel für Fechtnachwuchs
Beim Sparkassen-Cup bleiben acht von zehn Titel in Künzelsau


Bei der 14. Austragung des Sparkassen-Cups hatten sich mehr als 150 Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet angemeldet und bescherten dem ausrichtenden FC Würth wieder ein starkes Teilnehmerfeld. Auch in diesem Jahr war der Wettkampf Teil der Turnierserie, die die Vereine Fechterring Nürnberg, TSG Eislingen und der FC Würth im letzten Jahr ins Leben gerufen hatten. Dabei mussten die Athleten auch in diesem Jahr im Vorfeld des Fechtturniers drei allgemeinsportliche Aufgaben, Koordinationsparcours, Seilspringen und Fechtwand, bewältigen. Die Ergebnisse beider Teile gingen in die Wertung ein, je nach Altersklasse in unterschiedlicher Gewichtung.

"Um ein erfolgreicher Fechter zu werden, braucht es viele Fähigkeiten, unter anderem muss man schnell und beweglich sein, sollte eine gute Koordination haben und präzise treffen können. Diese Dinge lassen sich in der Kindheit am besten ausbilden. Um den Sportlern die Wichtigkeit dieser Fähigkeit verständlicher klar zu machen, haben wir uns entschlossen, sie auch im Wettkampf abzuprüfen." erläutert Sportdirektor Dominik Behr die Grundidee der Turnierserie. Zudem gab es auch in diesem Jahr keine Ausscheider nach der Vor- und Zwischenrunde, so dass alle Starter viele Gefechte absolvieren konnten, am Ende zählten die Organisatoren die stolze Anzahl von 753 Duellen, die an den beiden Tagen ausgetragen wurden.

Trotz dieser großen Anzahl an Gefechten, lief die Organisation gewohnt reibungslos. "Ein herzliches Dankeschön an die vielen freiwilligen Helfer, die uns auch in diesem Jahr wieder unterstützt haben, sei es im Bereich der Cafeteria, bei der Bewertung des allgemeinen Sportteils oder vielen anderen Dingen." sagte Behr im Anschluss an die Wettkämpfe. Nur Gastgeschenke verteilten die Sportler des FC Würth an diesem Wochenende keine. Bei zehn Wettbewerben gab es acht Künzelsauer Sieger. Anna-Lena Bürkert, Vienna Stapf, Tiziana Nitschmann und Jana Kus bei den Damen sowie Marius Stitz, Timon Funke und Karl Dünger standen am Ende ganz oben auf dem Siegertreppchen. Stitz triumphierte gleich zwei Mal, in seiner Altersklasse sowie in der A-Jugend. Da der Sparkassen-Cup das letzte Turnier der Turnierserie 2015/2016 war, wurden vor Ort auch gleich die Gesamtsieger gekürt. Vom FC Würth belegten Timon Funke, Karl Dünger und Jana Kus dabei den ersten Platz.

Dementsprechend zufrieden waren die beiden Trainer Michael Gäbelein und Vadym Shturbabin: "Unsere Sportler sind hier insgesamt stark aufgetreten, sowohl beim Fechten als auch beim allgemeinsportlichen Teil. Das spiegelt sich dann auch im Ergebnis wieder." freute sich Gäbelein im Anschluss. In seiner Rede vor den Finalgefechten der A-Jugend dankte Prof. Dr. Dr. h. c. Harald Unkelbach, Präsident des Fecht-Clubs Würth Künzelsau, dem Hauptsponsor des Turniers, der Sparkasse Hohenlohekreis für die Unterstützung des Fechternachwuchses und die jahrelange Partnerschaft mit dem Fecht-Club. Bernd Kaufmann, stellvertretender Vorsitzender der Sparkasse Hohenlohekreis, unterstrich in seinen Grußworten die Wichtigkeit solcher Nachwuchssportveranstaltungen und wünschte den Fechtern viel Erfolg und Spaß bei den kommenden Aufgaben.

Bereits in zwei Wochen, am 7. und 8. Mai findet mit den Deutschen Meisterschaften der A-Jugend (U17) das nächste Heimturnier in Künzelsau statt. Die aktuelle Form stimmt, so dass sich die Künzelsauer Sportler auch dafür einiges vorgenommen haben. "Wir wollen sowohl im Einzel als auch mit der Mannschaft Medaillen gewinnen" nennt Behr die Ziele.

Die Künzelsauer Finalplatzierungen im Überblick:
Damensäbel
A-Jugend: 1. Anna-Lena Bürkert, 2. Lisa Gette, 3. Julika Funke und Francesca Siegel, 7. Annika Lechel
Jg. 2001/2002: 1. Vienna Stapf, 3. Annika Lechel
Jg. 2003/2004: 6. Jasmin Hermann, 8. Kora Hartmann
Jg. 2005/2006: 1. Tiziana Nitschmann, 5. Céline Schniepp, 7. Lena Stemper, 8. Lilli-Rosa Walter
Bambini: 1. Jana Kus, 3. Milena Hummel, 4. Aurora Bartosch

Herrensäbel
A-Jugend: 1. Marius Stitz, 2. Fabian Landwehr, 3. Michel Heins, 5. Cesare Barba, 6. Antonijo Zecevic, 7. Daniel Brommer
Jg. 2001/2002: 1. Marius Stitz
Jg. 2003/2004: 1. Timon Funke, 5. Julian Garcia-Schiller. Eric Gauss
Jg. 2005/2006: 3. Chris Lang, 4. Marc Teichreb
Bambini: 1. Karl Dünger, 2. Leon Schniepp, 4. Maurice Engel, 5. Colin Gommel, 6. Kyrill Wolschke




Bild (Carmen Schniepp):
Das Bild zeigt die Finalisten der A-Jugend mit Bernd Kaufmann, stellvertretender Vorsitzender der Sparkasse Hohenlohkreis und Markus Berdyszak von Panorama Catering bei der Siegerehrung.






Zehn Medaillen erfochten
Sabreure des FC Würth überzeugen in Eislingen


Mehr als 180 Sportlerinnen und Sportler gingen beim diesjährigen Emag-Cup in Eislingen an den Start und sorgten für ein starkes Teilnehmerfeld. Die Nachwuchsfechter des Fecht-Clubs Würth Künzelsau konnten sich dabei abermals erfolgreich in Szene setzen und agierten äußerst treffsicher. Anna-Lena Bürkert, Marius Stitz und Timon Funke sicherten sich den Turniersieg. Weiter Medaillen gewannen Lilli-Rosa Walter, Kai Dünger, Jana Kus (jeweils Silber) sowie Vienna Stapf (2x), Marius Stitz, Fabian Landwehr und Chris Lang (jeweils Bronze).

"Mit den gezeigten Leistungen bin ich sehr zufrieden." war der erste Kommentar von Trainer Michael Gäbelein im Anschluss an die Wettkämpfe. "Wenn es gelingt, diese Leistung beim Sparkassen-Cup und bei den Deutschen Meisterschaften der A-Jugendlichen in Künzelsau abzurufen, werden wir auch dort Medaillen gewinnen".

Der Sparkassen-Cup (23. und 24. April) sowie die Deutschen Meisterschaften der Altersklasse U17 (7. und 8. Mai) finden jeweils in der Freien Schule Anne-Sophie statt. Interessierte sind herzlich eingeladen. Weitere Informationen zum Ablauf sind auf der Homepage des Fecht-Clubs Würth Künzelsau unter www.fechten-kuenzelsau.de zu finden.

Die Künzelsauer Finalisten im Überblick:
DS A-Jugend: 1. Anna-Lena Bürkert, 3. Vienna Stapf, 5. Francesca Siegel, 6. Madeleine Becker, 8. Annika Lechel
DS Jg. 2001/2002: 3. Vienna Stapf, 4. Annika Lechel
DS Jg. 2002/2002: 1. Matea Brica, 7. Emma Brunner
DS Jg. 2005/2006: 2. Lilli-Rosa Walter, 6. Lena Stemper, 8. Tiziana Nitschmann
DS Bambini: 2. Jana Kus, 4. Milena Hummel, 5. Aurora Bartosch
HS A-Jugend: 3. Fabian Landwehr und. Marius Stitz
HS Jg. 2001/2002: 1. Marius Stitz
HS Jg. 2003/2004: 1. Timon Funke
HS Jg. 2005/2006: 3. Chris Lang
HS Bambini: 2. Karl Dünger, 4. Leon Schniepp, 5. Kyrill Wolschke, 6. Colin Gommel




Treffsicher: Die Sabreure des Fecht-Clubs Würth Künzelsau, hier die A-Jugendlichen, freuen sich über die erreichten Platzierungen beim Turnier in Eislingen.






Fechtturnier um den Sparkassen-Cup 2016


Am 23. und 24. April richtet der Fecht-Club Würth Künzelsau das Württembergische Ranglistenturnier um den Sparkassen-Cup aus. Für die 14. Auflage des Traditionsturniers haben mehr als 150 Teilnehmer gemeldet.

Wie in den Vorjahren werden die Wettkämpfe in der Sporthalle der Freien Schule Anne-Sophie ausgetragen. Gefochten wird in diesem Jahr in den Jahrgängen 1999-2006 sowie bei den Bambini. Im letzten Jahr konnten sich mit Anna-Lena Bürkert, Francesca Siegel, Matea Brica und Levin Wagner vier Sportler des FC Würth Künzelsau in die Siegerliste eintragen.

Auch in diesem Jahr wird es neben dem Fechtwettkampf einen allgemeinsportlichen Teil, bestehend aus Koordinationsparcours, Seilspringen und einer Fechtwand geben, in dem vor allem die Koordination und Schnelligkeit der Teilnehmer getestet wird. Beide Teile fließen in die Gesamtwertung des Turniers ein, je nach Altersklasse in unterschiedlicher Gewichtung. Zudem wird in Doppeljahrgängen gefochten. Sieger des Sparkassen-Cups 2016 ist der Sportler, der in der Kombination beider Teile am besten abschneidet. Darüber hinaus ist der Wettkampf in Künzelsau auch in diesem Jahr wieder Teil einer Turnierserie, bestehend aus den Wettkämpfen in Nürnberg, EIslingen und eben Künzelsau.

Los geht es am Samstag um 9.00 Uhr mit dem allgemeinsportlichen Teil. Die Finalgefechte der A-Jugend finden dann um 16.00 Uhr auf der Hochbahn statt. Am Sonntag beginnen die Wettkämpfe ebenfalls um 9.00 Uhr, die Finalkämpfe finden dann um ca. 13.00 Uhr statt. Im Anschluss an das Finale am Samstag findet ein Stehempfang statt.

Eintritt frei

Alle, die sich Fechten einmal live und hautnah anschauen wollen, sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei, für ausreichend Speisen und Getränke sorgt die Cafeteria des Fördervereins Fechten in Künzelsau e.V.





Dynamische und spannende Gefechte erwartet die Zuschauer auch beim diesjährigen Sparkassen-Cup in Künzelsau.






Platz 6 mit der Mannschaft belegt
Luzia Hirn bei den Weltmeisterschaften der Junioren erfolgreich - U23 EM steht an


Luzia Hirn vom Fecht-Club Würth Künzelsau hat bei den Weltmeisterschaften der Junioren in Bourges (Frankreich) den sechsten Platz mit der Mannschaft belegt. Das deutsche Team war in der Besetzung Larissa Eifler (Wetzlar), Lea Krüger (Dormagen), Ann-Sophie Kindler (Eislingen) und Luzia Hirn an den Start gegangen und wurde von Hirns Heimtrainer Vadym Shturbabin betreut. Nach einem Freilos im 32er-Ko gelang im Achtelfinale ein 45-34 Sieg gegen Polen. Im Viertelfinale wartete mit Russland der Topfavorit auf die deutsche Mannschaft. Zu Beginn konnten Hirn & Co. das Gefecht offen gestalten, dann zogen die Russinnen davon und gewannen am Ende mit 45-27 Treffern. Im ersten Platzierungsgefecht setzten sie sich anschließend gegen Mexiko mit 45-39 durch. Im Kampf um Platz fünf gab es dann eine 24-45 Niederlage gegen Frankreich. Das bedeutete Platz 6 in der Endabrechnung.

"Letztendlich ist das für die Mädchen eine gute Platzierung. Daher sind wir nicht unzufrieden mit dem Ergebnis", sagt Delegationsleiter Olaf Kawald später. "Russland war einfach zu stark für sie. Und auch Frankreich war nicht zu überwinden. Insgesamt geht der sechste Platz in Ordnung". Neuer Weltmeister wurde die russische Mannschaft, die sich im Finale mit 45-42 gegen China durchsetzen konnte.

Luzia Hirn selbst war mit ihrer Leistung in der Mannschaft zufrieden. "Insgesamt habe ich gut gefochten. Schade, dass wir schon im Viertelfinale auf Russland getroffen sind, ansonsten wäre vielleicht noch mehr möglich gewesen".

Nach der Junioren-EM im März und der WM im April steht im Mai schon die nächste internationale Meisterschaft für die Künzelsauerin an. Dann startet Hirn nämlich bei den U23-Europameisterschaften im bulgarischen Plovdiv. Los geht die Reise am 30. April, am 2. und 4. Mai stehen dann Starts im Einzel und der Mannschaft auf dem Programm.



Luzia Hirn vom Fecht-Club Würth Künzelsau belegte mit der deutschen Nationalmannschaft Platz 6 bei der WM in Frankreich.






Wertvolle Erfahrungen gesammelt
Julika Funke und Lisa Gette mit guter Leistung bei Jugendweltmeisterschaften


Julika Funke und Lisa Gette vom Fecht-Club Würth Künzelsau haben bei den Weltmeisterschaften der Kadetten (U17) in Bourges (Frankreich) die Plätze 15 und 26 belegt. Funke musste sich dabei erst im Achtelfinale ihrer Nationalmannschaftskollegin und späteren Vizeweltmeisterin Larissa Eifler aus Wetzlar mit 12-15 geschlagen geben und verpasst damit knapp die Finalrunde.

"Ich bin insgesamt zufrieden mit dem Ergebnis, da ich gut gefochten habe" blickt Funke auf ihren Wettkampf zurück. Dennoch hätte sie das Gefecht gegen Eifler auch zu ihren Gunsten entscheiden können. "Fechterisch kann ich mithalten, daran lag es nicht. Ich glaube, dass ich vor diesem Gefecht emotional nicht die richtige Einstellung hinbekommen habe. Daran werde ich arbeiten." Helfen dabei wird sicherlich das gewonnene Gefecht in der Runde zuvor. Nach vier Siegen und zwei Niederlagen in der Vorrunde sowie einem 15-5 Sieg gegen die Spanierin Gallardo musste die 15-jährige in der Runde der besten 32 gegen Bianka Kern aus Ungarn antreten. Kern, die bei der EM Anfang März Platz fünf im Einzel belegte und den Titel mit der Mannschaft gewann, ging als Favoritin in das Gefecht. Doch Funke drehte nach einem 5-8 Pausenrückstand richtig auf und gewann den Kampf mit 15-10 Treffern.

"Das war stark. Julika hat in diesem Gefecht ihr großes Potenzial abgerufen" freute sich Trainer Vadym Shturbabin. Dieses positive Erlebnis und die vielen Eindrücke der Weltmeisterschaft, bei der allein in der A-Jugend (U17) waffenübergreifend über 600 Sportler aus insgesamt 80 Nationen am Start waren, will Funke für kommende Aufgaben mitnehmen. "Ich habe hier wertvolle Erfahrungen gesammelt, die mir in der Zukunft helfen, noch erfolgreicher zu werden".

Auch für Lisa Gette war die erstmalige Teilnahme an einer Weltmeisterschaft etwas Besonderes. "Hier ist alles ein bisschen größer. Es wird mit Videobeweis gefochten und man muss 15 Minuten vor Gefechtsbeginn in den Call-Room" nennt die 15-jährige Beispiele für Dinge, die bei gewöhnlichen Fechtturnieren so nicht vorhanden sind. Mit ihrer fechterischen Leistung und dem Ergebnis ist Gette nicht ganz zufrieden. Nachdem sie in der Vorrunde ebenfalls vier von sechs Gefechten gewinnen konnte und in der ersten KO-Runde die Russin Elkina mit 15-10 besiegte, musste sie gegen die Kolumbianerin Morales Linares antreten. "Diesen Kampf hätte ich gewinnen müssen. Ich habe 7-0 geführt. Diesen Vorsprung darf ich nicht hergeben" blickt Gette selbstkritisch auf das Gefecht. Trotz der Führung verlor sie am Ende noch mit 13-15 Treffern. "Ich muss bis zum Schluss konzentriert bleiben und darf nicht locker lassen".

Trotz dieser vermeidbaren Niederlage zieht Sportdirektor Dominik Behr insgesamt ein positives Fazit. "Im Vergleich zu den Europameisterschaften war das Ergebnis ein großer Schritt nach vorne. Die gesammelten Erfahrungen werden Julika und Lisa in den nächsten Jahren helfen, um in vergleichbaren Situationen ruhiger und erfolgreicher zu agieren".

