3000 € für den Nachwuchs
Förderverein unterstützt die Fechterinnen und Fechter des FC Würth Künzelsau


Im Rahmen der Weihnachtsfeier des Fecht-Clubs Würth Künzelsau überreichte Kathrin Hohlfeld vom Förderverein Fechten in Künzelsau e.V. zwei Schecks in Höhe von je 1.500 € an den Präsidenten des Fecht-Clubs, Prof. Dr. Dr. h. c. Harald Unkelbach. Mit dem Geld sollen Startgelder und Kosten für Kampfrichter bei Jugendturnieren gedeckt werden und somit die Eltern und Kinder des Vereins finanziell entlastet werden.

In seiner Rede bedankte sich Prof. Unkelbach für die Unterstützung und blickte auf das ereignisreiche und erfolgreiche Jahr zurück. Insgesamt fünf Sportlerinnen (Madeleine Becker, Anna-Lena Bürkert, Julika Funke, Lisa Gette, Francesca Siegel) hatten an Europa- und Weltmeisterschaften der Junioren und Kadetten teilgenommen. In Plovdiv gewann Lisa Gette die erste EM-Bronzemedaille im Einzel für den FC Würth, die Juniorenmannschaft mit Gette, Anna-Lena Bürkert und Julika Funke belegte ebenfalls Platz drei. Bei Deutschen Meisterschaften wurden zudem 15 Medaillen (6x Gold, 6x Silber, 3x Bronze) gewonnen. Daher wurden in diesem Jahr insgesamt 26 Sportlerinnen und Sportler geehrt. Zudem konnte Trainer Michael Gäbelein 31 neue Mitglieder im Verein begrüßen und zu "Musketieren" schlagen.



(Bild Foto Linke) Scheckübergabe: Kathrin Hohlfeld vom Förderverein Fechten in Künzelsau e.V. übergab zwei Schecks in Höhe von insgesamt 3.000 € an den Präsidenten des FC Würth Künzelsau, Prof. Dr. Dr. h. c. Harald Unkelbach.





Eine der besten U20-Fechterinnen weltweit
Julika Funke vom FC Würth Künzelsau erreicht beim Junioren-Weltcupturnier das Viertelfinale


Julika Funke vom Fecht-Club Würth Künzelsau hat ihre derzeit tolle Form am vergangenen Wochenende erneut unter Beweis gestellt. Beim mit 133 Teilnehmerinnen aus 24 Nationen stark besetzten Juniorenweltcupturnier erreichte die 17-jährige zum zweiten Mal in ihrer Karriere das Viertelfinale und belegte am Ende Rang fünf. "Erneut ein klasse Ergebnis von Juli" freute sich Trainer Vadym Shturbabin im Anschluss. "Sie gehört mittlerweile zu den besten U20-Fechterinnen der Welt und hat dies heute eindrucksvoll gezeigt".

Sicher in die Runde der besten 32
In der Vorrunde konnte Funke alle sechs Gefechte gewinnen und war in der Direktausscheidung an Position drei gesetzt. Nach einem Freilos im 128er Tableau setzte sie sich gegen Carol-Ann Kuhn aus Eislingen deutlich mit 15-6 durch und stand damit unter den besten 32 Fechterinnen des Turniers.

Gelungene Revanche
Dort wartete mit Larisa Eifler aus Dormagen eine weitere Deutsche. Bei den nationalen Meisterschaften Mitte November hatte Funke im Halbfinale mit 12-15 das Nachsehen. Nach ausgeglichener erster Halbzeit (7-8) geriet Funke mit 8-13 in Rückstand und stand daher kurz vor dem Aus. "Julikas Körpersprache war weiterhin positiv und sie hat gekämpft wie ein Löwe" schildert Shturbabin die Situation. Anschließend setzte Funke Treffer um Treffer und konnte zum 14-14 ausgleichen. Nach mehreren Simultanés (gleichzeitiger Angriff) und keiner Entscheidung durch die Obfrau (Schiedsrichter) setzte Funke den entscheidenden Treffer zum vielumjubelten Sieg.

Aus gegen spätere Turniersiegerin
Das anschließende Achtelfinale gegen die Rumänin Sabina Martis wurde mit 15-6 zur klaren Angelegenheit und Funke zog damit ins Viertelfinale ein. Nach Januar 2017 beim Weltcup in Budapest zum zweiten Mal in ihrer Karriere. Trotz der anschließenden 11-15 Niederlage gegen Evgenia Podpaskova, die Russin gewann das Turnier am Ende, war Funke mit ihrer Leistung zufrieden. "Ich merke, dass ich mit den besten U20-Fechterinnen der Welt absolut mithalten kann. Das gibt mir viel Selbstvertrauen für die zweite Saisonhälfte".

Auf Platz 10 in der Weltrangliste geklettert
Durch den fünften Platz hat Funke die Führung in der Deutschen Rangliste von Eifler wieder übernommen, die Teilnahme an den Europa- und Weltmeisterschaften in Sotchi und Verona ist der Schülerin des Erasmus-Widmann-Gymnasiums damit kaum noch zu nehmen. In der Juniorenweltrangliste kletterte sie zudem um zwei Plätze und ist dort bereits auf Platz 10 zu finden.

Becker mit starker Leistung
Ebenfalls einen großen Sprung machte Vereinskollegin Madeleine Becker. Die 17-jährige zog erstmals ins Achtelfinale ein und sorgte mit Rang 16 für das zweitbeste deutsche Ergebnis. Nach Siegen gegen die Rumänin Radu (15-12), die Russin Koroleva (15-14) und die Türkin Erbil (15-12) musste sie sich erst der Italienerin Lucarini (9-15) geschlagen gegeben. Damit schob sich Becker in der Nominierungsrangliste hinter Funke und Eifler auf Rang drei und hat jetzt ebenfalls gute Chancen, sich für die EM und WM zu qualifizieren.

Kurze Verschnaufpause
Da Dormagen der letzte Wettkampf des Kalenderjahres war, bieten die kommenden zwei Wochen bis Weihnachten etwas Zeit zum Verschnaufen. Am 6. Januar steht dann allerdings schon das Weltcupturnier in Budapest an gefolgt von weiteren wichtigen Turnieren im Januar, so dass zwischen Weihnachten und Silvester bereits wieder intensiv trainiert wird.



(Foto Linke): Klasse Ergebnis: Julika Funke (rechts) und Madeleine Becker überzeugten beim Weltcupturnier in Dormagen





(Foto privat): Auf dem Bild setzt Funke (rechts) den Siegtreffer gegen Larissa Eifler und zog damit ins Achtelfinale ein.



Nachwuchs macht auf sich aufmerksam
Fechter des FC Würth überzeugen beim Turnier in Tauberbischofsheim


Die Nachwuchsfechter des FC Würth Künzelsau haben beim Jugendturnier in Tauberbischofsheim insgesamt acht Medaillen gewonnen. Mit Annika Lutz, Karl Dünger und Chris Lang konnten sich drei Sportler in die Siegerliste eintragen. Weitere Medaillen gab es für Jana Kus (Silber), Milena Hummel, Adrian Donath, Nils Funk und Leon Schniepp.

"Mit dem Ergebnis sind wir natürlich sehr zufrieden" freute sich Trainer Michael Gäbelein im Anschluss. "Bis zu den nächsten Turnieren im Januar und Februar werden wir weiterhin fleißig trainieren, um ähnlich erfolgreich abzuschneiden".



(Bild Foto Linke) Die Teilnehmer des Fecht-Clubs Würth Künzelsau beim Turnier in Tauberbischofsheim.





Funke auf dem Bronzerang
Fechterin des FC Würth Künzelsau überzeugt in München - Jetzt schon Zweite der Deutschen Aktivenrangliste


Julika Funke vom Fecht-Club Würth Künzelsau hat beim internationalen Aktiventurnier in München den dritten Platz belegt. Die 17-jährige musste sich erst im Halbfinale der Italienerin Falminia Prearo knapp mit 13-15 Treffern geschlagen geben.

Nach fünf Siegen und einer Niederlage in der Vorrunde war Funke in der Direktausscheidung an Position neun gesetzt. Mit zwei sicheren Siegen erreichte sie die Runde der besten 32. Dort setzte sie sich gegen Lea-Carlotta Laux mit 15-10 Treffern durch und ließ anschließend der Italienerin Emilia Pastorelli beim 15-7 keine Chance. Im Kampf um den direkten Einzug ins Viertelfinale besiegte sie die Weißrussin Darya Andreyeva mit 15-10 Treffern. "Andreyeva war ein echter Prüfstein für Julika. Sie hat bereits bei Weltcupturnieren gute Ergebnisse erzielt. Julika hat das klasse gemacht" freute sich Trainer Vadym Shturbabin.

Da beim Turnier in München mit Hoffnungslauf gefochten wurde, musste Funke im Viertelfinale erneut gegen Andreyeva antreten. Auch das zweite Duell konnte die Schülerin des Erasmus-Widmann-Gymnasiums in Schwäbisch Hall mit 15-8 klar für sich entscheiden. Im Halbfinale erwischte Funke einen schlechten Start und lag zur Pause mit 2-8 Treffern zurück. Anschließend kämpfte sie sich wieder heran, musste sich am Ende aber dennoch geschlagen geben. "Ärgerlich, dass ich zu Beginn zu oft den gleichen Fehler gemacht habe. Mit dem Ergebnis bin ich aber natürlich sehr zufrieden" sagte Funke im Anschluss.

Im abschließende Finale setzte sich die Weißrussin Palina Kaspiarovich mit 15-12 gegen die Italienerin Prearo durch. Für das zweitbeste Ergebnis aus Künzelsauer Sicht sorgte Lisa Gette, die nach einer 14-15 Niederlage gegen Eifler und einem 12-15 gegen Kusian Rang neun belegte. Anna-Lena Bürkert und Luzia Hirn konnten mit den Rängen 13 und 16 ebenfalls überzeugen.

Durch den dritten Rang erhielt Funke 18 Punkte für die Deutsche Aktivenrangliste. Dort liegt sie jetzt mit 58 Punkten hinter Anna Limbach, die in München nicht am Start war, auf Platz zwei. Gette, Bürkert und Hirn folgen auf den Plätzen sieben, zwölf und 13.



Starkes Ergebnis in München: Julika Funke (links), Lisa Gette und Trainer Vadym Shturbabin freuen sich über die Plätze drei und neun in München.





Funke und Gette erreichen die Hauptrunde
Fechterinnen des FC Würth mit guter Leistung beim Aktivenweltcup


Julika Funke und Lisa Gette haben beim zweiten Aktivenweltcupturnier der Saison im belgischen St. Niklaas die Hauptrunde der besten 64 erreicht und am Ende die Plätze 52 und 59 belegt. Damit bestätigten die beiden Juniorinnen ihre derzeit gute Form.

Im Feld der 159 Teilnehmerinnen aus über 20 Nationen wurde zunächst eine Einordnungsrunde gefochten. Funke konnte dort vier von fünf Gefechten gewinnen, Gette ging drei Mal als Siegerin von der Bahn. Anschließend setzte sich Funke gegen die Ungarin Mikulik mit 15-10 Treffern durch, Gette gewann gegen die Japanerin Urano knapp mit 15-13 Treffern. "Die Mädchen haben gut gefochten und gekämpft" freute sich Trainer Shturbabin über den Einzug seiner Schützlinge in die Hauptrunde. Luzia Hirn, dritte Künzelsauer Starterin bei diesem Turnier, musste sich in ihrem Ko-Gefecht der Italienerin Fondi mit 7-15 geschlagen geben.

Am zweiten Wettkampftag musste Funke gegen die Japanerin Fukuschima antreten. Nach einer 8-4 Pausenführung konnte die Japanerin im zweiten Abschnitt ausgleichen. Im weiteren Verlauf konnte sich keine Fechterin entscheidend absetzen, so dass beim Stand von 14-14 der nächste Treffer entscheiden musste. Nach einigen gleichzeitigen Angriffen und keiner Entscheidung durch den Obmann setzte die Japanerin den entscheidenden Angriff und zog damit in die nächste Runde ein. "Es ärgert mich, dass ich das Gefecht nach der Führung nicht gewonnen habe" sagte Funke im Anschluss. "Insgesamt bin ich mit dem Turnier aber zufrieden, da ich bei meiner zweiten Teilnahme zum zweiten Mal die Hauptrunde erreicht habe".

Lisa Gette zeigte in ihrem Gefecht gegen die Italienerin Irene Vecchie, aktuell WM-Dritte und Weltranglistenachte, eine starke Leistung, musste sich am Ende allerdings mit 11-15 geschlagen geben. Dennoch war die 17-jährige mit dem Ergebnis zufrieden. "Ich habe gespürt, dass ich gegen die Besten mithalten kann, das gibt mir Selbstvertrauen für die nächsten Turniere".

Neben Funke und Gette hatten mit Anna Limbach und Larissa Eifler noch zwei weitere deutsche Fechterinnen die Hauptrunde erreicht. Eifler belegte nach einer 6-15 Niederlage gegen die Weltranglistenerste Anna Marton Rang 64. Limbach musste sich erst im Viertelfinale der Italienerin Rosella Gregorio mit 12-15 geschlagen geben und belegte am Ende den siebten Platz.



Grund zur Freude: Julika Funke und Lisa Gette erreichten beim Aktivenweltcupturnier in Belgien die Hauptrunde.





Titel erfolgreich verteidigt
Mannschaft des FC Würth Künzelsau wird erneut Deutscher U20-Meister - Gette und Funke mit Silber und Bronze im Einzel


Die Fechterinnen des FC Würth Künzelsau haben bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften (U20) den im Vorjahr erstmals gewonnenen Mannschaftstitel erfolgreich verteidigt. Im Finale setzten sich Julika Funke, Lisa Gette, Anna-Lena Bürkert und Vienna Stapf gegen den TSV Bayer Dormagen mit 45-37 Treffern durch. "Eine klasse Aufholjagd von den Mädchen" freute sich Trainer Vadym Shturbabin im Anschluss. "Am Ende haben sie tolle Aktionen gezeigt und verdient gewonnen".

Lange Zeit sah es im Finale allerdings nicht nach einem Künzelsauer Sieg aus. Nach sechs von neun Gefechten lag das Künzelsauer Team mit 26-30 Treffern im Rückstand. Dann gewann Bürkert ihr Teilgefecht gegen Katharine Peter mit 6-5 und verkürzte den Rückstand um einen Treffer. Gette revanchierte sich anschließend für ihre Finalniederlage im Einzel, gewann ihren Kampf mit 8-2 Treffern gegen Larissa Eifler und übergab mit einer 40-37 Führung an Julika Funke zum letzten Gefecht. Funke zeigte anschließend ihre Klasse, setzte fünf Treffer in Folge gegen Liska Derkum und sicherte so den 45-37 Sieg.

Beim Einzelwettkampf am Vortag belegten Gette und Funke hinter Larissa Eifler die Plätze zwei und drei. Beide hatten ohne Probleme das Viertelfinale erreicht. Dort setzte sich Gette gegen Ylvi Schillinger aus Tauberbischofsheim mit 15-7 Treffern durch, Funke ließ Carol-Ann Kuhn aus Eislingen beim 15-2 keine Chance. Im Halbfinale kam es dann zwei Mal zum Duell Künzelsau gegen Dormagen. Während Gette gegen Derkum mit 15-9 die Oberhand behielt, musste sich Funke knapp mit 12-15 Treffern gegen Larissa Eifler geschlagen geben. Im Endkampf setzte sich Eifler dann mit 15-9 Treffern gegen Gette durch. "Julika und Lisa sind beide in der Lage gegen Eifler zu gewinnen und haben das auch schon gezeigt. Schade, dass es heute nicht geklappt hat" so Trainer Shturbabin im Anschluss.

Mit Vienna Stapf, Anna-Lena Bürkert und Emma Brunner erreichten drei weitere Künzelsauer Sportlerinnen das Achtelfinale und belegten am Ende die Plätze neun, elf und 15.



Gold mit dem Team: Julika Funke, Vienna Stapf, Anna-Lena Bürkert und Lisa Gette freuen sich über Platz eins mit der Mannschaft bei den Deutschen Meisterschaften der Junioren in Eislingen.



Lisa Gette (links) und Julika Funke gewannen Silber und Bronze im Einzel. In der Mitte Trainer Vadym Shturbabin.





Stapf und Funke auf dem Podest
Fechter des FC Würth mit drei Finalplätzen im Einzel und Bronze mit dem Team


Vienna Stapf und Timon Funke vom Fecht-Club Würth Künzelsau haben beim internationalen U17-Turnier in Mülheim an der Ruhr mit den Plätzen zwei und drei überzeugt. Mit Nadja Tuncer auf Rang acht erreichte eine weitere Fechterin die Finalrunde.

Vienna Stapf konnte alle sechs Kämpfe in der Vorrunde gewinnen und war in der Direktausscheidung an Position vier gesetzt. Nach einem Freilos erreichte die 16-jährige mit sicheren Siegen das Viertelfinale. Dort setzte sie sich gegen Vivien Buchmann aus Eislingen knapp mit 15-12 Treffern durch. Nadja Tuncer musste sich hier nach drei Siegen zuvor Xenia Lackmann aus Aachern geschlagen geben. Stapfs Halbfinale gegen Lackmann wurde dann zur klaren Angelegenheit, Stapf gewann mit 15-4 Treffern. Trotz der anschließenden 11-15 Niederlage gegen Shannen Kuhn aus Eislingen war Stapf mit ihrer Leistung zufrieden. "Natürlich hätte ich das Finale gerne gewonnen, aber ich habe heute insgesamt gut gefochten und wichtige Punkte für die Rangliste gesammelt". In der Tat: Für Platz zwei sammelte Stapf 14 Zähler für die Deutsche Nominierungsrangliste und liegt jetzt mit 22 Punkten auf Rang eins. Bei noch zwei ausstehenden Turnieren hat sie gute Chancen, sich für die Europa- und Weltmeisterschaften zu qualifizieren, die im März und April 2018 in Sotchi und Verona stattfinden.

Bei den Herren war Timon Funke nach fünf Siegen und einer Niederlage an Position 18 gesetzt. Nach zwei hohen Siegen musste der 14-jährige im Achtelfinale gegen den an Position zwei gesetzten Valentin Meka aus Dormagen antreten. Nach frühem Rückstand kämpfte sich Funke wieder heran, glich zum 14 zu 14 aus und setzte den vielumjubelten Siegtreffer. Nach einem weiteren knappen 15-13 Sieg gegen den Belgier Jasper van Dyck stand Funke im Halbfinale. "Eine klasse Leistung von Timon. Er hat in beiden Gefechten Rückstände aufgeholt und am Ende die Nerven behalten" freute sich Trainer Michael Gäbelein. An dieser Einschätzung änderte auch die anschließende 11-15 Niederlage gegen Elias Hemelsoet nichts. Durch den dritten Platz machte Funke auch einen ordentlichen Sprung nach vorne in der Deutschen Rangliste und liegt jetzt mit 15 Punkten auf Rang acht.

In der Mannschaftsentscheidung des zweiten Tages belegten Vienna Stapf, Annika Lechel, Emma Brunner und Christine Weber nach einer 39-45 Niederlage im Halbfinale gegen Tauberbischofsheim und einem anschließenden 45-32 Sieg gegen Dormagen Rang drei.



Grund zur Freude hatten Vienna Stapf, Timon Funke und Nadja Tuncer (vorne von links) mit den Trainern Vadym Shturbabin (hinten links) und Michael Gäbelein.





Nachwuchs trumpft in Nürnberg auf
Fechter des FC Würth belegen zwölf Podestplätze beim Nachwuchsturnier


Die Nachwuchsfechter des FC Würth Künzelsau haben beim internationalen Jugendturnier in Nürnberg starke Leistungen gezeigt und konnten sich in mehreren Altersklassen ganz vorne platzieren. In der A-Jugend der Damen setzte sich Vienna Stapf in einem vereinsinternen Finalduell gegen Emma Brunner durch, Timon Funke war bei den Herren nicht zu schlagen und sicherte sich die Goldmedaille. Ebenfalls Rang eins erreichte Karl Dünger, der in der E-Jugend im Finale gegen Vereinskollege Leon Schniepp die Oberhand behielt. Weitere Medaillenplatzierungen gab es für Jana Kus, Christine Weber, Fanny Straub, Kora Hartmann, Silas Menz, Milena Hummel und Emma Brunner, die gleich zwei Mal Rang zwei (A-Jugend und C-Jugend) belegte.

"Mit den Ergebnissen und den fechterischen Leistungen bin ich sehr zufrieden" freute sich Trainer Michael Gäbelein im Anschluss an das Turnier. "So kann es bei den nächsten Turnieren gerne weitergehen".



Die Finalisten der E-Jugend mit Sportdirektor Dominik Behr (ganz links) und Trainern Michael Gäbelein.



Die Pokalgewinner der A-Jugend



Die Finalisten der C-Jugend





Funke überzeugt in Orléans und Sosnowiec
Fechterin des FC Würth Künzelsau erstmals in die Nationalmannschaft der Aktiven berufen


Platz 60 und Platz 15 in Orléans. Platz elf in Sosnowiec. Was auf den ersten Blick eher mittelmäßige Platzierungen sind, bedeutet für Fechterin Julika Funke einen weiteren Meilenstein auf ihrem angestrebten Weg in die Weltspitze im Damensäbel.

Mit dem Wettkampf in Orléans startete die 17-jährige erstmals bei einem Weltcupturnier der Aktiven, einem Turnier der höchsten Kategorie. Dort dürfen pro Land maximal zwölf Fechterinnen starten, mit insgesamt 173 Starterinnen aus über 25 Nationen war es zudem sehr stark besetzt. In der Vorrunde musste Funke gegen Gegnerinnen aus Kolumbien, Großbritannien, Frankreich, Polen, Italien und Korea antreten. Mit drei Siegen und drei Niederlagen erreichte sie die Direktausscheidung. Dort besiegte sie im ersten Gefecht Jeromine Massou aus Frankreich mit 15-8 Treffern. Anschließend traf sie auf die Russin Valeriya Bolshakova, gegen die sie am Ende mit 15-14 Treffern die Oberhand behielt. Dadurch zog sie gleich ihrer ersten Teilnahme in die Hauptrunde der besten 64 Fechterinnen ein.

Dort traf sie am nächsten Tag auf Olga Kharlan, Weltmeisterin 2017 und Olympia-Bronzemedaillengewinnerin von London 2012 und Rio de Janeiro 2016. Funke zeigte eine gute Leistung, musste sich am Ende dennoch mit 8-15 Treffern geschlagen geben. Dies bedeutete Rang 60 im Endklassement. "Für das erste Weltcupturnier bei den Aktiven bin ich mit meinem Ergebnis zufrieden. Kharlan ist noch eine Nummer zu groß, aber ich werde weiterhin fleißig trainieren, damit ich sie irgendwann schlage" so Funke im Anschluss.

Durch diese Platzierung, Funke war damit drittbeste Deutsche, wurde sie von Bundestrainer Pierre Guichot erstmals in die Nationalmannschaft der Aktiven berufen. Gemeinsam mit Anna Limbach, Judith Kusian (beide Dormagen) und Ann-Sophie Kindler (Eislingen) traf Funke im Achtelfinale auf Russland, gegen die sie mit 23-45 Treffern unterlagen. Nach weiteren Niederlagen gegen Hong Kong (35-45) und Venezuela (39-45) und einem Sieg gegen Mexiko (45-39) belegte das deutsche Team am Ende zwar nur Rang 15, Funke konnte in ihren Teilgefechten aber wichtige Erfahrungen sammeln und einige Kämpfe siegreich gestalten. Turniersieger wurde Russland mit einem 45-32 Finalsieg gegen Frankreich.

Eine Woche zuvor hatte Funke beim Juniorenweltcupturnier in Sosnowiec unter mehr als 150 Teilnehmerinnen den elften Platz belegt. Damit verbesserte sie sich in der U20-Weltrangliste um mehrere Plätze und liegt jetzt bereits auf Position zwölf. Auch in Richtung Europa- und Weltmeisterschaftsteilnahme hat sie damit einen großen Schritt nach vorne gemacht.



Julika Funke trifft Weltmeisterin Olga Kharlan mit einem Ausfallschritt



In einem emotionalen Gefecht gegen die Russin Bolshakova siegte Funke am Ende mit 15-14.



Julika Funke vom FC Würth Künzelsau (hier mit Trainer Vadym Shturbabin)



Lechel gewinnt in Mülheim an der Ruhr
Fechterinnen des FC Würth erfolgreich


Annika Lechel vom Fecht-Club Würth Künzelsau hat das A-Jugendturnier in Mülheim an der Ruhr gewonnen. Die 15-jährige setzte sich im Finale gegen Amy Stein aus Solingen mit 15-10 Treffern durch. Zuvor hatte sie sich im Halbfinale gegen Vereinskollegin Christine Weber denkbar knapp mit 15-14 durchgesetzt.

"Ein klasse Ergebnis der Mädchen" freute sich Trainer Michael Gäbelein im Anschluss. "Platz eins, drei und sechs kann sich sehen lassen". Für die dritte Finalplatzierung sorgte Emma Brunner, die sich im Viertelfinale Laura Ziob aus Wetzlar mit 13-15 geschlagen geben musste.

Beim zeitgleich stattfinden Aktiventurnier in Gent sorgte Lisa Gette mit dem Einzug ins Viertelfinale für die beste Künzelsauer Platzierung. Dort musste sich die 16-jährige der Ägypterin Nada Hafez mit 10-15 geschlagen geben. Durch Rang sieben hat sie sich den ersten Weltranglistenpunkt ihrer Karriere bei den Aktiven gesichert und liegt damit auf Rang 243.









Fürs Fechten von Singapur und Nürnberg nach Künzelsau
Fünf Sportlerinnen des FC Würth wohnen mittlerweile am Internat des Schlossgymnasiums


Bis nach Singapur hat sich der gute Ruf des FC Würth Künzelsau bereits vor ein paar Jahren herumgesprochen: Madeleine Becker ist dort bis zu ihrem 14. Lebensjahr groß geworden und hat sich 2014 dazu entschieden nach Deutschland zu ziehen - alleine, ohne Eltern. Auf der Suche nach einer neuen Heimat war ihr neben der Schule vor allem ein hervorragendes sportliches Umfeld wichtig, schließlich hat sie schon in Asien ambitioniert trainiert. Nachdem sie sich ein Bild von einigen Standorten gemacht hat, fiel die Wahl auf Künzelsau. "Der Verein und das Schlossgymnasium haben mir gleich gut gefallen. Mittlerweile bin ich mir sicher, dass es dir richtige Entscheidung für mich war", sagt die 17-Jährige. Ihre sportlichen Erfolge sprechen für sich:

  • Platz 15 Kadetten-EM Einzel 2017
  • Platz 5 Kadetten-EM Mannschaft 2017
  • Platz 1 Deutsche Meisterschaften Kadetten Mannschaft 2016 und 2017
Vergangene Saison haben der FC Würth und das Schlossgymnasium weiteren Zuwachs bekommen: Sofia Mescherjakov (17), Christine Weber (13), Chayenne Büchner (13) kamen allesamt aus Nürnberg ins Hohenloher Land. Heuer ist noch Fanny Straub (14) dazugestoßßen, ebenfalls aus Nürnberg. Die Mädchen fühlen sich wohl in ihrer neuen Umgebung. "Das Training ist super und auch im Internat gefällt es mir", sagt beispielsweise Christine, die nur vier Monate nach dem Wechsel Deutsche B-Jugendmeisterin wurde.

Auch Sportdirektor Dominik Behr spricht von einem Erfolgsmodell: "Die Zusammenarbeit mit den Pädagogen am Schlossgymnasium ist hervorragend. Die Mädchen erhalten im Internat und der Schule jegliche Unterstützung, die sie brauchen, um Sport und Schule unter einen Hut zu bekommen". Die kurzen Wege seien zudem ein Vorteil, den viele Standorte so nicht bieten können.





(Bild von Foto Linke) Madeleine Becker, Christine Weber, Fanny Straub und Chayenne Büchner v.l. sowie Sofia Mescherjakov wohnen im Internat des Schlossgymnasiums und fechten beim FC Würth Künzelsau.



(Foto vom Schlossgymnasium) Schulgebäude und Internat am Schlossgymnasium in Künzelsau.



Erfolgreiche Sabreure in Bundes- und Landeskader berufen
Fecht-Club Würth Künzelsau mit34 Kaderathleten


Insgesamt 34 Sportlerinnen und Sportler des Fecht-Clubs Würth Künzelsau sind für die Saison 2017/2018 in den Bundes- und Landeskader berufen worden. Ausschlaggebend für die Nominierungen waren die guten Ergebnisse, die in der vorangegangenen Saison bei Ranglistenturnieren im In- und Ausland erreicht wurden.

"Super, dass dieses Jahr wieder über 30 Athletinnen und Athleten nominiert wurden. Es zeigt, dass wir viele motivierte und fleißige Sportler im Verein haben und wir gute Arbeit leisten" freut sich Dominik Behr Sportdirektor des FC Würth Künzelsau.

Mit Anna-Lena Bürkert, Julika Funke und Lisa Gette haben es wieder drei Sportlerinnen in den Bundeskader geschafft. Für alle drei ist es nicht die erste Nominierung und vermutlich nicht die letzte. "Die Mädchen wollen sich auch in der neuen Saison für die Welt- und Europameisterschaften qualifizieren und international angreifen" so Behr.

Die Bundes- und Landeskaderathleten des FC Würth Künzelsau:

C-Kader: Anna-Lena Bürkert, Julika Funke, Lisa Gette
DC-Kader: Madeleine Becker, Francesca Siegel, Vienna Stapf
D4-Kader: Cesare Barba, Daniel Brommer, Michel Heins, Fabian Landwehr, Luca Schweigert, Eduard Wintergoller, Annika Lechel,
D3-Kader: Timon Funke, Eric Gauss, Emma Brunner, Christine Weber
D2-Kader: Samuel Krause, Chayenne Büchner, Jasmin Hermann, Nadja Tuncer
D1-Kader: Julian Garcia-Schiller, Florian Lutz, Sören Nicklas, Kora Hartmann, Evelyn Walz
Jugendfördergruppe (JFG): Lilli Rosa Walter
Schülerfördergruppe (SFG): Karl Dünger, Chris Lang, Ilias Mujcic, Leon Schniepp, Milena Hummel, Jana Kus, Annabell Krause



Die Kaderathleten des FC Würth Künzelsau für die Saison 2017/2018



Mit v. l. Anna-Lena Bürkert, Julika Funke und Lisa Gette sind drei Sportlerinnen in den C-Kader des Deutschen Fechterbundes berufen worden.



Zwei Mal Bronze beim Heimspiel
Vier Fechterinnen des FC Würth qualifizieren sich für internationale Turniere


Knapp 100 Fechterinnen und Fechter starteten bei der dritten Auflage des Hohenlohe-Cups in Künzelsau. Vom gastgebenden FC Würth sorgten Julika Funke und Lisa Gette mit dem Erreichen des Halbfinals und Platz drei für das beste Ergebnis.

Bis zu den Halbfinalgefechten lag hinter den Fechterinnen ein anstrengendes Programm. Bereits um 9.00 Uhr hatte das Turnier mit den Vorrunden begonnen. Anschließend wurden in einer Direktausscheidung mit Hoffnungslauf die Teilnehmer für das Viertelfinale ermittelt. Neben Funke und Gette qualifizierten sich auch Anna-Lena Bürkert und Madeleine Becker für die Runde der besten Acht. In einem vereinsinternen Duell setzte sich Funke hier mit 15 zu 8 gegen Becker durch. Das Gefecht von Gette gegen Liska Derkum sah zunächst nach einer klaren Angelegenheit für Gette aus, die bereits mit 8 zu 5 und 14 zu 10 führte. Derkum konnte jedoch anschließend noch zum 14 zu 14 ausgleichen. Am Ende behielt Gette die Nerven und setzte den entscheidenden Treffer zum Sieg und zum Einzug ins Halbfinale. Bürkert musste sich in ihrem Viertelfinale nach einem Gefecht mit häufigen Führungswechseln Lea Hartmann aus Eislingen mit 11 zu 15 Treffern geschlagen geben.

Trotz der anschließenden Niederlagen von Funke gegen Larissa Eifler aus Dormagen und Gette gegen Hartmann - beide Gefechte endeten 9 zu 15 - war Trainer Vadym Shturbabin mit dem Ergebnis zufrieden. "Vier Fechterinnen im Viertelfinale, zwei davon auf dem Podest, damit können wir zufrieden sein." Im Finale setzte sich Eifler mit 15 zu 7 gegen Hartmann durch und sicherte sich den Turniersieg.

In der Deutschen Rangliste liegen Funke, Gette, Bürkert und Becker jetzt auf den Plätzen eins, zwei, fünf und elf. Alle Vier haben damit die Qualifikation für die internationalen Turniere in Bulgarien und Polen geschafft und werden sich dort in den kommenden Wochen mit der internationalen Konkurrenz messen. Bei den Herren sorgte Daniel Brommer mit Rang 24 für das beste Künzelsauer Ergebnis. Den Sieg sicherte sich der Dormagener Raoul Bonah mit einem 15 zu 14 Sieg gegen Frederic Kindler aus Eislingen.



(Bilder Foto Linke)   Die vier Künzelsauer Finalistinnen des Hohenlohe-Cups (v.l. Madeleine Becker, Lisa Gette, Julika Funke und Anna-Lena Bürkert) freuen sich mit Trainer Vadym Shturbabin sowie MdB Christian von Stetten (rechts) und Wolfgang Schiele von der Freien Schule Anne-Sophie.



Szene aus dem Viertelfinalgefecht zwischen Lisa Gette und Liska Derkum.



Erfolgreicher Saisonabschluss
Fechter des FC Würth gewinnen bei den Schülermeisterschaften 13 Medaillen


Bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften der Schüler (Jahrgänge 2005-2007) in Tauberbischofsheim haben sich die Fechterinnen und Fechter des FC Würth Künzelsau nochmal erfolgreich in Szene gesetzt und insgesamt 13 Medaillen gewonnen.

Im Einzel gewannen Annabell Krause und Jana Kus in ihrer Altersklasse die Goldmedaille, im Team setzten sich Tiziana Nitschmann, Céline Schniepp, Lena Stemper und Lilli Rosa Walter knapp gegen Eislingen durch.

Künzelsauer Medaillenplatzierungen im Überblick:
Damen Einzel Jg. 2005: 3. Lena Stemper und Lilli Rosa Walter
Damen Einzel Jg. 2006: 1. Annabell Krause, 3. Lisa Weber
Damen Einzel Jg. 2007: 1. Jana Kus, 3. Milena Hummel
Damen Team: 1. FC Würth Künzelsau (Nitschmann, Schniepp, Stemper, Walter)

Herren Einzel Jg. 2006: 2. Chris Lang, 3. Enrico Reifschneider
Herrn Einzel Jg. 2007: 2. Karl Dünger, 3. Leon Schniepp und Kyrill Wolschke
Herren Team: 3. FC Würth Künzelsau (Dünger, Lang, Reifschneider, Schniepp)



(Bild Foto Linke) Das Künzelsauer Fechtteam freut sich über die guten Ergebnisse bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften der Schüler in Tauberbischofsheim.






Fünf Titel für den FC Würth
Künzelsauer Sabreure gewinnen 14 Medaillen bei den Landesmeisterschaften


Auch zum Ende der Saison zeigten die Fechterinnen und Fechter des Fecht-Clubs Würth Künzelsau bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften in Künzelsau starke Leistungen auf der Fechtbahn und gewannen insgesamt 14 Medaillen.

Im Einzel der A-Jugend gewann Vienna Stapf die Goldmedaille. Die 15-jährige setzte sich im Finale gegen Ylvi Schillinger aus Tauberbischofsheim mit 15:9 Treffern durch. Die weiteren Titel gewannen die Teams bei den Aktiven, der A-Jugend und B-Jugend im Damensäbel sowie das Herrenquartett der A-Jugend.

"Für die meisten Sportler war es das letzte Turnier einer langen Saison. Von daher sind wir sehr zufrieden, wie die Jungs und Mädchen heute aufgetreten sind. Fünf Titel und insgesamt 14 Medaillen sind eine tolle Ausbeute" freute sich Sportdirektor Dominik Behr über die Platzierungen.

Künzelsauer Medaillenplatzierungen im Überblick:
Aktive Damen Einzel: 2. Julika Funke, 3. Luzia Hirn und Madeleine Becker
Aktive Damen Team: 1. FC Würth Künzelsau (Funke, Hirn, Becker, Stapf)

A-Jugend Damen Einzel: 1. Vienna Stapf
A-Jugend Damen Team: 1. FC Würth Künzelsau (Stapf, Brunner, Weber, Büchner)
A-Jugend Herren Einzel: 2. Marius Stitz, 3. Timon Funke
A-Jugend Herren Team: 1. FC Würth Künzelsau (Stitz, Funke, Garcia-Schiller, Nicklas)

B-Jugend Damen Jg. 2004 Einzel: 2. Chayenne Büchner, 3. Jasmin Hermann und Kora Hartmann
B-Jugend Damen Jg. 2005 Einzel: 3. Lena Stemper
B-Jugend Damen Team: 1. FC Würth Künzelsau (Büchner, Hermann, Hartmann, Walz)



(Bild Foto Linke): Das Künzelsauer Fechtteam freut sich über die guten Ergebnisse bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften.






Drei Mal Gold und zwei Mal Silber gewonnen
Fechter des FC Würth überzeugen bei den Deutschen Meisterschaften der U14


Christine Weber und Timon Funke heißen die neuen Deutschen Meister der B-Jugend (U14). Bei den nationalen Titelkämpfen in Nürnberg setzte sich Christine Weber im Jahrgang 2003 in einem vereinsinternen Finale gegen Emma Brunner mit 10:6 Treffern durch. Bei den Herren verteidigte Timon Funke seinen Titel aus dem Vorjahr. Im Finale traf er auch dieses Mal auf Valentin Meka aus Ratingen, den er am Ende mit 10:7 Treffern besiegte.

"Mit dem Einzelergebnis sind wir sehr zufrieden. Christine, Emma und Timon haben klasse gefochten" freute sich Sportdirektor Dominik Behr. "Mit Nadja Tuncer, Jasmin Hermann und Chayenne Büchner haben zudem drei weitere Sportlerinnen das Viertelfinale erreicht, das war ebenfalls sehr gut."

Für die dritte Goldmedaille sorgten Weber, Brunner, Tuncer und Hermann dann in der Teamentscheidung. Im B-Jugendländerpokal startete das Quartett als Mannschaft Württemberg 1 und erreichte ohne Probleme die Finalrunde. Dort wartete das Team Nordrhein, welches am Ende knapp mit 45:40 besiegt wurde. Die zweite Mannschaft Württembergs belegte in der Besetzung Chayenne Büchner, Kora Hartmann, Evelyn Walz (alle Künzelsau) und Finja Schmied (Eislingen) zudem einen guten vierten Platz.

Auch das Herrenteam mit Timon Funke, Julian Garcia-Schiller (beide Künzelsau), Simon von Buch und Lucas Wagner (beide Eislingen) hatte sich einiges vorgenommen. Nach einem 45:38 Viertelfinalsieg gegen Hessen, wurde im Halbfinale Nordrhein 3 knapp mit 45-43 Treffern bezwungen. Im Finale war die Mannschaft Nordrhein 1 dann etwas stärker und das Württemberger Quartett musste sich am Ende mit 26:45 geschlagen geben.



Das Bild zeigt das erfolgreiche Künzelsauer Team mit den Medaillengewinnern Emma Brunner, Timon Funke und Christine Weber (v.l.) und den Trainern Vadym Shturbabin, Michael Gäbelein und Sportdirektor Dominik Behr.






Starker Abschluss - starker Beginn
Lisa Gette vom FC Würth Künzelsau gewinnt das nationale Juniorenturnier in Dortmund


Lisa Gette vom Fecht-Club Würth Künzelsau hat das nationale U20-Turnier in Dortmund gewonnen. Die 16-jährige setzte sich im Finale gegen Liska Derkum aus Dormagen knapp mit 15-14 Treffern durch. Julika Funke auf Platz drei und Anna-Lena Bürkert auf Rang fünf sorgten für ein starkes Künzelsauer Ergebnis beim letzten deutschen Ranglistenturnier vor der Sommerpause.

"Das Finale war am Ende ganz schön knapp" war der erste Kommentar von Lisa Gette. Nach einer 14:10 Führung hatte Derkum vier Treffer in Folge setzen können und zum 14:14 ausgeglichen. "Ich bin froh, dass ich am Ende die Nerven behalten habe und den entscheidenden Treffer setzen konnte.

Im vorherigen Turnierverlauf konnte Gette mit deutlichen Siegen überzeugen. Nach fehlerfreier Vorrunde war sie in der Direktausscheidung an Position eins gesetzt und gelangte mit sicheren Siegen bis ins Viertelfinale. Auch Bürkert hatte diese Runde nach einem Sieg gegen Clara Mäschke erreicht, Funke folgte den beiden durch einen Sieg im Hoffnungslauf gegen ihre Vereinskameradin Vienna Stapf, die am Ende Rang zwölf belegt. Im Viertelfinale konnte sich Gette gegen Carol-Ann Kuhn von der TSG Eislingen mit 15:8 durchsetzen, Bürkert und Funke mussten gegeneinander antreten, wobei Funke mit 15:5 die Oberhand behielt.

Im Halbfinale kam es dann zwischen Gette und Funke zum nächsten internen Vereinsduell, das Gette am Ende mit 15:8 zu ihren Gunsten entscheiden konnte. Im anderen Halbfinale hatte sich Derkum knapp mit 15:14 gegen Valentina Volkmann von der TSG Eislingen durchsetzen können. "Ich bin mit dem heutigen Ergebnis sehr zufrieden" freute sich Trainer Vadym Shturbabin anschließend. Vier Sportlerinnen unter den besten Zwölf, drei unter den besten Acht, das kann sich auf jeden Fall sehen lassen".

Da Dortmund bereits als erstes Turnier für Saison 2017/2018 gewertet wurde, gelang den Sportlerinnen des FC Würth gleich ein starker Beginn. Da es zudem noch Übernahmepunkte der vergangenen Saison gibt, liegt Funke nun mit 32,4 Punkten an der Spitze. Gette (27,0) und Bürkert (21,6) liegen auf den Plätzen drei und sechs.

Bei den Herren sorgte Marius Stitz mit Platz 19 für das beste Künzelsauer Ergebnis. Der 16-jährige, der auch kommende Saison noch bei der A-Jugend (U17) startberechtigt ist, liegt durch das gute Ergebnis jetzt auf Rang eins der deutschen U17-Rangliste.



Die Künzelsauer Sabreure Julika Funke, Lisa Gette und Anna-Lena Bürkert überzeugten beim Turnier in Dortmund.






Dreifacherfolg im Einzel - Gold und Bronze mit dem Team
Sportler des Fecht-Club Würth Künzelsau mit starkem Auftritt bei beim Heimspiel


Die Deutschen Fechtmeisterschaften der A-Jugend (U17) waren für den ausrichtenden FC Würth ein voller Erfolg. Im Einzel der Damen gab es durch Lisa Gette, Julika Funke und Francesca Siegel sogar einen Dreifacherfolg. "Eine starke Leistung der Mädchen. Sie sind ihrer Favoritenrolle heute gerecht geworden und haben sich letztendlich souverän gegen die nationale Konkurrenz durchgesetzt" freute sich Trainer Vadym Shturbabin über das Ergebnis.

Spannender Kampf um Gold
Bei sommerlichen Temperaturen in der Sporthalle der Freien Schule Anne-Sophie setzte sich Gette in einem spannenden Kampf um Gold gegen Funke knapp mit 15:13 Treffern durch. Zu Beginn hatte sie schon wie die sichere Siegerin ausgesehen, führte zur Pause 8:5, dann sogar 14:9. Doch Funke kämpfte und kam noch auf 13-14 Treffern heran, bevor Gette den entscheidenden Angriff zum Sieg landen konnte. "Ich bin komplett zufrieden" freute sich die neue Deutsche Meisterin. Im Halbfinale hatte Gette Lisa Rütgers aus Ratingen mit 15-12 Treffern bezwungen, Funke im vereinsinternen Gefechte gegen Siegel mit 15-10 die Oberhand behalten.

Fünf Finalisten
69 Säbelfechterinnen und 78 Säbelfechter waren am Samstagvormittag mit der Vorrunde in die nationalen Meisterschaften gestartet. Anschließend wurde eine Direktausscheidung mit Hoffnungslauf gefochten. Für die Runde der besten Acht qualifizierte sich im Damensäbel neben Gette, Funke und Siegel noch Madeleine Becker. Annika Lechel und Vienna Stapf verloren ihre Gefechte zuvor knapp und belegten am Ende die Plätze neun und 16. Becker reihte sich nach einer 12:15 Niederlage gegen Gette auf Rang fünf ein. Bei den Herren hatten mit Marius Stitz und Eduard Wintergoller ebenfalls zwei Athleten die Runde der besten zwölf erreicht. Während Stitz sich hier gegen Heathcock aus Eislingen mit 15:8 durchsetzen konnte, verlor Wintergoller gegen Leon Kuzmin aus Tauberbischofsheim mit 12:15 Treffern. Im Viertelfinale konnte Stitz das Gefecht gegen Leon Schlaffer aus Dormagen lange Zeit offen gestalten, musste sich am Ende ebenfalls mit 12:15 Treffern geschlagen geben. "Natürlich hätte ich Marius die Medaille heute gegönnt. Aber er hat gut gefochten und kann zufrieden sein mit seiner Leistung" sagte Sportdirektor Dominik Behr im Anschluss.

Herren gewinnen Bronze
Bei den Mannschaftsentscheidungen am Sonntag erreichten beide Künzelsauer Teams das Halbfinale. Die Herren in der Besetzung Stitz, Wintergoller, Stefan Friedheim und Cesare Barba mussten sich hier dem FC Tauberbischofsheim mit 34:45 geschlagen geben, besiegten im anschließenden Kampf um Bronze mit einer Energieleistung das Team aus Dormagen mit 45:35. "Die Jungs haben Moral bewiesen und sich nach dem verlorenen Halbfinale nicht hängen lassen" freute sich Trainer Michael Gäbelein über die Bronzemedaille.

Titelhattrick für die Damen Gette, Funke, Becker und Lechel gewannen ihr Halbfinale mit 45:34 gegen Nürnberg und mussten im Finale gegen Dormagen antreten. Nach einem 8:15 und 22:25 drehte Funke den Rückstand im sechsten Teilgefecht mit einem 8:1 in eine 30:26 Führung, die Becker, nochmal Funke und Gette im Anschluss weiter ausbauten und am Ende mit 45:30 Treffern noch deutlich siegten. Nach 2015 und 2016 war es bereits der dritte Titelgewinn in Folge für den FC Würth und ein gelungener Abschluss der Wettkampfsaison der A-Jugend. Die Finalisten der Deutschen Meisterschaften im Überblick:
Damensäbel Einzel
1. Lisa Gette, 2. Julika Funke, 3. Francesca Siegel (alle FC Würth Künzelsau), Lisa Rütgers (TV Ratingen), 5. Madeleine Becker (FC Würth Künzelsau), 6. Emily Kurth (TSV Bayer Dormagen), 7. Lea Hartmann (TSG Eislingen), 8. Paula Singer (FR Nürnberg)

Herrensäbel Einzel 1. Louis Haag (FC Tauberbischofsheim), 2. Julian Disler, 3. Eric Simon Seefeld (beide Fechtzentrum Solingen), Leon Schlaffer (TSV Bayer Dormagen), 5. Marius Stitz (FC Würth Künzelsau), 6. Pascal Becher, 7. Peter Schmitz (Fechtzentrum Solingen), 8. Leon Kuzmin (FC Tauberbischofsheim)

Damensäbel Mannschaft
1. FC Würth Künzelsau, 2. TSV Bayer Dormagen, 3. TSG Eislingen, 4. FR Nürnberg

Herrensäbel Mannschaft
1. Fechtzentrum Solingen, 2. FC Tauberbischofsheim, 3. FC Würth Künzelsau, 4. TSV Bayer Dormagen





(privat) Die Künzelsauer Mannschaft, hier mit Sportdirektor Dominik Behr und den Trainern Michael Gäbelein und Vadym Shturbabin, überzeugte beim Heimspiel.



(Foto Linke) Spannende Gefechte gab es am Wochenende in Künzelsau bei den Deutschen Meisterschaften der U17.




Wir sind dieses Jahr die Gejagten
Fecht-Club Würth richtet Deutsche Meisterschaften der U17 in Künzelsau aus und hat gute Medaillenchancen


Am 27. und 28. Mai geht es in der Sporthalle der Freien Schule Anne-Sophie in Künzelsau wieder zur Sache: Es wird gegeneinander gekämpft, es werden Hiebe auf Oberkörper und Kopf verteilt, es wird emotionale Freuden- und Wutausbrüche geben, es wird spannende und hochklassige Gefechte und zum Schluss strahlende Sieger geben. An diesem Wochenende richtet der Fecht-Club Würth Künzelsau nämlich Deutsche Meisterschaften im Säbelfechten aus, dieses Mal ermittelt die Altersklasse der unter 17-jährigen ihre nationalen Meister im Einzel und in der Mannschaft.

Der FC Würth Künzelsau darf sich dabei berechtigte Hoffnungen machen, bei den Finalgefechten vertreten zu sein, und dies gleich mehrfach. "Im Damensäbel sind wir in diesem Jahr die Gejagten" nimmt Sportdirektor Dominik Behr die Favoritenrolle seines Vereins an. "Julika Funke, Lisa Gette und Francesca Siegel stehen in der Rangliste auf den Positionen eins bis drei, alles andere als Medaillen im Einzel und der Titel im Team wären daher in diesem Jahr eine Enttäuschung". Und auch die Herren, vor Jahresfrist zweiter mit der Mannschaft, wollen in diesem Jahr wieder eine Medaille gewinnen. "Das Feld bei den Herren ist ziemlich ausgeglichen, es wird in jedem Fall sehr spannend" so die Einschätzung von Behr.

Das Einzelturnier beginnt am Samstag, 7. Mai um 9.00 Uhr in der Sporthalle der Freien Schule Anne-Sophie. Die Finalgefechte mit anschließender Siegerehrung und Stehempfang finden dann um 18.00 Uhr statt. Einen Tag später stehen dann die Mannschaftsentscheidungen auf dem Programm. Die Finalgefechte am Sonntag finden um ca. 13.30 Uhr statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist an beiden Tagen frei, der Förderverein Fechten in Künzelsau sorgt wie üblich für die Bewirtung.

Voraussichtlich gehen folgende 20 Fechter/innen des FC Würth an den Start:
Damen:
Madeleine Becker, Emma Brunner, Julika Funke, Lisa Gette, Kora Hartmann, Jasmin Hermann, Annika Lechel, Francesca Siegel, Vienna Stapf, Nadja Tuncer, Christine Weber,

Herren:
Cesare Barba, Stefan Friedheim, Timon Funke, Eric Gauss, Michel Heins, Samuel Krause, Marius Stitz, Levin Wagner, Eduard Wintergoller

Neuer Fechtkurs in Künzelsau
Nach den Pfingstferien lädt der FC Würth alle interessierten Kinder der Klassen 1-3 zu einem Schnupperkurs ein. Dieser beginnt am Donnerstag, 22. Juni und geht bis zu den Sommerferien. Das Training wird in der Sporthalle der Freien Schule Anne-Sophie in Künzelsau-Taläcker jeweils donnerstags von 16.00-17.00 Uhr angeboten. Einzige Voraussetzungen für die Teilnahme sind das Mitbringen von Sportsachen und Hallenschuhe. Die Fechtausrüstung wird vom Verein gestellt, es entstehen keinerlei Kosten für die Teilnehmer.

Wenn Sie weitere Informationen benötigen oder noch Fragen haben, können Sie sich auch gerne an Dominik Behr, 07940-15 1464 oder dominik.behr@wuerth.com wenden.

Weitere Informationen zum Fecht-Club Würth Künzelsau finden Sie unter:
www.fechten-kuenzelsau.de
und auf Facebook unter
www.facebook.com/fcwuerth




Im letzten Jahr gewannen die Künzelsauer Teams Gold (Damen) und Silber (Herren).






Nachwuchs in Nürnberg erfolgreich
Fechter des FC Würth erringen sechs Podestplätze


Mit 20 Fechterinnen und Fechtern startete der Fecht-Club Würth Künzelsau beim Bavarian Youth Fencing Festival (BYFF) in Nürnberg. Der Wettkampf bestand dabei aus zwei Teilen, zum einen das klassische Fechtturnier, zum anderen ein allgemeinsportlicher Teil mit acht Stationen, bei denen Koordination, Schnelligkeit und andere Fähigkeiten benötigt wurden.

Für das Highlight aus Künzelsauer Sicht sorgte Chris Lang, der sowohl beim Fechten als auch beim allgemeinsportlichen Teil den ersten Platz belegte und somit verdient ganz oben auf dem Treppchen stand. Weitere Medaillen errangen Karl Dünger, Till Schmierer, Leon Schniepp, Adrian Donath und Jasmin Hermann "Ein sehr gutes Ergebnis" freute sich Sportdirektor Dominik Behr im Anschluss.

Die Künzelsauer Finalplatzierungen im Überblick:
Damen
D-Jugend (Jg. 04/05): 3. Jasmin Hermann, 4. Chayenne Büchner, 5. Kora Hartmann, 7. Lilli Rosa Walter, 8. Tiziana Nitschmann
E-Jugend (Jg. 06/07): 8. Jana Kus
Bambini: 4. Mia-Letizia Carle

Herren
D-Jugend (Jg. 04/05): 4. Florian Lutz
E-Jugend (Jg. 06/07): 1. Chris Lang, 2. Karl Dünger, 3. Leon Schniepp, 4. Colin Gommel, 6. Nils Funk, 7. Silas Menz
Bambini Herren: 2. Till Schmierer, 3. Adrian Donath



Die Nachwuchsfechter des FC Würth zeigten gute Leistungen beim Turnier in Nürnberg.






Großer Erfolg für Funke
Fechterin des FC Würth belegt Platz zwei bei den Deutschen Meisterschaften der Aktiven- Team gewinnt ebenfalls Silber


Julika Funke vom Fecht-Club Würth Künzelsau hat bei den Deutschen Meisterschaften der Aktiven in Nürnberg sensationell die Silbermedaille gewonnen. Die 16-jährige musste sich erst im Finale Anna Limbach aus Dormagen mit 7-15 Treffern geschlagen geben. "Grandiose Leistung von Julika" freute sich Trainer Vadym Shturbabin über die Leistung seines Schützlings. "Sie hat heute zwei Fechterinnen der aktuellen Nationalmannschaft geschlagen und richtig gut gefochten".

Nach lockeren Siegen zu Beginn traf Funke im Viertelfinale auf die zweite der Deutschen Rangliste, Ann-Sophie Kindler aus Eislingen. In einem spannenden Gefecht konnte sich Funke am Ende mit 15-12 Treffern durchsetzen und zog ins Halbfinale ein. Dort wartete mit Judith Kusian aus Dormagen der nächste harte Brocken auf die Schülerin des Erasmus-Widmann Gymnasiums in Schwäbisch Hall. Funke ließ sich davon aber nicht beeindrucken, setzte sich von Beginn an ab und gewann das Gefecht am Ende deutlich mit 15-7 Treffern. Im Finale war Anna Limbach, aktuell Deutschlands beste Säbelfechterin, dann noch eine Nummer zu groß. Die 27-jährige gewann das Gefecht mit 15-7 Treffern und verteidigte ihren Titel von 2016.

Mit Anna-Lena Bürkert hatte eine zweite Fechterin des FC Würth das Viertelfinale erreicht. Die 18-jährige schaltete im Achtelfinale Lea Hartmann aus Eislingen mit 15-14 Treffern aus und musste sich anschließend Kusian mit 11-15 Treffern geschlagen geben. Dies bedeutete Platz acht in der Endabrechnung. Luzia Hirn und Lisa Gette zeigten ebenfalls einen guten Wettkampf und belegten die Plätze elf und 15.

Im Mannschaftswettbewerb am Sonntag war das Künzelsauer Quartett mit Bürkert, Funke, Gette und Hirn an Position drei gesetzt. In einer Neuauflage des letztjährigen Halbfinals ging es gegen Eislingen um den Einzug in den Endkampf. In einem spannenden Gefecht hatten die Künzelsauer Sabreure am Ende die besseren Antworten und gewannen knapp aber verdient mit 45-43 Treffern. Der Ärger über die anschließende 27-45 Niederlage gegen Dormagen wich schnell der Freude über die erste Mannschaftssilbermedaille bei den Aktiven in der Vereinsgeschichte. "Wir sind stolz auf die Mädchen" freute sich Sportdirektor Dominik Behr. "Wir werden die kommenden Jahre weiter angreifen und daran arbeiten, dass wir den Titel gewinnen".



Das Künzelsauer Team mit Luzia Hirn, Lisa Gette, Trainer Vadym Shturbabin, Anna-Lena Bürkert und Julika Funke gewann die Silbermedaille bei den Deutschen Meisterschaften der Aktiven.





Julika Funke zeigte eine starke Leistung und belegte Platz zwei im Einzel.





Funke belegt Platz zwölf bei Junioren-WM
Fechterin des FC Würth mit starker Leistung in Bulgarien


Julika Funke vom Fecht-Club Würth Künzelsau hat bei den Weltmeisterschaften der Junioren (U20) in Plovdiv (Bulgarien) im Einzel den zwölften Platz belegt. Die 16-jährige musste sich erst im Achtelfinale der späteren Bronzemedaillengewinnerin Olga Nikitina aus Russland nach hartem Kampf mit 12-15 Treffern geschlagen geben. "Das war insgesamt eine klasse Leistung von Julika" lobte Trainer Vadym Shturbabin seinen Schützling.

Zuvor überzeugte Funke, die nach vier Siegen und zwei Niederlagen in der Vorrunde an Position 28 gesetzt war, mit zwei starken Gefechten in der Direktausscheidung. Nach einem Freilos musste sie im 64er-Tableau gegen die von Shturbabins Vater trainierte Türkin Unludag antreten und konnte das "Vater-Sohn-Duell" mit 15-10 für sich und ihren Trainer entscheiden. Anschließend traf sie auf die Italienerin Eloisa Passaro, die sie mit 15-12 ausschaltete. Das Achtelfinale war dann bis zum Stand von 12-12 absolut ausgeglichen. Anschließend konnte Nikitina zwei Angriffe von Funke abwehren und ihrerseits gültige Treffer setzen. Beim letzten Treffer wollte Funke ihrerseits den Angriff der Gegnerin abwehren, was misslang. "Das Gefecht war sehr eng und hätte auch anders ausgehen können" sagte Trainer Shturbabin anschließend. "Aber Julika ist noch jung, wird aus dieser Erfahrung lernen und beim nächsten Mal wieder voll angreifen".

Einen guten Wettkampf absolvierte auch Anna-Lena Bürkert. Nach drei Siegen und zwei Niederlagen in der Vorrunde schaltete die 17-jährige im 128er-Tableau die Kanadierin Guintchitskaia mit 15-8 aus. In einem spannenden Fight konnte sie sich anschließend gegen die Französin Noutcha mit 15-14 durchsetzen und zog in die Runde der besten 32 ein. Dort musste sie sich der Amerikanerin Moss mit 7-15 Treffern geschlagen geben und belegte am Ende den 31. Platz.