Vielleicht klappt es ja schon in der kommenden Saison. Sowohl Gette als auch Funke sind dann abermals in der Altersklasse U17 startberechtigt und werden dann wieder angreifen. Neue Weltmeisterin 2016 wurde Ywen Lau, die sich im Finale knapp mit 15-14 Treffern gegen Eifler durchsetzen konnte und damit die erste WM-Medaille überhaupt für Singapur gewann.



Positive Erfahrungen gesammelt: Julika Funke (links) und Lisa Gette vom FC Würth Künzelsau, hier mit Trainer Vadym Shturbabin, starteten bei den Jugendweltmeisterschaften in Frankreich.






Koffer sind gepackt
Fechterinnen Hirn, Gette und Funke starten bei Jugend-Weltmeisterschaften in Frankreich


Voller Vorfreude fiebern Luzia Hirn, Lisa Gette und Julika Funke dem Beginn der Weltmeisterschaften der Junioren- und Kadetten entgegen, die vom 1. bis 10. April in Bourges (Frankreich) stattfinden. Durch starke Leistungen bei den Qualifikationsturnieren haben sich die drei Fechterinnen des FC Würth Künzelsau für dieses Event qualifiziert.

Im Anschluss an die Europameisterschaften Anfang März haben sich die drei Säbelspezialistinnen in den letzten Wochen gemeinsam mit ihren Trainingspartnern intensiv auf die WM vorbereitet. Neben einem Vorbereitungslehrgang in Bonn standen auch noch die Deutschen Meisterschaften der Aktiven auf dem Programm, bei dem Hirn, Gette und Funke gemeinsam mit Anna-Lena Bürkert Platz drei in der Mannschaft belegten und Funke zudem die Finalrunde im Einzel erreichte. Die Form stimmt also. "Die Mädchen haben sich gut vorbereitet, sind verletzungsfrei geblieben und freuen sich auf die WM" gibt Trainer Vadym Shturbabin einen Einblick über den aktuellen Zustand. "Wir wollen bei der WM wieder angreifen und möglichst weit vorne landen".

Bereits am heutigen Mittwoch sind Gette, Funke und Shturbabin nach Bourges gereist, Hirn folgt dann am Sonntag. Der Wettkampftag von Gette und Funke ist der kommende Samstag, 2. April, dann findet das Einzel der Kadettinnen (U17) statt, bei dem neben den beiden Künzelsauerinnen noch Larissa Eifler aus Wetzlar die deutschen Farben vertreten wird. Luzia Hirn bestreitet ihren Einzelwettkampf bei den Junioren (U20) am 6. April. Drei Tage späte steht dann noch die Mannschaftsentscheidung der Junioren an, bei der Hirn gemeinsam mit Ann-Sophie Kindler (Eislingen), Larissa Eifler (Wetzlar) und Lea Krüger (Dormagen) für Deutschland auf die Planche gehen wird.

Mit Ergebnisprognosen halten sich die Fechterinnen zurück. Dass an einem guten Tag allerdings vieles möglich ist, hat die Europameisterschaft gezeigt. Dort erreichte Luzia Hirn mit einer starken Leistung die Finalrunde und belegte am Ende den siebten Platz. Die Ergebnisse können live im Internet unter www.bourges2016.com verfolgt werden.

Folgende Fechterinnen vertreten den Deutschen Fechterbund in der Disziplin Damensäbel bei den Weltmeisterschaften in Bourges:

Junioren (U20):
Luzia Hirn (FC Würth Künzelsau), Larissa Eifler (TV Wetzlar), Ann-Sophie Kindler (TSG Eislingen), Lea Krüger (TSV Bayer Dormagen),

Kadetten (U17)
Larissa Eifler (TV Wetzlar), Lisa Gette, Julika Funke (beide FC Würth Künzelsau)



Lisa Gette (links) und Julika Funke, hier gemeinsam mit Trainer Vadym Shturbabin, starten bei den Weltmeisterschaften der Kadettinnen.



Luzia Hirn vertritt Deutschland im Einzel und im Team bei den Junioren.






Starke Ergebnisse beim Taubertal-Cup
Fechter des FC Würth erreichen elf Finalplatzierungen


Mit insgesamt 21 Fechterinnen und Fechtern reiste der FC Würth Künzelsau zum traditionellen Taubertal-Cup nach Tauberbischofsheim. Die Wettkämpfe wurden am dortigen Olympiastützpunkt ausgetragen.

Mit Annika Lechel und Timon Funke konnten sich zwei Nachwuchsfechter in die Siegerliste des Turniers eintragen. Lechel setzte sich im Finale gegen Ylvi Schillinger aus Tauberbischofsheim klar mit 10-1 Treffern durch. Auch Funke ließ im Finale nichts anbrennen und siegte gegen Moritz Rogler (TBB) mit 10-4 Treffern. In einem weiteren Finalduell Tauberbischofsheim gegen Künzelsau musste sich Emma Brunner mit 6-10 Alina Nagel geschlagen geben und gewann damit die Silbermedaille. Eine Bronzemedaille sicherte sich zudem Tiziana Nitschmann bei den Mädchen des Jahrgangs 2005.

Die Künzelsauer Finalisten im Überblick:
Damen Jahrgang 2002: 1. Annika Lechel
Damen Jahrgang 2003: 2. Emma Brunner
Damen Jahrgang 2004: 8. Rabea Muhammad
Damen Jahrgang 2005: 3. Tiziana Nitschmann, 6. Jana Schanbacher, 7. Lilli-Rosa Walter, 8. Lena Stemper
Damen Jahrgang 2006: 5. Annabell Krause
Herren Jahrgang 2003: 1. Timon Funke
Herren Jahrgang 2005: 8. Hannes Meyer-Benz
Herren Jahrgang 2006: 6. Marc Teichreb




Die Nachwuchsfechter des FC Würth Künzelsau freuen sich über ihre Platzierungen beim Jugendturnier in Tauberbischofsheim.






Brunner gewinnt Bronze in Breslau
Säbelfechterin des FC Würth Künzelsau beim größten Nachwuchsturnier der Welt erfolgreich


Auch in diesem Jahr duellierten sich insgesamt über 2.200 Fechterinnen und Fechter der Altersklasse U15 aus über 30 Ländern beim größten Nachwuchsfechtturnier der Welt im polnischen Breslau. Allein im Säbelbereich kämpften über 550 Sportlerinnen und Sportler, darunter Starter aus den USA, Ägypten und Australien um Finalplatzierungen und einen Platz auf dem Siegerpodest.

Für das sportliche Highlight aus Künzelsauer Sicht sorgte in diesem Jahr Emma Brunner, die in der Altersklasse 2003/2004 unter 113 Teilnehmerinnen die Bronzemedaille gewann. Nach vier Siegen und einer Niederlage war die Zwölfjährige in der Direktausscheidung an Position 27 gesetzt. Mit sicheren Siegen gegen Gegnerinnen aus Rumänien, den USA und Weißrussland qualifizierte sie sich für die Runde der besten Acht.

Dort musste Brunner gegen Arina Trukshane aus Lettland antreten. Nach einer 6-3 Führung zur Pause baute sie den Vorsprung anschließend kontinuierlich aus und gewann am Ende deutlich mit 12-4 Treffern. Trotz der anschließenden 6-12 Halbfinalniederlage gegen Xenia Lackmann durften sich Brunner und Sportdirektor Dominik Behr zu recht über den dritten Platz freuen. "Emma hat heute sehr konzentriert und stabil gefochten. Vor allem die Bewegung auf den Beinen hat mir gut gefallen" sagte Behr anschließend.

Mit Vienna Stapf (Platz 13) sowie Tiziana Nitschmann (12) und Jan Schanbacher (16) hatten drei weitere Fechterinnen das Achtelfinale in ihren Altersklassen erreicht. Stapf und Schanbacher verloren hier jeweils gegen die späteren Siegerinnen. Im Anschluss an die Siegerehrung wurde traditionell zu Ehren aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein großes Feuerwerk gezündet, was für ein tolle Stimmung und Atmosphäre bei allen Beteiligten sorgte.



Starke Leistung: Emma Brunner vom Fecht-Club Würth Künzelsau gewann beim Nachwuchsturnier im polnischen Breslau die Bronzemedaille.






Gemeinsam Bronze gewonnen
Fechterinnen des FC Würth auf Platz drei bei Deutschen Meisterschaften - Funke im Einzel im Finale


Die Damenmannschaft des Fecht-Clubs Würth Künzelsau hat bei den Deutschen Meisterschaften der Säbelfechter in Grünwald die Bronzemedaille gewonnen. Das Team in der Besetzung Luzia Hirn, Anna-Lena Bürkert, Julika Funke und Lisa Gette besiegte im "kleinen Finale" die Mannschaft des FC Tauberbischofsheim mit 45-41 Treffern. "Unser Ziel war es eine Medaille zu gewinnen, das haben wir heute geschafft" freute sich Trainer Vadym Shturbabin "Die Mädchen haben eine gute und geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt, konzentriert gefochten und verdient Bronze gewonnen." Den Mannschaftstitel sicherte sich der TSV Bayer Dormagen durch ein 45-41 im Finale gegen die TSG Eislingen.

Beim Einzelwettkampf tags zuvor sorgte Julika Funke für die beste Künzelsauer Platzierung. Die 15-jährige zeigte keinerlei Angst vor der älteren Konkurrenz und musste sich erst im Viertelfinale der späteren Deutschen Meisterin, Anna Limbach aus Dormagen, mit 11-15 Treffern geschlagen geben und belegte in der Endabrechnung Rang sieben. Bis zum 11-11 hatte Funke sogar an einer Sensation gegen die Favoritin geschnuppert. "Da hat mir am Ende vielleicht ein bisschen die Erfahrung gefehlt" blickt Funke auf das Gefecht zurück. "Aber ich freue mich sehr über meine erste Finalplatzierung bei den Aktiven." Zuvor hatte sich Funke im Achtelfinale gegen die zwölf Jahre ältere Julia Pressmar aus Eislingen knapp mit 15-14 durchgesetzt. Vereinskollegin Luzia Hirn landete nach einer knappen 13-15 Niederlage gegen Kira Eifler als zweitbeste Künzelsauerin auf Rang zwölf.



Bronzemedaille gewonnen: Die Fechterinnen des FC Würth Künzelsau mit v.l. Luzia Hirn, Anna-Lena Bürkert, Lisa Gette und Julika Funke sowie Trainer Vadym Shturbabin freuen sich über die Medaille bei den Deutschen Meisterschaften der Aktiven in Grünwald.






Starke Leistung bei Europameisterschaft
Fechterin Luzia Hirn unter den besten Acht


Luzia Hirn vom Fecht-Club Würth Künzelsau hat bei den Europameisterschaften der Junioren im serbischen Novi Sad einen tollen siebten Platz erreicht. Die 19-jährige musste sich erst im Viertelfinale der späteren Europameisterin Manon Brunet aus Frankreich mit 9-15 Treffern geschlagen geben.

Anerkennung vom Trainer
"Kompliment an Luzia, sie hat sich das gute Ergebnis heute absolut verdient" zollte Bundes- und Heimtrainer Vadym Shturbabin seinem Schützling Anerkennung. "Sie hat sehr variabel und durchdacht gefochten und im Turnierverlauf sehr gute Fechterinnen geschlagen".

Sieg gegen Weltmeisterin
In der Tat: Nach vier Siegen und zwei Niederlagen in der Vorrunde war Hirn in der Direktausscheidung an Position 15 gesetzt. Nach einem Freilos musste sie in der Runde der besten 32 gegen die Französin Caroline Queroli, aktuelle Juniorenweltmeisterin, antreten. In einem spannenden Kampf mit ständig wechselnder Führung hatte Hirn am Ende die besseren Nerven und konnte beim Stand von 13-13 zwei Treffer zum Sieg setzen.

Starker Treffer zum Sieg
Noch knapper war das Achtelfinale gegen Margaux Gimalac, ebenfalls aus Frankreich. Beim Stande von 14-14 musste der letzte Treffer entscheiden. Mit einer tollen Parade-Riposte gelang Hirn der viel umjubelte Siegtreffer und der Einzug ins Viertelfinale. Dort war die dritte Französin, Manon Brunet, aktuelle Vizeweltmeisterin, dann am Ende zu stark.

Trotz der knapp verpassten Medaille war Luzia Hirn mit ihrer Leistung sehr zufrieden. "Ich kann selbst noch nicht richtig glauben, dass ich die Finalrunde erreicht habe. Ich hatte heute einfach mega viel Spaß beim Fechten".

Teamentscheidung am Dienstag
Die richtige Mischung zwischen Ernsthaftigkeit und Spaß könnte auch der Schlüssel für ein gutes Ergebnis am kommenden Dienstag sein. Dann steht Hirn gemeinsam mit Lea Krüger (Platz 15 im Einzel), Ann-Sophie Kindler (Platz 31) und Larissa Eifler (Platz 32) auf der Planche und vertritt Deutschland in der Mannschaftsentscheidung im Damensäbel.

Einzelergebnis EM Damensäbel Junioren (58 Teilnehmerinnen)
1. Manon Brunet (Frankreich)
2. Rebecca Cargano (Italien)
3. Sofia Pozdniakova (Russland) und Karolina Cieslar (Polen)
5. Lucia Lucarini (Italien)
6. Michela Basston (Italien)
7. Luzia Hirn (Deutschland)
8. Flaminia Prearo (Italien)



Klasse Leistung: Luzia Hirn vom Fecht-Club Würth Künzelsau (hier gemeinsam mit ihrem Trainer Vadym Shturbabin) hat bei den Europameisterschaften in Novi Sad den siebten Platz belegt.






Respektables Ergebnis
Säbelteam belegt bei der Europameisterschaft den fünften Platz


Die deutsche Säbelnationalmannschaft der Kadetten (U17) hat bei den Europameisterschaften in Novi Sad (Serbien) den fünften Platz belegt. Das Team mit den Fechterinnen des FC Würth Künzelsau, Anna-Lena Brükert, Julika Funke und Lisa Gette sowie Larissa Eifler (Wetzlar) musste sich nach einem 45-39 Achtelfinalerfolg im Viertelfinale dem späteren Europameister Ungarn mit 23-45 Treffern geschlagen geben.

In den anschließenden Platzierungsgefechten gewannen die vier Nachwuchssportler zuerst gegen Italien mit 45-33, im Kampf um Platz fünf wurde die Türkei mit 45-28 Treffern besiegt. "Mit der Leistung der vier Mädchen bin ich heute zufrieden. Das war eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zum Einzelwettbewerb" sagte Bundestrainer Vadym Shturbabin im Anschluss. "Wir haben die mögliche Mannschaftsmedaille durch das Ergebnis im Einzel verloren."

Dieser Aussage kann man durchaus zustimmen. Da die Setzung für die Mannschaft anhand der Platzierungen im Einzel erfolgt - es werden jeweils die Platzziffern der drei bestplatzierten Fechter addiert - waren die deutschen Mädchen nur an Position acht gesetzt. Die Ungarn, die im Einzel Gold, Silber und Bronze gewonnen hatten, rangierten auf Rang 1 und somit kam es bereits im Viertelfinale auf das Aufeinandertreffen mit den Magyaren.

Während für Bürkert, Funke und Gette die EM somit beendet ist und sie am morgigen Freitag nach Hause fliegen, reiste Luzia Hirn vom Fecht-Club Würth Künzelsau heute nach Novi Sad. Dort startet sie am kommenden Samstag im Einzel der Junioren und drei Tage später bei der Mannschaftsentscheidung.

Platzierungen EM Mannschaft Damensäbel Kadetten
1. Ungarn
2. Frankreich
3. Russland
4. Ukraine
5. Deutschland (Bürkert, Eifler, Funke, Gette)
6. Türkei
7. Italien
8. Griechenland

Platz fünf bei der EM erreicht:





Wir wollen eine Medaille gewinnen
Fechterinnen des FC Würth Künzelsau starten zur Europameisterschaft


Voller Selbstvertrauen und Vorfreude starten die Sabreure des Fecht-Clubs Würth Künzelsau am kommenden Samstag in das Abenteuer Europameisterschaft. Um 10.35 Uhr fliegen Anna-Lena Bürkert, Julika Funke und Lisa Gette gemeinsam mit ihrem Bundes- und Heimtrainer Vadym Shturbabin von Frankfurt nach Belgrad. Von dort geht es dann per Bus weiter nach Novi Sad. Dort finden die kontinentalen Meisterschaften der Kadetten (U17) und Junioren (U20) vom 29. Februar bis zum 9. März statt.

Gleich am ersten Wettkampftag wird es für die Künzelsauer Mädchen Ernst. Um 13.00 Uhr beginnt das Turnier der Kadettinnen mit der Vorrunde. Am Tag zuvor steht noch ein leichtes Training, die Akkreditierung und Waffenkontrolle auf dem Programm. Knapp 70 Starterinnen aus über 20 Ländern werden an den Start gehen, maximal vier pro Land. Trotz des starken Teilnehmerfeldes ist Vadym Shturbabin optimistisch: "Unser Ziel ist es, eine Medaille zu gewinnen. Die Mädchen sind gut in Form und haben im Laufe der Saison schon mehrfach bewiesen, dass sie ganz vorne mitfechten können."

In der Tat: Alle drei Künzelsauer Mädchen können international gute Ergebnisse vorweisen. Funke belegte beim Kadettenturnier in Gödöllö den zweiten Platz, Bürkert gewann das Ranglistenturnier in Mülheim an der Ruhr Anfang Februar und Gette belegte dort Platz drei und erreichte beim Weltcupturnier der Junioren in Udine das Achtelfinale.

Falls es beim Einzelwettkampf nicht klappen sollte, gibt es bei der Teamentscheidung drei Tage später eine weitere Medaillenchance. Dann werden die drei Künzelsauer Mädchen gemeinsam mit Larissa Eifler auf die Planche gehen. Eifler hat im letzten Jahr bereits Silber im Einzel gewonnen und weiß also wie es sich anfühlt, auf dem Siegertreppchen zu stehen. "Wir haben in diesem Jahr ein starkes Team und können jede Mannschaft schlagen. Das wird ein spannender Wettkampf" freut sich Shturbabin bereits auf den 3. März.

Am 3. März startet dann auch die vierte Künzelsauer Starterin, Luzia Hirn, ihre Reise in Richtung Novi Sad. Die 19-jährige ficht bei den Junioren (U20). Ihr Einzelwettkamp findet am 5. März statt, drei Tage später tritt sie dann gemeinsam mit Ann-Sophie Kindler (Eislingen), Lea Krüger (Dormagen) und Larissa Eifler im Team an. Die Ausgangssituation für den Gewinn einer Medaille bei den Junioren ist zwar ungleich schwerer, dennoch sieht Shturbabin auch hier gute Chancen: "Im letzten Jahr haben wir mit der Juniorenmannschaft den sechsten Platz belegt, dieses Ergebnis wollen wir auf jeden Fall verbessern."





En Garde: Luzia Hirn, Lisa Gette, Vadym Shturbabin, Julika Funke und Anna-Lena Bürkert vom FC Würth Künzelsau freuen sich auf die Europameisterschaften in Serbien.




Die Künzelsauer Starter im Portrait:

     


Luzia Hirn

Geb.: 22.03.1996
Beruf: Studium Management & Unternehmensrechnung in Schwäbisch Hall
Fechten seit: 2006
Nominierungsrangliste Junioren: 4. Platz
Größte Erfolge: 9. Platz Junioren-WM Mannschaft 2014, 1. Platz Nationales Juniorenturnier Dortmund 2014
Hobbies: Etwas mit Freunden unternehmen, reisen
Fechten ist: Die Kunst unter Emotionen richtige, rationale Entscheidungen treffen zu können
Motto: Teilnehmen ist gut, gewinnen ist besser!




Lisa Gette

Geb.: 06.11.2000
Beruf: Schülerin am Schlossgymnasium in Künzelsau (Klasse 9)
Fechten seit: 2009
Nominierungsrangliste A-Jugend: 2. Platz
Größte Erfolge: Qualifikation Europameisterschaft 2016
Hobbies: Freunde treffen, Musik hören
Fechten ist: Eine Kampfsportart, in der man sich Strategien zurecht legen muss
Motto: Geht nicht gibt's nicht




Julika Funke

Geb.: 18.10.2000
Beruf: Schülerin am Erasmus-Widmann-Gymnasium in Schwäbisch Hall (Klasse 10)
Fechten seit: 2009
Nominierungsrangliste A-Jugend: 3. Platz
Größte Erfolge: Deutsche Meisterin 2014 A-Jugend, Platz 2 beim internationalen A-Jugendturnier in Gödöllö
Hobbies: Gitarre spielen
Fechten ist: Meine größte Leidenschaft
Motto: Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum




Anna-Lena Bürkert

Geb.: 25.04.1999
Beruf: Schülerin der Freien Schule Anne-Sophie in Künzelsau (Klasse 11)
Fechten seit: 2009
Nominierungsrangliste A-Jugend: 4. Platz
Größte Erfolge: Qualifikation Europameisterschaft 2016, Deutsche Meisterin 2013 B-Jugend
Hobbies: Fechten
Fechten ist: Mein Hobby, meine Leidenschaft, mein Leben.
Motto: Habe einen Traum, mache einen Plan und zieh ihn durch!












Teilnahme an Europameisterschaften gesichert
Vier Fechterinnen des FC Würth im serbischen Novi Sad am Start


Am Wochenende fand das letzte Qualifikationsturnier für die Europameisterschaften der Junioren (U20) und Kadetten (U17) im italienischen Udine statt. Viel Spannung war dabei beim Kampf um den vierten Platz in beiden Altersklassen geboten. Gleich mehrere Athletinnen konnten sich im Vorfeld noch berechtigte Hoffnungen auf eine Teilnahme machen.

Bei den Kadetten kämpften neben Anna-Lena Bürkert noch Katharina Peter (Dormagen) und Lisann Fröse (Ratingen) um den vierten Platz. Bürkerts Vereinskolleginnen Julika Funke und Lisa Gette war die Qualifikation schon im Vorfeld dieses Turniers nur noch rechnerisch zu nehmen. Bereits nach der Vorrunde kam das Aus für Peter. Bürkert musste in der Runde der besten 64 gegen die Ungarin Zita Balogh antreten, der sie am Ende mit 10-15 Treffern unterlag. Damit war klar, dass Fröse die Runde der besten 16 erreichen musste, um Bürkert noch von Platz vier zu verdrängen. Nach einem Sieg im 64er-Ko verlor Fröse allerdings ihr Gefecht in der Runde der besten 32, was die Qualifikation für Bürkert bedeutete.

Noch spannender lief die Entscheidung über Startplatz vier bei den Junioren ab. Nachdem Luzia Hirn relativ früh ausgeschieden war, hatten ihre Konkurrentinnen Kira Eifler (Tauberbischofsheim) und Valentina Volkmann (Eislingen) die Chance, Hirn mit einer Platzierung unter den besten 16 noch von Platz vier zu verdrängen. Während Volkmann ihr Gefecht in der Direktausscheidung der besten 64 gewinnen konnte, verlor Eifler in der gleichen Runde. Im 32er-Ko musste Volkmann dann ausgerechnet gegen Hirns Vereinskollegin Lisa Gette antreten. Gette, hatte bis dahin einen starken Auftritt hingelegt und im 64er-Ko die Italienerin Bosetti mit 15-12 geschlagen. Zu Beginn des Gefechtes führte Volkmann schnell mit 6-2 Treffern, bis zum 7-8 zur Pause hatte Gette den Rückstand aber fast aufgeholt. Da es ein rein deutsches Duell war, durften in der Pause keinerlei Tipps von Trainerseite gegeben werden. "Man kann ja leider nicht helfen, schaut von der Tribüne aus zu und fiebert mit" beschreibt Trainer Vadym Shturbabin die spannenden Momente.

Nach der Pause konnte sich Volkmann abermals etwas absetzen und führte mit 14-12 Treffern. Ein weiterer Treffer ihrerseits hätte zum Sieg gereicht und hätte gleichzeitig zum Verdrängen von Luzia Hirn vom vierten Platz geführt. Gette behielt allerdings die Nerven, setzte die nächsten drei Treffer und gewann das Gefecht noch mit 15-14 Treffern. Trotz der anschließenden knappen 14-15 Niederlage im Achtelfinale gegen die Amerikanerin Fox-Gitomer war die Freude im Künzelsauer Lager groß. "Es ist natürlich super, dass sich mit Luzia, Lisa, Julika und Anna-Lena gleich vier Sportlerinnen unseres Vereins für die Europameisterschaften qualifiziert haben. Wir hatten heute das nötige Quäntchen Glück auf unserer Seite und Lisa hat sehr stark gefochten." freute sich Sportdirektor Dominik Behr im Anschluss an den Wettkampf.

Am kommenden Wochenende steht für die Künzelsauer Mädchen jetzt ein Lehrgang in Bonn auf dem Programm, am 27. Februar fliegen die Kadettinnen dann mit Bundestrainer Shturbabin nach Serbien. Hirn reist dann am 3. März mit den anderen Juniorinnen nach.

Folgende Fechterinnen vertreten den Deutschen Fechterbund in der Disziplin Damensäbel bei den Europameisterschaften in Novi Sad:

Junioren (U20):
Larissa Eifler (TV Wetzlar), Ann-Sophie Kindler (TSG Eislingen), Lea Krüger (TSV Bayer Dormagen), Luzia Hirn (FC Würth Künzelsau)

Kadetten (U17)
Larissa Eifler (TV Wetzlar), Lisa Gette, Julika Funke, Anna-Lena Bürkert (FC Würth Künzelsau)



Europameisterschaften in greifbarer Nähe
Anna-Lena Bürkert gewinnt in Mülheim - Drei weitere Podestplätze für FC Würth


Anna-Lena Bürkert vom Fecht-Club Würth Künzelsau hat das internationale Qualifikationsturnier für die Europa- und Weltmeisterschaften in Mülheim an der Ruhr gewonnen. Die 16-jährige setzte sich im Finale gegen ihre Vereinskollegin Francesca Siegel durch. Mit Lisa Gette und Fabian Landwehr bei den Herren landeten zwei weitere Künzelsauer auf dem Podest, das starke Ergebnis rundeten Julika Funke, Marius Stitz und Cesare Barba mit den Plätzen sechs, sechs und acht ab.

Vier Mädchen im Viertelfinale
Bei den Damen konnten sich im Feld der 77 Starterinnen gleich vier Sabreure des FC Würth für die Runde der besten Acht qualifizieren. Bürkert (15-12 gegen Fröse), Siegel (15-12 gegen Kuhn) und Gette (15-10 gegen N. Eifler) konnten sich im Viertelfinale jeweils gegen ihre Konkurrentinnen durchsetzen. Julika Funke musste sich nach hartem Kampf der Ranglistenersten Larissa Eifler mit 12-15 Treffern geschlagen geben.

Im Halbfinale mussten Bürkert und Gette dann gegeneinander antreten. Bürkert konnte sich hier von Beginn an absetzen und gewann am Ende mit 15-7 Treffern. Für viel Jubel im Künzelsauer Lager sorgte anschließend Francesca Siegel, die sich in ihrem Halbfinale gegen die Favoritin Larissa Eifler mit 15-14 Treffern durchsetzen konnte. Das anschließende Finale entschied dann Bürkert mit 15-9 Treffern zu ihren Gunsten. "Vier Mädchen im Viertelfinale, drei davon auf dem Podest, damit bin ich natürlich sehr zufrieden." freute sich Trainer Vadym Shturbabin. Ein besonderes Lob erhielt die Turniersiegerin: "Anna-Lena hat heute stark gefochten und Nervenstärke im Kampf um den vierten Platz in der Rangliste und die Qualifiaktion für die Europameisterschaften bewiesen."

Beste Aussichten auf Europameisterschaften
Dank der tollen Leistungen liegen Funke, Gette und Bürkert derzeit auf den Plätzen zwei, drei und vier der Deutschen Rangliste. Die besten Vier qualifizieren sich für die Europameisterschaften, die vom 29. Februar bis 3. März im serbischen Novi Sad stattfinden. Am kommenden Wochenende steht noch das Juniorenweltcupturnier in Udine (Italien) auf dem Programm, danach ist die Qualifikationsphase abgeschlossen. Die Chancen, dass drei Künzelsauer Mädchen in Serbien starten dürfen, sind also aktuell sehr gut. "Wir hoffen natürlich, dass sich an dieser Situation nichts mehr ändert, werden aber nicht nach den Anderen schauen, sondern uns nur auf uns konzentrieren" gibt Sportdirektor Dominik Behr die Marschroute für das Turnier in Udine vor.

Drei Jungs im Viertelfinale
Dass Freud und Leid eng beieinander liegen, zeigte der gleichzeitig stattfindende Wettkampf bei den Herren. Hier war es das letzte Qualifikationsturnier für die EM und es gingen 102 Fechter an den Start, darunter acht Künzelsauer. Mit Fabian Landwehr, Marius Stitz und Cesare konnten sich drei von ihnen für die Runde der besten Acht qualifizieren. In einem vereinsinternen Duell setzte sich Fabian Landwehr hier knapp mit 15-13 Treffern gegen Marius Stitz durch. Cesare Barba musste sich Sebastian Blatz aus Tauberbischofsheim mit 6-15 Treffern geschlagen geben. "Starke Leistung von Marius und Cesare, beide haben erstmals das Viertelfinale eines solch starken Turniers erreicht" zollte Trainer Michael Gäbelein seinen Schützlingen Respekt.

Landwehr verpasst EM-Teilnahme hauchdünn

Durch den Einzug ins Halbfinale hatte sich Fabian Landwehr in der Nominierungsrangliste auf den fünften Platz vorgeschoben. Da die zwei Konkurrenten im Kampf um Platz vier zu diesem Zeitpunkt bereits ausgeschieden waren, konnte Landwehr mit einem Sieg im Halbfinale das Ticket nach Serbien lösen. Nach einem 1-5 Rückstand kämpfte sich der 16-jährige wieder heran, mit 7-8 ging es in die Minutenpause. Landwehr kämpfte weiter, konnte am Ende aber die 12-15 Niederlage nicht verhindern. "Es ist natürlich sehr bitter, die Qualifikation so knapp zu verpassen." sagte Trainer Michael Gäbelein anschließend. "Allerdings lag es nicht am heutigen Wettkampf. Fabian hat stark gefochten und alles probiert, leider hat es am Ende nicht gereicht. Wir haben im Laufe der Saison insgesamt zu viele Chancen auf zusätzliche Punkte ungenutzt liegen gelassen." Im Finale setzte sich der Landwehr-Bezwinger Blatz mit 15-7 gegen Tim Nalewaja aus Dormagen durch.

Ergebnisse


Damensäbel:
1. Anna-Lena Bürkert (FC Würth Künzelsau)
2. Francesca Siegel (FC Würth Künzelsau)
3. Lisa Gette (FC Würth Künzelsau) und Larissa Eifler (TV Wetzlar)
5. Shannen Kuhn (TSG Eislingen)
6. Julika Funke (FC Würth Künzelsau)
7. Lisann Fröse (TV Ratingen)
8. Nele Eifler (FC Tauberbischofsheim)

Herrensäbel:
1. Sebastian Blatz (FC Tauberbischofsheim)
2. Tim Nalewaja (TSV Bayer Dormagen)
3. Fabian Landwehr (FC Würth Künzelsau) und Pascal Becher (WMTV Solingen)
5. Louis Haag (FC Tauberbischofsheim)
6. Marius Stitz (FC Würth Künzelsau)
7. Leon Schlaffer (Fechterring Nürnberg)
8. Cesare Barba (FC Würth Künzelsau)





Starkes Gesamtergebnis für die Fechter des FC Würth Künzelsau beim Turnier in Mülheim an der Ruhr: V.l. Fabian Landwehr, Francesca Siegel, Turniersiegerin Anna-Lena Bürkert, Lisa Gette und Marius Stitz (auf dem Bild fehlen Julika Funke und Cesare Barba).






Ungar Kossuth gewinnt Hohenlohe-Cup 2016
Internationales Säbelturnier in Künzelsau


Igen, Igen (Ja, Ja) hallt es am Samstag um kurz vor 17.00 Uhr durch die Sporthalle der Freien Schule Anne-Sophie. Zu diesem Zeitpunkt hat der Ungar Balint Kossuth mit einer wunderschönen Parade-Riposte den entscheidenden Treffer zum Sieg beim internationalen Säbelturnier um den Hohenlohe-Cup 2016 gesetzt. Der 19-jährige aus Budapest bezwang im Finale Simon Rapp von der TSG Eislingen mit 15-12 Treffern und sicherte sich bei der zweiten Auflage des Turniers den ersten Platz.

Die beiden dritten Plätze gingen mit Eduard Gert und Nick Herbon an zwei Sportler des TSV Bayer Dormagen. Gert und Herbon standen schon vor diesem Turnier als Teilnehmer an der Europameisterschaft fest, die vom 29. Februar bis zum 9. März in Novi Sad (Serbien) stattfindet. Die beiden weiteren Plätze sicherten sich Constantin Krause vom FC Tauberbischofsheim und Frederic Kindler von der TSG Eislingen, die auf den Plätzen acht und zehn landeten.

Die Fechter des FC Würth Künzelsau konnten in diesem Jahr erwartungsgemäß noch keine Akzente setzen. Gegen die in weiten Teilen ältere Konkurrenz sorgte Fabian Landwehr mit Platz 54 für die beste Platzierung. Der 16-jährige unterlag in der Runde der besten 64 gegen den späteren Siebtplatzierten Jan-Ole Hülshörster mit 8-15 Treffern. "Wir hatten gehofft, dass einer oder zwei Sportler den Sprung unter die besten 32 schaffen, aber das Ergebnis ist kein Beinbruch" sagte Trainer Michael Gäbelein im Anschluss an den Wettkampf.