Lisa Gette erwischte dagegen keinen guten Tag und belegte am Ende Platz 96. Die vierte deutsche Teilnehmerin, Larissa Eifler, hatte aufgrund einer Knieverletzung auf einen Start im Einzel verzichtet. Neue Weltmeisterin wurde die Mexikanerin Natalia Botello, die sich im Finale gegen die Griechin Theodora Gkountoura mit 15-14 Treffern durchsetzen konnte.
v Morgen und am Sonntag steht noch die Mannschaftsentscheidung bei den Junioren im Damensäbel an. Auf folgender Internetseite können die Ergebnisse live verfolgt werden: http://fencingplovdiv.com/world/.







Deutsches Mixed-Team auf Rang elf
Julika Funke vom FC Würth gewinnt alle vier Einzelgefechte


Bei den Weltmeisterschaften der Kadetten (U17) hat die deutsche Mannschaft im Mixed-Teamwettbewerb in der Besetzung Julika Funke, Louis Haag, Johanna Feron, Kerem Ercan, Lea Mayer, Louis Bongard und Ersatzfechter Artur Fischer den elften Platz belegt.

In einem spannenden Achtelfinale musste sich das deutsche Septett der Mannschaft aus Rumänien knapp mit 29-30 Treffern geschlagen geben. Nach einem 30-23 Sieg gegen Japan und einem 29-30 gegen Hongkong wurde im Kampf um Platz elf Großbritannien mit 30-12 besiegt.

Die Auslosung im Vorfeld hatte ergeben, dass die Säbelfechterinnen jeweils das erste Teilgefecht bis fünf Treffer absolvieren mussten. In allen vier Mannschaftskämpfen sorgte Julika Funke vom Fecht-Club Würth Künzelsau für einen gelungenen Start und brachte das deutsche Team jeweils in Führung. Gegen Rumänien und Großbritannien mit 5-3, gegen Japan mit 5-4 und gegen Hongkong mit 5-1. Dementsprechend zufrieden war Trainer Vadym Shturbabin mit der Leistung seiner Schülerin. "Julika hat das sehr gut gemacht heute. Schade, dass wir am Ende gegen Rumänien und Hongkong dennoch knapp verloren haben".

Bereits am morgigen Donnerstag steht der Einzelwettkampf der Juniorinnen auf dem Programm. Aus Künzelsauer Sicht werden dann Julika Funke, Lisa Gette und Anna-Lena Bürkert für Deutschland auf der Planche stehen. Auf folgender Internetseite können die Ergebnisse live verfolgt werden: http://fencingplovdiv.com/world/.

Erklärung Mixed-Teamwettbewerb für alle drei Waffen
Eine Mannschaft besteht aus sechs Fechtern (plus einem Ersatzfechter), je zwei im Florett, Degen und Säbel, davon jeweils eine Frau und ein Mann. Der Mannschaftskampf besteht aus sechs Teilgefechten und geht in Fünferschritten bis max. 30 Treffern.



(Foto privat)   Das deutsche Mixed-Team mit Julika Funke (zweite von links) belegte Platz elf bei der WM.






Siegel erreicht WM-Achtelfinale
Fechterin des FC Würth Künzelsau belegt Rang 16


Bei den Weltmeisterschaften der Kadetten (U17) hat Francesca Siegel vom Fecht-Club Würth Künzelsau im Damensäbel als beste deutsche Fechterin Platz 16 belegt. Die 16-jährige musste sich im Achtelfinale der späteren Drittplatzierten Natalia Botello aus Mexiko mit 5-15 geschlagen geben. Ihre Teamkolleginnen Julika Funke und Lisa Gette landeten am Ende auf den Plätzen 20 und 51.

Nach der Vorrunde qualifizierten sich alle drei Künzelsauer Sabreure für die Runde der besten 64. Dort musste sich Gette der Ungarin Dora Marton knapp mit 13-15 geschlagen geben. Während Funke mit einem sicheren 15-7 gegen die Britin Fashokun gewann, siegte Siegel in einem knappen Gefecht mit 15-14 gegen die Moldawierin Bugaevski.

In der Runde der besten 32 konnte sich Siegel mit dem gleichen Ergebnis gegen die Griechin Kalouta durchsetzen. Kurios, beim Stand von 14-13 für Siegel erhielten beide Fechterinnen vom Obmann wegen Frühstart eine rote Karte, beide Fechterinnen erhielten daher einen Punkt und das Gefecht war mit 15-14 für Siegel beendet.

Wie schon bei den Europameisterschaften musste Funke im Tableau der besten 32 gegen die Ungarin Liz Pusztai antreten. "Ich hätte mir die Ungarin zu einem späteren Zeitpunkt im Turnier gewünscht. Das war schon großes Pech" blickt Bundestrainer Shturbabin auf die Auslosung. Bis zur 7-8 Pausenführung konnte die 16-jährige das Gefecht offen gestalten, anschließend setzte sich die Ungarin ab und gewann mit 15-9. Nach Platz eins bei der EM Anfang März ließ sich Pusztai anschließend auch die Goldmedaille bei der WM nicht nehmen. Im Finale setzte sich die Ungarin gegen Alina Kluchnikova aus Russland mit 15-7 durch, auch das Halbfinale hatte sie beim 15-3 gegen ihre amerikanische Gegnerin zur klaren Angelegenheit gemacht.

Am morgigen Dienstag steht der Mixed-Wettbewerb der Kadetten auf dem Programm. Aus Künzelsauer Sicht wird dann Julika Funke im deutschen Team fechten. Auf folgender Internetseite können die Ergebnisse live verfolgt werden: http://fencingplovdiv.com/world/.



(Foto privat)   Francesca Siegel, Julika Funke und Lisa Gette starteten gestern bei den Weltmeisterschaften der Kadetten in Plovdiv.






Künzelsauer Quartett in Bulgarien am Start
Fechterinnen des FC Würth Künzelsau starten bei den Weltmeisterschaften in Bulgarien


Nach den Europameisterschaften finden auch die Weltmeisterschaften der Kadetten (U17) und Junioren (U20) im bulgarischen Plovdiv statt. Vom 1. bis 10. April werden die neuen Jugendweltmeister im Florett, Degen und Säbel ermittelt. Bei der U17 kommen im Damensäbel mit Julika Funke, Lisa Gette und Francesca Siegel alle drei deutschen Starterinnen vom FC Würth. In der U20 gehen Anna-Lena Bürkert, Funke und Gette für Deutschland auf die Planche, hinzu kommt Larissa Eifler aus Dormagen.

Die Europameisterschaften im März an gleicher Stelle waren ein voller Erfolg für den FC Würth, Lisa Gette und die Damenmannschaft der Junioren gewannen jeweils die Bronzemedaille. "Jetzt davon auszugehen, dass es bei der WM genauso läuft, wäre nicht gut" bremst Sportdirektor Dominik Behr die Erwartungen. "Unsere Mädchen sind zwar stark und haben mehrfach bewiesen, dass sie international vorne mitfechten können, aber es muss am Wettkampftag wirklich alles passen, damit es mit einer Medaille klappt". Im Vergleich zur EM sind im Damensäbel zudem mit den USA, Mexiko, China, Korea und Japan gleich eine ganze Handvoll starker Fechtnationen zusätzlich am Start.

Funke, Gette und Siegel sind gemeinsam mit Bundestrainer Vadym Shturbabin bereits am Donnerstag von Frankfurt nach Sofia geflogen und von dort mit einem Shuttle des Veranstalters nach Plovdiv gefahren. Bürkert folgt dann am 3. April mit den Junioren. Die deutsche Mannschaft ist im gleichen Hotel untergebracht wie bei der EM und kennt die Gegebenheiten vor Ort bereits, das könnte im Vergleich zu den Startern aus anderen Kontinenten ein kleiner Vorteil sein.

Das Einzel der U17 findet am Sonntag, 2. April ab 8.45 Uhr statt. Die Wettkämpfe der U20 folgen dann am 6. April (Einzel) und 8./9. April (Mannschaft). Auf folgender Internetseite können die Ergebnisse live verfolgt werden: http://fencingplovdiv.com/world/.





(Bild: Foto Linke)  Das Künzelsauer Quartett Francesca Siegel, Julika Funke, Anna-Lena Bürkert und Lisa Gette (v.l.) vom FC Würth Künzelsau freut sich auf die Weltmeisterschaften in Plovdiv.

Die Künzelsauer Starter im Portrait:

Anna-Lena Bürkert
Geb.: 25.04.1999
Beruf: Schülerin der Freien Schule Anne-Sophie in Künzelsau (Klasse 12)
Fechten seit: 2009
Nominierungsrangliste Junioren: 3. Platz
Größte Erfolge: Teilnahme EM 2016, Qualifikation EM/WM 2017, Deutsche Meisterin Mannschaft Junioren 2016
Hobbies: Fechten
Fechten ist: Mein Hobby, meine Leidenschaft, mein Leben.
Motto: Habe einen Traum, mache einen Plan und zieh ihn durch!

Lisa Gette
Geb.: 06.11.2000
Beruf: Schülerin am Schlossgymnasium in Künzelsau (Klasse 10)
Fechten seit: 2009
Nominierungsrangliste A-Jugend: 2. Platz
Nominierungsrangliste Junioren: 4. Platz
Größte Erfolge: Deutsche Meisterin 2016 Junioren, Platz 1 beim internationalen A-Jugendturnier in Meylan und Mödling, Teilnahme EM/WM 2016, Qualifikation EM/WM 2017
Hobbies: Freunde treffen, Musik hören
Fechten ist: Eine Kampfsportart, in der man sich Strategien zurecht legen muss
Motto: Geht nicht gibt's nicht

Julika Funke
Geb.: 18.10.2000
Beruf: Schülerin am Erasmus-Widmann-Gymnasium in Schwäbisch Hall (Klasse 11)
Fechten seit: 2009
Nominierungsrangliste A-Jugend: 1. Platz
Nominierungsrangliste Junioren: 2. Platz
Größte Erfolge: Platz 1 beim internationalen A-Jugendturnier in Eislingen, Platz 1 beim nationalen Qualifikationsturnier in Kenten und Mülheim, Platz 8
Juniorenweltcup Budapest, Teilnahme EM/WM 2016, Qualifikation EM/WM 2017
Hobbies: Gitarre spielen
Fechten ist: Meine größte Leidenschaft
Motto: Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum

Francesca Siegel
Geb.: 21.07.2000
Beruf: Schülerin der Freien Schule Anne-Sophie in Künzelsau (Klasse 11)
Fechten seit: 2008
Nominierungsrangliste A-Jugend: 3. Platz
Größte Erfolge: Qualifikation EM 2017, 3. Platz Deutsche Meisterschaften Junioren 2016, 3. Platz nationales Qualifikationsturnier in Mülheim
Hobbies: Musik hören, Freunde treffen, Shoppen
Fechten ist: Ein Sport bei dem ich Ehrgeiz zeigen muss um erfolgreich zu sein aber gleichzeitig auch ein Sport bei dem ich Spaß mit meinen Freunden haben kann
Motto: Das Geheimnis des Erfolgs ist anzufangen (Mark Twain)

Madeleine Becker
Geb.: 17.09.2000
Beruf: Schülerin am Schlossgymnasium in Künzelsau (Klasse 10)
Fechten seit: 2010
Nominierungsrangliste A-Jugend: 4. Platz
Größte Erfolge: Qualifikation EM 2017, 2. Platz nationales Qualifikationsturnier in Mülheim, 3. Platz nationales Qualifikationsturnier in Kenten
Hobbies: Musik hören, mit Freunden Zeit verbringen, sportliche Aktivitäten
Fechten ist: Eine Sportart, die mentale Kontrolle und physische Fähigkeiten erfordert und bei der man schnell und präzise sein muss
Motto: Just do it`





Wertvolle Erfahrungen gesammelt
Fechter des FC Würth Künzelsau beim größten Nachwuchsturnier der Welt - Weber auf Platz sieben


Bereits zum 40. Mal fand das größte Nachwuchsturnier der Welt mit über 2.700 Teilnehmern aus mehr als 30 Ländern im polnischen Breslau statt. Allein im Säbelbereich kämpften über 600 Sportlerinnen und Sportler, darunter Starter aus den USA, Ägypten, Indien und Australien um Finalplatzierungen und einen Platz auf dem Siegerpodest.

Für das sportliche Highlight aus Künzelsauer Sicht sorgte in diesem Jahr Christine Weber, die in der Altersklasse 2002/2003 unter 97 Teilnehmerinnen das Viertelfinale erreichte und am Ende Platz sieben belegte. Nach fünf Siegen und einer Niederlage in der Vorrunde war die 13-jährige in der Direktausscheidung an Position zwölf gesetzt. Nach einem Freilos und sicheren Siegen gegen Gegnerinnen aus Polen und Russland musste die Schülerin des Schlossgymnasiums im Achtelfinale gegen die Polin Natalia Galecka antreten. In einem spannenden Gefecht konnte sich Weber am Ende mit 15-12 durchsetzen.

Noch spannender wurde es im Viertelfinale gegen Galeckas Landsfrau Klaudia Malmgren. Beim Stand von 14-14 musste der letzte Treffer die Entscheidung bringen. Diesen konnte die Polin setzen und verhinderte somit den Halbfinaleinzug von Weber. Sportdirektor Dominik Behr war mit der Leistung dennoch zufrieden. "Christine hat ein sehr gutes Turnier gefochten. Dass sie als Jahrgang 2003 hier bis ins Viertelfinale kommt, ist eine sehr gute Leistung".

Mit Jana Kus (Platz 9), Chris Lang (Platz 9), Karl Dünger (Platz 12), Timon Funke (Platz 14) sowie Chayenne Büchner (Platz 16) und Leon Schniepp (Platz 16) hatten sechs weitere Fechter des FC Würth das Achtelfinale erreicht und mussten hier erst nach teils knappen Gefechtsverläufen ihren Gegnern den Vortritt lassen. Im Anschluss an die Siegerehrung wurde traditionell zu Ehren aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein großes Feuerwerk gezündet, was für ein tolle Stimmung und Atmosphäre bei allen Beteiligten sorgte.



Starke Leistung: Christine Weber vom Fecht-Club Würth Künzelsau hat beim größten Nachwuchsfechtturnier der Welt in Polen in ihrer Altersklasse den siebten Platz belegt.






Starker Auftritt beim Heimspiel
Beim Sparkassen-Cup bleiben sieben von zehn Titel in Künzelsau - Ehrung der EM-Teilnehmer


Bei der 15. Austragung des Sparkassen-Cups starteten wieder mehr als 150 Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet und bescherten dem ausrichtenden FC Würth wieder ein starkes Teilnehmerfeld. Auch in diesem Jahr galt es für die Teilnehmer der C-Jugend, D-Jugend und E-Jugend sowie bei den Bambini neben dem Fechtwettkampf einen allgemeinsportlichen Teil mit Koordinationsparcours, Seilspringen und Fechtwand zu bewältigen. Die Ergebnisse beider Teile gingen in die Wertung ein, je nach Altersklasse in unterschiedlicher Gewichtung.

"Um ein erfolgreicher Fechter zu werden, braucht es viele Fähigkeiten, unter anderem muss man schnell und beweglich sein, sollte eine gute Koordination haben und präzise treffen können. Diese Dinge lassen sich in der Kindheit am besten ausbilden. Um den Sportlern die Wichtigkeit dieser Fähigkeit verständlicher klar zu machen, haben wir uns entschlossen, sie auch im Wettkampf abzuprüfen." erläutert Sportdirektor Dominik Behr das Konzept des Turniers. Zudem gab es auch in diesem Jahr beim Fechtteil keine Ausscheider nach der Vor- und Zwischenrunde, so dass alle Starter viele Gefechte absolvierten. Am Ende kamen knapp 800 Duelle zustande, die an den beiden Tagen ausgetragen wurden. Trotz dieser großen Anzahl an Gefechten, lief die Organisation gewohnt reibungslos, was wieder an der großen Zahl an freiwilligen Helfern lag.

In der Gesamtwertung gab es insgesamt sieben Künzelsauer Sieger. Emma Brunner, Jana Kus und Annika Lutz bei den Damen sowie Eduard Wintergoller, Eric Gauss, Kai Dünger und Till Schmierer standen am Ende ganz oben auf dem Siegertreppchen. "Unsere Sportler haben in heimischer Halle gute Leistungen gezeigt. Die Ergebnisse sind der verdiente Lohn dafür" freute sich Trainer Michael Gäbelein.

Vor den Finalgefechten der A-Jugendlichen wurden die mit zwei Bronzemedaillen dekorierten EM-Teilnehmer des FC Würth, Madeleine Becker Anna-Lena Bürkert, Lisa Gette, Julika Funke und Francesca Siegel, sowie Trainer Vadym Shturbabin von Prof. Dr. Dr. h. c. Harald Unkelbach, Präsident des Fecht-Clubs Würth Künzelsau und Ulrich von Buch, Präsident des Württembergischen Fechterbundes geehrt. Bürkert bedankte sich stellvertretend für alle Sportlerinnen und Sportler des Vereins bei Carmen Würth für die jahrelange Unterstützung der Adolf Würth GmbH & Co. KG und überreichte ihr einen Blumenstrauß.

Bereits in gut zwei Monaten findet das nächste große nationale Fechtturnier in Künzelsau statt. Am 27. und 28.Mai ermitteln dann die A-Jugendlichen (unter 17 Jahren) ihre neuen deutschen Meister. Die aktuelle Form stimmt, so dass sich die Künzelsauer Sportler auch dafür einiges vorgenommen haben. "Wir wollen sowohl im Einzel als auch mit der Mannschaft Medaillen gewinnen" nennt Behr die Ziele.

Die Künzelsauer Finalplatzierungen im Überblick:
Damensäbel
A-Jugend: 2. Madeleine Becker, 3. Vienna Stapf, 5. Annika Lechel
Jg. 2002/2003: 1. Emma Brunner, 2. Annika Lechel, 4. Nadja Tuncer
Jg. 2004/2005: 4. Céline Schniepp, 6. Kora Hartmann, 7. Lilli Rosa Walter, 8. Lena Stemper
Jg. 2006/2007: 1. Jana Kus, 8. Annabell Krause
Bambini: 1. Annika Lutz, 4. Mia-Letizia Carle, 6. Felicitas Eben von Racknitz

Herrensäbel
A-Jugend: 1. Eduard Wintergoller, 2. Timon Funke, 3. Marius Stitz, 7. Michel Heins
Jg. 2002/2003: 1. Eric Gauss, 3. Samuel Krause
Jg. 2004/2005: 7. Florian Lutz
Jg. 2006/2007: 1. Karl Dünger, 2. Leon Schniepp, 3. Chris Lang, 4. Nils Funk, 5. Ilias Mujcic, 7. Colin Gommel
Bambini: 1. Till Schmierer, 3. Adrian Donath





(Foto: Foto Linke) Das Bild zeigt die Medaillengewinner der A-Jugend mit Carmen Würth, Maria Würth, Bernd Kaufmann, stellvertretender Vorsitzender der Sparkasse Hohenlohekreis und Ulrich von Buch, Präsident des Württembergischen Fechterbundes.



(Foto: Foto Linke) Die Teilnehmer des FC Würth bei der E-Jugend



(Foto: Foto Linke) Ehrung der EM-Teilnehmer des FC Würth mit Prof. Dr. Dr. h. c. Harald Unkelbach (links), Trainer Vadym Shturbabin und Ulrich von Buch, Präsident des Württembergischen Fechterbundes (rechts).

   

(Foto: Foto Linke) Actionbilder



Deutsche Mannschaft gewinnt sensationell Bronze
Drei Fechterinnen des FC Würth bei der Europameisterschaft erfolgreich


Die deutsche Damensäbelnationalmannschaft hat bei den Europameisterschaften der Junioren (U20) die Bronzemedaille gewonnen. Im Kampf um Platz drei setzten sich Anna-Lena Bürkert, Julika Funke, Lisa Gette (alle FC Würth Künzelsau) und Larissa Eifler (TSV Bayer Dormagen) gegen Ungarn mit 45-42 durch. "Wahnsinn, damit war im Vorfeld nicht zu rechnen" freute sich Trainer Vadym Shturbabin. "Die Mädchen haben klasse gefochten und die engen Situationen gemeinsam super gemeistert!".

Die erste enge Situation gab es bereits nach dem lockeren 45-23 Achtelfinalerfolg gegen Bulgarien im Viertelfinale gegen die starken Franzosen. Nach gutem Beginn konnten die Französinnen sich absetzen und führten nach sechs Teilgefechten mit 30-23 Treffern. Anschließend zeigte Lisa Gette eindrucksvoll, dass der Gewinn der Bronzemedaille im Kadetteneinzel kein Zufall war. Mit einem 12-3 konnte die 16-jährige ihr Teilgefecht gewinnen und brachte das deutsche Team somit mit 35-33 in Führung. Eifler und Funke blieben anschließend cool, entschieden ihre Teilgefechte mit 5-4 und 5-3 für sich und sorgten somit für den deutschen 45-40 Sieg und den Einzug ins Halbfinale.

Dort erwies sich die russische Mannschaft als eine Nummer zu groß für die junge deutsche Mannschaft und gewann das Gefecht mit 45-25 Treffern. "Die Russinnen haben eine sehr erfahrene Mannschaft und waren alle mindestens zwei Jahre älter als unsere Mädchen. Das haben sie sich nicht nehmen lassen" blickt Shturbabin auf das Halbfinale zurück.

Nach einer kurzen Pause und Kräftesammeln ging es dann gegen die Magyaren, die ähnlich wie Deutschland mit einer jungen Mannschaft antraten. Bei den Kadetten (U17) fünf Tage zuvor hatten die Ungarn im Viertelfinale die Medaillenträume des Künzelsauer Quartetts Funke, Gette, Francesca Siegel und Madeleine Becker beim 39-45 noch zunichte gemacht. Dieses Mal sollte es anders laufen: Zu Beginn setzte sich das deutsche Team etwas ab und führte nach drei Gefechten mit 15-10 Treffern. Im zweiten Teil des Kampfes konnten die Ungarn den Abstand Punkt um Punkt verkürzen, die Führung schmolz und nach sieben Gefechten lag die deutsche Mannschaft sogar mit 33-35 erstmals im Rückstand. Dann konnte Eifler ihr Teilgefecht mit 7-2 Treffern gewinnen und sorgte somit für eine 40-37 Führung. Die Entscheidung fiel dann im letzten Gefecht zwischen Funke und Zahonyi. Funke behielt die Nerven, das Teilgefecht endete 5-5, und sicherte somit den 45-42 Sieg und die erste Mannschaftsmedaille bei den Junioren seit 2010. "Eine tolle Leistung der Mädchen. Wir haben von zuhause live mitgefiebert. Der ganze Verein freut sich und ist stolz auf die Bronzemedaille" so Sportdirektor Dominik Behr.

Das Finale wurde zur klaren Angelegenheit für Russland, die sich am Ende mit 45-36 Treffern gegen Italien durchsetzen konnten. Beim Jugendturnier um den Sparkassen-Cup in Künzelsau am kommenden Samstag werden die EM-Fahrer des FC Würth im Rahmen der Finalgefechte um 16.30 Uhr geehrt. Kurzentschlossene sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei.



(Foto Augusto Bizzi) Bronze gewonnen: Larissa Eifler, Anna-Lena Bürkert, Julika Funke und Lisa Gette freuen sich über ihre Medaille.






Fechtturnier um den Sparkassen-Cup 2017


Am 11. und 12. März richtet der Fecht-Club Würth Künzelsau das Württembergische Ranglistenturnier um den Sparkassen-Cup aus. Für die 15. Auflage des Traditionsturniers haben wieder mehr als 150 Teilnehmer gemeldet.

Wie in den Vorjahren werden die Wettkämpfe in der Sporthalle der Freien Schule Anne-Sophie ausgetragen. Gefochten wird in diesem Jahr in den Jahrgängen 2000-2007 sowie bei den Bambini. Im letzten Jahr konnten sich mit Anna-Lena Bürkert, Vienna Stapf, Tiziana Nitschmann, Jana Kus, Marius Sitz, Timon Funke und Karl Dünger sieben Sportler des FC Würth Künzelsau in die Siegerliste eintragen.

Auch in diesem Jahr wird es neben dem Fechtwettkampf einen allgemeinsportlichen Teil, bestehend aus Koordinationsparcours, Seilspringen und einer Fechtwand geben, in dem vor allem die Koordination und Schnelligkeit der Teilnehmer getestet wird. Beide Teile fließen in die Gesamtwertung des Turniers ein, je nach Altersklasse in unterschiedlicher Gewichtung. Zudem wird in Doppeljahrgängen gefochten. Sieger des Sparkassen-Cups 2017 ist der Sportler, der in der Kombination beider Teile am besten abschneidet.

Los geht es am Samstag um 9.00 Uhr mit dem allgemeinsportlichen Teil. Die Finalgefechte der A-Jugend finden dann um 16.30 Uhr auf der Hochbahn statt. Am Sonntag beginnen die Wettkämpfe ebenfalls um 9.00 Uhr, die Finalkämpfe finden dann um ca. 13.00 Uhr statt. Im Anschluss an das Finale am Samstag findet ein Stehempfang statt.

Eintritt frei
Alle, die sich Fechten einmal live und hautnah anschauen wollen, sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei, für ausreichend Speisen und Getränke sorgt die Cafeteria des Fördervereins Fechten in Künzelsau e.V.



Dynamische und spannende Gefechte erwartet die Zuschauer auch beim diesjährigen Sparkassen-Cup in Künzelsau.






Gette gewinnt Bronze
Künzelsauer Fechterin holt erste EM Einzelmedaille für den FC Würth


Lisa Gette vom Fecht-Club Würth Künzelsau hat bei den Europameisterschaften der Kadetten (U17) in Plovdiv die Bronzemedaille gewonnen. Im Feld der 69 Teilnehmerinnen aus 21 Nationen musste sich die 16-jährige erst im Halbfinale der alten und neuen Europameisterin Liza Pusztai aus Ungarn geschlagen geben. Nach Mannschaftssilber bei der Junioren-EM durch Eva Munz 2009 und der Bronzemedaille bei den Olympischen Jugendspielen durch Anja Musch 2010 ist es die erste Einzelmedaille bei einer EM für den FC Würth. "Einfach klasse, ich freue mich riesig für Lisa und unsere gesamte Trainingsgruppe, dass es heute mit einer Medaille geklappt hat" so Trainer Vadym Shturbabin.

Guter Auftakt ins Turnier
Nach fünf Siege und einer Niederlage in der Vorrunde war Gette in der Direktausscheidung an Position zwölf gesetzt. Nach Siegen gegen die Griechin Dimkou (15-7) und die Polin Kurzyna (15-9) musste die Schülerin des Schlossgymnasiums in Künzelsau im Achtelfinale gegen Benedetta Tericco aus Italien antreten. Nach einer 8-4 Pausenführung konnte die Italienerin in der zweiten Hälfte Punkt um Punkt aufholen, so dass es kurz vor Ende 13-13 stand. Mit einem tollen Angriff in die Auftaktbewegung der Gegnerin und einer anschließenden Parade-Riposte konnte Gette das Gefecht doch noch mit 15-13 für sich entscheiden und zog ins Viertelfinale ein.

Thriller im Viertelfinale
Dort kam es im Kampf um eine Medaille zum Duell mit Natalia Bugaevski aus Moldawien, gegen die Gette in der Vergangenheit schon des öfteren gefochten und eine ausgeglichene Bilanz hat. Aus Künzelsauer Sicht war das Gefecht an Spannung und Dramatik kaum zu überbieten. Zur Pause lag Gette bereits mit 4-8 zurück. Auch zu Beginn der zweiten Hälfte fand sie kein Rezept und die Gegnerin zog auf 12-5 davon. Bei diesem Stand hätten wohl nur wenige noch auf Gette gesetzt. Anschließend gelang ihr Treffer um Treffer, sie glich aus und gewann am Ende mit 15-13 Treffern. Der einzige zusätzliche Treffer der Moldawierin resultierte dabei aus einem Frühstart und einer roten Karte für Gette.

"Ich habe am Anfang zu viel überlegt, wollte es vielleicht zu gut machen und habe lange kein Mittel gegen Bugaevski gefunden" sagte Gette im Anschluss. Jetzt bin ich einfach nur froh und glücklich, dass ich das Gefecht am Ende noch zu meinen Gunsten drehen konnte". Der Ärger über die anschließende Niederlage gegen die Ungarin Pusztai war spätestens bei der Siegerehrung verflogen. "Die Medaille um meinen Hals fühlt sich echt gut an" freute sich Gette "Es wird aber ein bisschen dauern, bis ich das richtig realisiere".

Für die zweitbeste Platzierung aus Künzelsauer Sicht sorgte Madeleine Becker, die nach einer 9-15 Niederlage im Achtelfinale gegen die Schweizerin Ariane Lebel Platz 15 belegte. Etwas Pech hatte Julika Funke, die bereits in der Runde der besten 32 auf die spätere Europameisterin Pusztai traf, das Gefecht bis zum 11-11 offen gestaltete und am Ende knapp verlor. Die vierte im Küzelsauer Quartett, Francesca Siegel, landete nach einer 12-15 Niederlage im 64er Direktausscheid gegen die Türkin Cakir auf Rang 39.

Bereits am Freitag steht die Mannschaftsentscheidung der Kadettinnen an, bei der die vier Künzelsauer Mädchen dann gemeinsam für Deutschland auf die Planche gehen. Die Ergebnisse können wieder live unter http://fencingplovdiv.com/europe verfolgt werden.





Da ist das Ding! Lisa Gette und Trainer Vadym Shturbabin freuen sich über den Gewinn der Bronzemedaille bei der Europameisterschaft in Plovdiv






Fünf Künzelsauer Sabreure in Bulgarien auf der Planche
Fechterinnen des FC Würth Künzelsau starten bei Europameisterschaften


Die Europameisterschaften der Kadetten (U17) und Junioren (U20) finden vom 28. Februar bis 9. März im bulgarischen Plovdiv statt. Mit dabei sind gleich fünf Fechterinnen des FC Würth Künzelsau. Bei der U17 kommen im Damensäbel mit Julika Funke, Lisa Gette, Francesca Siegel und Madeleine Becker alle deutschen Starterinnen aus Künzelsau. In der U20 gehen Anna-Lena Bürkert, Funke und Gette für Deutschland auf die Planche, hinzu kommt noch Larissa Eifler aus Dormagen.

"Wir als Verein sind stolz und freuen uns über die tollen Leistungen in dieser Saison, die zur erfolgreichen Qualifikation geführt haben" sagt Sportdirektor Dominik Behr "Jetzt drücken wir den Mädchen bei der EM die Daumen".

Die Anreise erfolgt mit dem Flugzeug von Frankfurt nach Sofia bereits am Sonntag. Dort geht es mit einem Shuttlebus weiter zum Hotel in Plovdiv. Am Folgetag stehen dann noch leichtes Training, die Akkreditierung und die Kontrolle der Fechtausrüstung auf dem Programm. Richtig ernst wird es für die Künzelsauer Sabreure dann gleich am ersten Wettkampftag. Um 13.00 Uhr beginnt das Turnier der Kadettinnen mit der Vorrunde. Auch in diesem Jahr werden wieder knapp 70 Starterinnen aus über 20 Ländern an den Start gehen, maximal vier pro Land. Die Finalkämpfe finden dann ab 19.30 Uhr statt, ob mit Künzelsauer Beteiligung wird sich zeigen. "Die Mädchen haben gezeigt, dass sie vorne mitfechten können, von daher bin ich optimistisch" blickt Vadym Shturbabin, verantwortlicher Bundestrainer vor Ort auf den Wettkampftag und die Chancen seiner Sportlerinnen.

Drei Tage später findet dann die Mannschaftsentscheidung in der Altersklasse U17 statt. Im letzten Jahr belegten Funke, Gette, Bürkert und Eifler dort den fünften Platz. Ziel ist es, diese Platzierung zu verbessern. "Dass es möglich ist, haben die Mädchen beim Turniersieg in Eislingen eindrucksvoll gezeigt" blickt Shturbabin auf den Wettkampf im Dezember zurück.

Der erste Wettkampftag für Bürkert ist dann der 5. März. Gemeinsam mit Funke, Gette und Eifler tritt sie dann bei den Junioren im Einzel an. Drei Tage später steht dann noch die Teamentscheidung auf dem Programm. Auf folgender Internetseite können die Ergebnisse live verfolgt werden:
http://fencingplovdiv.com/europe/.





(Bilder von Foto Linke) En Garde: Madeleine Becker, Julika Funke, Anna-Lena Bürkert, Francesca Siegel und Lisa Gette (v.l.) vom FC Würth Künzelsau freuen sich auf die Europameisterschaften in Serbien.



mit Trainer Vadym Shturbabin (Bilder von Foto Linke)


Die Künzelsauer Starter im Portrait:
Anna-Lena Bürkert
Geb.: 25.04.1999
Beruf: Schülerin der Freien Schule Anne-Sophie in Künzelsau (Klasse 12)
Fechten seit: 2009
Nominierungsrangliste Junioren: 3. Platz
Größte Erfolge: Teilnahme EM 2016, Qualifikation EM/WM 2017, Deutsche Meisterin Mannschaft Junioren 2016
Hobbies: Fechten
Fechten ist: Mein Hobby, meine Leidenschaft, mein Leben.
Motto: Habe einen Traum, mache einen Plan und zieh ihn durch!


Lisa Gette
Geb.: 06.11.2000
Beruf: Schülerin am Schlossgymnasium in Künzelsau (Klasse 10)
Fechten seit: 2009
Nominierungsrangliste A-Jugend: 2. Platz
Nominierungsrangliste Junioren: 4. Platz
Größte Erfolge: Deutsche Meisterin 2016 Junioren, Platz 1 beim internationalen A-Jugendturnier in Meylan und Mödling, Teilnahme EM/WM 2016, Qualifikation EM/WM 2017
Hobbies: Freunde treffen, Musik hören
Fechten ist: Eine Kampfsportart, in der man sich Strategien zurecht legen muss
Motto: Geht nicht gibt's nicht


Julika Funke
Geb.: 18.10.2000
Beruf: Schülerin am Erasmus-Widmann-Gymnasium in Schwäbisch Hall (Klasse 11)
Fechten seit: 2009
Nominierungsrangliste A-Jugend: 1. Platz
Nominierungsrangliste Junioren: 2. Platz
Größte Erfolge: Platz 1 beim internationalen A-Jugendturnier in Eislingen, Platz 1 beim nationalen Qualifikationsturnier in Kenten und Mülheim, Platz 8
Juniorenweltcup Budapest, Teilnahme EM/WM 2016, Qualifikation EM/WM 2017
Hobbies: Gitarre spielen
Fechten ist: Meine größte Leidenschaft
Motto: Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum


Francesca Siegel
Geb.: 21.07.2000
Beruf: Schülerin der Freien Schule Anne-Sophie in Künzelsau (Klasse 11)
Fechten seit: 2008
Nominierungsrangliste A-Jugend: 3. Platz
Größte Erfolge: Qualifikation EM 2017, 3. Platz Deutsche Meisterschaften Junioren 2016, 3. Platz nationales Qualifikationsturnier in Mülheim
Hobbies: Musik hören, Freunde treffen, Shoppen
Fechten ist: Ein Sport bei dem ich Ehrgeiz zeigen muss um erfolgreich zu sein aber gleichzeitig auch ein Sport bei dem ich Spaß mit meinen Freunden haben kann
Motto: Das Geheimnis des Erfolgs ist anzufangen (Mark Twain)


Madeleine Becker
Geb.: 17.09.2000
Beruf: Schülerin am Schlossgymnasium in Künzelsau (Klasse 10)
Fechten seit: 2010
Nominierungsrangliste A-Jugend: 4. Platz
Größte Erfolge: Qualifikation EM 2017, 2. Platz nationales Qualifikationsturnier in Mülheim, 3. Platz nationales Qualifikationsturnier in Kenten
Hobbies: Musik hören, mit Freunden Zeit verbringen, sportliche Aktivitäten
Fechten ist: Eine Sportart, die mentale Kontrolle und physische Fähigkeiten erfordert und bei der man schnell und präzise sein muss
Motto: Just do it`



Fechtnachwuchs in Wetzlar erfolgreich
Fechter des FC Würth Künzelsau gewinnen zahlreiche Medaillen in Hessen


Beim Schüler- und Nachwuchsturnier im hessischen Wetzlar haben sich die jüngsten Sportlerinnen und Sportler des FC Würth Künzelsau in guter Form präsentiert und zahlreiche Finalplatzierungen erreicht. Mit Emma Brunner, Lena Stemper, Jana Kus, Chris Lang und Karl Dünger standen am Ende gleich fünf von ihnen ganz oben auf dem Treppchen. "Mit den gezeigten Leistungen bin ich sehr zufrieden" freute sich Trainer Michael Gäbelein im Anschluss. "Ich hoffe, dass wir bei den kommenden Turnieren ähnlich gute Ergebnisse erreichen".

Gelegenheit dazu gibt es Ende Februar in Tauberbischofsheim und am 11. und 12. März in heimischer Halle beim Sparkassen-Cup 2017.

Die Künzelsauer Finalplatzierungen im Überblick:
Damensäbel A-Jugend: 3. Emma Brunner
Damensäbel Jg. 2003: 1. Emma Brunner
Damensäbel Jg. 2004: 3. Kora Hartmann, 7. Jasmin Hermann, 8. Evelyn Walz
Damensäbel Jg. 2005: 1. Lena Stemper, 5. Lilli-Rosa Walter
Damensäbel Jg. 2006: 7. Lisa Weber
Damensäbel Jg. 2007: 1. Jana Kus, 2. Milena Hummel
Herrensäbel Jg. 2006: 1. Chris Lang
Herrensäbel Jg. 2007: 1. Karl Dünger, 2. Leon Schniepp, 3. Maurice Engel und Colin Gommel, 8. Kyrill Wolschke




Die Nachwuchsfechter des FC Würth Künzelsau, freuen sich mit Sportdirektor Dominik Behr (hinten rechts) und Trainer Michael Gäbelein über die guten Ergebnisse beim Turnier in Wetzlar.






FC Würth stellt komplette Nationalmannschaft
Künzelsauer Fechterinnen bei Europameisterschaften der U17 in Bulgarien am Start


Insgesamt 24 Fechterinnen und Fechter vertreten Deutschland bei den Europameisterschaften der Kadetten (U17) in Plovdiv. Bei drei Waffen - Florett, Degen und Säbel - in beiden Geschlechtern gibt es insgesamt sechs Disziplinen. In jeder Disziplin starten vier Fechter. Nach dem letzten Qualifikationsturnier im Damen- und Herrensäbel, das am vergangenen Wochenende in Mülheim an der Ruhr stattfand, steht fest, dass mit Julika Funke, Lisa Gette, Francesca Siegel und Madeleine Becker alle vier Fechterinnen im Damensäbel vom FC Würth Künzelsau kommen.

"Unser Ziel zu Saisonbeginn war, dass sich zwei oder drei Mädchen bei den Kadetten qualifizieren. Dass jetzt die komplette Nationalmannschaft im Damensäbel aus Künzelsau kommt ist natürlich fantastisch und war so nicht zu erwarten" freute sich Sportdirektor Dominik Behr im Anschluss an das Turnier in Mülheim.

Vier Künzelsauer im Halbfinale - Funke siegt
Den Grundstein für das Erreichen dieses Erfolges legten Funke, Gette, Siegel und Becker bereits in ihren Vorrunden. Dort gewannen sie jeweils alle sechs Gefechte und waren in der Direktausscheidung an den Positionen eins bis vier gesetzt. Somit war klar, dass sie frühestens im Halbfinale aufeinander treffen konnten. Alle vier gelangten nach sicheren Siegen bis ins Viertelfinale. Auch dort ließen sie gegen ihre Gegnerinnen aus Eislingen und Ratingen nichts anbrennen, so dass das Halbfinale kurzerhand zu einer Vereinsmeisterschaft umfunktioniert wurde. Becker konnte sich hier knapp mit 15-12 Treffern gegen Gette durchsetzen, Funke gewann das Gefecht gegen Siegel. Im Finale führte Funke dann bereits zur Pause mit 8-2 Treffern. Diesen Vorsprung ließ sich die 16-jährige nicht mehr nehmen und gewann am Ende mit 15-6.

Zudem drei Starterinnen bei der Junioren-EM
Für Funke und Gette ist es nach 2016 bereits die zweite Teilnahme an einer Europameisterschaft. Zudem starten beide gemeinsam mit Anna-Lena Bürkert auch bei den Junioren. Für Siegel und Becker wird es eine ganz neue Erfahrung. "Ich bin erleichtert, dass ich die Qualifikation beim letzten Turnier noch geschafft habe und freue mich schon jetzt auf Bulgarien" sagte Madeleine Becker. Bis zur Abreise am 26. Februar stehen noch ein Turnier und mehrere schweißtreibende Trainingseinheiten auf dem Programm. Am kommenden Wochenende findet ein Juniorenweltcupturnier in Spanien statt, dort geht es in Sachen WM-Teilnahme im April nochmal zur Sache. Ein Wochenende später findet dann ein EM-Vorbereitungslehrgang in Bonn statt, gefolgt von mehreren gemeinsamen Trainingseinheiten mit türkischen Fechtern in Künzelsau.

Stitz verpasst Qualifikation knapp
Beim Einzelwettkampf der Herren belegte Marius Stitz einen hervorragenden dritten Platz. Der 15-jährige musste sich nach einer starken fechterischen und mentalen Leistung - im Viertelfinale drehte er einen 5-10 Rückstand noch in einen 15-13 Sieg - erst im Halbfinale Tim Nalewaja aus Dormagen mit 8-15 geschlagen geben. Damit liegt er nach Abschluss der Qualifikation auf Rang fünf und verpasste die EM-Teilnahme hauchdünn. "Marius hat heute klasse gefochten und alles gegeben. Die Qualifikation so knapp zu verpassen ist natürlich bitter" sagte Trainer Michael Gäbelein im Anschluss. "Aber ich bin mir sicher, dass er in der kommenden Saison wieder voll angreifen wird." Stitz ist auch nächstes Jahr noch bei den Kadetten startberechtigt. Eduard Wintergoller zeigte ebenfalls eine gute Leistung und belegte Platz sieben im Gesamtklassement.

Teams auf den Plätzen eins und vier Bei den Mannschaftsentscheidungen am Sonntag belegten die Künzelsauer Teams die Plätze eins und vier. Bei den Damen besiegten Becker, Vienna Stapf und Emma Brunner im Finale die Mannschaft aus Eislingen knapp mit 45-42 Treffern, die Herren mit Stitz, Eduard Wintergoller, Cesare Barba und Eric Gauss verloren das kleine Finale um Bronze mit 36-45 Treffern.




Eduard Wintergoller, Madeleine Becker, Julika Funke, Lisa Gette, Marius Stitz und Francesca Siegel freuen sich über das gute Ergebnis beim Turnier in Mülheim an der Ruhr.



Der FC Würth stellt das komplette Damensäbelteam bei den U17-Europameisterschaften in Bulgarien.




Gette nicht zu schlagen
Fechterin des FC Würth gewinnt internationales Kadettenturnier in Mödling - Funke holt Bronze


Lisa Gette vom Fecht-Club Würth Künzelsau hat das internationale A-Jugendturnier im österreichischen Mödling gewonnen. Im Feld der 137 Starterinnen aus über 20 Nationen setzte sich die 16-jährige im Finale gegen die Amerikanerin Kelly Izenson mit 15-13 Treffern durch. Vereinskollegin Julika Funke gewann zudem Bronze und stand bei der Siegerehrung ebenfalls auf dem Podest. "Es läuft derzeit ziemlich gut für uns" freute sich Sportdirektor Dominik Behr nach Ende des Wettkampfes. "Nach Meylan Ende Oktober und Eislingen im Dezember ist das hier bereits der dritte Sieg bei einem internationalen Kadettenturnier in dieser Saison."

Nach zwölf Vor-und Zwischenrundengefechten waren Funke und Gette in der Direktausscheidung an den Positionen vier und 16 gesetzt und erreichten mit sicheren Siegen gegen verschiedene Gegnerinnen aus Frankreich, Rumänien und den USA die Runde der besten Acht. Gette setzte sich dort mit 15-7 gegen die Ungarin Anna Jankovics durch, Funke eliminierte mit dem gleichen Ergebnis die Amerikanerin Amber White. Im Halbfinale mussten die beiden dann gegeneinander antreten. "Wir kennen uns natürlich sehr gut von unzähligen Trainingsgefechten und wissen, welche Aktionen die andere gerne macht" schildert Gette die Situation. "Daher ist es für beide nicht so einfach, oftmals entscheidet die Tagesform" ergänzt Funke. Dieses Mal war Gette einen Tick stärker und konnte das Gefecht mit 15-11 Treffern für sich entscheiden.

Das anschließende Finale schien zu Beginn eine klare Angelegenheit zu werden. Zur Pause führte Gette gegen die Keli Izenson aus den USA, die ihr Halbfinale gegen ihre Landsfrau Linder gewonnen hatte, bereits mit 8-2. In der zweiten Halbzeit holte die Amerikanerin Treffer um Treffer auf und kam bis auf 13-14 heran. Dann konnte Gette mit einem gelungen Angriff den vielumjubelten Siegtreffer setzen. "Natürlich bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Lisa und Julika haben heute zum wiederholten Mal bewiesen, dass sie zu den weltweit besten Fechterinnen in der Altersklasse U17 gehören" freute sich Trainer Michael Gäbelein.

In der Rangliste des europäischen Fechtverbandes, die für die Setzung bei den Europameisterschaften herangezogen wird, machte Gette von Platz 13 vor dem Turnier einen großen Sprung nach vorne und liegt jetzt auf Rang drei. Funke liegt hinter der führenden Bulgarin Yoana Ilieva, die in Mödling nur Platz 36 belegte, weiterhin auf Platz zwei. Nach kurzer Verschnaufpause beginnt nun die Vorbereitung auf die Europameisterschaften, die vom 28. Februar bis 9. März in Plovdiv (Bulgarien) stattfinden. Gleich am ersten Wettkampftag werden die Künzelsauer Mädchen dann auf der Planche stehen und versuchen, ein möglichst gutes Ergebnis einzufahren.



     

Gold und Bronze: Lisa Gette und Julika Funke sind derzeit gut in Form und belegten beim internationalen Kadettenturnier in Mödling Platz eins und drei. Zudem auf dem Podest die beiden Amerikanerinnen Izenson und Linder.






Für die Europameisterschaften der Junioren qualifiziert
Julika Funke vom FC Würth erreicht erstmals die Finalrunde bei einem Weltcup - Bürkert im Achtelfinale


Julika Funke vom Fecht-Club Würth Künzelsau hat beim Weltcupturnier der Junioren (U20) erstmals in ihrer Karriere die Finalrunde erreicht und am Ende den achten Platz belegt. Im Feld der 126 Starterinnen aus mehr als 20 Nationen musste sich die 16-jährige erst im Viertelfinale der Ungarin Valentina Nagy mit 11-15 Treffern geschlagen geben.

Nach einer durchwachsenen Vorrunde mit drei Siegen und drei Niederlagen war Funke in der Direktausscheidung an Position 60 gesetzt. Nach einem deutlichen 15-6 Sieg gegen die Britin Anil musste die Schülerin des Erasmus-Widmann-Gymnasiums in Schwäbisch Hall in der Runde der besten 64 gegen Eloisa Passaro aus Italien antreten, die nach sechs Siegen in der Vorrunde an Position fünf gesetzt war. Funke konnte das Gefecht von Beginn an kontrollieren, gewann am Ende sicher mit 15-7 Treffern und stand damit in der Runde der besten 32. Im Dezember hatte sie beim Weltcup in Dormagen in dieser Runde denkbar knapp mit 14-15 verloren. Dieses Mal wartete mit der Griechin Gkountoura der nächste harte Brocken. In einem spannenden Gefecht hatte Funke am Ende die besseren Nerven, gewann knapp mit 15-13 Treffern und zog damit erstmals in ihrer Karriere ins Achtelfinale eines Juniorenweltcupturniers ein. Damit aber nicht genug, das anschließende Gefecht gegen die Italienerin Arpino konnte Funke mit 15-9 Treffern ebenfalls zu ihren Gunsten entscheiden und erreichte damit die Finalrunde.

"Julika hat heute sehr stark gefochten" freute sich anschließend Bundestrainer Vadym Shturbabin. "Das war ein toller Tag für uns, auch wenn vielleicht noch mehr drin war." In der Tat, im Viertelfinale gegen die Ungarin Nagy war Shturbabin mit einigen Entscheidungen der Kampfrichterin nicht einverstanden und ärgerte sich lautstark. Freuen konnte er sich aber auf jeden Fall auch über den Turnieraufritt von Anna-Lena Bürkert, die nach Siegen gegen die Britin Davis (15-7) und die Rumänin Lupu (15-10) ebenfalls die Runde der besten 32 erreichte. Dort zeigte die 17-jährige abermals eine starke Leistung, setzte sich gegen die Schweizerin Lebel mit 15-12 Treffern durch und erreichte wie Funke erstmals das Achtelfinale. Dort musste sie sich der späteren Turniersiegerin Pusztai aus Ungarn geschlagen geben und belegte Rang 16. "Auch mit Anna-Lena bin ich sehr zufrieden. Sie hat die ersten drei Gefechte in der Direktausscheidung sehr gut gefochten".

Für Europameisterschaften qualifiziert
In der Nominierungsrangliste des Deutschen Fechterbundes für die Europa- und Weltmeisterschaften der Junioren liegen Funke und Bürkert durch das gute Ergebnis auf den Plätzen zwei und drei. Da Budapest das letzte Ranglistenturnier für die EM war, dürfen die beiden Künzelsauer Sabreure Anfang März im bulgarischen Plovdiv für Deutschland an den Start gehen. Funke wird dann zudem gemeinsam mit Lisa Gette auch bei den Kadetten (U17) starten. Chancen auf die Qualifikation dürfen sich vom FC Würth auch noch Francesca Siegel und Madeleine Becker machen.



Für die Europameisterschaften der Junioren qualifiziert: Julika Funke (links) und Anna-Lena Bürkert freuen sich gemeinsam mit Trainer Vadym Shturbabin über das Ergebnis beim Juniorenweltcupturnier in Budapest.






Mit der deutschen Nationalmannschaft ganz oben
Funke und Gette vom FC Würth am Mannschaftssieg beteiligt - Guter Künzelsauer Auftritt im Einzel


Julika Funke und Lisa Gette vom Fecht-Club Würth Künzelsau haben beim U20 Weltcupturnier in Dormagen mit der deutschen Mixed-Mannschaft den ersten Platz belegt. Gemeinsam mit Larissa Eifler sowie Raoul Bonah, Lorenz Kämpf (alle Dormagen) und Simon Rapp (Eislingen) setzten sich Funke und Gette im Finale gegen die Italiener mit 40-33 Treffern durch und sorgten somit für den ersten Sieg im neueingeführten Teamwettbewerb einer deutschen Mannschaft überhaupt. Davor hatte sich das Sextett im Viertelfinale gegen die favorisierten Russen denkbar knapp mit 40-39 Treffern durchgesetzt und anschließend im Halbfinale Großbritannien mit 40-32 besiegt.

Funke und Gette mit guter Leistung
"Eine klasse Mannschaftsleistung" freute sich anschließend der für die Damen verantwortliche Trainer Vadym Shturbabin. Mit der gezeigten Leistung von Funke und Gette war der Coach ebenfalls sehr zufrieden. "Julika und Lisa haben beide stark gefochten und waren wesentlich am Sieg beteiligt". Im Viertelfinale sorgte Funke durch ein 5-0 gegen die im Einzel zweitplatzierte Evgenia Podpaskova für einen Ausbau der Führung auf neun Punkte (25-16), Gette gewann im Finale nach einem 6-10 Rückstand ihr Teilgefecht mit 9-3 Treffern und sorgte somit für eine 15-13 Führung, die sich das deutsche Team anschließend nicht mehr nehmen ließ.

Vier Künzelsauer im Einzel im 64er-Tableau
Im Einzelwettkampf tags zuvor hatten mit Madeleine Becker, Anna-Lena Bürkert, Julika Funke und Lisa Gette gleich vier Künzelsauer Mädchen im Feld der 123 Fechterinnen aus 24 Ländern die Runde der besten 64 erreicht. Funke konnte sich hier gegen Jessica Dorbyn aus Großbritannien mit 15-10 behaupten, Bürkert setzte sich gegen deren Landsfrau Caitlin Maxwell mit 15-12 durch. Gette und Becker trafen in einem internen Duell aufeinander, das Gette mit 15-8 für sich entscheiden konnte. Im 32er Ko mussten sich Gette und Bürkert ihren Gegnerinnen aus Russland und Italien mit 3-15 bzw. 7-15 geschlagen geben. Das Gefecht von Funke gegen die Russin Alina Mikhailova war von Anfang an ausgeglichen, keine der beiden Akteure konnte sich entscheidend absetzen. So musste beim Stand von 14-14 der nächste Treffer entscheiden. Diesen setzte die Russin und zog somit ins Achtelfinale ein. Die Künzelsauer Mädchen belegten damit die Plätze 21 (Funke), 23 (Gette), 32 (Bürkert) und 48 (Becker). Im Finale setzte sich die Russin Olga Nikitina gegen ihre Landsfrau Podpaskova mit 15-8 durch, auf Platz drei landeten ebenfalls zwei Russinen.

Hintergrund zur Mixed-Mannschaft
Bei diesem vom Internationalen Weltfechtverband (FIE) neu geschaffenen Wettbewerb fechten sechs Sportler einer Waffe, drei Frauen, drei Männer, in einer Mannschaft. Ein Kampf besteht aus acht Einzelgefechten und wird als Stafette in Fünferabschnitten bis auf 40 Treffer gefochten. In der Gefechtsreihenfolge wechseln sich Frauen und Männer jeweils ab, wobei jeder Sportler zwei Gefechte absolviert. Es darf je einmal bei Frauen und Männern ausgewechselt werden.



(Foto Heinz Zaunbrecher) Die deutsche Mixed-Mannschaft mit Lisa Gette und Julika Funke vom FC Würth freuen sich über den Sieg in der Mixed-Mannschaft beim Juniorenweltcupturnier in Dormagen.






Größter Erfolg der jungen Karriere
Fechterin Julika Funke vom FC Würth gewinnt das internationale U17-Turnier in Eislingen - Auch mit dem deutschen Team ganz oben


Julika Funke vom Fecht-Club Würth Künzelsau hat das internationale U17-Turnier in Eislingen gewonnen und damit einmal mehr unter Beweis gestellt, dass sie zu den weltweit besten Fechterinnen dieser Altersklasse gehört. Nach Platz fünf in Ungarn und Platz drei in Frankreich war die 16-jährige dieses Mal im gesamten Turnierverlauf nicht zu schlagen und stand beim mit 209 Teilnehmerinnen aus 21 Ländern äußerst stark besetzten Turnier am Ende ganz oben auf dem Siegerpodest. "Das war eine starke Leistung von Julika. Sie hat sich regelrecht in einen Rausch gefochten", freute sich Trainer Vadim Shturbabin nach der Siegerehrung über seinen Schützling. "Je länger der Wettkampf andauerte, desto sicherer hat sie heute gefochten und am Ende souverän und hochverdient gewonnen".

Einzug ins Halbfinale
In der Tat: Nach sechs Siegen in der Vorrunde war Funke an Position sechs gesetzt und gelangte mit einem Freilos in die Runde der besten 128. Dort setzte sie sich nach durchwachsenem Beginn gegen die Italienerin Fambrini und die Polin Marta Okine jeweils mit 15-7 Treffern durch "Zu Beginn der Direktausscheidung war ich ganz schön nervös, ab der Runde der besten 32 habe ich dann richtig stark gefochten" blickte Funke am Abend auf das Turnier zurück. In der Folge setzte sie sich gegen die Amerikanerin Moya (15-7) und deren Landsfrau Strzalkowski (15-5) durch und zog ins Viertelfinale ein. Dort wartete mit der Polin Cieslar ein harter Brocken auf Funke. In einem spannenden und hochklassigen Gefecht konnte sich die Schülerin des Erasmus-Widmann-Gymnasiums in Schwäbisch Hall am Ende mit 15-12 durchsetzen und zog ins Halbfinale ein.

Größter Erfolg der jungen Karriere
Halbfinale und Finale wurden am Abend auf der Hochbahn vor circa 300 Zuschauern ausgetragen. Was Funke dort an fechterischen Aktionen im Angriff und der Verteidigung zeigte, war aller Ehren wert. Die Russin Kundryaeva wurde förmlich überrannt. Zur Pause führte Funke bereits mit 8-2, am Ende stand ein 15-4 auf der Anzeigentafel. Das Finale gegen die Bulgarin Ilieva, aktuell Erstplatzierte der europäischen Rangliste und Gewinnerin der Turniere in London und Sofia, war bis zum Pausenstand von 8-7 ausgeglichen. Anschließend zog Funke unaufhaltsam davon und gewann am Ende mit 15-10 Treffern. Dementsprechend groß war die Freude bei Juli, wie sie zumeist genannt wird, im Anschluss an das Finale. "Das war das beste Turnier meiner bisherigen Karriere. Bei so einem Turnier ganz oben zu stehen, fühlt sich richtig gut an."

Für EM und WM qualifiziert
Durch diesen Sieg hat sich Funke auch endgültig für die Europa- und Weltmeisterschaften qualifiziert, die im März und April 2017 stattfinden. In der deutschen U17-Rangliste liegt sie mit 164 Punkten souverän an der Spitze. Da das Turnier in Eislingen für die europäische Rangliste mit der höchsten Kategorie gewertet wurde, machte Funke auch dort einen gewaltigen Satz nach vorne und verbesserte sich von Platz 13 vor dem Turnier auf Rang zwei.

Mannschaft ebenfalls auf Platz eins
Am folgenden Tag stand noch ein Mannschaftsturnier auf dem Programm, bei dem Funke gemeinsam mit ihren Vereinskameradinnen Lisa Gette und Francesca Siegel sowie Lisann Fröse aus Solingen im Team Deutschland 1 an den Start ging. Im Feld der 31 Mannschaften qualifizierte sich das Quartett mit Siegen gegen Deutschland 3 (45-14), die USA (45-38), Ungarn (45-35) und Russland 2 (45-40) für das Finale. Dort wartete die Mannschaft Russland 1, die am Ende mit 38-45 Treffern das Nachsehen hatte. "Die Mädchen sind heute als Team aufgetreten und haben sich gegenseitig unterstützt, das hat mir gut gefallen" freute sich Shturbabin im Anschluss. Für die Europameisterschaften ist er daher ebenfalls optimistisch. "Da haben wir als Team auf jeden Fall gute Chancen und wollen um die Medaillen mitfechten".

Mit dem U20-Weltcupturnier in Dormagen steht am kommenden Wochenende bereits das nächste starke internationale Turnier in Deutschland an. Anschließend ist über Weihnachten etwas Zeit zum Verschnaufen, bevor es dann Anfang Januar für die Fechterinnen und Fechter des FC Würth schon wieder mit dem Turnier in Budapest weiter geht.




Strahlende Gesichter: Julika Funke und Trainer Vadym Shturbabin freuen sich über den Sieg beim internationalen U17-Turnier in Eislingen



Erfolgreiches Team: v.r. Lisa Gette, Francesca Siegel, Julika Funke und Lisann Fröse siegten im Team.



Fechter gewinnen sieben Medaillen
Sabreure des FC Würth in Tauberbischofsheim erfolgreich


Beim Nachwuchsturnier in Tauberbischofsheim haben die Fechterinnen und Fechter des FC Würth Künzelsau sieben Podestplätze erreicht. Nicht zu schlagen waren Chris Lang und Karl Dünger, die sich in ihrem Jahrgang jeweils den Turniersieg sicherten und am Ende ganz oben auf dem Treppchen standen. Weitere Medaillen gab es für Kyrill Wolschke und Milena Hummel (jeweils Platz 2) sowie Maurice Engel, Lilli-Rosa Walter und Jana Kus (jeweils Platz 3).