Grund zur Freude hatte der FC Würth dennoch: Das Turnier ging reibungslos über die Bühne, der Zeitplan wurde exakt eingehalten. Im Rahmen der Finalpräsentation überreichte Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold Würth, Schirmherr und gemeinsam mit der Fechtlegende Emil Beck Gründer des FC Würth, gemeinsam mit Barbara Eckle, Vizepräsidentin des Sportkreises Hohenlohe, die Pokale und Preise an die Erstplatzierten. "Mit der Organisation können wir absolut zufrieden sein. Ein großer Dank an alle Helfer." zog Dominik Behr, Sportdirektor des FC Würth, ein positives Fazit. "Wir hoffen, dass der Hohenlohe-Cup auch im nächsten Jahr wieder stattfindet". Dann sicher auch mit besseren Ergebnissen der Künzelsauer Sportler.

Ergebnisse des Hohenlohe-Cups 2016
1. Balint Kossuth
2. Simon Rapp
3. Eduard Gert und Nick Herbon
5. Raoul Bonah
6. Miklos Pech
7. Jan-Ole Hülshörster
8. Constantin Krause









Teambronze bei Deutschen Meisterschaften gewonnen
Fechterinnen des FC Würth in Nürnberg erfolgreich


Bei den Deutschen Meisterschaften der Junioren (U20) haben die Fechterinnen des FC Würth Künzelsau die Bronzemedaille in der Mannschaft gewonnen. Im kleinen Finale setzten sich Anna-Lena Bürkert, Lisa Gette, Luzia und Laura Hirn gegen den FC Tauberbischofsheim mit 45-38 Treffern durch.

Zuvor war es nach einem deutlichen 45-18 Erfolg im Viertelfinale gegen Alsfeld im Halbfinale zum Duell gegen die Dauerkonkurrentinnen aus Eislingen gekommen. Nach ausgeglichenem Gefechtsverlauf hatten dieses Mal die Eislinger das nötige Quäntchen Glück auf ihrer Seite und gewannen mit 45-43 Treffern.

"Nach drei Mal Bronze in den letzten Jahren hätten wir heute gerne im Finale gestanden" sagte Trainer Vadym Shturbabin anschließend. "Dennoch bin ich mit der fechterischen Leistung zufrieden. Die Mädchen sind hier als echtes Team aufgetreten und haben sich gegenseitig gut unterstützt. Im nächsten Jahr unternehmen wir einen neuen Angriff auf Gold und Silber." Den Deutschen Meistertitel sicherte sich in diesem Jahr die Vertretung aus Dormagen mit einem 45-39 Finalerfolg gegen Eislingen.

Beim Einzelwettbewerb am Samstag hatte Lisa Gette mit dem Erreichen der Finalrunde der besten Acht für die beste Künzelsauer Platzierung gesorgt. Die 15-jährige qualifizierte sich mit drei, teils klaren Siegen gegen Annette Kramer (Eislingen), Nele Eifler (Tauberbischofsheim) und Liska Derkum (Dormagen) in der Direktausscheidung der besten 32 direkt für das Viertelfinale. Dort musste sie sich Lea Krüger (Dormagen) mit 7-15 geschlagen geben und belegte am Ende den achten Platz. Knapp vor der Finalrunde scheiterten Laura Hirn und Anna-Lena Bürkert und erreichten die Ränge neun und zehn.

Im Herrensäbel belegten die Künzelsauer Sabreure nach einer Viertelfinalniederlage gegen Dormagen den siebten Rang. Im Einzelwettbewerb sorgte Marius Stitz mit Platz 23 für das beste Ergebnis.



Freuden sich über Bronze bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften: Lisa Gette, Laura Hirn, Luzia Hirn und Anna-Lena Bürkert (v.l.)






Von Singapur nach Hohenlohe
Fechterin Madeleine Becker trainiert und wohnt seit September in Künzelsau


Seit September wohnt und ficht Madeleine Becker in Künzelsau. Soweit nichts Besonderes. Berücksichtigt man allerdings, dass die 15-jährige die letzten neun Jahre mit ihrer Familie in Singapur gewohnt hat, dort zur Schule ging und mit dem Fechten begonnen hat, mag es den einen oder anderen schon etwas überraschen.

Was war passiert? In Beckers Fechtverein in Singapur arbeitet seit Jahren der deutsche Fechttrainer Joseph Engert. Da es dort nicht so viele Säbelfechter gibt, nahm Engert Kontakt zu Dominik Behr, Sportdirektor des FC Würth auf, mit dem er früher gemeinsam in Tauberbischofsheim gefochten hat. Im Juni war Becker, die die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, dann für eine Trainingswoche in Künzelsau und war begeistert. "Von Anfang an hat mir die Atmosphäre beim Training und die Herzlichkeit im Umfeld gefallen". Daher stand der Entschluss nach Künzelsau zu kommen schnell fest.

Seit September besucht Madeleine, die von ihren Freunden zumeist Maddy gerufen wird, das Schlossgymnasium in Künzelsau und wohnt auch am dortigen Internat. Obwohl es zu Beginn nicht ganz einfach war, ganz alleine und so weit weg von den Eltern zu wohnen, fühlt sie sich mittlerweile rundum wohl. "Meine Mitbewohner und Mitschüler haben es mir leicht gemacht mich schnell einzuleben." Auch mit ihren Trainingspartnern versteht sie sich bestens.

Viel Zeit für Heimweh bleibt ohnehin nicht. Die Tage sind mit Schule und Training komplett ausgefüllt. Nach der Schule und den Hausaufgaben fährt sie täglich mit der Künzelsauer Bergbahn zum Einzelunterricht mit ihrem Trainer und zum anschließenden Gruppentraining. Um 20.30 Uhr geht es dann entweder mit der Bergbahn oder Eltern anderer Sportler zurück ins Internat. Da ist nicht viel Zeit für Freizeit. Trotz des straffen Tagesablaufs freut sie sich täglich auf das Training. "Es macht mir sehr viel Spaß und ich merke, dass ich mich bereits verbessert habe." An Wochenenden stehen dann häufig Wettkämpfe auf dem Programm. "Und falls dann doch mal frei ist, fahre ich zu meinen Großeltern, die in der Nähe von Darmstadt wohnen."

Neben den vorrangigen Zielen möglichst viel zu lernen und Erfahrungen bei den Turnieren zu sammeln, hat sie sich vorgenommen, am Ende der Saison unter den besten 20 der Deutschen A-Jugendrangliste zu stehen. Bei ihrem ersten Ranglistenturnier in Kenten lief es dann gleich richtig gut für Maddy. Unter 85 Teilnehmerinnen erreichte sie das Viertelfinale und belegte am Ende den fünften Platz. Dafür gab es acht Punkte für die Deutsche Rangliste und ein Lob von Trainer Vadym Shturbabin "Maddy hat sich seit September fechterisch und gut entwickelt und ist zudem sehr fleißig. Von daher freue ich mich über die gute Platzierung." In der Rangliste liegt sie damit aktuell genau auf jenem anvisierten 20. Platz.

Wie es nach der Saison und dem Schuljahr 2015/2016 weitergeht und ob sie dann in Künzelsau bleibt oder wieder nach Singapur zurückgeht, weiß Maddy aktuell noch nicht. "Darüber habe ich mir noch keine konkreten Gedanken gemacht. Es hängt davon ab, wie ich mich sportlich entwickle. Bis jetzt bin ich auf jeden Fall sehr zufrieden."

Das hören die Verantwortlichen des FC Würth gerne. "Wir würden uns freuen, wenn Maddy auch die kommenden Jahre in Künzelsau bleibt, bei uns trainiert und für unseren Verein startet" sagt Sportdirektor Dominik Behr.



Von Singapur nach Künzelsau: Seit September wohnt Madeleine Becker in Künzelsau und trainiert beim Fecht-Club Würth.






Hirn siegt in Kenten
Landwehr und Bürkert sichern sich ebenfalls Podestplätze


Ein erfolgreiches Wochenende erlebten die Fechterinnen und Fechter des FC Würth Künzelsau beim internationalen A-Jugendturnier (U17) in Kenten. Mit Turniersiegerin Laura Hirn und Anna-Lena Bürkert auf Platz drei bei den Damen sowie Fabian Landwehr mit Platz zwei bei den Herren standen gleich drei Künzelsauer Sportler auf dem Siegertreppchen. Weitere Finalplatzierungen unter den besten Acht gab es für Madeleine Becker und Francesca Siegel.

Zwei Künzelsauerinnen im Halbfinale
Nach fünf Siegen und einer Niederlage in der Vorrunde war Hirn im Feld der 85 Teilnehmerinnen an Position 17 gesetzt. In der anschließenden Direktausscheidung qualifizierte sie sich mit sicheren Siegen, unter anderem gegen die an Position eins gesetzte Katharina Peter aus Dormagen, für das Halbfinale. Mit Anna-Lena Bürkert erreichte eine weitere Künzelsauerin die Runde der besten Vier und gewann auf dem Weg dorthin im Viertelfinale gegen ihre Vereinskollegin Madeleine Becker. Francesca Siegel musste sich in ihrem Viertelfinale Larissa Eifler aus Wetzlar mit 11-15 Treffern geschlagen geben.

Mit Kampf und guter Taktik zum Turniersieg
Im ersten Halbfinale musste Hirn dann gegen Eifler antreten. Mit einer starken kämpferischen Leistung und der richtigen Taktik gewann die 16-jährige das spannende Gefecht mit 15-13 Treffern. Bürkert fand in ihrem Halbfinale gegen Carol-Ann Kuhn aus Eislingen nicht das richtige Rezept und verlor am Ende mit 10-15 Treffern. Das Finale zwischen Hirn und Kuhn war dann nur bis zum 8-7 zur Pause spannend. Anschließend setzte Hirn Treffer um Treffer und gewann am Ende mit 15 zu 8. "Eine klasse Leistung von Laura, sie hat hier verdient gewonnen." freute sich anschließend Trainer Vadym Shturbabin. "Auch Anna-Lena, Madeleine und Francesca konnten hier überzeugen und standen verdient unter den besten Acht."

Vier Jungs unter den besten 16
Bei den Herren gingen 104 Fechter an den Start. Mit Fabian Landwehr, Marius Stitz, Eduard Wintergoller und Michel Heins erreichten vier Künzelsauer die Runde der besten 16. Stitz, Wintergoller und Heins musste sich hier ihren Gegnern geschlagen geben und belegten am Ende die Plätze 11, 15 und 16.

Potenzial abgerufen
Landwehr zog mit einem hart umkämpften 15-13 Sieg gegen Tim Nalewaja aus Dormagen ins Viertelfinale ein. Nach einem sicheren 15-10 Sieg gegen Moritz Falb aus Tauberbischofsheim traf er im Halbfinale auf dessen Vereinskollegen Sebastian Blatz, der aktuell auf Platz eins der Deutschen Rangliste liegt. Nach einem 0-4 Rückstand kam Landwehr besser ins Gefecht und lag zur Pause nur noch mit 7-8 Treffern zurück. Nach der Pause konnte er den knappen Rückstand drehen und siegte am Ende mit 15-13. Trotz des anschließenden 7 zu 15 gegen Turniersieger Pascal Becher aus Solingen währte der Ärger darüber nicht lange und Landwehr freute sich mit Trainer Michael Gäbelein zu recht über den zweiten Platz. "Ich freue mich vor allem, dass Fabian sein großes Potenzial in einem solch wichtigen Wettkampf abrufen konnte. Das ist ihm bis jetzt nicht immer gelungen. Mit vier Jungs unter den besten 16 bin ich auch insgesamt sehr zufrieden." Sagte Gäbelein im Anschluss.

Lange Zeit zum Feiern und Verschnaufen bleibt den Künzelsauer Sabreuren allerdings nicht. Bereits am kommenden Wochenende steht das Juniorenweltcupturnier in Plovdiv (Bulgarien) auf dem Programm, danach finden die Deutschen Meisterschaften der Junioren in Nürnberg statt.



Starkes Ergebnis in Kenten: Über drei Podestplätze und zwei weitere Finalisten freuen sich v.l. Michael Gäbelein, Francesca Siegel, Fabian Landwehr, Turniersiegerin Laura Hirn, Anna-Lena Bürkert, Madeleine Becker und Vadym Shturbabin.






Siegel auf Platz fünf in Meylan
Nachwuchsfechterin des FC Würth in Frankreich erfolgreich


Mit Platz fünf beim internationalen Kadettenturnier (U17) in Meylan hat Francesca Siegel vom FC Würth Künzelsau für ein tolles Ergebnis gesorgt. Im Feld der 106 Starterinnen aus über 15 Nationen konnte die 15-jährige alle sechs Vorrundenkämpfe für sich entscheiden und war in der Direktausscheidung aufgrund der wenigsten Gegentreffer an Position eins gesetzt. Nach einem Freilos und einem deutlichen Sieg in der Runde der besten 64 Fechterinnen, musste Siegel im 32er Ko gegen die Französin Sarah Bouron antreten, die sie nach hartem Kampf knapp mit 15-14 Treffern besiegt. Im Achtelfinale traf sie dann auf die Türkin Deniz Aralan. Siegel zog gleich zu Beginn des Gefechts davon und führte bereits zur Pause mit 8-4 Treffern. Diesen Vorsprung ließ sie sich nicht mehr nehmen und gewann am Ende mit 15-10 Treffern.

Im Viertelfinale musste sich Siegel nach einem spannenden Gefecht der Spanierin Elena Hernandez-Munoz mit 12-15 geschlagen geben. Angesichts der Finalplatzierung war Nachwuchs-Bundestrainer Vadym Shturbabin, gleichzeitig Heimtrainer von Siegel, dennoch sehr zufrieden: "Francesca hat heute einen guten und konzentrierten Wettkampf gefochten und zurecht die Finalrunde erreicht."

Mit Madeleine Becker (Platz 26) und Anna-Lena Bürkert (Platz 29) erreichten zwei weitere Künzelsauer Fechterinnen die Runde der besten 32 und rundeten das gute Gesamtergebnis ab. Bei den Herren belegte Daniel Brommer als bester Künzelsauer den 28. Platz.



Francesca Siegel freut sich über Platz fünf beim internationalen Fechtturnier in Meylan.






Funke setzt Ausrufezeichen
14-jährige gewinnt Silber in Ungarn - gute Aussichten auf EM- und WM-Teilnahme


Julika Funke vom Fecht-Club Würth Künzelsau hat beim internationalen A-Jugendturnier in Gödöllö (Nähe Budapest) den zweiten Platz belegt. Die 14-jährige musste sich erst im Endkampf des mit 194 Fechterinnen aus 23 Nationen äußerst stark besetzten Turniers der Britin Caitlin Maxwell knapp mit 14-15 Treffern geschlagen geben.

Zuvor wusste Funke im Turnierverlauf durch Schnelligkeit, taktisches Geschick, Nervenstärke und großen Kampfeswillen zu überzeugen. Nach sechs Siegen in der Vorrunde war sie in der Direktausscheidung an Position vier gesetzt. Bereits im Tableau der besten 64 wartete mit Lisa Rüttgers (Ratingen) eine unangenehme Gegnerin. Funke konnte das Gefecht mit 15-13 Treffern knapp für sich entscheiden und zog in die Runde der besten 32 ein, ab der mit Hoffnungslauf gefochten wurde. Nach zwei deutlichen Siegen gegen Gegnerinnen aus Russland und Ungarn musste sie sich im Kampf um den direkten Einzug ins Viertelfinale der US-Amerikanerin Kara Linder mit 6-15 geschlagen geben.

Im folgenden Hoffnungslauf kam es zum Aufeinandertreffen mit ihrer Vereinskameradin Lisa Gette, die bis dahin ebenfalls mit starken Gefechten geglänzt hatte. Funke hatte dieses Mal die besseren Antworten und zog mit einem 15-6 Sieg in die Finalrunde ein, für Gette stand am Ende Platz zwölf auf der Habenseite. Im Viertelfinale wartete mit der Russin Alina Mikhailova der nächste harte Brocken auf Funke. Nach anfänglichem Rückstand drehte die 14-jährige mit gelungenen Aktionen das Gefecht und gewann am Ende verdient mit 15-13 Treffern. Auch im Halbfinale gegen die Ungarin Liza Pusztai konnte sie einen Rückstand zu Beginn drehen und gewann das Gefecht mit 15-12 Treffern. Trotz der knappen 14-15 Niederlage im Endkampf war sie nach kurzer Enttäuschung sehr zufrieden. "Natürlich wollte ich das Finale gewinnen, aber ich habe heute insgesamt sehr gut gefochten und freue mich riesig über den zweiten Platz bei diesem starken Turnier. So kann es in der Saison gerne weitergehen."