Die Künzelsauer Finalisten im Überblick:
Damensäbel Jg. 2005: 3. Lilli-Rosa Walter, 5. Lena Stemper
Damensäbel Jg. 2006: 6. Lisa Weber
Damensäbel Jg. 2007: 2. Milena Hummel, 3. Jana Kus,
Herrensäbel Jg. 2006: 1. Chris Lang
Herrensäbel Jg. 2007: 1. Karl Dünger, 2. Kyrill Wolschke, 3. Maurice Engel, 6. Leon Schniepp, 7. Colin Gommel




Die Nachwuchsfechter des FC Würth Künzelsau, hier gemeinsam mit Trainer Michael Gäbelein und Betreuerin Anna-Lena Bürkert, freuen sich über die guten Ergebnisse beim Turnier in Tauberbischofsheim.






Gette und Team gewinnen Gold
FC Würth bei Deutschen Juniorenmeisterschaften erfolgreich - Premierensieg in der Mannschaft


Lisa Gette vom Fecht-Club Würth Künzelsau ist neue Deutsche Meisterin der Junioren (U20). Die 16-jährige setzte sich im Finale der nationalen Titelkämpfe in Eislingen gegen Liska Derkum aus Dormagen mit 15-11 Treffern durch. Mit Francesca Siegel auf dem Bronzerang sowie Julika Funke, Anna-Lena Bürkert, Madeleine Becker und Vienna Stapf auf den Plätzen fünf, sieben, neun und elf platzierten sich gleich fünf weitere Künzelsauer Fechterinnen unter den besten Zwölf und sorgten so für ein glänzendes Abschneiden.

Vier Fechterinnen im Viertelfinale
Nach den Vorrunden und den ersten Direktausscheidungskämpfen qualifizierten sich Funke und Bürkert auf direktem Weg für die Finalrunde der besten Acht. Die anderen Künzelsauer Starterinnen mussten nach teils knappen Niederlagen, unter anderem hatte Gette mit 14-15 gegen Bürkert verloren, in die Hoffnungsrunde. Dort setzte sich Gette gegen Vereinskollegin Stapf mit 15-6 Treffern durch und Siegel gewann gegen Hartmann aus Eislingen. Becker musste sich in ihrem Kampf ums Viertelfinale Otrzonsek aus Dormagen hauchdünn mit 14-15 geschlagen geben. Somit standen vier Künzelsauer Mädchen im Viertelfinale. Dort kam es abermals zum vereinsinternen Duell Gette gegen Bürkert. Auch dieses Mal war das Gefecht bis zum Stand von 13-13 ausgeglichen, dann setzte Gette zwei Treffer am Stück, gewann somit 15-13 und zog ins Halbfinale ein. Siegel setzte sich in ihrem Viertelfinale gegen Lisann Fröse aus Solingen mit 15-12 durch und erreichte ebenfalls das Halbfinale. Etwas überraschend musste sich Funke in ihrem Gefecht gegen Otrzonsek mit 12-15 geschlagen geben.

Zweiter Einzeltitel für FC Würth nach 2011
Im Halbfinale kam es zu Künzelsauer und Dormagener Vereinsduellen. Gette konnte sich gegen Siegel mit 15-13 Treffern behaupten und traf im Endkampf auf Derkum, die ihrerseits Otrzonsek mit 15-14 ausgeschaltet hatte. Nach einem 7-8 Rückstand zur Pause fand Gette anschließend immer besser ins Gefecht und siegte am Ende verdient mit 15-11 Treffern. "Deutsche Juniorenmeisterin, das hört sich klasse an" freute sich Gette über ihren Coup. Fünf Jahre nach Anja Musch, die beim Heimspiel 2011 erstmals den Titel Deutsche Meisterin der Junioren für den FC Würth geholt hatte, war es der zweite Einzeltitel in der Altersklasse U20 für eine Künzelsauer Athletin. Trainer Vadym Shturbabin war daher voll des Lobes. "Lisa hat heute stark gefochten, sich durch die Niederlage im Direktlauf nicht aus der Ruhe bringen lassen und am Ende verdient gewonnen." Vom Gesamtergebnis der Künzelsauer Sabreure war er ebenfalls sehr angetan. "Sechs Fechterinnen unter den besten Zwölf ist ein tolles Ergebnis. Die Mädchen haben sich hier super präsentiert."

Premierensieg in der Mannschaft
Daher war es bei der Mannschaftsentscheidung am Folgetag nicht überraschend, dass der FC Würth in der Besetzung Gette, Funke, Bürkert und Stapf ohne Probleme den Endkampf erreichte. Dort wartete die Vertretung der TSG Eislingen. Nach den ersten vier der neun Gefechte lagen die Künzelsauer Mädchen allerdings mit 17-20 Treffern zurück. Funke wandelte diesen Zwischenstand durch ein 8-2 gegen Kuhn in eine 25-22 Führung um, Gette und Bürkert ließen ihrerseits 5-1 und 5-2 Siege folgen, so dass es nach sieben Gefechten 35-25 für den FC Würth stand. Diesen Vorsprung ließen sich die Künzelsauer Mädchen nicht mehr nehmen und gewannen am Ende mit 45-34. Dieser Mannschaftstitel ist eine Premiere für den FC Würth, noch nie standen die Künzelsauer bei der Teamentscheidung der Junioren ganz oben auf dem Treppchen. "Das war ein weiterer Schritt in die nationale Spitze" freute sich Sportdirektor Dominik Behr über den Erfolg. Bei den Herren belegten Daniel Brommer, Luca Schweigert, Eduard Wintergoller und Marius Stitz den siebten Rang.



Gold, Bronze und zwei weitere Finalistinnen: Trainer Vadym Shturbabin freut sich mit Anna-Lena Bürkert, Lisa Gette, Francesca Siegel und Julika Funke über die guten Ergebnisse im Einzel.



Goldmädchen: Lisa Gette, Vienna Stapf, Anna-Lena Bürkert und Julika Funke siegten als Team bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften.






Dreifacherfolg für den FC Würth
Funke siegt vor Gette und Becker - Teams gewinnen Gold und Silber


Für ein äußerst erfolgreiches Wochenende sorgten die Fechterinnen und Fechter des FC Würth Künzelsau beim internationalen A-Jugendturnier (U17) in Kenten. In den Einzelentscheidungen am Samstag war Julika Funke im gesamten Turnierverlauf nicht zu schlagen und sicherte sich den Turniersieg. Die Plätze zwei und drei gingen durch Lisa Gette und Madeleine Becker ebenfalls nach Künzelsau. Weitere Finalplatzierungen unter den besten Acht gab es für Francesca Siegel und Annika Lechel bei den Damen sowie Eduard Wintergoller bei den Herren.

Drei Künzelsauerinnen im Halbfinale
In der Damenkonkurrenz erreichten gleich fünf Künzelsauer Sabreure im Feld der 69 Teilnehmerinnen die Runde der besten Acht. Funke und Gette ließen in ihren Gefechten nichts anbrennen und bezwangen ihre Gegnerinnen aus Eislingen und Nürnberg deutlich. In einem vereinsinternen Duell konnte sich Becker knapp mit 15-13 gegen Siegel durchsetzen. Ein reines Künzelsauer Halbfinale verhinderte Ylvi Schillinger aus Tauberbischofsheim, die sich mit 15-9 Treffern gegen Annika Lechel durchsetzen konnte.

Funke wiederholt Erfolg von 2014
Im Halbfinale kam es dann zu den Gefechten Gette gegen Schillinger und Funke gegen Becker. Gette wurde ihrer Favoritenrolle gerecht, konnte sich von Beginn an absetzen und gewann am Ende mit 15-5 Treffern. Funke ihrerseits setzte sich mit 15-6 gegen ihre Vereinskameradin durch. Das Finale war dann bis zum 12-12 sehr ausgeglichen und beide Fechterinnen zeigten durch tolle Aktionen, dass sie zu recht im Finale standen. Anschließend setzte Funke drei Treffer am Stück und sicherte sich den Turniersieg. Die Schülerin des Erasmus Widmann-Gymnasiums in Schwäbisch Hall ist damit die erste Athletin, die sich im Rahmen dieses Traditionsturniers - es war die 29. Auflage - zum zweiten Mal in die Siegerliste eintragen konnte, bereits 2014 hatte Funke ganz oben gestanden. "Ich bin natürlich sehr zufrieden mit dem Ergebnis" freute sich Trainer Vadym Shturbabin über die Leistungen seiner Schützlinge. "Die Plätze eins bis drei und weitere zwei Finalistinnen, das ist ein sehr starkes Gesamtergebnis für uns und zeigt, dass wir derzeit vieles richtig machen!"

Drei Jungs unter den besten 16
Bei den Herren gingen 101 Fechter an den Start. Mit Cesare Barba, Marius Stitz und Eduard Wintergoller erreichten drei Künzelsauer die Runde der besten 16. Barba musste sich hier dem späteren Drittplatzierten Julian Disler aus Solingen mit 10-15 geschlagen geben. Stitz und Wintergoller, die ihre Vorrunde beide fehlerfrei absolvierten, mussten gegeneinander antreten. "Schade, dieses Duell hätte ich lieber etwas später im Turnierverlauf gesehen" äußerte sich Trainer Michael Gäbelein. Wintergoller hatte dieses Mal die besseren Antworten parat und zog mit einem 15-11 Sieg ins Viertelfinale ein. Dort musste er sich dem Titelverteidiger Pascal Becher aus Solingen nach hartem Kampf mit 12-15 geschlagen geben und belegte am Ende Platz sechs. Stitz und Barba reihten sich auf den Plätzen zehn und 13 ein.

Gold und Silber im Team
Bei den Mannschaftskämpfen am Sonntag gingen für den FC Würth Gette, Becker, Lechel und Vienna Stapf bei den Damen sowie Wintergoller, Stitz, Barba und Michel Heins bei den Herren an den Start. Beide Teams erreichten nach guten Leistungen den Endkampf. Dort mussten sich die Herren dem Team aus Dormagen mit 39-45 Treffern geschlagen geben. Besser machten es die Damen in ihrem Finale gegen Eislingen. In einem ausgeglichenen und spannenden Kampf musste bei 44-44 der letzte Treffer entscheiden. Diesen Schlusspunkt setze Becker und holte somit den vielumjubelten Sieg für die Künzelsauer Mädchen.

Funke und Gette auf EM-Kurs
In der Deutschen A-Jugendrangliste der Damen liegen Funke und Gette aktuell mit großem Abstand auf den Plätzen eins und zwei und haben daher beste Aussichten auf einen der vier Startplätze für die Europameisterschaften. Siegel und Becker liegen in Lauerstellung auf den Plätzen fünf und sechs und haben ebenfalls noch gute Chancen sich nach vorne zu arbeiten. Bei den Herren liegt Marius Stitz als bester Fechter des FC Würth Künzelsau auf Rang sechs, allerdings fehlen derzeit nur zwei Punkte auf Platz vier. Bereits kommende Woche bietet sich die nächste Gelegenheit Punkte zu sammeln, dann finden die Deutschen Meisterschaften der Junioren in Eislingen statt.





Die Künzelsauer Finalisten im Einzel mit v.l. Annika Lechel, Eduard Wintergoller, Lisa Gette, Julika Funke, Madeleine Becker und Francesca Siegel.



Gold und Silber im Team: Cesare Barba, Marius Stitz, Michel Heins, Eduard Wintergoller (hinten von links) sowie Madeleine Becker, Vienna Stapf und Annika Lechel (vorne von links) freuen sich über das gute Ergebnis in der Mannschaft.






Nachwuchs in Göppingen erfolgreich
Sabreure des FC Würth erreichen zwölf Podestplätze


Am Wochenende fand das Nachwuchsturnier um den Heiner-Kaldschmidt-Pokal in Göppingen statt. Vom FC Würth Künzelsau gingen insgesamt 17 Fechterinnen und Fechter im Alter von acht bis 13 Jahren an den Start. Mit Emma Brunner, Jana Kus, Milena Hummel bei den Damen sowie Karl Dünger bei den Herren konnten sich gleich vier Sportler in die Siegerliste eintragen. "Vier Turniersiege und insgesamt zwölf Podestplätze, das ist ein prima Ergebnis für uns", so Trainer und Sportdirektor Dominik Behr im Anschluss an die Wettkämpfe.

Die Künzelsauer Podestplatzierungen im Überblick:
Damensäbel Jg. 2003: 1. Emma Brunner, 2. Nadja Tuncer
Damensäbel Jg. 2004: 2. Kora Hartmann, 3. Jasmin Hermann
Damensäbel Jg. 2005: 2. Lilli-Rosa Walter, 3. Lena Stemper
Damensäbel Jg. 2007: 1. Jana Kus, 2. Milena Hummel
Herrensäbel Jg. 2003: 2. Julian Garcia-Schiller
Herrensäbel Jg. 2007: 1. Karl Dünger, 3. Leon Schniepp und Kyrill Wolschke

      

Bild 1 und 2: Die Nachwuchsfechter des FC Würth Künzelsau freuen sich über die guten Ergebnisse beim Turnier in Göppingen.






Zahlreiche Podestplätze erreicht
Fechter des FC Würth Künzelsau in Nürnberg erfolgreich


Beim Traditionsturnier um den Nürnberger Trichter haben die Fechterinnen und Fechter des FC Würth Künzelsau gute Ergebnisse erreicht. Mit Madeleine Becker, Emma Brunner, Samuel Krause, Florian Lutz und Karl Dünger konnten sich gleich fünf Sportler in die Siegerliste eintragen. Pokale gab es zudem für Vienna Stapf, Annabell Krause, Julian Garcia-Schiller, Chris Lang und Leon Schniepp.

Die Künzelsauer Finalplatzierungen im Überblick:
Damensäbel A-Jugend: 1. Madeleine Becker, 2. Vienna Stapf
Damensäbel Jg. 2002/2003: 1. Emma Brunner
Damensäbel Jg. 2004/2005: 3. Kora Hartmann, 4. Lilli-Rosa Walter
Damensäbel Jg. 2006/2007: 3. Annabell Krause, 7. Jana Kus
Herrensäbel A-Jugend: 3. Michel Heins
Herrensäbel Jg. 2002/2003: 1. Samuel Krause, 3. Julian Garcia-Schiller
Herrensäbel Jg. 2004/2005: 1. Florian Lutz
Herrensäbel Jg. 2006/2007: 1. Karl Dünger, 2. Chris Lang, 3. Leon Schniepp, 5. Kyrill Wolschke, 6. Maurice Engel



Die Nachwuchsfechter des FC Würth Künzelsau, hier der Jahrgang 2006 und 2007 gemeinsam mit Michael Gäbelein, freuen sich über die guten Ergebnisse beim Turnier in Nürnberg.






Bürkert gewinnt Silber bei Landesmeisterschaften
Fechterin des FC Würth startet bei internationalen Weltcupturnieren


Bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften der Junioren in Eislingen hat Anna-Lena Bürkert die Silbermedaille gewonnen. Die 17-jährige musste sich erst im Endkampf Valentina Volkmann vom gastgebenden Verein mit 5-15 Treffern geschlagen geben. Zuvor hatte sie sich im Viertelfinale gegen ihre Vereinskollegin Lisa Hohlfeld durchgesetzt und anschließend Clara Mäschke vom Fecht-Club Pforzheim mit 15-10 Treffern besiegt.

Bereits am kommenden Freitag startet Bürkert gemeinsam mit Julika Funke und Lisa Gette beim Juniorenweltcupturnier im polnischen Sosnowiec. Dort geht es dann um Punkte für die Deutsche Rangliste und um die Qualifikation für die Europa- und Weltmeisterschaften, die im März und April 2017 in Plovdiv (Bulgarien) stattfinden.





Anna-Lena Bürkert vom FC Würth Künzelsau hat die Silbermedaille bei den Landesmeisterschaften in Eislingen gewonnen.






Premierensieg für Gette
Fechterinnen des FC Würth gewinnen Gold und Bronze in Frankreich - Auch mit dem Team auf Platz 1


Nach dem internationalen A-Jugendturnier in Gödöllö Anfang Oktober starteten die Fechter des FC Würth Künzelsau am Wochenende beim mit über 200 Teilnehmern wiederum stark besetzten Turnier im französischen Meylan. Vom FC Würth Künzelsau gingen mit Lisa Gette, Julika Funke, Madeleine Becker, Vienna Stapf bei den Damen und Marius Stitz bei den Herren insgesamt fünf FechterInnen an den Start.

Drei Mädchen in der Runde der besten 32
Im Wettbewerb der Damen qualifizierten sich alle vier Fechterinnen sicher für die Runde der besten 64. Hier musste sich Stapf der Belgierin Jolien Corteyn mit 9-15 geschlagen geben und erreichte Rang 33, während Gette, Funke und Becker mit Siegen in die Runde der besten 32 einzogen. Bei den Herren verlor Stitz nach einem Sieg in der Runde der besten 128 gegen den Franzosen Pierre Piccioli und belegte am Ende Rang 50.

Gette und Funke im Viertelfinale
Ab der Runde der besten 32 wurde mit Hoffnungslauf gefochten, so dass eine Niederlage nicht automatisch zum Ausscheiden führte. Mit zwei weiteren Siegen qualifizierten sich Gette und Funke für die Runde der besten 12. Dort trafen sie im Duell um den direkten Einzug ins Viertelfinale aufeinander. Dieses Mal zeigte Gette die besseren Angriffe und Abwehraktionen und konnte sich mit 15-9 Treffern durchsetzen. Funke musste daher in den Hoffnungslauf. Dort traf die Schülerin des Erasmus-Widmann-Gymnasiums in Schwäbisch Hall auf die Spanierin Maria Ventura, die sie mit 15-12 Treffern bezwingen konnte und damit ebenfalls ins Viertelfinale einzog. Becker musste nach einem Sieg gegen Ioana Radu und einer Niederlage gegen Zurutu Perez aus Spanien ebenfalls in den Hoffnungslauf. Nach einem weiteren Sieg gegen eine Rumänin verlor sie gegen Luna Pelet aus Frankreich mit 8-15 und belegte am Ende Rang 13.

Gette zieht in Endkampf ein
Im Viertelfinale traf Gette auf die Französin Louise Klein, die sich der 15-jährigen am Ende klar mit 8-15 geschlagen geben musste. Auch Anne Poupinet, Gegnerin im Halbfinale, fand kein Rezept gegen die Schülerin des Schlosgymnasiums in Künzelsau und zog mit 9-15 Treffern den Kürzeren. Somit stand Gette im Finale um den Turniersieg.

Knappe Niederlage für Funke im Halbfinale
Funke hatte es in ihrem Viertelfinale mit Lea Hartmann aus Eislingen zu tun. Mit einer konzentrierten Leistung setzte sich die 16-jährige mit 15-10 Treffern durch und zog ins Halbfinale ein. Dort wartete mit Ywen Lau aus Singapur die aktuelle U17-Weltmeisterin und Siegerin des Turniers in Gödöllö vor Wochenfrist. Nach einem 7-12 Rückstand konnte Funke zum 13 zu 13 ausgleichen, musste Lau aber am Ende knapp den Sieg überlassen.

Gette sorgt für Premierensieg des FC Würth
Somit standen sich Gette und Lau im Finale gegenüber. Gleich zu Beginn konnte Gette sich absetzen und führte zur Pause mit 8-4 Treffern. Diesen Vorsprung gab sie in der zweiten Hälfte nicht mehr aus der Hand und gewann am Ende mit 15-10 Treffern. "Ganz starke Leistung von Lisa" freute sich Trainer Vadym Shturbabin anschließend. "Sie hat heute sehr gut gefochten und verdient gewonnen. Aber auch Julika hat heute wieder unter Beweis gestellt, dass sie zu den besten U-17-Fechterinnen weltweit gehört." Dieser Turniersieg war eine Premiere für den FC Würth Künzelsau. Erstmals stand eine Fechterin des Vereins bei einem Wettkampf der vom europäischen Fechtverband veranstalteten Turnierserie ganz oben auf dem Siegertreppchen. Sieg in der Mannschaft
Im Mannschaftswettbewerb am folgenden Tag starteten Gette, Funke, Becker und Stapf im Team Deutschland 1 und zogen sicher ins Halbfinale ein. Dort musste sich die französische Mannschaft Gemenos 1 mit 34-45 geschlagen geben. Das Finale gegen die Spanien 1 wurde ebenfalls zur klaren Angelegenheit und endete mi 45-27 Treffern deutlich für die Künzelsauer Mädchen. "Ein sehr gutes Wochenende für uns" fasst Shturbabin zusammen. "Die Mädchen haben sich super unterstützt und gemeinsam gewonnen."



Zwei Podestplätze im Einzel: Lisa Gette (rechts) und Julika Funke, hier mit Trainer Vadym Shturbabin, belegten Rang eins und drei in Meylan.



Erfolgreiches Team: Madeleine Becker, Julika Funke, Vienna Stapf und Lisa Gette waren als Team nicht zu schlagen.







Funke erreicht Finalrunde
Fechterin des FC Würth mit starker Leistung in Ungarn - gute Aussichten auf EM- und WM-Teilnahme


Julika Funke vom Fecht-Club Würth Künzelsau hat beim internationalen A-Jugendturnier in Gödöllö (Nähe Budapest) den fünften Platz belegt. Die 15-jährige musste sich erst im Viertelfinale des mit über 200 Fechterinnen aus 23 Nationen äußerst stark besetzten Turniers der Russin Alina Klyuchnikova mit 12-15 Treffern geschlagen geben.

Bereits um 9.00 Uhr hatte der Wettkampftag für Funke mit der Vorrunde begonnen, in der sie fünf von sechs Gefechten gewinnen konnte. In der folgenden Zwischenrunde hielt sich Funke schadlos, konnte alle sechs Gefechte für sich entscheiden und war in der Direktausscheidung an Position zehn gesetzt. Nach einem Freilos in der Runde der besten 128 Fechterinnen qualifizierte sie sich mit drei Siegen am Stück für die Runde der besten zwölf. Im Kampf um den direkten Einzug ins Viertelfinale musste sich Funke dann der Russin Alina Klyuchnikova knapp mit 12-15 Treffern geschlagen geben.

Zu diesem Zeitpunkt war es bereits nach 18.00 Uhr und es lagen bereits mehr als neun Stunden Wettkampf hinter den noch im Wettbewerb befindlichen Fechterinnen. "Der Wechsel zwischen Entspannung in den Pausen und dem rechtzeitigen Aufbau der Konzentration vor dem nächsten Gefecht ist bei so einem Turnier sehr wichtig" erläutert Trainer Vadym Shturbabin die Schwierigkeit bei einem so langen Wettkampftag. "Zudem müssen die Sportler es schaffen, auch am Nachmittag und Abend noch spritzig, schnell und taktisch geschickt zu agieren".

Dass Funke diesen Wechsel gut meisterte zeigte das folgende Hoffnungslaufgefecht gegen die hochgehandelte Bulgarin Yoana Ilieva. Funke dominierte das Gefecht von Beginn an und führte bereits zur Minutenpause mit 8-4 Treffern. Auch im zweiten Teil des Gefechts fand Ilieva keine Lösung und Funke setzte sich letztendlich deutlich mit 15-9 Treffern durch und erreichte damit die Runde der besten Acht. Dort musste sie sich dann abermals der Russin Klyuchnikova geschlagen geben. Trotz dieser Niederlage war Shturbabin mit seinem Schützling sehr zufrieden. "Julika ist aktuell in guter Form und hat hier stark gefochten. Sie hat zum wiederholten Male gezeigt, dass sie zu den besten Fechterinnen weltweit der Altersklasse U17 gehört."

In Deutschland ist Funke derzeit sogar das Maß aller Dinge und liegt mit 66 Punkten auf Platz eins der Deutschen Rangliste. Damit hat sie beste Aussichten, sich für die Europa- und Weltmeisterschaften im März und April 2017 zu qualifizieren. Gute Aussichten hat mit Lisa Gette eine zweite Künzelsauerin. Sie belegte in Gödöllö als zweitbeste deutsche Starterin nach einer knappen 14-15 Niederlage Platz 18 und liegt in der Rangliste hinter Funke auf Rang zwei. Turniersiegerin in Gödöllö wurde die aktuelle U17-Weltmeisterin Ywen Lau aus Singapur, die sich im Finale gegen Kristina Efimtseva aus Russland mit 15-8 Treffern durchsetzen konnte.





Starke Leistung: Julika Funke, hier mit Trainer Vadym Shturbabin, belegte Rang fünf beim internationalen U17-Turnier in Gödöllö.






Becker steht ganz oben auf dem Podest
Insgesamt fünf Medaillen für FC Würth Künzelsau beim Turnier in Mülheim an der Ruhr


Beim mit insgesamt über 250 Teilnehmern gut besuchten Turnier in Mülheim an der Ruhr haben die Sportlerinnen und Sportler des FC Würth Künzelsau vier Medaillen gewonnen. Im Wettbewerb der Aktiven und Junioren qualifizierte sich Madeleine Becker sicher für das Viertelfinale. Durch zwei 15-10 Siege gegen Sophie Smits aus den Niederlanden und Lea Charlotte Laux aus Lütjensee erreichte sie den Endkampf. Dort ließ sie Julia Alefs vom gastgebenden Verein von Beginn an keine Chance und gewann am Ende deutlich mit 15-2 Treffern. "Eine gute Vorstellung von Maddy" freute sich der mitgereiste Trainer des FC Würth Künzelsau, Michael Gäbelein. "Sie hat körperlich einen fitten Eindruck gemacht und verdient gewonnen".

Aber auch mit Vienna Stapf, Cesare Barba, Marius Stitz und Timon Funke konnte Gäbelein zufrieden sein. Stapf war im Feld der 39 Teilnehmerinnen nach der Vorrunde an Position eins gesetzt und erreichte ohne Probleme das Halbfinale. Dort musste sie sich nach hartem Kampf der späteren Siegerin Lisa Rütgers aus Ratingen knapp mit 14-15 Treffern geschlagen geben.

Ebenfalls knapp mit 12-15 hatte Marius Stitz in seinem Halbfinale Leon Schlaffer aus Dormagen das Nachsehen. Zuvor hatte der 15-jährige mit starken Gefechten und souveränen Siegen überzeugt. Für die dritte Bronzemedaille sorgte Timon Funke im Jahrgang 2003. Im Halbfinale kam es zu einer Neuauflage des Duells gegen Valentin Meka, den er im Juni bei den Deutschen Meisterschaften im Kampf um Gold knapp besiegt hatte. Dieses Mal setzte Meka beim Stand von 8-8 die entscheidenden beiden Treffer und Funke musste sich mit 8-10 geschlagen geben.

Erst im Kampf um Platz eins musste sich Cesare Barba in der Altersklasse U17 dem Holländer Philippe Strijke mit 10-15 Treffern geschlagen geben. Zuvor hatte der 16-jährige mit klaren Siegen das Viertelfinale erreicht und sich dort mit 15-13 gegen den Koblenzer Fichtenkamm und mit 15-7 gegen den Bonner Albers durchgesetzt.

Guter Start in Weltcupsaison
Zeitgleich zum Turnier in Mülheim fand auch das erste Juniorenweltcupturnier der Saison 2016/2017 im bulgarischen Plovdiv statt. Dort erreichte Julika Funke durch einen 15-12 Sieg gegen die Russin Svetlana Sheveleva erstmals in ihrer Karriere die Runde der besten 32 und belegte am Ende Platz 31. Damit scheint sie für das internationale A-Jugendturnier in Gödöllö gerüstet zu sein, bei dem sie im Vorjahr sensationell den zweiten Platz belegte.



Marius Stitz, Vienna Stapf, Madeleine Becker und Timon Funke freuen sich über ihre Platzierungen in Mülheim an der Ruhr






Erfolgreiche Sabreure in Bundes- und Landeskader berufen
Fecht-Club Würth Künzelsau mit31 Kaderathleten


Insgesamt 31 Sportlerinnen und Sportler des Fecht-Clubs Würth Künzelsau sind für die Saison 2016/2017 in den Bundes- und Landeskader berufen worden. Ausschlaggebend für die Nominierungen waren die guten Ergebnisse, die in der vorangegangenen Saison bei Ranglistenturnieren im In- und Ausland erreicht wurden.

Besonders erfreulich ist, dass in diesem Jahr gleich vier Sportlerinnen in den B- und C-Kader des Deutschen Fechterbundes aufgenommen wurden. Für Anna-Lena Bürkert und Lisa Gette ist es die erste Nominierung, Julika Funke hatte sich bereits im letzten Jahr einen Platz im C-Kader gesichert. Nach mehreren Jahren im C-Kader hat Luzia Hirn dieses Mal erstmals den Sprung in den B-Kader geschafft.

"Mit der abermals großen Anzahl an Kaderathleten sind wir natürlich sehr zufrieden. Unsere gute Nachwuchsarbeit der letzten Jahres trägt Früchte" freut sich Dominik Behr, Sportdirektor des FC Würth. "Wir werden alles daran setzen, auch in den kommenden Jahren erfolgreich zu sein und vor allem die Anzahl der Bundeskader weiter zu steigern".

Die Bundes- und Landeskaderathleten des FC Würth Künzelsau:
B-Kader: Luzia Hirn
C-Kader: Anna-Lena Bürkert, Julika Funke, Lisa Gette
D4-Kader: Cesare Barba, Daniel Brommer, Fabian Landwehr, Luca Schweigert, Marius Stitz, Eduard Wintergoller, Madeleine Becker, Laurra Hirn, Francesca Siegel
D3-Kader: Stefan Friedheim, Michel Heins, Levin Wagner, Antonijo Zecevic, Annika Lechel, Vienna Stapf
D2-Kader: Timon Funke, Emma Brunner
D1-Kader: Julian Garcia-Schiller, Eric Gauss, Samuel Krause, Matea Brica
Jugendfördergruppe (JFG): Florian Lutz, Kora Hartmann, Evelyn Walz
Schülerfördergruppe (SFG): Chris Lang, Annabell Krause, Tiziana Nitschmann




Die Kaderathleten des FC Würth Künzelsau für die Saison 2016/2017





Mit v. l. Lisa Gette, Anna-Lena Bürkert und Julika Funke sind drei Sportlerinnen in den C-Kader des Deutschen Fechterbundes berufen worden.