"Das Ergebnis kann sich sehen lassen", meint später Nachwuchs-Bundestrainer Vadim Shturbabin, gleichzeitig Heimtrainer der Künzelsauer Mädels. "Julika hat hier einen starken Eindruck hinterlassen, das Finale verdient erreicht. Aber auch die anderen Mädchen konnten sich hier gut in Szene setzen und mit ein bisschen mehr Glück hätten sie sogar noch weiter nach vorne kommen können". In der Tat: Im Turnierverlauf hatten sich die Künzelsauer Mädels allesamt selbst eliminiert: Anna-Lena Bürkert setzte sich im 64er-Tableau gegen Francesca Siegel durch, Gette schaltete Laura Hirn in der gleichen Runde aus. In der Runde der besten 24 erwischte es im Hoffnungslauf Bürkert, die ebenfalls gegen Gette verlor.

Durch das gute Ergebnis hat Julika Funke die Führung in der Deutschen Rangliste der A-Jugend übernommen. Vereinskollegin Lisa Gette folgt unmittelbar dahinter auf Rang zwei. Beide haben damit gute Aussichten sich für die Europa- und Weltmeisterschaften zu qualifizieren. Mit Bürkert, Hirn und Siegel auf den Plätzen fünf, sechs und acht liegen zudem weitere Sportlerinnen des FC Würth in Lauerstellung.



Julika Funke und Vadym Shturbabin freuen sich über den zweiten Platz beim internationalen A-Jugendturnier in Ungarn.



Vier Nationen im Halbfinale - Julika Funke (2. v.l.) bei der Siegerehrung, ganz links die Gewinnerin Caitlin Maxwell (GB) und rechts die beiden Drittplatzierten Kara Linder (USA) und Liza Pusztai (Ungarn).






Schulturnier"Jugend trainiert für Olympia" in der Freien Schule Anne-Sophie
Fechter des FC Würth starten erfolgreich in die Saison.


Bereits zum vierten Mal wurde der Schulsportwettbewerb "Jugend trainiert für Olympia" für den Regierungsbezirk Stuttgart im Säbelfechten ausgetragen. Dieses Mal war die Freie Schule Anne-Sophie in Künzelsau Ausrichter der Turniers, das mit über 80 Fechterinnen und Fechtern aus über 20 Schulen ein starkes Teilnehmerfeld vorzeigen konnte.

Trotz des frühen Termins in der Saison präsentierten sich die Fechterinnen und Fechter des FC Würth Künzelsau bereits in guter Form und konnten insgesamt die Hälfte der Podestplätze erreichen. In der Altersklasse 2 (Jg. 1999-2003) der Damen setzte sich Julika Funke vom Erasmus-Widmann-Gymnasium in Schwäbisch Halle gegen ihre Vereinskollegin Francesca Siegel von der Freien Schule Anne-Sophie in Künzelsau (FSAS) mit 15-12 Treffern durch. Anna-Lena Bürkert (FSAS) und Nele Eifler (St. Bernhard Realschule Bad Mergentheim) belegten gemeinsam den dritten Platz. Bei den Herren der Altersklasse 2 gewann Eduard Wintergoller von der Georg-Wagner-Schule in Künzelsau im Finale gegen Cesare Barba (FSAS) mit 15-8 Treffern. Luca Schweigert (FSAS) und Pascal Wagner (Wirtschaftsgymnasium Göppingen) belegten hier die dritten Plätze.

In der Altersklasse 3 (Jahrgang 2004-2006) gab es durch Rabea Muhammad (Ganerben-Gymnasium) und Evelyn Walz (FSAS) zwei weitere Medaillen für Künzelsauer Schulen.

Die Finalisten des FC Würth Künzelsau im Überblick:
Altersklasse 2 Damen:
1. Julika Funke (Erasmus-Widmann-Gymnasium Schwäbisch Hall), 2. Francesca Siegel (Freie Schule Anne-Sophie Künzelsau), 3. Anna-Lena Bürkert (Freie Schule Anne-Sophie), 5. Lisa Gette (Schlossgymnasium Künzelsau), 7. Madeleine Becker (Schlossgymnasium).

Altersklasse 2 Herren:
1. Eduard Wintergoller (Georg-Wagner-Realschule Künzelsau), 2. Cesare Barba (Freie Schule Anne-Sophie) 3. Luca Schweigert (Freie Schule Anne-Sophie), 5. Antonijo Zecevic (Kaufmännische Schule Künzelsau), 6. Marius Stitz (Schlossgymnasium), 8. Levin Wagner (Georg-Wagner-Realschule).

Altersklasse 3 Damen:
2. Rabea Muhammad (Ganerben-Gymnasium Künzelsau), 3. Evelyn Walz, 5. Jana Schanbacher (beide Freie Schule Anne-Sophie), 6. Ellen Sperber (Gemeinschaftsschule Kupferzell), 7. Tiziana Nitschmann, 8. Kora Hartmann (beide Freie Schule Anne-Sophie).

Altersklasse 3 Herren:
5. Sören Nicklass (Bildungszentrum Niedernhall), 8. Florian Lutz (Ganerben-Gymnasium)

Bereits am Wochenende steht für die Kadetten (U17) des FC Würth das erste internationale Turnier in Gödöllö in der Nähe von Budapest an, bei dem es um wichtige Punkte für die Teilnahme an den Europa- und Weltmeisterschaften im Frühling 2016 geht.



Die Finalisten der Altersklasse 2 beim Schulturnier "Jugend trainiert für Olympia" gemeinsam mit Wolfgang Schiele von der Freien Schule Anne-Sophie.
Bereits am Wochenende startet die internationale Wettkampfsaison mit einem Turnier im ungarischen Gödöllö.






Nachwuchsfechter gewinnen elf Medaillen
Schülergruppe des FC Würth feiert Erfolge bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften


Bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften der Schülerjahrgänge 2003-2005 am Olympiastützpunkt in Tauberbischofsheim haben die Sportler des FC Würth Künzelsau insgesamt elf Medaillen gewonnen. Emma Brunner und Timon Funke waren in den Einzelkonkurrenzen des Jahrgangs 2003 nicht zu schlagen und sicherten sich die Goldmedaille. Ein weiterer Sieg gelang der Mädchenmannschaft mit Brunner, Nadja Tuncer, Olivia Wirth und Ellen Sperber. "Das war ein erfolgreicher Saisonabschluss" freute sich Trainer Michael Gäbelein. "Mit insgesamt elf Medaillen und weiteren acht Finalplatzierungen können wir sehr zufrieden sein".


Die Künzelsauer Finalisten im Überblick:


Damensäbel
Jg. 2003 Einzel: 1. Emma Brunner, 3. Nadja Tuncer, 5. Olivia Wirth
Jg. 2004 Einzel: 2. Ellen Sperber, 3. Rabea Muhammad, 5. Jasmin Hermann, 8. Kora Hartmann
Jg. 2005 Einzel: 3. Lena Stemper und Lilli-Rosa Walter, 6. Tiziana Nitschmann, 7. Jana Schanbacher
Mannschaft: 1. Brunner, Tuncer, Wirth, Sperber

Herrensäbel
Jg. 2003 Einzel: 1. Timon Funke, 8. Julian Garcia-Schiller
Jg. 2004 Einzel: 6. Mark Edel, 7. Sören Nicklas, 8. Florian Lutz
Jg. 2005 Einzel: 2. Marcel Müller, 3. Hannes Meyer-Benz
Mannschaft: 2. Funke, Garcia-Schiller, Edel, Lutz






Die jüngsten Fechter des FC Würth Künzelsau freuen sich über ihre guten Platzierungen bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften im Säbelfechten in Tauberbischofsheim.






Bürkert und Stitz Doppelmeister
Fechter des FC Würth feiern Erfolge bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften


Bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften in Pforzheim haben die Sportler des FC Würth Künzelsau insgesamt 15 Medaillen gewonnen. Anna-Lena Bürkert und Marius Stitz erwiesen sich dabei als besonders treffsicher und sicherten sich sowohl im Einzel der A-Jugend als auch mit der Mannschaft den Titel. Bürkert setzte sich im vereinsinternen Finalduell gegen Laura Hirn durch, Stitz gelang im Finale gegen den favorisierten Eislinger R:R bei 14:14 der entscheidende Treffer zum vielumjubelten Sieg.

Weitere Goldmedaillen gab es für Altmeisterin Eva Munz bei den Aktiven, Annika Lechel und Timon Funke im Einzel der B-Jugend sowie die beiden Mannschaften der A-Jugend, zu denen neben Bürkert, Hirn und Stitz noch Vienna Stapf und Madeleine Becker bei den Damen sowie Luca Schweigert, Michel Heins und Daniel Brommer bei den Herren gehörten.

Die Künzelsauer Medaillengewinner im Überblick:

Damensäbel
Aktive Einzel: 1. Eva Munz, 3. Svenja Heins
A-Jugend Einzel: 1. Anna-Lena Bürkert, 2. Laura Hirn
Jg. 2002 Einzel: 1. Annika Lechel
Jg. 2003 Einzel: 2. Emma Brunner
A-Jugend Team: 1. Bürkert, Hirn, Stapf, Becker

Herrensäbel
A-Jugend Einzel: 1. Marius Stitz, 3. Luca Schweigert und Michel Heins
Jg. 2002 Einzel: 2. Eric Gauss
Jg. 2003 Einzel: 1. Timon Funke, 3. Julian Garcia-Schiller
A-Jugend Team: 1. Stitz, Schweigert, Heins, Brommer
B-Jugend Team: 2. Funke, Gauss, Krause, Garcia-Schiller




Die Damen- und Herrenmannschaften der A-Jugend gewannen bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften den Titel. Von links freuen sich Luca Schweigert, Michel Heins, Marius Stitz, Daniel Brommer sowie Madeleine Becker, Vienna Stapf, Anna-Lena Bürkert und Laura Hirn.



Auch am Sonntag gab es zahlreiche Medaillen für die Künzelsauer Sabreure. Von links freuen sich Timon Funke, Eric Gauss, Emma Brunner, Annika Lechel, Samuel Krause, Julian Garcia-Schiller und hinten Eva Munz und Svenja Heins






Künzelsauer Sabreure beim Heimspiel erfolgreich
Fechter des FC Würth Künzelsau holen vier Medaillen bei Deutschen Meisterschaften


Mehr als 120 Sportlerinnen und Sportler gingen bei den Deutschen Meisterschaften der B-Jugendlichen (Jahrgang 2001 und 2002) in Künzelsau an den Start. Da zudem zahlreiche Eltern und Trainer zum Anfeuern und Betreuen mitgereist waren, herrschte in der Sporthalle der Freien Schule Anne-Sophie das ganze Wochenende ein buntes Treiben. Die Zuschauer sahen zahlreiche spannende Duelle, Momente des Glücks aber auch emotionale Wutausbrüche bei Sportlern und Trainern, geballte Fäuste über gelungene Aktionen und die ein oder andere Träne nach knapp verlorenen Gefechten.

Mit Matea Brica, Annika Lechel, Vienna Stapf, Eric Gauss, Samuel Krause und Marius Stitz stellten sich insgesamt sechs Künzelsauer Fechter der nationalen Konkurrenz. Mit Brica, Lechel, Stapf und Stitz qualifizierten sich vier von ihnen für die Finalrunde der besten Acht. Vienna Stapf und Marius Stitz, die im Jahrgang 2001 im letzten Jahr Bronze gewonnen hatten, mussten sich hier ihren Konkurrenten aus Dormagen und Solingen geschlagen geben und belegten jeweils den fünften Platz. "Natürlich hätten wir uns gefreut, wenn die beiden auch dieses Jahr wieder eine Medaille gewonnen hätten, aber Platz fünf ist dennoch ein gutes Ergebnis." sagte Trainer Michael Gäbelein.

Matea Brica und Annika Lechel konnten ihre Viertelfinalgefechte beide siegreich gestalten, so dass es im Halbfinale zum direkten Duell der beiden Trainingskolleginnen kam. Brica konnte sich hier knapp mit 10-8 Treffern durchsetzen und zog in den Endkampf ein, Lechel durfte sich trotz der Niederlage über die Bronzemedaille freuen. In einem spannenden Finalgefecht hatte Clara Mäschke aus Pforzheim am Ende die besseren Antworten und konnte das Gefecht mit 10-8 Treffern zu ihren Gunsten entscheiden, was für Brica einen tollen zweiten Platz und die Silbermedaille bedeutete. "Ich freue mich für die beiden, sie haben heute sehr konzentriert gefochten und sich die Medaillen absolut verdient" sagte Trainer Vadym Shturbabin anschließend.

Da bei den Mannschaftswettbewerben der B-Jugend in Landesmannschaften gefochten wird, gingen Vienna Stapf und Annika Lechel am Sonntag mit den beiden Eislinger Fechterinnen Shannen Kuhn und Celina Treffkorn als Württemberg 1 an den Start. Brica kam wegen einer Knieverletzung, mit der sie sich schon mehrere Monate herumplagt, nicht zum Einsatz. Die vier Mädchen ließen an diesem Tag nichts anbrennen und konnten alle Gefechte deutlich für sich entscheiden. Im Finale wurde die Mannschaft Baden-Nord mit 45-32 bezwungen. Bei den Jungs erkämpften sich Pascal Wagner, Lukas Klaus (beide Eislingen), Nick Abele (Göppingen) und Marius Stitz den dritten Platz. Stitz bot dabei eine sehr gute Leistung und hatte maßgeblichen Anteil am Gewinn der Medaille. "Ein Mal Gold, 1x Silber und 2x Bronze, damit sind wir sehr zufrieden" blickt Trainer Vadym Shturbabin abschließend auf den Wettkampf.

Die Künzelsauer Finalisten in der Übersicht:
Jg. 2001 Damensäbel: 5. Vienna Stapf
Jg. 2002 Damensäbel: 2. Matea Brica, 3. Annika Lechel
Jg. 2001 Herrensäbel: 5. Marius Stitz
Teamwettbewerb Damen: 1. Württemberg 1 (Kuhn, Treffkorn, Stapf, Lechel)
Teamwettbewerb Herren: 3. Württemberg 1 (Wagner, Klaus, Abele, Stitz)




Freuen sich über ihre gewonnenen Medaillen: Trainer Michael Gäbelein (v.l.), Marius Stitz, Matea Brica, Vienna Stapf, Annika Lechel und Trainer Vadym Shturbabin.






Gette startet durch
Künzelsauer Fechterin auf Platz zwei in Dortmund


Lisa Gette vom Fecht-Club Würth Künzelsau hat beim nationalen Juniorenturnier in Dortmund den zweiten Platz belegt. Im Feld der 64 Teilnehmerinnen musste sich die 14-jährige erst im Finale Titelverteidigerin Larissa Eifler aus Wetzlar geschlagen geben. Zuvor konnte sie mit Siegen gegen die zum Teil bis zu vier Jahre älteren Konkurrentinnen überzeugen.

Nach einer fehlerfreien Vorrunde und deutlichen Siegen in den ersten Direktausscheidungskämpfen verlor sie im Kampf um den direkten Einzug ins Viertelfinale, wie schon eine Woche zuvor bei den Deutschen Meisterschaften, gegen Kira Eifler aus Tauberbischofsheim. Durch einen 15-12 Sieg im Hoffnungslauf gegen Annika Steiger aus Dormagen erreichte Gette dennoch die Runde der besten Acht. Dort setzte sie sich trotz eines 3-8 Pausenrückstandes am Ende mit 15-14 Treffer gegen Lea Krüger aus Dormagen durch. "Das war klasse von Lisa, sie hat sich auch vom hohen Rückstand nicht aus der Ruhe bringen lassen und durch ihre Nervenstärke das Gefecht noch gedreht" freute sich Trainer Vadym Sturbabin.

Im Halbfinale wartete dann abermals Kira Eifler auf die Künzelsauerin. Gette ging von Beginn an in Führung und entschied das dritte Aufeinandertreffen innerhalb einer Woche mit 15-12 für sich. Trotz der anschließenden 9-15 Niederlage gegen Larissa Eifler war Vadym Shturbabin sehr zufrieden. "Lisa hat heute sehr stark gefochten und erstmals auch bei den Junioren gezeigt, zu was sie in der Lage ist. Aber auch Julika hat heute überzeugt.

In der Tat: Neben Gette hatte auch Julika Funke die Runde der besten Acht erreicht. Dort belegte sie nach einer 11-15 Niederlage gegen Valentina Volkmann aus Eislingen den fünften Rang. Da Dortmund schon als erstes Ranglistenturnier für die neue Fechtsaison gewertet wird, wirkten sich die Ergebnisse gleich mehrfach positiv aus: Gemeinsam mit Luzia Hirn dürfen Gette und Funke bei den ersten beiden Juniorenweltcups in Sosnowiec und Plovdiv im Oktober und November starten. In der A-Jugendrangliste liegen sie zudem hinter Larissa Eifler auf den Rängen zwei und drei und haben sich damit schon jetzt in Position für eine Teilnahme an den Europameisterschaften 2016 gebracht.





Tolles Ergebnis: Lisa Gette (rechts) und Julika Funke, hier gemeinsam mit Trainer Vadym Shturbabin, überzeugten beim Juniorenturnier in Dortmund.






Kompletten Medaillensatz errungen
Fechterinnen des FC Würth gewinnen Gold, Silber und Bronze bei Deutschen Meisterschaften


Bei den Deutschen Meisterschaften der A-Jugendlichen (U17) in Nürnberg haben die Fechterinnen des FC Würth Künzelsau einen kompletten Medaillensatz errungen. Nach Silber und Bronze in der Einzelentscheidung durch Julika Funke und Laura Hirn gewannen die beiden gemeinsam mit Anna-Lena Bürkert und Francesca Siegel die Goldmedaille in der Mannschaft.

"Ein tolles Wochenende" fasste Trainer Vadym Shturbabin die Ergebnisse seiner Schützlinge zusammen. "In der Mannschaft haben die Mädchen souverän gefochten und verdient gewonnen. Mit den beiden Einzelmedaillen bin ich ebenfalls sehr zufrieden, mit etwas Glück wäre es auch hier Gold geworden".

Aber der Reihe nach:
Wegen Krankheit und Verletzung gingen bei der Einzelentscheidung am Samstag insgesamt nur fünf Künzelsauer Fechterinnen an den Start. Alle erreichten sicher die Runde der besten Zwölf. Julika Funke setzte sich hier im Kampf um den direkten Einzug ins Viertelfinale gegen Anna-Lena Bürkert durch. Hirn und Siegel erreichten über den Hoffnungslauf ebenfalls die Runde der besten Acht. Bürkert und Gette belegten nach einer weiteren Niederlage die Plätze neun und zehn in der Endabrechnung. Im Viertelfinale kam es dann zum Duell zwischen Funke und Siegel, das Funke mit 15-10 Treffern für sich entscheiden konnte. Hirn konnte ihr Gefecht gegen Liska Derkum aus Dormagen mit 15-9 Treffern siegreich gestalten. Das anschließende Halbfinalgefecht konnte Funke mit 15-11 Treffer gegen Hirn gewinnen und zog somit in den Endkampf gegen Kira Eifler aus Tauberbischofsheim ein, die sich ihrerseits gegen Valentina Volkmann aus Eislingen durchsetzen konnte.

Pech beim letzten Treffer
Das Finale war dann an Spannung nicht zu überbieten. Nach einem 6-8 Pausenrückstand konnte Funke das Gefecht ausgleichen und keine der beiden Fechterinnen konnte sich im weiteren Verlauf entscheidend absetzen, so dass beim Stand von 14-14 der letzte Treffer entscheiden musste. Hier setzte Funke eine Parade-Riposte zum vermeintlichen Sieg, doch der Obmann untersagte die Anerkennung und entschied auf gleichzeitigen Angriff, so dass kein Treffer gegeben wurde. Den nächsten Treffer setzte dann Kira Eifler zum Sieg. "Das war natürlich großes Pech, dennoch bin ich mit der Leistung von Julika sehr zufrieden. Nach ihrem sensationellen Sieg im letzten Jahr hat sie dieses Mal gezeigt, dass es kein Zufall war."

Sicherer Sieg in der Mannschaft
In der Mannschaft gingen die Künzelsauer Sabreure erstmals als Favoritinnen ins Rennen und wurden dieser Rolle am Ende auch gerecht. Im Viertelfinale wurde die Startgemeinschaft Lütjensee/Lübeck mit 45-19 bezwungen, im Halbfinale musste sich das Team aus Ratingen mit 32-45 geschlagen geben. Im Finale kam es dann zum dritten Mal in Folge zum Duell gegen Dormagen. 2013 hatten die Künzelsauer überraschend mit 45-44 gewonnen, im letzten Jahr deutlich mit 36-45 verloren. Dieses Mal setzten sich Bürkert, Funke, Hirn und Siegel von Beginn an ab und bauten den Vorsprung kontinuierlich bis zum 45-31 aus und gewannen nach 2007 und 2013 zum dritten Mal die Mannschaftsgoldmedaille in der A-Jugend. "Die Mädchen haben hier nichts anbrennen lassen und souverän gefochten" freute sich auch Sportdirektor Dominik Behr anschließend.

Bei den Jungs belegte Stefan Friedheim als bester Sabreur des FC Würth in der Einzelentscheidung den zehnten Platz. In der Teamentscheidung belegten Cesare Barba, Daniel Brommer, Fabian Landwehr und Levin Wagner nach einer knappen 44-45 Niederlage im Viertelfinale am Ende den fünften Platz.


Die Finalisten bei den Damen:
Einzel
1. Kira Eifler (FC Tauberbischofsheim)
2. Julika Funke (FC Würth Künzelsau)
3. Valentina Volkmann (TSG Eislingen), Laura Hirn (FC Würth Künzelsau)
5. Francesca Siegel (FC Würth Künzelsau)
6. Liska Derkum (TSV Bayer Dormagen)
7. Lisann Fröse (TV Ratingen)
8. Carol-Ann Kuhn (TSG Eislingen)

Mannschaft
1. FC Würth Künzelsau
2. TSV Bayer Dormagen
3. TV Ratingen
4. TSG Eislingen
5. FC Tauberbischofsheim
6. FR Nürnberg
7. STG Koblenz
8. STG Lütjensee/Lübeck





Freuen sich über die erreichten Einzelplatzierungen: Trainer Vadym Shturbabin, Julika Funke, Laura Hirn und Francesca Siegel (v. l.)



Mannschaftstitel nach Künzelsau geholt: Laura Hirn, Francesca Siegel, Anna-Lena Bürkert und Julika Funke (v. l.) mit Trainer Vadym Shturbabin.






Sechs Turniersiege erkämpft
Sabreure des FC Würth überzeugen in Eislingen


Mehr als 140 Sportler gingen beim diesjährigen Emag-Cup in Eislingen an den Start und sorgten für ein starkes Teilnehmerfeld. Die Nachwuchsfechter des Fecht-Clubs Würth Künzelsau konnten sich dabei abermals erfolgreich in Szene setzen und agierten äußerst treffsicher. Anna-Lena Bürkert, Matea Brica, Fabian Landwehr, Levin Wagner, Timon Funke und Chris Lang zeigten in ihrer Altersklasse von Beginn an eine konzentrierte Leistung und sicherten sich jeweils den Turniersieg. Den zweiten Platz belegten Laura Hirn und Marius Stitz.

"Mit den gezeigten Leistungen bin ich sehr zufrieden." war der erste Kommentar von Trainer Michael Gäbelein im Anschluss an die Wettkämpfe. "Wenn es gelingt, diese Leistung bei den Deutschen Meisterschaften der A-Jugendlichen abzurufen, werden wir auch dort Medaillen gewinnen". Die nationalen Meisterschaften der Kadetten finden am 9. und 10. Mai in Nürnberg statt.



Die Künzelsauer Finalisten im Überblick:
DS A-Jugend: 1. Anna-Lena Bürkert, 2. Laura Hirn, 5. Julika Funke, 6. Francesca Siegel, 8. Lisa Gette
DS Jg. 2000/2001: 8. Vienna Stapf
DS Jg. 2002/2002: 1. Matea Brica, 7. Emma Brunner
DS Jg. 2004/2005: 4. Kora Hartmann, 7. Lilli-Rosa Walter
HS A-Jugend: 1. Fabian Landwehr, 6. Marius Stitz, 8. Daniel Brommer
HS Jg. 2000/2001: 1. Levin Wagner, 2. Marius Stitz, 5. Eduard Wintergoller
HS Jg. 2002/2003: 1. Timon Funke, 5. Eric Gauss
HS Jg. 2004/2005: 4. Florian Lutz
Bambini: 1. Chris Lang




Treffsicher: Die Sabreure des Fecht-Clubs Würth Künzelsau freuen sich über die erreichten Platzierungen beim Turnier in Eislingen.






Gette gewinnt Silber in Breslau
Säbelfechterin des FC Würth Künzelsau beim größten Nachwuchsturnier der Welt erfolgreich


Über 2.200 Fechterinnen und Fechter der Altersklasse U15 aus über 30 Ländern waren beim größten Nachwuchsfechtturnier der Welt im polnischen Breslau am Start. Allein im Säbelbereich kämpften über 500 Sportler, darunter Starter aus den USA, Ägypten und Australien um Finalplatzierungen und einen Platz auf dem Siegerpodest.

Für das sportliche Highlight aus Künzelsauer Sicht sorgte Lisa Gette, die in der Altersklasse 2000/2001 unter 97 Teilnehmern die Silbermedaille gewann. Die 14-jährige zeigte während des gesamten Turnierverlaufs eine starke Leistung und zog mit sicheren Siegen gegen Fechterinnen aus Tschechien, Großbritannien und Rumänien in die Runde der letzten Acht ein.

Dort musste Gette gegen die Russin Daria Timina antreten. Nach einem 3:8 Rückstand zur Pause bestimmte sie anschließend das Gefecht, gewann am Ende noch mit 15:12 Treffern und zog ins Halbfinale ein. Mit der Amerikanerin Veronica Czyzewski wartete dann bereits der nächste harte Brocken. In einem spannenden Kampf mit ständigen Führungswechseln siegte Gette am Ende knapp mit 15:13 und zog in den Endkampf ein.

Finalkontrahentin war Natalia Bugaevski aus Moldawien, die sich am Ende mit einem 15:12 den Turniersieg sicherte. "Trotz der Finalniederlage war es eine starke Leistung von Lisa. Sie hat sich im Turnierverlauf auch von Rückständen nicht aus der Ruhe bringen lassen und clever gefochten. Am Ende hat vielleicht ein bisschen die Kraft gefehlt" freute sich Trainer Michael Gäbelein anschließend über das Ergebnis.

Mit Matea Brica und Vienna Stapf hatten zwei weitere Fechterinnen das Achtelfinale in ihren Altersklassen erreicht und belegten am Ende die Plätze neun (Brica) und 15 (Stapf). Im Anschluss an die Siegerehrung wurde traditionell zu Ehren aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein großes Feuerwerk gezündet, was für ein tolle Stimmung und Atmosphäre bei allen Beteiligten sorgte.



Starke Leistung: Lisa Gette vom Fecht-Club Würth Künzelsau gewann beim Nachwuchsturnier im polnischen Breslau die Silbermedaille.






Erfolgreiches Fechtwochenende
Sportler des FC Würth überzeugen beim Sparkassen-Cup


Mehr als 150 Teilnehmer aus ganz Deutschland hatten sich für die 13. Austragung des Sparkassen-Cups in Künzelsau angemeldet und bescherten dem ausrichtenden FC Würth damit wieder ein starkes Teilnehmerfeld. Zudem sorgten die mitgereisten Trainer, Eltern, Freunde und Verwandte im Verlauf der zehn Wettbewerbe für ein reges Treiben in der Sporthalle der Freien Schule Anne-Sophie.

Neues Turniersystem
Zu Saisonbeginn im September 2014 hatten sich die drei Fechtvereine Nürnberg, Eislingen und Künzelsau zusammengetan und eine neue Turnierserie ins Leben gerufen. Mit dem Sparkassen-Cup wurde jetzt der zweite Wettkampf der Serie ausgetragen. Dabei mussten in diesem Jahr alle Athleten neben dem Fechtturnier einen allgemeinsportlichen Teil, bestehend aus einem Koordinationsparcours und einem "Fechttool", absolvieren. Beide Teile gingen zu je 50 Prozent in die Wertung ein.

"Um ein erfolgreicher Fechter zu werden muss man unter anderem schnell und beweglich sein, eine gute Koordination haben und präzise treffen können. Diese Fähigkeiten lassen sich am besten in der Kindheit ausbilden. Um diese auch im Wettkampf abzuprüfen, haben wir uns im Sommer Gedanken gemacht und als Resultat dieses neue Format ins Leben gerufen" erläutert Sportdirektor Dominik Behr die Beweggründe für das neue Turniersystem und die Kooperation mit den anderen beiden Fechtvereinen. "Ein Plus ist zudem, dass es beim Fechtteil nach der Vor- und Zwischenrunde keine Ausscheider gibt, jeder Platz in der Direktausscheidung ausgefochten wird und somit alle Starter viele Gefechte absolvieren."

Vom Fecht-Club Würth Künzelsau gingen insgesamt 40 Sportlerinnen und Sportler an den Start. Mit Anna-Lena Bürkert, Francesca Siegel, Matea Brica und Levin Wagner standen in diesem Jahr vier Künzelsauer in der Gesamtwertung ganz oben, Rabea Muhammad siegte zudem im Fechtteil und belegte im Endklassement Rang zwei. Weitere Medaillen gab es für Lisa Gette, Laura Hirn, Fabian Landwehr, Daniel Brommer, Cesare Barba, Eduard Wintergoller und Timon Funke.

Damit waren die Künzelsauer Sabreure beim Heimspiel wie in den vergangenen Jahren der erfolgreichste Verein. Die beiden Trainer Michael Gäbelein und Vadym Shturbabin waren dementsprechend auch zufrieden mit den gezeigten Leistungen ihrer Schützlinge: "Mit dem Verlauf des Turniers bin ich sehr zufrieden. Bei den meisten Fechtern hat man in den letzten Monate deutliche Fortschritte im allgemeinsportlichen Bereich und beim Fechten gesehen. Das spiegelt sich auch im Ergebnis wieder." freute sich Michael Gäbelein im Anschluss.

Dank der vielen Helfer konnte das Turnier auch organisatorisch ohne Probleme bewältigt werden. Die Finalpräsentation fand vor ca. 200 Zuschauern statt. In seiner Rede vor den Gefechten dankte Prof. Dr. Unkelbach, Präsident des Fecht-Clubs Würth Künzelsau, dem Hauptsponsor des Turniers, der Sparkasse Hohenlohekreis für die Unterstützung des Fechternachwuchses und die jahrelange Partnerschaft mit dem Fecht-Club. Raphael Posch, Bereichsdirektor Privatkunden der Sparkasse Hohenlohekreis, unterstrich in seinen Grußworten die Wichtigkeit solcher Nachwuchssportveranstaltungen.

Die Künzelsauer Finalplatzierungen im Überblick:

Damensäbel
A-Jugend: 1. Anna-Lena Bürkert, 2. Lisa Gette, 3. Laura Hirn, 5. Francesca Siegel, 8. Vienna Stapf
Jg. 2000/2001: 1. Francesca Siegel, 5. Lisa Gette, 8. Vienna Stapf
Jg. 2002/2003: 1. Matea Brica, 4. Annika Lechel,: 5. Emma Brunner
Jg. 2004/2005: 2. Rabea Muhammad

Herrensäbel
A-Jugend: 2. Fabian Landwehr, 3. Daniel Brommer, 4. Eduard Wintergoller, 5. Luca Schweigert, 7. Cesare Barba
Jg. 2000/2001: 1. Levin Wagner, 2. Cesare Barba, 3. Eduard Wintergoller
Jg. 2002/2003: 3. Timon Funke, 8. Eric Gauss
Bambini: 5. Chris Lang





Die Künzelsauer Finalisten des zweiten Turniertages freuen sich über ihre guten Platzierungen.






Fechtturnier um den Sparkassen-Cup 2015


Am 14. und 15. März richtet der Fecht-Club Würth Künzelsau das Württembergische Ranglistenturnier um den Sparkassen-Cup aus. Für die 13. Auflage haben bisher bereits mehr als 140 Teilnehmer gemeldet.

Wie in den Vorjahren werden die Wettkämpfe in der Sporthalle der Freien Schule Anne-Sophie ausgetragen. Gefochten wird in diesem Jahr in den Jahrgängen 1998-2005 sowie bei den Bambini. Im letzten Jahr konnten sich mit Anna-Lena Bürkert, Lisa Gette, Annika Lechel, Emma Brunner, Jana Schanbacher bei den Damen sowie Marius Stitz und Timon Funke bei den Herren, gleich sieben Sportler des FC Würth Künzelsau in die Siegerliste eintragen.

Neu ist dagegen der Modus des Turniers: Erstmals Neben dem Fechtwettkampf wird es einen allgemeinsportlichen Teil geben. Beide Teile fließen zu je 50 % in das Endergebnis ein. Zudem wird in Doppeljahrgängen gefochten. Sieger des Sparkassen-Cups 2015 ist der Sportler, der in der Kombination beider Teile am besten abschneidet. Darüber hinaus ist der Wettkampf in Künzelsau in diesem Jahr Teil einer Turnierserie. Die anderen beiden Turniere fanden im November in Nürnberg bzw. finden im April in Eislingen statt. Zum Abschluss wird es dann einen Gesamtsieger pro Altersklasse geben.

Los geht es am Samstag um 10.00 Uhr mit den Vorkämpfen. Die Finalgefechte auf der Hochbahn finden dann um 16.30 Uhr statt. Am Sonntag beginnen die Wettkämpfe um 9.30 Uhr, die Finalkämpfe finden dann um ca. 13.00 Uhr statt. Im Anschluss an das Finale am Samstag findet ein Stehempfang statt.