Erfreulicher Saisonabschluss
Sportler des FC Würth Künzelsau in Tauberbischofsheim erfolgreich


Zum Ende der Saison wurden die Baden-Württembergischen Meisterschaften der Schüler in Tauberbischofsheim ausgefochten. Vom FC Würth Künzelsau gingen insgesamt 13 Sportlerinnen und Sportler an den Start.

Mit Annabell Krause und Chris Lang standen am Ende gleich zwei Künzelsauer Sabreure ganz oben auf dem Treppchen. Krause setzte sich in einem spannenden Finalkampf gegen Anastasia Hansen aus Aachern knapp mit 10-9 Treffern durch. Lang ließ in seinem Finale von Beginn keine Zweifel aufkommen uns siegte am Ende mit 10-4. Mit Kora Hartmann, Evelyn Walz, Lisa Weber und der Damenmannschaft gab es weitere vier Bronzemedaillen für den FC Würth.

Künzelsauer Medaillenplatzierungen im Überblick:
Schüler Damen Jahrgang 2004: 3. Kora Hartmann und Evelyn Walz
Schüler Damen Jahrgang 2005: 3. Lena Stemper
Schüler Damen Jahrgang 2006: 1. Annabell Krause, 3. Lisa Weber
Schüler Herren Jahrgang 2006: 1. Chris Lang
Schüler Damen Team: 3. FC Würth Künzelsau (Stemper, Nitschmann, Walter, Schniepp)




Die jüngsten Sportler des FC Würth Künzelsau freuen sich über die erreichten Platzierungen bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften der Schüler in Tauberbischofsheim.






FC Würth dominiert Baden-Württembergische Meisterschaften
Zehn von 14 möglichen Titeln bleiben in Künzelsau


Auch zum Ende der Saison haben die Fechterinnen und Fechter des Fecht-Clubs Würth Künzelsau bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften in Künzelsau starke Leistungen auf der Fechtbahn gezeigt und insgesamt zehn von 14 möglichen Titeln geholt.

In der Aktivenklasse sicherte sich Julika Funke vor Anna-Lena Bürkert den Titel im Einzel und auch die Damenmannschaft war nicht zu schlagen. Bei den Herren landete Marius Stitz als bester Künzelsauer auf Platz drei, im Team gab es hinter der TSG Eislingen den zweiten Platz.

In der A-Jugend gewannen die Künzelsauer Sabreure alle vier Titel. Die Einzeltitel sicherten sich Lisa Gette und Stefan Friedheim. Gette setzte sich in ihrem Finalgefecht gegen Nele Eifler aus Tauberbischofsheim durch, Friedheim ließ seinen Vereinskollegen Cesare Barba hinter sich.

Bei den B-Jugendlichen trugen sich Emma Brunner und Timon Funke im Jahrgang 2003 in die Siegerliste ein. Im Jahrgang 2004 war Evelyn Walz auf Platz drei beste Fechterin des FC Würth. Auch hier gingen beide Mannschaftstitel nach Künzelsau.

"Für die meisten Sportler war das heute das letzte Turnier einer langen Saison. Von daher sind wir sehr zufrieden, wie die Jungs und Mädchen heute aufgetreten sind. Zehn von 14 Titel ist eine tolle Ausbeute" freute sich Sportdirektor Dominik Behr über die Platzierungen.

Künzelsauer Medaillenplatzierungen im Überblick:
Aktive Damen Einzel: 1. Julika Funke, 2. Anna-Lena Bürkert, 3. Eva Munz und Lisa Gette
Aktive Damen Team: 1. FC Würth Künzelsau (Funke, Bürkert, Munz, Gette)
Aktive Herren Einzel: 3. Marius Stitz
Aktive Herren Team: 2. FC Würth Künzelsau (Stitz, Wintergoller, Friedheim, Heins)

A-Jugend Damen Einzel: 1. Lisa Gette, 3. Vienna Stapf
A-Jugend Damen Team: 1. FC Würth Künzelsau (Gette, Stapf, Becker, Brica)
A-Jugend Herren Einzel: 1. Stefan Friedheim, 2. Cesare Barba, 3. Marius Stitz und Michel Heins
A-Jugend Herren Team: 1. FC Würth Künzelsau (Friedheim, Barba, Stitz, Heins)

B-Jugend Damen Jg. 2003 Einzel: 1. Emma Brunner
B-Jugend Damen Jg. 2004 Einzel: 3. Evelyn Walz
B-Jugend Damen Team: 1. FC Würth Künzelsau (Brunner, Walz, Muhammad, Sperber)

B-Jugend Herren Jg. 2003 Einzel: 1. Timon Funke, 3. Julian Garcia-Schiller
B-Jugend Herren Team: 1. FC Würth Künzelsau (Funke, Garcia, Lutz, Nicklas)



Die Mannschaft mit Julika Funke, Anna-Lena Bürkert, Eva Munz und Lisa Gette gewann den Titel bei den Damen.






Erfolgreiches Heimspiel
Fechter des FC Würth Künzelsau gewinnen bei Deutschen Meisterschaften vier Medaillen


Die Fechterinnen und Fechter des FC Würth Künzelsau haben bei den Deutschen Meisterschaften der A-Jugend (U17) in Künzelsau insgesamt vier Medaillen gewonnen. Die Damenmannschaft mit Lisa Gette, Julika Funke, Anna-Lena Bürkert und Madeleine Becker gewann die Goldmedaille, die Herrenmannschaft mit Fabian Landwehr, Marius Stitz, Eduard Wintergoller und Cesare Barba holte Silber, Bronze im Einzel gab es zudem für Lisa Gette und Stefan Friedheim.

Bei den Einzelentscheidungen am Samstag qualifizierten sich mit Gette, Funke und Bürkert drei Fechterinnen für die Runde der besten Acht. Gette und Funke mussten hier in einem vereinsinternen Duell gegeneinander antreten. "Schade, dass die beiden bereits im Viertelfinale aufeinander getroffen sind, dieses Gefecht hätte ich lieber zu einem späteren Zeitpunkt gesehen" sagte Trainer Vadym Shturbabin. In einem hochklassigen und spannenden Gefecht setzte sich Gette am Ende knapp mit 15-13 durch und zog ins Halbfinale ein. Dort traf sie auf Katharina Peter aus Dormagen, die sich in ihrem Viertelfinale mit 15-12 gegen Anna-Lena Bürkert durchsetzen konnte. Von Beginn an lief Gette einem Rückstand hinterher, konnte das Gefecht auch in der zweiten Halbzeit nicht mehr drehen und verlor am Ende mit 8-15 Treffern. Dies bedeutete Rang drei. Bei den Herren erreichten mit Fabian Landwehr und Stefan Friedheim zwei Künzelsauer Fechter das Viertelfinale und mussten hier ebenfalls gegeneinander antreten. Friedheim konnte den Kampf mit 15-9 Treffern für sich entscheiden und zog ins Halbfinale ein. Dort traf er auf den Tauberbischofsheimer Sebastian Blatz, dem er am Ende mit 8-15 unterlag und damit auch Bronze gewann. Die Titel im Einzel sicherten sich Larissa Eifler aus Wetzlar und Pascal Becher aus Solingen.

In den Mannschaftsentscheidungen am Sonntag gingen die Künzelsauer Mädchen als Vorjahressieger und Favoriten ins Rennen. Dieser Rolle wurden sie während des gesamten Wettkampfes gerecht. Nach drei Siegen in der Vorrunde setzten sich Gette, Funke, Bürkert und Becker im Viertelfinale gegen die TSG Eislingen mit 45-24 durch, im Halbfinale musste sich die Mannschaft des TV Ratingen mit 34-45 Treffern geschlagen geben. Auch das Finalgefecht gegen Dormagen dominierten die Künzelsauer Mädchen von Beginn an uns setzten sich am Ende mit 45-26 Treffern durch. "Eine klasse Vorstellung der Mädchen. Sie sind heute sehr souverän aufgetreten und haben verdient gewonnen" freute sich Vadym Shturbabin anschließend. Für den FC Würth war es der dritte Mannschaftstitel innerhalb der letzten vier Jahre in der A-Jugend.

Bei den Herren wurden vor Turnierbeginn viele Mannschaften mit Medaillenchancen gehandelt, darunter auch die Künzelsauer Jungs. Nach gutem Start und drei Siegen in der Vorrunde, unter anderem gegen Tauberbischofsheim, waren Landwehr, Stitz, Wintergoller und Barba in der Direktausscheidung an Position vier gesetzt. Nach einem Freilos im Achtelfinale setzten sie sich gegen die Mannschaft aus Koblenz mit 45-24 durch und erreichten das Halbfinale. Dort wartete das Dortmunder Team, die sich überraschend gegen die an Position eins gesetzte Mannschaft aus Solingen durchsetzen konnte. Mit einer von Beginn an konzentrierten Leistung zogen die Künzelsauer gleich davon und gewannen am Ende mit 45-28 Treffern. Im Finale kam es dann wieder zum Duell gegen Tauberbischofsheim. In einem spannenden Gefecht mit mehrmaligem Führungswechsel hatten die Künzelsauer dieses Mal das Nachsehen und verloren knapp mit 40-45 Treffern. "Im Vorfeld wäre ich mit Silber mehr als zufrieden gewesen. Wenn man den Titel dann allerdings so knapp verpasst, ist man erst mal kurz enttäuscht" sagte Trainer Michael Gäbelein. Trotzdem überwog nach einigen Minuten die Freude über das Ergebnis. "Ich bin stolz auf die Jungs. Sie haben alles gegeben und sind als Team aufgetreten, das war klasse".

Ein positives Fazit zog auch Sportdirektor Dominik Behr im Anschluss an die Meisterschaften. "Mit dem Ergebnis und den Leistungen unserer Sportler können wir sehr zufrieden sein. Und auch die Organisation verlief gewohnt reibungslos. Wir können davon ausgehen, dass wir auch in den kommenden Jahren Deutsche Meisterschaften in Künzelsau ausrichten werden".

Die Ergebnisse im Überblick:

Damensäbel Einzel (67 Teilnehmer):
1. Larissa Eifler (TV Wetzlar)
2. Katharina Peter (TSV Bayer Dormagen)
3. Lisa Gette (FC Würth Künzelsau) und Lisann Fröse (TV Ratingen)

Herrensäbel Einzel (84 Teilnehmer):
1. Pascal Becker (WMTV Solingen)
2. Sebastian Blatz (FC Taberbischofsheim)
3. Stefan Friedheim (FC Würth Künzelsau) und Ralph Rommelspacher (TSG Eislingen)

Damensäbel Mannschaft (11 Mannschaften):
1. FC Würth Künzelsau
2. TSV Bayer Dormagen
3. TV Ratingen

Herrensäbel Mannschaft (14 Mannschaften):
1. FC Tauberbischofsheim
2. FC Würth Künzelsau
3. TSV Bayer Dormagen




Die Künzelsauer Sportler freuen sich über Gold und Silber mit der Mannschaft.





Spannende Gefechte konnten die Zuschauer bei den Deutschen Meisterschaften der A-Jugend in Künzelsau sehen.






Hirn startet bei U23-EM
Fechterin des FC Würth Künzelsau in Bulgarien auf der Planche


Luzia Hirn vom Fecht-Club Würth Kpnzelsau ist vom Deutschen Fechterbund für die U23-Europameisterschaften im bulgarischen Plovdiv nominiert worden. Die 20-jährige startet dort am 2. Mai im Einzel, zwei Tage später ficht sie dann gemeinsam mit ihren Teamkolleginnen Ann-Sophie Kindler (TSG Eislingen), Lea Krüger und Judith Kusian (beide TSV Bayer Dormagen) in der Mannschaft

"Ich freue mich über die Nominierung und will sowohl im Einzel als auch in der Mannschaft eine gute fechterische Leistung zeigen" blickt Hirn auf die Wettkämpfe voraus. Dass sie gut fechten kann, hat sie in dieser Saison schon mehrfach unter Beweis gestellt. Bei den Europameisterschaften in Serbien belegte sie im Einzel den siebten Platz, bei den Weltmeisterschaften in Frankreich war sie Teil der Mannschaft, die am Ende den sechsten Rang belegte.

Die Entscheidungen können live im Internet unter www.fencinglife.eu mitverfolgt werden.

Folgende Fechterinnen vertreten den Deutschen Fechterbund in der Disziplin Damensäbel bei den Europameisterschaften der U23 in Plovdiv:

U23-EM:
Luzia Hirn (FC Würth Künzelsau), Ann-Sophie Kindler (TSG Eislingen), Lea Krüger (TSV Bayer Dormagen), Judith Kusian (TSV Bayer Dormagen)



Luzia Hirn vom Fecht-Club Würth Künzelsau (auf einem Bild mit Trainer Vadym Shturbabin) startet bei den Europameisterschaften der U23 in Plovdiv.






Große Medaillenchancen vor heimischer Kulisse
Fecht-Club Würth richtet Deutsche Meisterschaften der U17 in Künzelsau aus


Mit den Deutschen Meisterschaften der A-Jugend (U17) am 7. und 8. Mai in Künzelsau richtet der Fecht-Club Würth bereits zum fünften Mal nationale Titelkämpfe aus. Erstmals hatten die Künzelsauer 2009 den Zuschlag vom Deutschen Fechterbund erhalten. In den Folgejahren fanden die Meisterschaften der Junioren (U20) 2011 und der B-Jugendlichen (U14) 2013 und 2015 ebenfalls in Künzelsau statt.

Da sich B-Jugendliche für die nationalen Meisterschaften der A-Jugend ebenfalls qualifizieren können, kämpfen dieses Mal die besten Fechter der Jahrgänge 1999 bis 2003 um Gold, Silber und Bronze im Einzel und mit der Mannschaft. Vom Fecht-Club Würth Künzelsau werden mit Lisa Gette, Julika Funke, Anna-Lena Bürkert, Francesca Siegel, Vienna Stapf, Madeleine Becker und Annika Lechel bei den Damen sowie Fabian Landwehr, Marius Stitz, Cesare Barba, Eduard Wintergoller, Daniel Brommer, Michel Heins, Levin Wagner, Antonijo Zecevic, Stefan Friedheim, Timon Funke und Samuel Krause insgesamt 18 Fechterinnen und Fechter an den Start gehen. So viele Teilnehmer stellt kein anderer Verein.

Im letzten Jahr gewannen die Künzelsauer einen kompletten Medaillensatz. Julika Funke belegte Rang zwei im Einzel, Bronze gab es für Laura Hirn, die aufgrund einer langwierigen Verletzung dieses Mal nicht an den Start gehen kann. Zudem gab es Gold für die Damenmannschaft. Und auch in diesem Jahr haben die Damen große Medaillenchancen. Hinter Topfavoritin Larissa Eifler, die bei der WM in Frankreich Anfang April die Silbermedaille gewann, liegen Gette, Funke, Bürkert und Siegel in der Deutschen Rangliste aktuell auf den Plätzen zwei, drei, vier und acht.

"Wir wollen sowohl im Einzel als auch mit der Mannschaft Medaillen gewinnen" nennt Sportdirektor Dominik Behr die Zielsetzung vor heimischer Kulisse. Dass dies auch bei den Jungs möglich ist, hat der Sparkassen-Cup in Künzelsau vor Wochenfrist gezeigt, bei dem sich Marius Stitz in einem internen Finale gegen Fabian Landwehr durchsetzen konnte. In der Deutschen Rangliste liegen die beiden derzeit auf den Plätzen fünf (Landwehr) und acht, Barba folgt knapp dahinter auf Rang zehn. "Wir haben auch bei den Jungs eine starke Mannschaft und wollen als Team eine Medaille gewinnen" sagt Trainer Michael Gäbelein. "Im Einzel sind wir zwar nicht die Favoriten, aber auch hier haben wir durchaus gute in den Kampf um die Medaillenvergabe einzugreifen."

Die Vorkämpfe im Einzel beginnen am Samstag, 7. Mai um 9.00 Uhr in der Sporthalle der Freien Schule Anne-Sophie. Die Finalgefechte mit anschließender Siegerehrung und Stehempfang finden dann um 18.00 Uhr statt. Einen Tag später stehen dann die Mannschaftsentscheidungen auf dem Programm. Die Finalgefechte am Sonntag finden um ca. 13.30 Uhr statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist an beiden Tagen frei, der Förderverein Fechten in Künzelsau sorgt wie üblich für die Bewirtung.





Die Fechterinnen des FC Würth Künzelsau gewannen 2015 Gold mit der Mannschaft und wollen ihren Titel vor heimischer Kulisse verteidigen.






Erfolgreiches Heimspiel für Fechtnachwuchs
Beim Sparkassen-Cup bleiben acht von zehn Titel in Künzelsau


Bei der 14. Austragung des Sparkassen-Cups hatten sich mehr als 150 Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet angemeldet und bescherten dem ausrichtenden FC Würth wieder ein starkes Teilnehmerfeld. Auch in diesem Jahr war der Wettkampf Teil der Turnierserie, die die Vereine Fechterring Nürnberg, TSG Eislingen und der FC Würth im letzten Jahr ins Leben gerufen hatten. Dabei mussten die Athleten auch in diesem Jahr im Vorfeld des Fechtturniers drei allgemeinsportliche Aufgaben, Koordinationsparcours, Seilspringen und Fechtwand, bewältigen. Die Ergebnisse beider Teile gingen in die Wertung ein, je nach Altersklasse in unterschiedlicher Gewichtung.

"Um ein erfolgreicher Fechter zu werden, braucht es viele Fähigkeiten, unter anderem muss man schnell und beweglich sein, sollte eine gute Koordination haben und präzise treffen können. Diese Dinge lassen sich in der Kindheit am besten ausbilden. Um den Sportlern die Wichtigkeit dieser Fähigkeit verständlicher klar zu machen, haben wir uns entschlossen, sie auch im Wettkampf abzuprüfen." erläutert Sportdirektor Dominik Behr die Grundidee der Turnierserie. Zudem gab es auch in diesem Jahr keine Ausscheider nach der Vor- und Zwischenrunde, so dass alle Starter viele Gefechte absolvieren konnten, am Ende zählten die Organisatoren die stolze Anzahl von 753 Duellen, die an den beiden Tagen ausgetragen wurden.

Trotz dieser großen Anzahl an Gefechten, lief die Organisation gewohnt reibungslos. "Ein herzliches Dankeschön an die vielen freiwilligen Helfer, die uns auch in diesem Jahr wieder unterstützt haben, sei es im Bereich der Cafeteria, bei der Bewertung des allgemeinen Sportteils oder vielen anderen Dingen." sagte Behr im Anschluss an die Wettkämpfe. Nur Gastgeschenke verteilten die Sportler des FC Würth an diesem Wochenende keine. Bei zehn Wettbewerben gab es acht Künzelsauer Sieger. Anna-Lena Bürkert, Vienna Stapf, Tiziana Nitschmann und Jana Kus bei den Damen sowie Marius Stitz, Timon Funke und Karl Dünger standen am Ende ganz oben auf dem Siegertreppchen. Stitz triumphierte gleich zwei Mal, in seiner Altersklasse sowie in der A-Jugend. Da der Sparkassen-Cup das letzte Turnier der Turnierserie 2015/2016 war, wurden vor Ort auch gleich die Gesamtsieger gekürt. Vom FC Würth belegten Timon Funke, Karl Dünger und Jana Kus dabei den ersten Platz.

Dementsprechend zufrieden waren die beiden Trainer Michael Gäbelein und Vadym Shturbabin: "Unsere Sportler sind hier insgesamt stark aufgetreten, sowohl beim Fechten als auch beim allgemeinsportlichen Teil. Das spiegelt sich dann auch im Ergebnis wieder." freute sich Gäbelein im Anschluss. In seiner Rede vor den Finalgefechten der A-Jugend dankte Prof. Dr. Dr. h. c. Harald Unkelbach, Präsident des Fecht-Clubs Würth Künzelsau, dem Hauptsponsor des Turniers, der Sparkasse Hohenlohekreis für die Unterstützung des Fechternachwuchses und die jahrelange Partnerschaft mit dem Fecht-Club. Bernd Kaufmann, stellvertretender Vorsitzender der Sparkasse Hohenlohekreis, unterstrich in seinen Grußworten die Wichtigkeit solcher Nachwuchssportveranstaltungen und wünschte den Fechtern viel Erfolg und Spaß bei den kommenden Aufgaben.

Bereits in zwei Wochen, am 7. und 8. Mai findet mit den Deutschen Meisterschaften der A-Jugend (U17) das nächste Heimturnier in Künzelsau statt. Die aktuelle Form stimmt, so dass sich die Künzelsauer Sportler auch dafür einiges vorgenommen haben. "Wir wollen sowohl im Einzel als auch mit der Mannschaft Medaillen gewinnen" nennt Behr die Ziele.

Die Künzelsauer Finalplatzierungen im Überblick:
Damensäbel
A-Jugend: 1. Anna-Lena Bürkert, 2. Lisa Gette, 3. Julika Funke und Francesca Siegel, 7. Annika Lechel
Jg. 2001/2002: 1. Vienna Stapf, 3. Annika Lechel
Jg. 2003/2004: 6. Jasmin Hermann, 8. Kora Hartmann
Jg. 2005/2006: 1. Tiziana Nitschmann, 5. Céline Schniepp, 7. Lena Stemper, 8. Lilli-Rosa Walter
Bambini: 1. Jana Kus, 3. Milena Hummel, 4. Aurora Bartosch

Herrensäbel
A-Jugend: 1. Marius Stitz, 2. Fabian Landwehr, 3. Michel Heins, 5. Cesare Barba, 6. Antonijo Zecevic, 7. Daniel Brommer
Jg. 2001/2002: 1. Marius Stitz
Jg. 2003/2004: 1. Timon Funke, 5. Julian Garcia-Schiller. Eric Gauss
Jg. 2005/2006: 3. Chris Lang, 4. Marc Teichreb
Bambini: 1. Karl Dünger, 2. Leon Schniepp, 4. Maurice Engel, 5. Colin Gommel, 6. Kyrill Wolschke




Bild (Carmen Schniepp):
Das Bild zeigt die Finalisten der A-Jugend mit Bernd Kaufmann, stellvertretender Vorsitzender der Sparkasse Hohenlohkreis und Markus Berdyszak von Panorama Catering bei der Siegerehrung.






Zehn Medaillen erfochten
Sabreure des FC Würth überzeugen in Eislingen


Mehr als 180 Sportlerinnen und Sportler gingen beim diesjährigen Emag-Cup in Eislingen an den Start und sorgten für ein starkes Teilnehmerfeld. Die Nachwuchsfechter des Fecht-Clubs Würth Künzelsau konnten sich dabei abermals erfolgreich in Szene setzen und agierten äußerst treffsicher. Anna-Lena Bürkert, Marius Stitz und Timon Funke sicherten sich den Turniersieg. Weiter Medaillen gewannen Lilli-Rosa Walter, Kai Dünger, Jana Kus (jeweils Silber) sowie Vienna Stapf (2x), Marius Stitz, Fabian Landwehr und Chris Lang (jeweils Bronze).

"Mit den gezeigten Leistungen bin ich sehr zufrieden." war der erste Kommentar von Trainer Michael Gäbelein im Anschluss an die Wettkämpfe. "Wenn es gelingt, diese Leistung beim Sparkassen-Cup und bei den Deutschen Meisterschaften der A-Jugendlichen in Künzelsau abzurufen, werden wir auch dort Medaillen gewinnen".

Der Sparkassen-Cup (23. und 24. April) sowie die Deutschen Meisterschaften der Altersklasse U17 (7. und 8. Mai) finden jeweils in der Freien Schule Anne-Sophie statt. Interessierte sind herzlich eingeladen. Weitere Informationen zum Ablauf sind auf der Homepage des Fecht-Clubs Würth Künzelsau unter www.fechten-kuenzelsau.de zu finden.

Die Künzelsauer Finalisten im Überblick:
DS A-Jugend: 1. Anna-Lena Bürkert, 3. Vienna Stapf, 5. Francesca Siegel, 6. Madeleine Becker, 8. Annika Lechel
DS Jg. 2001/2002: 3. Vienna Stapf, 4. Annika Lechel
DS Jg. 2002/2002: 1. Matea Brica, 7. Emma Brunner
DS Jg. 2005/2006: 2. Lilli-Rosa Walter, 6. Lena Stemper, 8. Tiziana Nitschmann
DS Bambini: 2. Jana Kus, 4. Milena Hummel, 5. Aurora Bartosch
HS A-Jugend: 3. Fabian Landwehr und. Marius Stitz
HS Jg. 2001/2002: 1. Marius Stitz
HS Jg. 2003/2004: 1. Timon Funke
HS Jg. 2005/2006: 3. Chris Lang
HS Bambini: 2. Karl Dünger, 4. Leon Schniepp, 5. Kyrill Wolschke, 6. Colin Gommel




Treffsicher: Die Sabreure des Fecht-Clubs Würth Künzelsau, hier die A-Jugendlichen, freuen sich über die erreichten Platzierungen beim Turnier in Eislingen.






Fechtturnier um den Sparkassen-Cup 2016


Am 23. und 24. April richtet der Fecht-Club Würth Künzelsau das Württembergische Ranglistenturnier um den Sparkassen-Cup aus. Für die 14. Auflage des Traditionsturniers haben mehr als 150 Teilnehmer gemeldet.

Wie in den Vorjahren werden die Wettkämpfe in der Sporthalle der Freien Schule Anne-Sophie ausgetragen. Gefochten wird in diesem Jahr in den Jahrgängen 1999-2006 sowie bei den Bambini. Im letzten Jahr konnten sich mit Anna-Lena Bürkert, Francesca Siegel, Matea Brica und Levin Wagner vier Sportler des FC Würth Künzelsau in die Siegerliste eintragen.

Auch in diesem Jahr wird es neben dem Fechtwettkampf einen allgemeinsportlichen Teil, bestehend aus Koordinationsparcours, Seilspringen und einer Fechtwand geben, in dem vor allem die Koordination und Schnelligkeit der Teilnehmer getestet wird. Beide Teile fließen in die Gesamtwertung des Turniers ein, je nach Altersklasse in unterschiedlicher Gewichtung. Zudem wird in Doppeljahrgängen gefochten. Sieger des Sparkassen-Cups 2016 ist der Sportler, der in der Kombination beider Teile am besten abschneidet. Darüber hinaus ist der Wettkampf in Künzelsau auch in diesem Jahr wieder Teil einer Turnierserie, bestehend aus den Wettkämpfen in Nürnberg, EIslingen und eben Künzelsau.

Los geht es am Samstag um 9.00 Uhr mit dem allgemeinsportlichen Teil. Die Finalgefechte der A-Jugend finden dann um 16.00 Uhr auf der Hochbahn statt. Am Sonntag beginnen die Wettkämpfe ebenfalls um 9.00 Uhr, die Finalkämpfe finden dann um ca. 13.00 Uhr statt. Im Anschluss an das Finale am Samstag findet ein Stehempfang statt.

Eintritt frei

Alle, die sich Fechten einmal live und hautnah anschauen wollen, sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei, für ausreichend Speisen und Getränke sorgt die Cafeteria des Fördervereins Fechten in Künzelsau e.V.





Dynamische und spannende Gefechte erwartet die Zuschauer auch beim diesjährigen Sparkassen-Cup in Künzelsau.






Platz 6 mit der Mannschaft belegt
Luzia Hirn bei den Weltmeisterschaften der Junioren erfolgreich - U23 EM steht an


Luzia Hirn vom Fecht-Club Würth Künzelsau hat bei den Weltmeisterschaften der Junioren in Bourges (Frankreich) den sechsten Platz mit der Mannschaft belegt. Das deutsche Team war in der Besetzung Larissa Eifler (Wetzlar), Lea Krüger (Dormagen), Ann-Sophie Kindler (Eislingen) und Luzia Hirn an den Start gegangen und wurde von Hirns Heimtrainer Vadym Shturbabin betreut. Nach einem Freilos im 32er-Ko gelang im Achtelfinale ein 45-34 Sieg gegen Polen. Im Viertelfinale wartete mit Russland der Topfavorit auf die deutsche Mannschaft. Zu Beginn konnten Hirn & Co. das Gefecht offen gestalten, dann zogen die Russinnen davon und gewannen am Ende mit 45-27 Treffern. Im ersten Platzierungsgefecht setzten sie sich anschließend gegen Mexiko mit 45-39 durch. Im Kampf um Platz fünf gab es dann eine 24-45 Niederlage gegen Frankreich. Das bedeutete Platz 6 in der Endabrechnung.

"Letztendlich ist das für die Mädchen eine gute Platzierung. Daher sind wir nicht unzufrieden mit dem Ergebnis", sagt Delegationsleiter Olaf Kawald später. "Russland war einfach zu stark für sie. Und auch Frankreich war nicht zu überwinden. Insgesamt geht der sechste Platz in Ordnung". Neuer Weltmeister wurde die russische Mannschaft, die sich im Finale mit 45-42 gegen China durchsetzen konnte.

Luzia Hirn selbst war mit ihrer Leistung in der Mannschaft zufrieden. "Insgesamt habe ich gut gefochten. Schade, dass wir schon im Viertelfinale auf Russland getroffen sind, ansonsten wäre vielleicht noch mehr möglich gewesen".

Nach der Junioren-EM im März und der WM im April steht im Mai schon die nächste internationale Meisterschaft für die Künzelsauerin an. Dann startet Hirn nämlich bei den U23-Europameisterschaften im bulgarischen Plovdiv. Los geht die Reise am 30. April, am 2. und 4. Mai stehen dann Starts im Einzel und der Mannschaft auf dem Programm.



Luzia Hirn vom Fecht-Club Würth Künzelsau belegte mit der deutschen Nationalmannschaft Platz 6 bei der WM in Frankreich.






Wertvolle Erfahrungen gesammelt
Julika Funke und Lisa Gette mit guter Leistung bei Jugendweltmeisterschaften


Julika Funke und Lisa Gette vom Fecht-Club Würth Künzelsau haben bei den Weltmeisterschaften der Kadetten (U17) in Bourges (Frankreich) die Plätze 15 und 26 belegt. Funke musste sich dabei erst im Achtelfinale ihrer Nationalmannschaftskollegin und späteren Vizeweltmeisterin Larissa Eifler aus Wetzlar mit 12-15 geschlagen geben und verpasst damit knapp die Finalrunde.

"Ich bin insgesamt zufrieden mit dem Ergebnis, da ich gut gefochten habe" blickt Funke auf ihren Wettkampf zurück. Dennoch hätte sie das Gefecht gegen Eifler auch zu ihren Gunsten entscheiden können. "Fechterisch kann ich mithalten, daran lag es nicht. Ich glaube, dass ich vor diesem Gefecht emotional nicht die richtige Einstellung hinbekommen habe. Daran werde ich arbeiten." Helfen dabei wird sicherlich das gewonnene Gefecht in der Runde zuvor. Nach vier Siegen und zwei Niederlagen in der Vorrunde sowie einem 15-5 Sieg gegen die Spanierin Gallardo musste die 15-jährige in der Runde der besten 32 gegen Bianka Kern aus Ungarn antreten. Kern, die bei der EM Anfang März Platz fünf im Einzel belegte und den Titel mit der Mannschaft gewann, ging als Favoritin in das Gefecht. Doch Funke drehte nach einem 5-8 Pausenrückstand richtig auf und gewann den Kampf mit 15-10 Treffern.

"Das war stark. Julika hat in diesem Gefecht ihr großes Potenzial abgerufen" freute sich Trainer Vadym Shturbabin. Dieses positive Erlebnis und die vielen Eindrücke der Weltmeisterschaft, bei der allein in der A-Jugend (U17) waffenübergreifend über 600 Sportler aus insgesamt 80 Nationen am Start waren, will Funke für kommende Aufgaben mitnehmen. "Ich habe hier wertvolle Erfahrungen gesammelt, die mir in der Zukunft helfen, noch erfolgreicher zu werden".

Auch für Lisa Gette war die erstmalige Teilnahme an einer Weltmeisterschaft etwas Besonderes. "Hier ist alles ein bisschen größer. Es wird mit Videobeweis gefochten und man muss 15 Minuten vor Gefechtsbeginn in den Call-Room" nennt die 15-jährige Beispiele für Dinge, die bei gewöhnlichen Fechtturnieren so nicht vorhanden sind. Mit ihrer fechterischen Leistung und dem Ergebnis ist Gette nicht ganz zufrieden. Nachdem sie in der Vorrunde ebenfalls vier von sechs Gefechten gewinnen konnte und in der ersten KO-Runde die Russin Elkina mit 15-10 besiegte, musste sie gegen die Kolumbianerin Morales Linares antreten. "Diesen Kampf hätte ich gewinnen müssen. Ich habe 7-0 geführt. Diesen Vorsprung darf ich nicht hergeben" blickt Gette selbstkritisch auf das Gefecht. Trotz der Führung verlor sie am Ende noch mit 13-15 Treffern. "Ich muss bis zum Schluss konzentriert bleiben und darf nicht locker lassen".

Trotz dieser vermeidbaren Niederlage zieht Sportdirektor Dominik Behr insgesamt ein positives Fazit. "Im Vergleich zu den Europameisterschaften war das Ergebnis ein großer Schritt nach vorne. Die gesammelten Erfahrungen werden Julika und Lisa in den nächsten Jahren helfen, um in vergleichbaren Situationen ruhiger und erfolgreicher zu agieren".

Vielleicht klappt es ja schon in der kommenden Saison. Sowohl Gette als auch Funke sind dann abermals in der Altersklasse U17 startberechtigt und werden dann wieder angreifen. Neue Weltmeisterin 2016 wurde Ywen Lau, die sich im Finale knapp mit 15-14 Treffern gegen Eifler durchsetzen konnte und damit die erste WM-Medaille überhaupt für Singapur gewann.



Positive Erfahrungen gesammelt: Julika Funke (links) und Lisa Gette vom FC Würth Künzelsau, hier mit Trainer Vadym Shturbabin, starteten bei den Jugendweltmeisterschaften in Frankreich.






Koffer sind gepackt
Fechterinnen Hirn, Gette und Funke starten bei Jugend-Weltmeisterschaften in Frankreich


Voller Vorfreude fiebern Luzia Hirn, Lisa Gette und Julika Funke dem Beginn der Weltmeisterschaften der Junioren- und Kadetten entgegen, die vom 1. bis 10. April in Bourges (Frankreich) stattfinden. Durch starke Leistungen bei den Qualifikationsturnieren haben sich die drei Fechterinnen des FC Würth Künzelsau für dieses Event qualifiziert.

Im Anschluss an die Europameisterschaften Anfang März haben sich die drei Säbelspezialistinnen in den letzten Wochen gemeinsam mit ihren Trainingspartnern intensiv auf die WM vorbereitet. Neben einem Vorbereitungslehrgang in Bonn standen auch noch die Deutschen Meisterschaften der Aktiven auf dem Programm, bei dem Hirn, Gette und Funke gemeinsam mit Anna-Lena Bürkert Platz drei in der Mannschaft belegten und Funke zudem die Finalrunde im Einzel erreichte. Die Form stimmt also. "Die Mädchen haben sich gut vorbereitet, sind verletzungsfrei geblieben und freuen sich auf die WM" gibt Trainer Vadym Shturbabin einen Einblick über den aktuellen Zustand. "Wir wollen bei der WM wieder angreifen und möglichst weit vorne landen".

Bereits am heutigen Mittwoch sind Gette, Funke und Shturbabin nach Bourges gereist, Hirn folgt dann am Sonntag. Der Wettkampftag von Gette und Funke ist der kommende Samstag, 2. April, dann findet das Einzel der Kadettinnen (U17) statt, bei dem neben den beiden Künzelsauerinnen noch Larissa Eifler aus Wetzlar die deutschen Farben vertreten wird. Luzia Hirn bestreitet ihren Einzelwettkampf bei den Junioren (U20) am 6. April. Drei Tage späte steht dann noch die Mannschaftsentscheidung der Junioren an, bei der Hirn gemeinsam mit Ann-Sophie Kindler (Eislingen), Larissa Eifler (Wetzlar) und Lea Krüger (Dormagen) für Deutschland auf die Planche gehen wird.

Mit Ergebnisprognosen halten sich die Fechterinnen zurück. Dass an einem guten Tag allerdings vieles möglich ist, hat die Europameisterschaft gezeigt. Dort erreichte Luzia Hirn mit einer starken Leistung die Finalrunde und belegte am Ende den siebten Platz. Die Ergebnisse können live im Internet unter www.bourges2016.com verfolgt werden.

Folgende Fechterinnen vertreten den Deutschen Fechterbund in der Disziplin Damensäbel bei den Weltmeisterschaften in Bourges:

Junioren (U20):
Luzia Hirn (FC Würth Künzelsau), Larissa Eifler (TV Wetzlar), Ann-Sophie Kindler (TSG Eislingen), Lea Krüger (TSV Bayer Dormagen),

Kadetten (U17)
Larissa Eifler (TV Wetzlar), Lisa Gette, Julika Funke (beide FC Würth Künzelsau)



Lisa Gette (links) und Julika Funke, hier gemeinsam mit Trainer Vadym Shturbabin, starten bei den Weltmeisterschaften der Kadettinnen.



Luzia Hirn vertritt Deutschland im Einzel und im Team bei den Junioren.






Starke Ergebnisse beim Taubertal-Cup
Fechter des FC Würth erreichen elf Finalplatzierungen


Mit insgesamt 21 Fechterinnen und Fechtern reiste der FC Würth Künzelsau zum traditionellen Taubertal-Cup nach Tauberbischofsheim. Die Wettkämpfe wurden am dortigen Olympiastützpunkt ausgetragen.

Mit Annika Lechel und Timon Funke konnten sich zwei Nachwuchsfechter in die Siegerliste des Turniers eintragen. Lechel setzte sich im Finale gegen Ylvi Schillinger aus Tauberbischofsheim klar mit 10-1 Treffern durch. Auch Funke ließ im Finale nichts anbrennen und siegte gegen Moritz Rogler (TBB) mit 10-4 Treffern. In einem weiteren Finalduell Tauberbischofsheim gegen Künzelsau musste sich Emma Brunner mit 6-10 Alina Nagel geschlagen geben und gewann damit die Silbermedaille. Eine Bronzemedaille sicherte sich zudem Tiziana Nitschmann bei den Mädchen des Jahrgangs 2005.

Die Künzelsauer Finalisten im Überblick:
Damen Jahrgang 2002: 1. Annika Lechel
Damen Jahrgang 2003: 2. Emma Brunner
Damen Jahrgang 2004: 8. Rabea Muhammad
Damen Jahrgang 2005: 3. Tiziana Nitschmann, 6. Jana Schanbacher, 7. Lilli-Rosa Walter, 8. Lena Stemper
Damen Jahrgang 2006: 5. Annabell Krause
Herren Jahrgang 2003: 1. Timon Funke
Herren Jahrgang 2005: 8. Hannes Meyer-Benz
Herren Jahrgang 2006: 6. Marc Teichreb




Die Nachwuchsfechter des FC Würth Künzelsau freuen sich über ihre Platzierungen beim Jugendturnier in Tauberbischofsheim.






Brunner gewinnt Bronze in Breslau
Säbelfechterin des FC Würth Künzelsau beim größten Nachwuchsturnier der Welt erfolgreich


Auch in diesem Jahr duellierten sich insgesamt über 2.200 Fechterinnen und Fechter der Altersklasse U15 aus über 30 Ländern beim größten Nachwuchsfechtturnier der Welt im polnischen Breslau. Allein im Säbelbereich kämpften über 550 Sportlerinnen und Sportler, darunter Starter aus den USA, Ägypten und Australien um Finalplatzierungen und einen Platz auf dem Siegerpodest.

Für das sportliche Highlight aus Künzelsauer Sicht sorgte in diesem Jahr Emma Brunner, die in der Altersklasse 2003/2004 unter 113 Teilnehmerinnen die Bronzemedaille gewann. Nach vier Siegen und einer Niederlage war die Zwölfjährige in der Direktausscheidung an Position 27 gesetzt. Mit sicheren Siegen gegen Gegnerinnen aus Rumänien, den USA und Weißrussland qualifizierte sie sich für die Runde der besten Acht.

Dort musste Brunner gegen Arina Trukshane aus Lettland antreten. Nach einer 6-3 Führung zur Pause baute sie den Vorsprung anschließend kontinuierlich aus und gewann am Ende deutlich mit 12-4 Treffern. Trotz der anschließenden 6-12 Halbfinalniederlage gegen Xenia Lackmann durften sich Brunner und Sportdirektor Dominik Behr zu recht über den dritten Platz freuen. "Emma hat heute sehr konzentriert und stabil gefochten. Vor allem die Bewegung auf den Beinen hat mir gut gefallen" sagte Behr anschließend.

Mit Vienna Stapf (Platz 13) sowie Tiziana Nitschmann (12) und Jan Schanbacher (16) hatten drei weitere Fechterinnen das Achtelfinale in ihren Altersklassen erreicht. Stapf und Schanbacher verloren hier jeweils gegen die späteren Siegerinnen. Im Anschluss an die Siegerehrung wurde traditionell zu Ehren aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein großes Feuerwerk gezündet, was für ein tolle Stimmung und Atmosphäre bei allen Beteiligten sorgte.



Starke Leistung: Emma Brunner vom Fecht-Club Würth Künzelsau gewann beim Nachwuchsturnier im polnischen Breslau die Bronzemedaille.






Gemeinsam Bronze gewonnen
Fechterinnen des FC Würth auf Platz drei bei Deutschen Meisterschaften - Funke im Einzel im Finale


Die Damenmannschaft des Fecht-Clubs Würth Künzelsau hat bei den Deutschen Meisterschaften der Säbelfechter in Grünwald die Bronzemedaille gewonnen. Das Team in der Besetzung Luzia Hirn, Anna-Lena Bürkert, Julika Funke und Lisa Gette besiegte im "kleinen Finale" die Mannschaft des FC Tauberbischofsheim mit 45-41 Treffern. "Unser Ziel war es eine Medaille zu gewinnen, das haben wir heute geschafft" freute sich Trainer Vadym Shturbabin "Die Mädchen haben eine gute und geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt, konzentriert gefochten und verdient Bronze gewonnen." Den Mannschaftstitel sicherte sich der TSV Bayer Dormagen durch ein 45-41 im Finale gegen die TSG Eislingen.

Beim Einzelwettkampf tags zuvor sorgte Julika Funke für die beste Künzelsauer Platzierung. Die 15-jährige zeigte keinerlei Angst vor der älteren Konkurrenz und musste sich erst im Viertelfinale der späteren Deutschen Meisterin, Anna Limbach aus Dormagen, mit 11-15 Treffern geschlagen geben und belegte in der Endabrechnung Rang sieben. Bis zum 11-11 hatte Funke sogar an einer Sensation gegen die Favoritin geschnuppert. "Da hat mir am Ende vielleicht ein bisschen die Erfahrung gefehlt" blickt Funke auf das Gefecht zurück. "Aber ich freue mich sehr über meine erste Finalplatzierung bei den Aktiven." Zuvor hatte sich Funke im Achtelfinale gegen die zwölf Jahre ältere Julia Pressmar aus Eislingen knapp mit 15-14 durchgesetzt. Vereinskollegin Luzia Hirn landete nach einer knappen 13-15 Niederlage gegen Kira Eifler als zweitbeste Künzelsauerin auf Rang zwölf.



Bronzemedaille gewonnen: Die Fechterinnen des FC Würth Künzelsau mit v.l. Luzia Hirn, Anna-Lena Bürkert, Lisa Gette und Julika Funke sowie Trainer Vadym Shturbabin freuen sich über die Medaille bei den Deutschen Meisterschaften der Aktiven in Grünwald.






Starke Leistung bei Europameisterschaft
Fechterin Luzia Hirn unter den besten Acht


Luzia Hirn vom Fecht-Club Würth Künzelsau hat bei den Europameisterschaften der Junioren im serbischen Novi Sad einen tollen siebten Platz erreicht. Die 19-jährige musste sich erst im Viertelfinale der späteren Europameisterin Manon Brunet aus Frankreich mit 9-15 Treffern geschlagen geben.

Anerkennung vom Trainer
"Kompliment an Luzia, sie hat sich das gute Ergebnis heute absolut verdient" zollte Bundes- und Heimtrainer Vadym Shturbabin seinem Schützling Anerkennung. "Sie hat sehr variabel und durchdacht gefochten und im Turnierverlauf sehr gute Fechterinnen geschlagen".

Sieg gegen Weltmeisterin
In der Tat: Nach vier Siegen und zwei Niederlagen in der Vorrunde war Hirn in der Direktausscheidung an Position 15 gesetzt. Nach einem Freilos musste sie in der Runde der besten 32 gegen die Französin Caroline Queroli, aktuelle Juniorenweltmeisterin, antreten. In einem spannenden Kampf mit ständig wechselnder Führung hatte Hirn am Ende die besseren Nerven und konnte beim Stand von 13-13 zwei Treffer zum Sieg setzen.

Starker Treffer zum Sieg
Noch knapper war das Achtelfinale gegen Margaux Gimalac, ebenfalls aus Frankreich. Beim Stande von 14-14 musste der letzte Treffer entscheiden. Mit einer tollen Parade-Riposte gelang Hirn der viel umjubelte Siegtreffer und der Einzug ins Viertelfinale. Dort war die dritte Französin, Manon Brunet, aktuelle Vizeweltmeisterin, dann am Ende zu stark.

Trotz der knapp verpassten Medaille war Luzia Hirn mit ihrer Leistung sehr zufrieden. "Ich kann selbst noch nicht richtig glauben, dass ich die Finalrunde erreicht habe. Ich hatte heute einfach mega viel Spaß beim Fechten".

Teamentscheidung am Dienstag
Die richtige Mischung zwischen Ernsthaftigkeit und Spaß könnte auch der Schlüssel für ein gutes Ergebnis am kommenden Dienstag sein. Dann steht Hirn gemeinsam mit Lea Krüger (Platz 15 im Einzel), Ann-Sophie Kindler (Platz 31) und Larissa Eifler (Platz 32) auf der Planche und vertritt Deutschland in der Mannschaftsentscheidung im Damensäbel.

Einzelergebnis EM Damensäbel Junioren (58 Teilnehmerinnen)
1. Manon Brunet (Frankreich)
2. Rebecca Cargano (Italien)
3. Sofia Pozdniakova (Russland) und Karolina Cieslar (Polen)
5. Lucia Lucarini (Italien)
6. Michela Basston (Italien)
7. Luzia Hirn (Deutschland)
8. Flaminia Prearo (Italien)



Klasse Leistung: Luzia Hirn vom Fecht-Club Würth Künzelsau (hier gemeinsam mit ihrem Trainer Vadym Shturbabin) hat bei den Europameisterschaften in Novi Sad den siebten Platz belegt.






Respektables Ergebnis
Säbelteam belegt bei der Europameisterschaft den fünften Platz


Die deutsche Säbelnationalmannschaft der Kadetten (U17) hat bei den Europameisterschaften in Novi Sad (Serbien) den fünften Platz belegt. Das Team mit den Fechterinnen des FC Würth Künzelsau, Anna-Lena Brükert, Julika Funke und Lisa Gette sowie Larissa Eifler (Wetzlar) musste sich nach einem 45-39 Achtelfinalerfolg im Viertelfinale dem späteren Europameister Ungarn mit 23-45 Treffern geschlagen geben.

In den anschließenden Platzierungsgefechten gewannen die vier Nachwuchssportler zuerst gegen Italien mit 45-33, im Kampf um Platz fünf wurde die Türkei mit 45-28 Treffern besiegt. "Mit der Leistung der vier Mädchen bin ich heute zufrieden. Das war eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zum Einzelwettbewerb" sagte Bundestrainer Vadym Shturbabin im Anschluss. "Wir haben die mögliche Mannschaftsmedaille durch das Ergebnis im Einzel verloren."

Dieser Aussage kann man durchaus zustimmen. Da die Setzung für die Mannschaft anhand der Platzierungen im Einzel erfolgt - es werden jeweils die Platzziffern der drei bestplatzierten Fechter addiert - waren die deutschen Mädchen nur an Position acht gesetzt. Die Ungarn, die im Einzel Gold, Silber und Bronze gewonnen hatten, rangierten auf Rang 1 und somit kam es bereits im Viertelfinale auf das Aufeinandertreffen mit den Magyaren.

Während für Bürkert, Funke und Gette die EM somit beendet ist und sie am morgigen Freitag nach Hause fliegen, reiste Luzia Hirn vom Fecht-Club Würth Künzelsau heute nach Novi Sad. Dort startet sie am kommenden Samstag im Einzel der Junioren und drei Tage später bei der Mannschaftsentscheidung.

Platzierungen EM Mannschaft Damensäbel Kadetten
1. Ungarn
2. Frankreich
3. Russland
4. Ukraine
5. Deutschland (Bürkert, Eifler, Funke, Gette)
6. Türkei
7. Italien
8. Griechenland

Platz fünf bei der EM erreicht:





Wir wollen eine Medaille gewinnen
Fechterinnen des FC Würth Künzelsau starten zur Europameisterschaft


Voller Selbstvertrauen und Vorfreude starten die Sabreure des Fecht-Clubs Würth Künzelsau am kommenden Samstag in das Abenteuer Europameisterschaft. Um 10.35 Uhr fliegen Anna-Lena Bürkert, Julika Funke und Lisa Gette gemeinsam mit ihrem Bundes- und Heimtrainer Vadym Shturbabin von Frankfurt nach Belgrad. Von dort geht es dann per Bus weiter nach Novi Sad. Dort finden die kontinentalen Meisterschaften der Kadetten (U17) und Junioren (U20) vom 29. Februar bis zum 9. März statt.

Gleich am ersten Wettkampftag wird es für die Künzelsauer Mädchen Ernst. Um 13.00 Uhr beginnt das Turnier der Kadettinnen mit der Vorrunde. Am Tag zuvor steht noch ein leichtes Training, die Akkreditierung und Waffenkontrolle auf dem Programm. Knapp 70 Starterinnen aus über 20 Ländern werden an den Start gehen, maximal vier pro Land. Trotz des starken Teilnehmerfeldes ist Vadym Shturbabin optimistisch: "Unser Ziel ist es, eine Medaille zu gewinnen. Die Mädchen sind gut in Form und haben im Laufe der Saison schon mehrfach bewiesen, dass sie ganz vorne mitfechten können."

In der Tat: Alle drei Künzelsauer Mädchen können international gute Ergebnisse vorweisen. Funke belegte beim Kadettenturnier in Gödöllö den zweiten Platz, Bürkert gewann das Ranglistenturnier in Mülheim an der Ruhr Anfang Februar und Gette belegte dort Platz drei und erreichte beim Weltcupturnier der Junioren in Udine das Achtelfinale.

Falls es beim Einzelwettkampf nicht klappen sollte, gibt es bei der Teamentscheidung drei Tage später eine weitere Medaillenchance. Dann werden die drei Künzelsauer Mädchen gemeinsam mit Larissa Eifler auf die Planche gehen. Eifler hat im letzten Jahr bereits Silber im Einzel gewonnen und weiß also wie es sich anfühlt, auf dem Siegertreppchen zu stehen. "Wir haben in diesem Jahr ein starkes Team und können jede Mannschaft schlagen. Das wird ein spannender Wettkampf" freut sich Shturbabin bereits auf den 3. März.

Am 3. März startet dann auch die vierte Künzelsauer Starterin, Luzia Hirn, ihre Reise in Richtung Novi Sad. Die 19-jährige ficht bei den Junioren (U20). Ihr Einzelwettkamp findet am 5. März statt, drei Tage später tritt sie dann gemeinsam mit Ann-Sophie Kindler (Eislingen), Lea Krüger (Dormagen) und Larissa Eifler im Team an. Die Ausgangssituation für den Gewinn einer Medaille bei den Junioren ist zwar ungleich schwerer, dennoch sieht Shturbabin auch hier gute Chancen: "Im letzten Jahr haben wir mit der Juniorenmannschaft den sechsten Platz belegt, dieses Ergebnis wollen wir auf jeden Fall verbessern."





En Garde: Luzia Hirn, Lisa Gette, Vadym Shturbabin, Julika Funke und Anna-Lena Bürkert vom FC Würth Künzelsau freuen sich auf die Europameisterschaften in Serbien.




Die Künzelsauer Starter im Portrait:

     


Luzia Hirn

Geb.: 22.03.1996
Beruf: Studium Management & Unternehmensrechnung in Schwäbisch Hall
Fechten seit: 2006
Nominierungsrangliste Junioren: 4. Platz
Größte Erfolge: 9. Platz Junioren-WM Mannschaft 2014, 1. Platz Nationales Juniorenturnier Dortmund 2014
Hobbies: Etwas mit Freunden unternehmen, reisen
Fechten ist: Die Kunst unter Emotionen richtige, rationale Entscheidungen treffen zu können
Motto: Teilnehmen ist gut, gewinnen ist besser!




Lisa Gette

Geb.: 06.11.2000
Beruf: Schülerin am Schlossgymnasium in Künzelsau (Klasse 9)
Fechten seit: 2009
Nominierungsrangliste A-Jugend: 2. Platz
Größte Erfolge: Qualifikation Europameisterschaft 2016
Hobbies: Freunde treffen, Musik hören
Fechten ist: Eine Kampfsportart, in der man sich Strategien zurecht legen muss
Motto: Geht nicht gibt's nicht




Julika Funke

Geb.: 18.10.2000
Beruf: Schülerin am Erasmus-Widmann-Gymnasium in Schwäbisch Hall (Klasse 10)
Fechten seit: 2009
Nominierungsrangliste A-Jugend: 3. Platz
Größte Erfolge: Deutsche Meisterin 2014 A-Jugend, Platz 2 beim internationalen A-Jugendturnier in Gödöllö
Hobbies: Gitarre spielen
Fechten ist: Meine größte Leidenschaft
Motto: Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum




Anna-Lena Bürkert

Geb.: 25.04.1999
Beruf: Schülerin der Freien Schule Anne-Sophie in Künzelsau (Klasse 11)
Fechten seit: 2009
Nominierungsrangliste A-Jugend: 4. Platz
Größte Erfolge: Qualifikation Europameisterschaft 2016, Deutsche Meisterin 2013 B-Jugend
Hobbies: Fechten
Fechten ist: Mein Hobby, meine Leidenschaft, mein Leben.
Motto: Habe einen Traum, mache einen Plan und zieh ihn durch!












Teilnahme an Europameisterschaften gesichert
Vier Fechterinnen des FC Würth im serbischen Novi Sad am Start


Am Wochenende fand das letzte Qualifikationsturnier für die Europameisterschaften der Junioren (U20) und Kadetten (U17) im italienischen Udine statt. Viel Spannung war dabei beim Kampf um den vierten Platz in beiden Altersklassen geboten. Gleich mehrere Athletinnen konnten sich im Vorfeld noch berechtigte Hoffnungen auf eine Teilnahme machen.

Bei den Kadetten kämpften neben Anna-Lena Bürkert noch Katharina Peter (Dormagen) und Lisann Fröse (Ratingen) um den vierten Platz. Bürkerts Vereinskolleginnen Julika Funke und Lisa Gette war die Qualifikation schon im Vorfeld dieses Turniers nur noch rechnerisch zu nehmen. Bereits nach der Vorrunde kam das Aus für Peter. Bürkert musste in der Runde der besten 64 gegen die Ungarin Zita Balogh antreten, der sie am Ende mit 10-15 Treffern unterlag. Damit war klar, dass Fröse die Runde der besten 16 erreichen musste, um Bürkert noch von Platz vier zu verdrängen. Nach einem Sieg im 64er-Ko verlor Fröse allerdings ihr Gefecht in der Runde der besten 32, was die Qualifikation für Bürkert bedeutete.

Noch spannender lief die Entscheidung über Startplatz vier bei den Junioren ab. Nachdem Luzia Hirn relativ früh ausgeschieden war, hatten ihre Konkurrentinnen Kira Eifler (Tauberbischofsheim) und Valentina Volkmann (Eislingen) die Chance, Hirn mit einer Platzierung unter den besten 16 noch von Platz vier zu verdrängen. Während Volkmann ihr Gefecht in der Direktausscheidung der besten 64 gewinnen konnte, verlor Eifler in der gleichen Runde. Im 32er-Ko musste Volkmann dann ausgerechnet gegen Hirns Vereinskollegin Lisa Gette antreten. Gette, hatte bis dahin einen starken Auftritt hingelegt und im 64er-Ko die Italienerin Bosetti mit 15-12 geschlagen. Zu Beginn des Gefechtes führte Volkmann schnell mit 6-2 Treffern, bis zum 7-8 zur Pause hatte Gette den Rückstand aber fast aufgeholt. Da es ein rein deutsches Duell war, durften in der Pause keinerlei Tipps von Trainerseite gegeben werden. "Man kann ja leider nicht helfen, schaut von der Tribüne aus zu und fiebert mit" beschreibt Trainer Vadym Shturbabin die spannenden Momente.

Nach der Pause konnte sich Volkmann abermals etwas absetzen und führte mit 14-12 Treffern. Ein weiterer Treffer ihrerseits hätte zum Sieg gereicht und hätte gleichzeitig zum Verdrängen von Luzia Hirn vom vierten Platz geführt. Gette behielt allerdings die Nerven, setzte die nächsten drei Treffer und gewann das Gefecht noch mit 15-14 Treffern. Trotz der anschließenden knappen 14-15 Niederlage im Achtelfinale gegen die Amerikanerin Fox-Gitomer war die Freude im Künzelsauer Lager groß. "Es ist natürlich super, dass sich mit Luzia, Lisa, Julika und Anna-Lena gleich vier Sportlerinnen unseres Vereins für die Europameisterschaften qualifiziert haben. Wir hatten heute das nötige Quäntchen Glück auf unserer Seite und Lisa hat sehr stark gefochten." freute sich Sportdirektor Dominik Behr im Anschluss an den Wettkampf.

Am kommenden Wochenende steht für die Künzelsauer Mädchen jetzt ein Lehrgang in Bonn auf dem Programm, am 27. Februar fliegen die Kadettinnen dann mit Bundestrainer Shturbabin nach Serbien. Hirn reist dann am 3. März mit den anderen Juniorinnen nach.

Folgende Fechterinnen vertreten den Deutschen Fechterbund in der Disziplin Damensäbel bei den Europameisterschaften in Novi Sad:

Junioren (U20):
Larissa Eifler (TV Wetzlar), Ann-Sophie Kindler (TSG Eislingen), Lea Krüger (TSV Bayer Dormagen), Luzia Hirn (FC Würth Künzelsau)

Kadetten (U17)
Larissa Eifler (TV Wetzlar), Lisa Gette, Julika Funke, Anna-Lena Bürkert (FC Würth Künzelsau)



Europameisterschaften in greifbarer Nähe
Anna-Lena Bürkert gewinnt in Mülheim - Drei weitere Podestplätze für FC Würth


Anna-Lena Bürkert vom Fecht-Club Würth Künzelsau hat das internationale Qualifikationsturnier für die Europa- und Weltmeisterschaften in Mülheim an der Ruhr gewonnen. Die 16-jährige setzte sich im Finale gegen ihre Vereinskollegin Francesca Siegel durch. Mit Lisa Gette und Fabian Landwehr bei den Herren landeten zwei weitere Künzelsauer auf dem Podest, das starke Ergebnis rundeten Julika Funke, Marius Stitz und Cesare Barba mit den Plätzen sechs, sechs und acht ab.