Eintritt frei
Alle, die sich Fechten einmal live und hautnah anschauen wollen, sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei, für ausreichend Speisen und Getränke sorgt die Cafeteria des Fördervereins Fechten in Künzelsau e.V.





Dynamische und spannende Gefechte erwarten die Zuschauer auch beim diesjährigen Sparkassen-Cup in Künzelsau.






Nachwuchs überzeugt beim Taubertal-Cup
Fechter des FC Würth gewinnen zwölf Medaillen in Tauberbischofsheim


Mit insgesamt 23 Fechterinnen und Fechtern reiste der FC Würth Künzelsau zum traditionellen Taubertal-Cup nach Tauberbischofsheim. Die Wettkämpfe wurden am dortigen Olympiastützpunkt ausgetragen.

Mit Annika Lechel, Marius Stitz und Gonzalo Riveros-Teruel konnten sich gleich drei Nachwuchsfechter in die Siegerliste des Turniers eintragen. Stitz und Riveros-Teruel setzten sich in vereinsinternen Finalduellen gegen Carlos Riveros-Teruel und Timon Funke durch. Weitere Medaillen gab es für Vienna Stapf, Emma Brunner, Lena Stemper, Marcel Müller (jeweils Silber) sowie Nadja Tuncer, Ellen Sperber und Tiziana Nitschmann (jeweils Bronze).

"Ich bin sowohl mit dem Ergebnis als auch mit den gezeigten fechterischen Leistungen der Sportler sehr zufrieden" freute sich anschließend Trainer Michael Gäbelein.

Die Künzelsauer Finalisten im Überblick:
Damen Jahrgang 2001: 2. Vienna Stapf
Damen Jahrgang 2002: 1. Annika Lechel, 5. Matea Brica
Damen Jahrgang 2003: 2. Emma Brunner, 3. Nadja Tuncer
Damen Jahrgang 2004: 3. Ellen Sperber, 8. Rabea Muhammad
Damen Jahrgang 2005: 2. Lena Stemper, 3. Tiziana Nitschmann, 6. Jana Schanbacher, 8. Lilli-Rosa Walter
Herren Jahrgang 2001: 1. Marius Stitz, 2. Carlos Riveros-Teruel
Herren Jahrgang 2002: 8. Eric Gauss
Herren Jahrgang 2003:1. Gonzalo Riveros-Teruel, 2. Timon Funke
Herren Jahrgang 2004: 6. Florian Lutz, 7. Mark Edel, 8. Sören Nicklas
Herren Jahrgang 2005: 2. Marcel Müller




Die Nachwuchsfechter des FC Würth Künzelsau freuen sich über ihre Pokale und Urkunden beim Jugendturnier in Tauberbischofsheim.






Fecht-Europameisterschaften in Maribor
Laura Hirn mit der Mannschaft auf Platz fünf


Laura Hirn vom Fecht-Club Würth Künzelsau hat bei den Europameisterschaften der Kadetten (U17) in Slowenien gemeinsam mit ihren Teamkolleginnen Valentina Volkmann (Eislingen), Larissa Eifler (Wetzlar) und Kira Eifler (Tauberbischofsheim) in der Teamentscheidung den fünften Platz belegt.

Nach einem 45-20 Achtelfinalerfolg gegen die Türkei mussten sich die vier Nachwuchsfechterinnen im Viertelfinale der italienischen Fechterinnen knapp mit 44-45 Treffern geschlagen geben. "Es hat leider nicht geklappt", meinte Walter Steegmüller, Delegationsleiter der deutschen Mannschaft in Slowenien. "Aber alle haben Moral gezeigt, gute Ansätze vorgewiesen und bis zum letzten Treffer gekämpft".

In der Tat: In den Platzierungsgefechten wurde zuerst Rumänien mit 45-41 bezwungen, im Kampf um Platz fünf hatte Großbritannien beim 32-45 das Nachsehen. "Leider haben wir das Ziel einer Medaille knapp verpasst, dennoch bin ich mit der fechterischen Leistung der Mädchen zufrieden" sagte Bundestrainer Vadym Shturbabin im Anschluss an den Wettkampf.

Den EM-Titel sicherte sich Russland durch einen 45-38 Finalsieg gegen Frankreich, Platz drei ging an Italien. Im Einzelwettkampf hatte Laura Hirn Rang 50 belegt.





Laura Hirn vom FC Würth Künzelsau hat bei den Europameisterschaften in Slowenien Platz fünf mit der deutschen Mannschaft belegt.






Laura Hirn startet bei Europameisterschaften in Maribor
Fechterin des FC Würth Künzelsau in Slowenien für Deutschland auf der Planche


Laura Hirn vom Fecht-Club Würth Künzelsau ist vom Deutschen Fechterbund für die Europameisterschaften der Kadetten (U17) nominiert worden, die vom 24.-28. Februar im slowenischen Maribor stattfinden. Gemeinsam mit ihren Teamkolleginnen Valentina Volkmann (Eislingen), Larissa Eifler (Wetzlar) und Kira Eifler (Tauberbischofsheim) wird die 15-jährige sowohl im Einzel (24. Februar) als auch in der Mannschaft (27. Februar) erstmals für Deutschland bei internationalen Meisterschaften auf die Planche gehen.

Nach einer langen Qualifikationsphase, die bereits Ende Mai 2014 mit dem Turnier in Dortmund begonnen hatte und bei der die besten fünf Ergebnisse von insgesamt neun Turnieren gewertet wurden, fiel die Entscheidung um Platz vier erst beim letzten Wettkampf in Mülheim an der Ruhr. "Ich habe mir im Vorfeld nicht so viele Gedanken über den Stand der Rangliste und meine Chancen gemacht. Erst kurz vor dem letzten Turnier wusste ich, dass es ziemlich knapp wird."

So war es dann auch: In Mülheim belegte Hirn nach einer guten Leistung den dritten Platz und setzte sich damit knapp gegen ihre Vereinskollegin Anna-Lena Bürkert durch, die in Mülheim zwar Silber gewann, in der Nominierungsrangliste aber mit 66 Punkten zwei Punkte weniger als Hirn (68 Punkte) hatte. Mit Lara Katharina Koch (Dormagen), Julika Funke und Francesca Siegel (beide Künzelsau) lagen drei weitere Fechterinnen ebenfalls nur wenige Punkte hinter Platz vier.

Angesprochen auf ihre Ziele für die Europameisterschaften hält sich die Schülerin des Schlossgymnasiums in Künzelsau bedeckt. "Ich lasse es einfach auf mich zukommen, will mich durch eine konkrete Zielstellung nicht unnötig unter Druck setzen. Aber natürlich möchte ich eine gute Leistung zeigen und möglichst weit kommen." Mit dabei in Maribor ist natürlich auch Hirns Trainer Vadym Shturbabin, der zudem als Bundestrainer die Gesamtverantwortung für die deutschen Säbeldamen hat. Hirn findet das praktisch: "Da muss ich mich beim Coaching in der Mannschaft nicht auf einen anderen Trainer einstellen."

Bundes- und Heimtrainer Shturbabin hat dagegen etwas konkretere Ziele vor Augen. "Wenn Laura einen guten Tag erwischt, kann sie weit kommen. Auch ein Finalplatz unter den besten Acht ist im Bereich des Möglichen." so der 32-jährige. Zudem räumt er dem deutschen Team auch für die Mannschaftsentscheidung gute Chancen ein. "In diesem Jahr geht ein starkes deutsches Team an den Start. Alle vier haben in dieser Saison international gute Ergebnisse erzielt. Ziel ist es daher, eine Medaille zu gewinnen."

Los geht es bereits am kommenden Sonntag. Mit dem Auto wird Shturbabin mit den Athleten und einigen Heimtrainern nach Maribor fahren. Die Gefechte können dann an den Wettkampftagen unter http://mariborfencing.org/ im Stream und Liveticker verfolgt werden.





Premiere: Laura Hirn vom Fecht-Club Würth Künzelsau freut sich auf die Teilnahme bei den U17-Europameisterschaften in Maribor (Slowenien).






Künzelsauer Fechter schlagen in Mülheim zu
Je zwei Medaillen im Einzel und in der Mannschaft gewonnen


Die Fechter des FC Würth Künzelsau haben beim internationalen A-Jugendturnier (Altersklasse U17) in Mülheim an der Ruhr groß aufgetrumpft und je zwei Podestplätze im Einzel und in der Mannschaft erreicht.

Beim Einzelturnier am Samstag belegten Anna-Lena Bürkert und Laura Hirn im Feld der 74 Fechterinnen die Plätze zwei und drei. Durch sichere Siege in der Vorrunde und der anschließenden Direktausscheidung erreichte die 15-jährige Bürkert die Runde der besten Acht. Dort setzte sie sich gegen Lara Katharina Koch aus Dormagen mit 15-5 Treffern durch und stand damit im Halbfinale. Hirn, nach der Vorrunde an Position zwei gesetzt, hatte die Vorschlussrunde durch einen 15-9 Sieg gegen Nele Eifler aus Tauberbischofsheim erreicht.

Wieder Duell Künzelsau gegen Eifler
Wie bereits beim Turnier in Kenten im November letzten Jahres kam es auch dieses Mal zum Duell Künzelsau gegen Eifler, da die beiden Cousinen Larissa und Kira Eifler ebenfalls unter den besten Vier standen. Bürkert legte in ihrem Gefecht gegen Kira Eifler einen fulminanten Start hin und führte zur Pause bereits mit 8-1 Treffern. Diesen Vorsprung ließ sie sich nicht mehr nehmen und gewann das Gefecht am Ende mit 15-11 Treffern. Nachdem Larissa Eifler bereits zuvor mit Francesca Siegel (Achtelfinale) und Julika Funke (Viertelfinale) zwei Künzelsauer Mädchen geschlagen hatte, war sie an diesem Tag auch für Laura Hirn zu stark und gewann das Gefecht mit 15-7 Treffern. Mit dem gleichen Ergebnis musste sich auch Bürkert im Finale geschlagen geben.

Trainer Shturbabin zufrieden
"Anna-Lena und Laura haben heute stark gefochten und standen zu Recht auf dem Podium" freute sich anschließend Trainer Vadym Shturbabin "Aber auch mit dem Auftreten der anderen Sportler bin ich zufrieden." Mit Julika Funke (Platz 6), Lisa Gette (Platz 11) und Francesca Siegel (Platz 14) standen drei weitere Mädchen unter den Top 16. Bei den Jungs sorgte Fabian Landwehr im Feld der über 100 Teilnehmer mit Rang 12 für das beste Künzelsauer Resultat.

Damen siegen im Team - Herren auf Platz drei
Beim Mannschaftsturnier am Sonntag waren Bürkert, Funke, Hirn und Siegel an Position eins des Tableaus gesetzt und erreichten mit sicheren Siegen das Finale. Dort trafen sie auf die Mannschaft aus Dormagen, die am Ende mit 45-33 bezwungen wurde. Die zweite Mannschaft mit Gette, Lisa Hohlfeld, Annika Lechel und Vienna Stapf belegte zudem Rang sechs. Bei den Herren erreichten beide Künzelsauer Teams das Halbfinale und mussten nach Niederlagen gegen Solingen und Nürnberg/Weilheim im Kampf um Platz drei gegeneinander antreten. Die Formation Cesare Barba, Daniel Brommer Fabian Landwehr und Luca Schweigert behielt in diesem Gefecht die Oberhand und setzte sich mit 45-30 gegen Michel Heins, Carlos Riveros-Teruel, Marius Stitz und Levin Wagner durch.

Die Künzelsauer Finalisten im Überblick:

Damensäbel Einzel:
2. Anna-Lena Bürkert
3. Laura Hirn
6. Julika Funke
Damensäbel Mannschaft:
1. FC Würth Künzelsau 1 (Bürkert, Funke, Hirn, Siegel)
6. FC Würth Künzelsau 2 (Gette, Hohlfeld, Lechel, Stapf)
Herrensäbel Mannschaft:
3. FC Würth Künzelsau 1 (Barba, Brommer, Landwehr, Schweigert)
4. FC Würth Künzelsau 2 (Heins, Riveros-Teruel, Stitz, Wagner)




Zugeschlagen: Mit je zwei Podestplätzen im Einzel und in der Mannschaft war es ein erfolgreiches Wochenende für die Künzelsauer Säbelfechter.







Fechter der Nationalmannschaft setzen sich durch
Fechter des FC Würth Künzelsau sammeln wichtige Erfahrungen


Rouven Redwanz vom TSV Bayer Dormagen hat das internationale Juniorenturnier um den Hohenlohe-Cup in Künzelsau gewonnen. Der 19-jährige setzte sich im Finale des mit über 80 Teilnehmern gut besetzten Turniers gegen seinen Vereins- und Nationalmannschaftskollegen Eduard Gert mit 15-10 Treffern durch. Die beiden dritten Plätze belegten Domenik Koch (ebenfalls Dormagen) und Constantin Krause vom FC Tauberbischofsheim.

Für internationales Flair sorgten Fechter aus Russland, Mexiko und Ungarn. Letztgenannte waren mit großem Aufgebot und der ersten Mannschaft angereist und machten den deutschen Topfechtern das Leben schwer. Zwei von ihnen standen im Viertelfinale und mussten sich hier nur ganz knapp ihren deutschen Konkurrenten geschlagen geben.

Für die Fechter des FC Würth Künzelsau, die altersmäßig alle noch der U17 angehören, ging es darum, in den Kämpfen mit den teilweise vier Jahre älteren und oftmals schon wesentlich athletischeren Gegnern Erfahrungen zu sammeln. Mit Daniel Brommer, Fabian Landwehr und Antonijo Zecevic erreichten drei der acht gestarteten Künzelsauer Sabreure die Direktausscheidung und belegten hier am Ende die Plätze 47, 61 und 63.

"Neben der Erfahrung und der körperlichen Unterlegenheit fehlt unseren Fechtern oftmals noch die geistige Frische, um die passende Aktion im richtigen Moment auszuführen" resümiert Trainer Michael Gäbelein beim Blick auf die Platzierungen seiner Sportler. "Daher sind solche Wettkämpfe ganz wichtig um voran zu kommen. Umso schöner, dass solch ein hochkarätiges Turnier bei uns in Künzelsau ausgetragen wird."

In zwei Wochen findet dann ein Wettkampf der Altersklasse U17 für Damen und Herren in Mülheim an der Ruhr statt, bei dem der Künzelsauer Nachwuchs auf der Ergebnisliste sicher wieder weiter oben zu finden sein wird. Gleich vier Fechterinnen des FC Würth haben dabei noch die Möglichkeit sich Ranglistenplatz vier zu sichern, der zur Teilnahme an der Jugend-Europameisterschaft Anfang März berechtigt.





In einem knappen Halbfinale setzte sich der spätere Sieger Rouven Redwanz mit 15-14 Treffern gegen Constantin Krause durch.
(Bild Manuel Wolschke)



Gemeinsam mit Günter Rammhofer (Landkreis Hohenlohe) übergab Carmen Würth die Pokale und Preise an die Erstplatzierten.
(Bild Manuel Wolschke)


Beste Nachwuchsfechter Deutschlands am Start
Fecht-Club Würth richtet Juniorenturnier in Künzelsau aus


Am 24. Januar richtet der Fecht-Club Würth Künzelsau das internationale Fechtturnier um den Hohenlohe-Cup im Herrensäbel aus. Dabei duellieren sich die besten deutschen Fechter der Altersklasse U20 mit ihren ausländischen Konkurrenten.

Der Wettkampf ist das letzte Qualifikationsturnier für die Europa- und Weltmeisterschaften und bietet dadurch zusätzliche Spannung und Brisanz. Die Zuschauer dürfen sich daher auf aufregende und emotionsgeladene Gefechte freuen.

Die Vorkämpfe beginnen am Samstag, 24. Januar um 10.00 Uhr in der Sporthalle der Freien Schule Anne-Sophie. Die Finalgefechte mit anschließender Siegerehrung und Stehempfang finden dann um 18.00 Uhr statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. Für die Bewirtung vor Ort sorgt der Förderverein Fechten in Künzelsau e.V.

Vom Fecht-Club Würth Künzelsau gehen folgende Fechter an den Start: Cesare Barba, Daniel Brommer, Michel Heins, Fabian Landwehr, Luca Schweigert, Levin Wagner, Eduard Wintergoller, Antonijo Zecevic. Da alle acht Starter zu den jüngsten Teilnehmern gehören und normalerweise in der Altersklasse der A-Jugend (U17) starten, ist das vorrangige Ziel, Erfahrungen zu sammeln und die Gefechte gegen die nationale und internationale Konkurrenz möglichst offen zu gestalten.



Spannende und emotionale Gefechte erwartet die Zuschauer beim internationalen Fechtturnier um den Hohenlohe-Cup am 24. Januar in der Sporthalle der Freien Schule Anne-Sophie in Künzelsau.