Vier Mädchen im Viertelfinale
Bei den Damen konnten sich im Feld der 77 Starterinnen gleich vier Sabreure des FC Würth für die Runde der besten Acht qualifizieren. Bürkert (15-12 gegen Fröse), Siegel (15-12 gegen Kuhn) und Gette (15-10 gegen N. Eifler) konnten sich im Viertelfinale jeweils gegen ihre Konkurrentinnen durchsetzen. Julika Funke musste sich nach hartem Kampf der Ranglistenersten Larissa Eifler mit 12-15 Treffern geschlagen geben.

Im Halbfinale mussten Bürkert und Gette dann gegeneinander antreten. Bürkert konnte sich hier von Beginn an absetzen und gewann am Ende mit 15-7 Treffern. Für viel Jubel im Künzelsauer Lager sorgte anschließend Francesca Siegel, die sich in ihrem Halbfinale gegen die Favoritin Larissa Eifler mit 15-14 Treffern durchsetzen konnte. Das anschließende Finale entschied dann Bürkert mit 15-9 Treffern zu ihren Gunsten. "Vier Mädchen im Viertelfinale, drei davon auf dem Podest, damit bin ich natürlich sehr zufrieden." freute sich Trainer Vadym Shturbabin. Ein besonderes Lob erhielt die Turniersiegerin: "Anna-Lena hat heute stark gefochten und Nervenstärke im Kampf um den vierten Platz in der Rangliste und die Qualifiaktion für die Europameisterschaften bewiesen."

Beste Aussichten auf Europameisterschaften
Dank der tollen Leistungen liegen Funke, Gette und Bürkert derzeit auf den Plätzen zwei, drei und vier der Deutschen Rangliste. Die besten Vier qualifizieren sich für die Europameisterschaften, die vom 29. Februar bis 3. März im serbischen Novi Sad stattfinden. Am kommenden Wochenende steht noch das Juniorenweltcupturnier in Udine (Italien) auf dem Programm, danach ist die Qualifikationsphase abgeschlossen. Die Chancen, dass drei Künzelsauer Mädchen in Serbien starten dürfen, sind also aktuell sehr gut. "Wir hoffen natürlich, dass sich an dieser Situation nichts mehr ändert, werden aber nicht nach den Anderen schauen, sondern uns nur auf uns konzentrieren" gibt Sportdirektor Dominik Behr die Marschroute für das Turnier in Udine vor.

Drei Jungs im Viertelfinale
Dass Freud und Leid eng beieinander liegen, zeigte der gleichzeitig stattfindende Wettkampf bei den Herren. Hier war es das letzte Qualifikationsturnier für die EM und es gingen 102 Fechter an den Start, darunter acht Künzelsauer. Mit Fabian Landwehr, Marius Stitz und Cesare konnten sich drei von ihnen für die Runde der besten Acht qualifizieren. In einem vereinsinternen Duell setzte sich Fabian Landwehr hier knapp mit 15-13 Treffern gegen Marius Stitz durch. Cesare Barba musste sich Sebastian Blatz aus Tauberbischofsheim mit 6-15 Treffern geschlagen geben. "Starke Leistung von Marius und Cesare, beide haben erstmals das Viertelfinale eines solch starken Turniers erreicht" zollte Trainer Michael Gäbelein seinen Schützlingen Respekt.

Landwehr verpasst EM-Teilnahme hauchdünn

Durch den Einzug ins Halbfinale hatte sich Fabian Landwehr in der Nominierungsrangliste auf den fünften Platz vorgeschoben. Da die zwei Konkurrenten im Kampf um Platz vier zu diesem Zeitpunkt bereits ausgeschieden waren, konnte Landwehr mit einem Sieg im Halbfinale das Ticket nach Serbien lösen. Nach einem 1-5 Rückstand kämpfte sich der 16-jährige wieder heran, mit 7-8 ging es in die Minutenpause. Landwehr kämpfte weiter, konnte am Ende aber die 12-15 Niederlage nicht verhindern. "Es ist natürlich sehr bitter, die Qualifikation so knapp zu verpassen." sagte Trainer Michael Gäbelein anschließend. "Allerdings lag es nicht am heutigen Wettkampf. Fabian hat stark gefochten und alles probiert, leider hat es am Ende nicht gereicht. Wir haben im Laufe der Saison insgesamt zu viele Chancen auf zusätzliche Punkte ungenutzt liegen gelassen." Im Finale setzte sich der Landwehr-Bezwinger Blatz mit 15-7 gegen Tim Nalewaja aus Dormagen durch.

Ergebnisse


Damensäbel:
1. Anna-Lena Bürkert (FC Würth Künzelsau)
2. Francesca Siegel (FC Würth Künzelsau)
3. Lisa Gette (FC Würth Künzelsau) und Larissa Eifler (TV Wetzlar)
5. Shannen Kuhn (TSG Eislingen)
6. Julika Funke (FC Würth Künzelsau)
7. Lisann Fröse (TV Ratingen)
8. Nele Eifler (FC Tauberbischofsheim)

Herrensäbel:
1. Sebastian Blatz (FC Tauberbischofsheim)
2. Tim Nalewaja (TSV Bayer Dormagen)
3. Fabian Landwehr (FC Würth Künzelsau) und Pascal Becher (WMTV Solingen)
5. Louis Haag (FC Tauberbischofsheim)
6. Marius Stitz (FC Würth Künzelsau)
7. Leon Schlaffer (Fechterring Nürnberg)
8. Cesare Barba (FC Würth Künzelsau)





Starkes Gesamtergebnis für die Fechter des FC Würth Künzelsau beim Turnier in Mülheim an der Ruhr: V.l. Fabian Landwehr, Francesca Siegel, Turniersiegerin Anna-Lena Bürkert, Lisa Gette und Marius Stitz (auf dem Bild fehlen Julika Funke und Cesare Barba).






Ungar Kossuth gewinnt Hohenlohe-Cup 2016
Internationales Säbelturnier in Künzelsau


Igen, Igen (Ja, Ja) hallt es am Samstag um kurz vor 17.00 Uhr durch die Sporthalle der Freien Schule Anne-Sophie. Zu diesem Zeitpunkt hat der Ungar Balint Kossuth mit einer wunderschönen Parade-Riposte den entscheidenden Treffer zum Sieg beim internationalen Säbelturnier um den Hohenlohe-Cup 2016 gesetzt. Der 19-jährige aus Budapest bezwang im Finale Simon Rapp von der TSG Eislingen mit 15-12 Treffern und sicherte sich bei der zweiten Auflage des Turniers den ersten Platz.

Die beiden dritten Plätze gingen mit Eduard Gert und Nick Herbon an zwei Sportler des TSV Bayer Dormagen. Gert und Herbon standen schon vor diesem Turnier als Teilnehmer an der Europameisterschaft fest, die vom 29. Februar bis zum 9. März in Novi Sad (Serbien) stattfindet. Die beiden weiteren Plätze sicherten sich Constantin Krause vom FC Tauberbischofsheim und Frederic Kindler von der TSG Eislingen, die auf den Plätzen acht und zehn landeten.

Die Fechter des FC Würth Künzelsau konnten in diesem Jahr erwartungsgemäß noch keine Akzente setzen. Gegen die in weiten Teilen ältere Konkurrenz sorgte Fabian Landwehr mit Platz 54 für die beste Platzierung. Der 16-jährige unterlag in der Runde der besten 64 gegen den späteren Siebtplatzierten Jan-Ole Hülshörster mit 8-15 Treffern. "Wir hatten gehofft, dass einer oder zwei Sportler den Sprung unter die besten 32 schaffen, aber das Ergebnis ist kein Beinbruch" sagte Trainer Michael Gäbelein im Anschluss an den Wettkampf.

Grund zur Freude hatte der FC Würth dennoch: Das Turnier ging reibungslos über die Bühne, der Zeitplan wurde exakt eingehalten. Im Rahmen der Finalpräsentation überreichte Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold Würth, Schirmherr und gemeinsam mit der Fechtlegende Emil Beck Gründer des FC Würth, gemeinsam mit Barbara Eckle, Vizepräsidentin des Sportkreises Hohenlohe, die Pokale und Preise an die Erstplatzierten. "Mit der Organisation können wir absolut zufrieden sein. Ein großer Dank an alle Helfer." zog Dominik Behr, Sportdirektor des FC Würth, ein positives Fazit. "Wir hoffen, dass der Hohenlohe-Cup auch im nächsten Jahr wieder stattfindet". Dann sicher auch mit besseren Ergebnissen der Künzelsauer Sportler.

Ergebnisse des Hohenlohe-Cups 2016
1. Balint Kossuth
2. Simon Rapp
3. Eduard Gert und Nick Herbon
5. Raoul Bonah
6. Miklos Pech
7. Jan-Ole Hülshörster
8. Constantin Krause









Teambronze bei Deutschen Meisterschaften gewonnen
Fechterinnen des FC Würth in Nürnberg erfolgreich


Bei den Deutschen Meisterschaften der Junioren (U20) haben die Fechterinnen des FC Würth Künzelsau die Bronzemedaille in der Mannschaft gewonnen. Im kleinen Finale setzten sich Anna-Lena Bürkert, Lisa Gette, Luzia und Laura Hirn gegen den FC Tauberbischofsheim mit 45-38 Treffern durch.

Zuvor war es nach einem deutlichen 45-18 Erfolg im Viertelfinale gegen Alsfeld im Halbfinale zum Duell gegen die Dauerkonkurrentinnen aus Eislingen gekommen. Nach ausgeglichenem Gefechtsverlauf hatten dieses Mal die Eislinger das nötige Quäntchen Glück auf ihrer Seite und gewannen mit 45-43 Treffern.

"Nach drei Mal Bronze in den letzten Jahren hätten wir heute gerne im Finale gestanden" sagte Trainer Vadym Shturbabin anschließend. "Dennoch bin ich mit der fechterischen Leistung zufrieden. Die Mädchen sind hier als echtes Team aufgetreten und haben sich gegenseitig gut unterstützt. Im nächsten Jahr unternehmen wir einen neuen Angriff auf Gold und Silber." Den Deutschen Meistertitel sicherte sich in diesem Jahr die Vertretung aus Dormagen mit einem 45-39 Finalerfolg gegen Eislingen.

Beim Einzelwettbewerb am Samstag hatte Lisa Gette mit dem Erreichen der Finalrunde der besten Acht für die beste Künzelsauer Platzierung gesorgt. Die 15-jährige qualifizierte sich mit drei, teils klaren Siegen gegen Annette Kramer (Eislingen), Nele Eifler (Tauberbischofsheim) und Liska Derkum (Dormagen) in der Direktausscheidung der besten 32 direkt für das Viertelfinale. Dort musste sie sich Lea Krüger (Dormagen) mit 7-15 geschlagen geben und belegte am Ende den achten Platz. Knapp vor der Finalrunde scheiterten Laura Hirn und Anna-Lena Bürkert und erreichten die Ränge neun und zehn.

Im Herrensäbel belegten die Künzelsauer Sabreure nach einer Viertelfinalniederlage gegen Dormagen den siebten Rang. Im Einzelwettbewerb sorgte Marius Stitz mit Platz 23 für das beste Ergebnis.



Freuden sich über Bronze bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften: Lisa Gette, Laura Hirn, Luzia Hirn und Anna-Lena Bürkert (v.l.)






Von Singapur nach Hohenlohe
Fechterin Madeleine Becker trainiert und wohnt seit September in Künzelsau


Seit September wohnt und ficht Madeleine Becker in Künzelsau. Soweit nichts Besonderes. Berücksichtigt man allerdings, dass die 15-jährige die letzten neun Jahre mit ihrer Familie in Singapur gewohnt hat, dort zur Schule ging und mit dem Fechten begonnen hat, mag es den einen oder anderen schon etwas überraschen.

Was war passiert? In Beckers Fechtverein in Singapur arbeitet seit Jahren der deutsche Fechttrainer Joseph Engert. Da es dort nicht so viele Säbelfechter gibt, nahm Engert Kontakt zu Dominik Behr, Sportdirektor des FC Würth auf, mit dem er früher gemeinsam in Tauberbischofsheim gefochten hat. Im Juni war Becker, die die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, dann für eine Trainingswoche in Künzelsau und war begeistert. "Von Anfang an hat mir die Atmosphäre beim Training und die Herzlichkeit im Umfeld gefallen". Daher stand der Entschluss nach Künzelsau zu kommen schnell fest.

Seit September besucht Madeleine, die von ihren Freunden zumeist Maddy gerufen wird, das Schlossgymnasium in Künzelsau und wohnt auch am dortigen Internat. Obwohl es zu Beginn nicht ganz einfach war, ganz alleine und so weit weg von den Eltern zu wohnen, fühlt sie sich mittlerweile rundum wohl. "Meine Mitbewohner und Mitschüler haben es mir leicht gemacht mich schnell einzuleben." Auch mit ihren Trainingspartnern versteht sie sich bestens.

Viel Zeit für Heimweh bleibt ohnehin nicht. Die Tage sind mit Schule und Training komplett ausgefüllt. Nach der Schule und den Hausaufgaben fährt sie täglich mit der Künzelsauer Bergbahn zum Einzelunterricht mit ihrem Trainer und zum anschließenden Gruppentraining. Um 20.30 Uhr geht es dann entweder mit der Bergbahn oder Eltern anderer Sportler zurück ins Internat. Da ist nicht viel Zeit für Freizeit. Trotz des straffen Tagesablaufs freut sie sich täglich auf das Training. "Es macht mir sehr viel Spaß und ich merke, dass ich mich bereits verbessert habe." An Wochenenden stehen dann häufig Wettkämpfe auf dem Programm. "Und falls dann doch mal frei ist, fahre ich zu meinen Großeltern, die in der Nähe von Darmstadt wohnen."

Neben den vorrangigen Zielen möglichst viel zu lernen und Erfahrungen bei den Turnieren zu sammeln, hat sie sich vorgenommen, am Ende der Saison unter den besten 20 der Deutschen A-Jugendrangliste zu stehen. Bei ihrem ersten Ranglistenturnier in Kenten lief es dann gleich richtig gut für Maddy. Unter 85 Teilnehmerinnen erreichte sie das Viertelfinale und belegte am Ende den fünften Platz. Dafür gab es acht Punkte für die Deutsche Rangliste und ein Lob von Trainer Vadym Shturbabin "Maddy hat sich seit September fechterisch und gut entwickelt und ist zudem sehr fleißig. Von daher freue ich mich über die gute Platzierung." In der Rangliste liegt sie damit aktuell genau auf jenem anvisierten 20. Platz.

Wie es nach der Saison und dem Schuljahr 2015/2016 weitergeht und ob sie dann in Künzelsau bleibt oder wieder nach Singapur zurückgeht, weiß Maddy aktuell noch nicht. "Darüber habe ich mir noch keine konkreten Gedanken gemacht. Es hängt davon ab, wie ich mich sportlich entwickle. Bis jetzt bin ich auf jeden Fall sehr zufrieden."

Das hören die Verantwortlichen des FC Würth gerne. "Wir würden uns freuen, wenn Maddy auch die kommenden Jahre in Künzelsau bleibt, bei uns trainiert und für unseren Verein startet" sagt Sportdirektor Dominik Behr.



Von Singapur nach Künzelsau: Seit September wohnt Madeleine Becker in Künzelsau und trainiert beim Fecht-Club Würth.






Hirn siegt in Kenten
Landwehr und Bürkert sichern sich ebenfalls Podestplätze


Ein erfolgreiches Wochenende erlebten die Fechterinnen und Fechter des FC Würth Künzelsau beim internationalen A-Jugendturnier (U17) in Kenten. Mit Turniersiegerin Laura Hirn und Anna-Lena Bürkert auf Platz drei bei den Damen sowie Fabian Landwehr mit Platz zwei bei den Herren standen gleich drei Künzelsauer Sportler auf dem Siegertreppchen. Weitere Finalplatzierungen unter den besten Acht gab es für Madeleine Becker und Francesca Siegel.

Zwei Künzelsauerinnen im Halbfinale
Nach fünf Siegen und einer Niederlage in der Vorrunde war Hirn im Feld der 85 Teilnehmerinnen an Position 17 gesetzt. In der anschließenden Direktausscheidung qualifizierte sie sich mit sicheren Siegen, unter anderem gegen die an Position eins gesetzte Katharina Peter aus Dormagen, für das Halbfinale. Mit Anna-Lena Bürkert erreichte eine weitere Künzelsauerin die Runde der besten Vier und gewann auf dem Weg dorthin im Viertelfinale gegen ihre Vereinskollegin Madeleine Becker. Francesca Siegel musste sich in ihrem Viertelfinale Larissa Eifler aus Wetzlar mit 11-15 Treffern geschlagen geben.

Mit Kampf und guter Taktik zum Turniersieg
Im ersten Halbfinale musste Hirn dann gegen Eifler antreten. Mit einer starken kämpferischen Leistung und der richtigen Taktik gewann die 16-jährige das spannende Gefecht mit 15-13 Treffern. Bürkert fand in ihrem Halbfinale gegen Carol-Ann Kuhn aus Eislingen nicht das richtige Rezept und verlor am Ende mit 10-15 Treffern. Das Finale zwischen Hirn und Kuhn war dann nur bis zum 8-7 zur Pause spannend. Anschließend setzte Hirn Treffer um Treffer und gewann am Ende mit 15 zu 8. "Eine klasse Leistung von Laura, sie hat hier verdient gewonnen." freute sich anschließend Trainer Vadym Shturbabin. "Auch Anna-Lena, Madeleine und Francesca konnten hier überzeugen und standen verdient unter den besten Acht."

Vier Jungs unter den besten 16
Bei den Herren gingen 104 Fechter an den Start. Mit Fabian Landwehr, Marius Stitz, Eduard Wintergoller und Michel Heins erreichten vier Künzelsauer die Runde der besten 16. Stitz, Wintergoller und Heins musste sich hier ihren Gegnern geschlagen geben und belegten am Ende die Plätze 11, 15 und 16.

Potenzial abgerufen
Landwehr zog mit einem hart umkämpften 15-13 Sieg gegen Tim Nalewaja aus Dormagen ins Viertelfinale ein. Nach einem sicheren 15-10 Sieg gegen Moritz Falb aus Tauberbischofsheim traf er im Halbfinale auf dessen Vereinskollegen Sebastian Blatz, der aktuell auf Platz eins der Deutschen Rangliste liegt. Nach einem 0-4 Rückstand kam Landwehr besser ins Gefecht und lag zur Pause nur noch mit 7-8 Treffern zurück. Nach der Pause konnte er den knappen Rückstand drehen und siegte am Ende mit 15-13. Trotz des anschließenden 7 zu 15 gegen Turniersieger Pascal Becher aus Solingen währte der Ärger darüber nicht lange und Landwehr freute sich mit Trainer Michael Gäbelein zu recht über den zweiten Platz. "Ich freue mich vor allem, dass Fabian sein großes Potenzial in einem solch wichtigen Wettkampf abrufen konnte. Das ist ihm bis jetzt nicht immer gelungen. Mit vier Jungs unter den besten 16 bin ich auch insgesamt sehr zufrieden." Sagte Gäbelein im Anschluss.

Lange Zeit zum Feiern und Verschnaufen bleibt den Künzelsauer Sabreuren allerdings nicht. Bereits am kommenden Wochenende steht das Juniorenweltcupturnier in Plovdiv (Bulgarien) auf dem Programm, danach finden die Deutschen Meisterschaften der Junioren in Nürnberg statt.



Starkes Ergebnis in Kenten: Über drei Podestplätze und zwei weitere Finalisten freuen sich v.l. Michael Gäbelein, Francesca Siegel, Fabian Landwehr, Turniersiegerin Laura Hirn, Anna-Lena Bürkert, Madeleine Becker und Vadym Shturbabin.






Siegel auf Platz fünf in Meylan
Nachwuchsfechterin des FC Würth in Frankreich erfolgreich


Mit Platz fünf beim internationalen Kadettenturnier (U17) in Meylan hat Francesca Siegel vom FC Würth Künzelsau für ein tolles Ergebnis gesorgt. Im Feld der 106 Starterinnen aus über 15 Nationen konnte die 15-jährige alle sechs Vorrundenkämpfe für sich entscheiden und war in der Direktausscheidung aufgrund der wenigsten Gegentreffer an Position eins gesetzt. Nach einem Freilos und einem deutlichen Sieg in der Runde der besten 64 Fechterinnen, musste Siegel im 32er Ko gegen die Französin Sarah Bouron antreten, die sie nach hartem Kampf knapp mit 15-14 Treffern besiegt. Im Achtelfinale traf sie dann auf die Türkin Deniz Aralan. Siegel zog gleich zu Beginn des Gefechts davon und führte bereits zur Pause mit 8-4 Treffern. Diesen Vorsprung ließ sie sich nicht mehr nehmen und gewann am Ende mit 15-10 Treffern.

Im Viertelfinale musste sich Siegel nach einem spannenden Gefecht der Spanierin Elena Hernandez-Munoz mit 12-15 geschlagen geben. Angesichts der Finalplatzierung war Nachwuchs-Bundestrainer Vadym Shturbabin, gleichzeitig Heimtrainer von Siegel, dennoch sehr zufrieden: "Francesca hat heute einen guten und konzentrierten Wettkampf gefochten und zurecht die Finalrunde erreicht."

Mit Madeleine Becker (Platz 26) und Anna-Lena Bürkert (Platz 29) erreichten zwei weitere Künzelsauer Fechterinnen die Runde der besten 32 und rundeten das gute Gesamtergebnis ab. Bei den Herren belegte Daniel Brommer als bester Künzelsauer den 28. Platz.



Francesca Siegel freut sich über Platz fünf beim internationalen Fechtturnier in Meylan.






Funke setzt Ausrufezeichen
14-jährige gewinnt Silber in Ungarn - gute Aussichten auf EM- und WM-Teilnahme


Julika Funke vom Fecht-Club Würth Künzelsau hat beim internationalen A-Jugendturnier in Gödöllö (Nähe Budapest) den zweiten Platz belegt. Die 14-jährige musste sich erst im Endkampf des mit 194 Fechterinnen aus 23 Nationen äußerst stark besetzten Turniers der Britin Caitlin Maxwell knapp mit 14-15 Treffern geschlagen geben.

Zuvor wusste Funke im Turnierverlauf durch Schnelligkeit, taktisches Geschick, Nervenstärke und großen Kampfeswillen zu überzeugen. Nach sechs Siegen in der Vorrunde war sie in der Direktausscheidung an Position vier gesetzt. Bereits im Tableau der besten 64 wartete mit Lisa Rüttgers (Ratingen) eine unangenehme Gegnerin. Funke konnte das Gefecht mit 15-13 Treffern knapp für sich entscheiden und zog in die Runde der besten 32 ein, ab der mit Hoffnungslauf gefochten wurde. Nach zwei deutlichen Siegen gegen Gegnerinnen aus Russland und Ungarn musste sie sich im Kampf um den direkten Einzug ins Viertelfinale der US-Amerikanerin Kara Linder mit 6-15 geschlagen geben.

Im folgenden Hoffnungslauf kam es zum Aufeinandertreffen mit ihrer Vereinskameradin Lisa Gette, die bis dahin ebenfalls mit starken Gefechten geglänzt hatte. Funke hatte dieses Mal die besseren Antworten und zog mit einem 15-6 Sieg in die Finalrunde ein, für Gette stand am Ende Platz zwölf auf der Habenseite. Im Viertelfinale wartete mit der Russin Alina Mikhailova der nächste harte Brocken auf Funke. Nach anfänglichem Rückstand drehte die 14-jährige mit gelungenen Aktionen das Gefecht und gewann am Ende verdient mit 15-13 Treffern. Auch im Halbfinale gegen die Ungarin Liza Pusztai konnte sie einen Rückstand zu Beginn drehen und gewann das Gefecht mit 15-12 Treffern. Trotz der knappen 14-15 Niederlage im Endkampf war sie nach kurzer Enttäuschung sehr zufrieden. "Natürlich wollte ich das Finale gewinnen, aber ich habe heute insgesamt sehr gut gefochten und freue mich riesig über den zweiten Platz bei diesem starken Turnier. So kann es in der Saison gerne weitergehen."

"Das Ergebnis kann sich sehen lassen", meint später Nachwuchs-Bundestrainer Vadim Shturbabin, gleichzeitig Heimtrainer der Künzelsauer Mädels. "Julika hat hier einen starken Eindruck hinterlassen, das Finale verdient erreicht. Aber auch die anderen Mädchen konnten sich hier gut in Szene setzen und mit ein bisschen mehr Glück hätten sie sogar noch weiter nach vorne kommen können". In der Tat: Im Turnierverlauf hatten sich die Künzelsauer Mädels allesamt selbst eliminiert: Anna-Lena Bürkert setzte sich im 64er-Tableau gegen Francesca Siegel durch, Gette schaltete Laura Hirn in der gleichen Runde aus. In der Runde der besten 24 erwischte es im Hoffnungslauf Bürkert, die ebenfalls gegen Gette verlor.

Durch das gute Ergebnis hat Julika Funke die Führung in der Deutschen Rangliste der A-Jugend übernommen. Vereinskollegin Lisa Gette folgt unmittelbar dahinter auf Rang zwei. Beide haben damit gute Aussichten sich für die Europa- und Weltmeisterschaften zu qualifizieren. Mit Bürkert, Hirn und Siegel auf den Plätzen fünf, sechs und acht liegen zudem weitere Sportlerinnen des FC Würth in Lauerstellung.



Julika Funke und Vadym Shturbabin freuen sich über den zweiten Platz beim internationalen A-Jugendturnier in Ungarn.



Vier Nationen im Halbfinale - Julika Funke (2. v.l.) bei der Siegerehrung, ganz links die Gewinnerin Caitlin Maxwell (GB) und rechts die beiden Drittplatzierten Kara Linder (USA) und Liza Pusztai (Ungarn).






Schulturnier"Jugend trainiert für Olympia" in der Freien Schule Anne-Sophie
Fechter des FC Würth starten erfolgreich in die Saison.


Bereits zum vierten Mal wurde der Schulsportwettbewerb "Jugend trainiert für Olympia" für den Regierungsbezirk Stuttgart im Säbelfechten ausgetragen. Dieses Mal war die Freie Schule Anne-Sophie in Künzelsau Ausrichter der Turniers, das mit über 80 Fechterinnen und Fechtern aus über 20 Schulen ein starkes Teilnehmerfeld vorzeigen konnte.

Trotz des frühen Termins in der Saison präsentierten sich die Fechterinnen und Fechter des FC Würth Künzelsau bereits in guter Form und konnten insgesamt die Hälfte der Podestplätze erreichen. In der Altersklasse 2 (Jg. 1999-2003) der Damen setzte sich Julika Funke vom Erasmus-Widmann-Gymnasium in Schwäbisch Halle gegen ihre Vereinskollegin Francesca Siegel von der Freien Schule Anne-Sophie in Künzelsau (FSAS) mit 15-12 Treffern durch. Anna-Lena Bürkert (FSAS) und Nele Eifler (St. Bernhard Realschule Bad Mergentheim) belegten gemeinsam den dritten Platz. Bei den Herren der Altersklasse 2 gewann Eduard Wintergoller von der Georg-Wagner-Schule in Künzelsau im Finale gegen Cesare Barba (FSAS) mit 15-8 Treffern. Luca Schweigert (FSAS) und Pascal Wagner (Wirtschaftsgymnasium Göppingen) belegten hier die dritten Plätze.

In der Altersklasse 3 (Jahrgang 2004-2006) gab es durch Rabea Muhammad (Ganerben-Gymnasium) und Evelyn Walz (FSAS) zwei weitere Medaillen für Künzelsauer Schulen.

Die Finalisten des FC Würth Künzelsau im Überblick:
Altersklasse 2 Damen:
1. Julika Funke (Erasmus-Widmann-Gymnasium Schwäbisch Hall), 2. Francesca Siegel (Freie Schule Anne-Sophie Künzelsau), 3. Anna-Lena Bürkert (Freie Schule Anne-Sophie), 5. Lisa Gette (Schlossgymnasium Künzelsau), 7. Madeleine Becker (Schlossgymnasium).

Altersklasse 2 Herren:
1. Eduard Wintergoller (Georg-Wagner-Realschule Künzelsau), 2. Cesare Barba (Freie Schule Anne-Sophie) 3. Luca Schweigert (Freie Schule Anne-Sophie), 5. Antonijo Zecevic (Kaufmännische Schule Künzelsau), 6. Marius Stitz (Schlossgymnasium), 8. Levin Wagner (Georg-Wagner-Realschule).

Altersklasse 3 Damen:
2. Rabea Muhammad (Ganerben-Gymnasium Künzelsau), 3. Evelyn Walz, 5. Jana Schanbacher (beide Freie Schule Anne-Sophie), 6. Ellen Sperber (Gemeinschaftsschule Kupferzell), 7. Tiziana Nitschmann, 8. Kora Hartmann (beide Freie Schule Anne-Sophie).

Altersklasse 3 Herren:
5. Sören Nicklass (Bildungszentrum Niedernhall), 8. Florian Lutz (Ganerben-Gymnasium)

Bereits am Wochenende steht für die Kadetten (U17) des FC Würth das erste internationale Turnier in Gödöllö in der Nähe von Budapest an, bei dem es um wichtige Punkte für die Teilnahme an den Europa- und Weltmeisterschaften im Frühling 2016 geht.



Die Finalisten der Altersklasse 2 beim Schulturnier "Jugend trainiert für Olympia" gemeinsam mit Wolfgang Schiele von der Freien Schule Anne-Sophie.
Bereits am Wochenende startet die internationale Wettkampfsaison mit einem Turnier im ungarischen Gödöllö.












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