Gelungener Jahresabschluss
Fechter des FC Würth Künzelsau gewinnen beim Heimspiel fünf Titel


Vor der Winterpause und dem Jahreswechsel fanden am vergangenen Wochenende noch die Baden-Württembergischen Meisterschaften der Säbelfechter in den Altersklassen der Aktiven, A-Jugend und B-Jugend in Künzelsau statt. Dabei konnten die Sabreure des FC Würth überzeugen und fünf Titel und insgesamt 13 Medaillen gewinnen.

Anna-Lena Bürkert und Marius Stitz verteidigten ihre im Vorjahr gewonnenen Einzeltitel erfolgreich. Bürkert setzte sich in einem vereinsinternen Finale gegen Lisa Gette mit 15-12 Treffern durch. Stitz sicherte sich den Sieg durch einen 10-7 Erfolg gegen den Eislinger Pascal Wagner. Eine Premiere feierte Luzia Hirn. Die 18-jährige Studentin gewann im Wettbewerb der Aktiven nach einem 15-13 Sieg gegen Julia Pressmar aus Eislingen erstmals den Wettbewerb der Aktiven und tankte Selbstvertrauen für die Turniere im Januar. Die weiteren beiden Titel sicherten sich die Mannschaften der A-Jugend.

Die Künzelsauer Finalisten im Überblick:
Damensäbel Aktive: 1. Luzia Hirn, 3. Svenja Heins
Damensäbel A-Jugend: 1. Anna-Lena Bürkert, 2. Lisa Gette, 3. Francesca Siegel, 6. Laura Hirn
Damensäbel Jg. 2001: 3. Vienna Stapf
Damensäbel Jg. 2002: 3. Annika Lechel
Damensäbel Mannschaft A-Jugend: 1. FC Würth Künzelsau (Bürkert, Gette, Hirn, Siegel)

Herrensäbel Aktive: 8. Cesare Barba
Herrensäbel A-Jugend: 3. Fabian Landwehr und Daniel Brommer, 5. Stefan Friedheim, 7. Cesare Barba, 8. Antonijo Zecevic
Herrensäbel Jg. 2001: Marius Stitz, 3. Carlos Riveros-Teruel
Herrensäbel Mannschaft A-Jugend: 1. FC Würth Künzelsau (Barba, Brommer, Friedheim, Landwehr)

Nach der kurzen Verschnaufpause über Weihnachten und Silvester ist der Trainingsauftakt für die Fechterinnen und Fechter des FC Würth Künzelsau bereits am Freitag, 2. Januar. Einen Tag später geht es dann zu einem dreitägigen Trainingslager nach Nürnberg.



Die Finalisten und Medaillengewinner des FC Würth Künzelsau am zweiten Wettkampftag mit hinten von links Luzia Hirn, Svenja Heins und Cesare Barba sowie vorne von links Vienna Stapf, Annika Lechel und Marius Stitz.






Drei Podestplätze beim Nikolausturnier
Nachwuchs des FC Würth Künzelsau mit guten Platzierungen in Tauberbischofsheim


Beim traditionellen Nikolausturnier am Olympiastützpunkt Tauberbischofsheim konnten sich die Fechterinnen und Fechter des FC Würth Künzelsau erfolgreich in Szene setzen. Bei den Jungs des Jahrgangs 2003 standen sich am Ende wie so oft die beiden Trainingspartner Timon Funke und Gonzalo Riveros-Teruel gegenüber, dieses Mal mit dem besseren Ausgang für Funke, der das Finale mit 10-6 Treffern für sich entscheiden konnte. Einen weiteren Podestplatz gab es für Marcel Müller, der im Jahrgang 2005 den zweiten Platz belegte.

Die Künzelsauer Finalisten im Überblick:
Damen Jahrgang 2003: 5. Emma Brunner, 6. Olivia Wirth, 7. Nadja Tuncer
Damen Jahrgang 2004: 6. Jasmin Hermann, 8. Marieke Schlehlein
Damen Jahrgang 2005: 5. Lena Stemper, 8. Jana Schanbacher
Herren Jahrgang 2003: 1. Timon Funke, 2. Gonzalo Riveros-Teruel
Herren Jahrgang 2004: 6. Mark Edel, 7. Florian Lutz
Herren Jahrgang 2005: 2. Marcel Müller




Die Nachwuchsfechter des FC Würth Künzelsau freuen sich über die Finalplatzierungen beim Jugendturnier in Tauberbischofsheim.






Neue Turnierserie erfolgreich gestartet
Sabreure des FC Würth Künzelsau mit guten Platzierungen beim Turnier in Nürnberg


In der Sportart Fechten ist die Entwicklung von koordinativen Grundlagen und Schnelligkeitsvoraussetzungen sowie die Vermittlung eines breit gefächerten technisch-taktischen Repertoires im Kinder- und Jugendbereich von höchster Wichtigkeit. Dies bedeutet, dass der Fokus in jungen Jahren nicht ausschließlich auf einer spezifischen Fechtausbildung liegen darf. Vielmehr soll im Grundlagen- und Aufbaubereich möglichst "breit" und allgemeinsportlich ausgebildet und der spezifische Trainingsanteil erst in späteren Jahren sukzessive gesteigert werden. Um diese Ausbildungsziele auch im Wettkampf abzuprüfen, haben sich die "Zentren für Nachwuchsleistungssport" des Deutschen Fechterbundes, der FC Würth Künzelsau, der Fechterring Nürnberg und die Außenstelle des Bundesstützpunkts Heidenheim, die TSG Eislingen zusammengetan und eine neue Turnierserie für Kinder und Jugendliche ins Leben gerufen.

Die Traditionsturniere "Nürnberger Trichter" (Nürnberg), "Sparkassen Cup" (Künzelsau) und "EMAG Cup" (Eislingen) werden zukünftig als kombinierte Wettkämpfe stattfinden, bei denen jeweils ein allgemeinsportlicher Teil und ein Fechtwettkampf stattfindet. Beide Teile fließen zu je 50 % in das Endergebnis ein. Sieger des jeweiligen Turniers ist der Sportler, der in der Kombination beider Teile am besten abschneidet. Darüber hinaus werden die drei Wettkämpfe als Turnierserie ausgetragen, so dass es am Ende einen Gesamtsieger pro Altersklasse geben wird.

Gelungener Auftakt in Nürnberg
Das erste Turnier mit dem neuem Wettkampfformat fand jetzt am vergangenen Wochenende in Nürnberg statt. Allein die Teilnehmerzahl von mehr als 200 Fechterinnen und Fechtern zeigt, dass es ein gelungener Auftakt war. Im allgemeinen Teil musste jeder Teilnehmer folgende Übungen absolvieren: Ballprellen, Halten im Hang, Rumpfbeugen, Zielwerfen, Sprung-Test. Je nach erreichter Anzahl, Sekunden, Zentimeter bzw. Treffgenauigkeit gab es Punkte, die dann addiert wurden und die erste Hälfte des Tagesergebnisses ausmachten. Im Anschluss wurde dann ein "normales" Fechtturnier ausgetragen.

Vom Fecht-Club Würth Künzelsau beteiligten sich insgesamt 25 Sportler am Turnier. Für die beste Platzierung in der Gesamtwertung sorgte Eric Gauss, der sich im Jahrgang 2002/2003 an die Spitze des Feldes setzte und ganz oben auf dem Siegertreppchen stand. In derselben Altersklasse erreichte Annika Lechel bei den Damen in der Gesamtwertung den zweiten Platz. "Insgesamt ein gelungener Auftakt" zeigte sich Trainer Michael Gäbelein anschließend zufrieden. "Bei vielen Sportlern hat man allerdings gesehen, dass es in der allgemeinsportlichen Ausbildung deutliche Reserven gibt, daran werden wir neben der fechterischen Ausbildung gezielt arbeiten."

Die Künzelsauer Finalisten im Überblick:
Damen Jahrgang 2000/2001: 4. Vienna Stapf
Damen Jahrgang 2002/2003: 2. Annika Lechel, 4. Emma Brunner
Damen Jahrgang 2004/2005: 6. Kora Hartmann
Herren Jahrgang 2000/2001: 7. Carlos Riveros-Teruel
Herren Jahrgang 2002/2003: 1. Eric Gauss, 4. Timon Funke, 8. Gonzalo Riveros-Teruel

Das zweite Turnier dieser Serie, der "Sparkassen-Cup", findet am 14. und 15. März 2015 in Künzelsau statt. Dort wird dann im allgemeinen Teil die Treffgenauigkeit an einem Fechtmobil sowie die koordinativen Fähigkeiten und die Schnelligkeit im "Wiener Koordinationsparcours" getestet.



Kora Hartmann (links) und Emma Brunner freuen sich über ihre Finalplatzierung in Nürnberg.






Funke und Damenmannschaft sichern sich Turniersieg
Herrenmannschaft zudem auf Platz 3 beim A-Jugendturnier in Kenten


Julika Funke vom Fecht-Club Würth Künzelsau hat das internationale A-Jugendturnier in Kenten gewonnen. Die 14-jährige setzte sich in einem spannenden Finalkampf gegen Kira Eifler aus Tauberbischofsheim mit 15-14 Treffern durch. Mit den Plätzen drei und fünf durch Anna-Lena Bürkert und Francesca Siegel im Einzel sowie dem Mannschaftssieg bei den Damen und Platz drei der Herren war es ein äußerst erfolgreiches Wochenende für die Künzelsauer Sabreure.

Sichere Qualifikation fürs Halbfinale
Nach einer fehlerfreien Vorrunde war Funke im Feld der 79 Teilnehmerinnen an Position zwei gesetzt. In den anschließenden KO-Runden qualifizierte sie sich mit sicheren Siegen für das Viertelfinale. Dort gewann sie gegen Katharina Peter aus Dormagen mit 15-9 Treffern und stand somit in der Runde der besten Vier. Mit Anna-Lena Bürkert und Francesca Siegel hatten zwei weitere Künzelsauer Damen das Viertelfinale erreicht und mussten hier zum wiederholten Mal in dieser Saison gegeneinander antreten. Nachdem Siegel bei den Turnieren in Gödöllö (Ungarn) und Meylan (Frankreich) die Oberhand behalten hatte, setzte sich dieses Mal Bürkert mit 15-6 Treffern durch und erreichte ebenfalls das Halbfinale.

Künzelsau gegen Eifler
Da die beiden anderen Halbfinalisten die Cousinen Kira und Larissa Eifler waren, kam es zum Duell Künzelsau gegen Eifler. In einem Gefecht mit ständigem Führungswechsel musste sich Bürkert am Ende knapp mit 13-15 gegen Kira Eifler geschlagen geben. Ins zweite Halbfinale ging Larissa Eifler, die vor Wochenfrist bereits Gold bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften gewonnen hatte, als Favoritin. Funke zeigte sich allerdings davon unbeeindruckt und konnte das Gefecht deutlich mit 15-8 Treffern für sich entscheiden. Das Finale war dann von Anfang an eine knappe Angelegenheit und keine der Konkurrentinnen konnte sich entscheidend absetzen. Am Ende hatte Funke das nötige Quäntchen Glück auf ihrer Seite und setzte sich mit 15-14 Treffern durch. "Ich bin mit dem Abschneiden der Mädchen heute sehr zufrieden. Julika, Anna-Lena und Francesca haben sehr gut gefochten und standen am Ende verdient so weit vorne" freute sich Trainer Vadym Shturbabin über den gelungenen Auftritt seiner Schützlinge.

Auch in der Mannschaft nicht zu schlagen
Beim Mannschaftsturnier am Sonntag waren Funke, Bürkert und Laura Hirn an Position eins des Tableaus gesetzt und erreichten mit sicheren Siegen das Finale. Dort trafen sie auf die Mannschaft aus Dormagen, die am Ende knapp mit 45-43 bezwungen wurde. Die zweite Mannschaft mit Siegel, Lisa Gette und Lisa Hohlfeld belegte zudem Rang fünf.

Bei den Herren gingen sogar drei Künzelsauer Teams an den Start. Die Formation Fabian Landwehr, Daniel Brommer und Antonijo Zecevic setzte sich im vereinsinternen Kampf um Platz drei gegen Eduard Wintergoller, Marius Stitz und Cesare Barba mit 45-38 Treffern durch. Auch die dritte Künzelsauer Mannschaft mit Levin Wagner, Michel Heins und Carlos Riveros-Teruel erreichte das Viertelfinale und belegte am Ende den siebten Platz. In der Einzelwertung hatte Luca Schweigert unter 100 Teilnehmern nur knapp das Viertelfinale verpasst. Nach einer 14-15 Niederlage gegen Leon Kraus aus Nürnberg belegte er am Ende Rang zehn.



Starker Auftritt: Julika Funke (zweite von links) sicherte sich den Turniersieg beim internationalen A-Jugendturnier in Kenten. Mit ihr freuen sich Anna-Lena Bürkert, Francesca Siegel (links) und Trainer Vadym Shturbabin über das gute Künzelsauer Abschneiden.



Starkes Team: Die Mannschaften des FC Würth Künzelsau, hier mit den Trainern Vadym Shturbabin (links) und Michael Gäbelein (rechts) belegten die Plätze eins und drei in Kenten.




Kooperation BK Waldenburg mit dem Fecht-Club Würth Künzelsau


Mit Beginn des neuen Schuljahres hat das BK Waldenburg mit dem Fecht-Club Würth Künzelsau eine Kooperation gestartet. Ziel der Kooperation ist der fachliche Austausch und eine gegenseitige Unterstützung im trainingstechnischen Bereich.

Im Rahmen dieser neuen Zusammenarbeit hat der Herren-Säbel-Trainer Michael Gäbelein am Berufskolleg zwei Schnupperkurse für interessierte Schülerinnen und Schüler durchgeführt. Diese Auftaktveranstaltung kann ohne Zweifel als großer Erfolg gewertet, da der Zuspruch seitens der Schüler unerwartet hoch war. Ca. 40 Schülerinnen und Schüler wurden von Herrn Gäbelein in die Grundlagen des Fechtens mit dem Säbel eingeführt und waren mit großem Interesse und Engagement dabei. Dabei wurde kompetent vermittelt, welche Anforderungen die Sportart Fechten mit sich bringt.

Aufgrund der hohen Resonanz ist geplant, diese Veranstaltung nach Absprache zwischen Herrn Gäbelein und Herrn Dr. Krause, in Zukunft zweimal im Jahr durchzuführen. Schülerinnen und Schüler die dadurch Interesse am Fechtsport entwickeln, können dann im Fecht-Club unterstützend tätig werden und damit Praxiserfahrung für die eigene Berufsausbildung am BK Waldenburg sammeln.

Kooperation mit der Sportschule Waldenburg

Sieben Medaillen bei Baden-Württembergischen Meisterschaften gewonnen
Wirth und Funke holen sich Einzeltitel in ihrer Altersklasse


Für die jüngsten Fechter des Fecht-Clubs Würth Künzelsau im Alter von neun bis zwölf Jahren fanden die Baden-Württembergischen Meisterschaften in Tauberbischofsheim statt, für den Jahrgang 2004 war es in diesem Jahr sogar die allererste Teilnahme. Mit zwei Titeln und insgesamt sieben Medaillen sorgten die Sportler für ein tolles Ergebnis und strahlende Gesichter bei den Trainern und mitgereisten Eltern.

Wie im Vorjahr sicherte sich Timon Funke im Jahrgang 2003 den Titel. Nach hohen Siegen in den Vorkämpfen besiegte er im Finale seinen Vereinskollegen und Trainingspartner Gonzalo Riveros-Teruel mit 10-6 Treffern. Olivia Wirth erwies sich bei den Mädchen Jahrgang 2003 als stärkste Fechterin. Sie setzte sich im Finale gegen Alina Nagel vom FC Tauberbischofsheim durch, ebenfalls mit 10-6 Treffern. Weitere Medaillen gab es für die Damenmannschaft (Silber) und Annika Lechel, Jasmin Hermann und die Herrenmannschaft (Bronze).

"Ich bin mit dem Ergebnis unserer jungen Sportlerinnen und Sportler zufrieden. Sie haben gekämpft, hatten Spaß und haben zu recht tolle Ergebnisse erreicht" blickt Trainer Michael Gäbelein auf die Wettkämpfe. "Das fleißige Training hat sich ausgezahlt."

Künzelsauer Finalisten bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften im Überblick:
DS Jg. 2002: 3. Annika Lechel
DS Jg. 2003: 1. Olivia Wirth, 5. Nadja Tuncer
DS Jg. 2004: 3. Jasmin Hermann, 5. Kora Hartmann, 6. Rabea Mohammad, 7. Marieke Schlehlein
DS Mannschaft: 2. FC Würth Künzelsau
HS Jg. 2002: 8. Samuel Krause
HS Jg. 2003: 1. Timon Funke, 2. Gonzalo Riveros
HS Jg. 2004: 7. Florian Lutz
HS Mannschaft: 3. FC Würth Künzelsau




Die Sportler des Fecht-Clubs Würth Künzelsau freuen sich über insgesamt sieben Medaillen bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften in Tauberbischofsheim.






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